Blogger

14.8.02026 5 (3)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Am Fenster

Ich habe ein wenig gewartet, dennoch kam nur eine einzige Reaktion auf meinen gestrigen Musikhinweis. Und diese war zudem etwas verhalten. Da der bisherige Tag insgesamt etwas unrund vonstatten geht und ich keine Lust habe, um auch nur im Ansatz auf die üblichen Wettermeckerer (aka Landwirte) zu reagieren, krame ich nun noch etwas tiefer in meiner Plattenkiste. Die Gruppe City, welche nur mit Westhilfe (kleiner Insider) zu spielen begann, komponierte bereits 1974 einen Song, welcher erstmals Ende der 1970er-Jahre bei uns populär wurde.

Ich kenne und schätze das Lied „Am Fenster“ nur in seiner obigen Langversion. Ende der 1980er-Jahre, als das Ende der DDR abzusehen war, wurde der Song bei uns nochmals so richtig populär: „Einmal wissen, dieses bleibt für immer.“ Bald darauf war die DDR endgültig Geschichte. In Kürze wird dieser Zombie-Staat in gleich mehreren Ländern wieder zum Leben erweckt; Bauernschläue war noch nie ein guter Ratgeber und tote Pferde sind einfach besser zu besteigen.

Vermischtes

Nach einem sehr angenehmen Abend in vertrauter Runde, konnte ich gleich heute Morgen zusammen mit Detlef Stern ein Käffchen trinken. Wir hatten dabei kurz daran gedacht, wie so mancher Edel-Blogger jüngst mit weiteren Bloggern zusammenzukommen und uns unsere Blog-Beiträge gegenseitig vorzulesen — aber nur ganz kurz.

Dann ging es ums Bücherschreiben, was für die allermeisten von uns nun und ganz besonders für die heutigen Menschen im Bildungsbereich völlig vertane Zeit sein dürfte. Keiner kann heute noch so schön schwafeln wie ein LLM. Wobei Basaltexte schon zum Beginn meines Studiums völlig aus der Mode gekommen waren. Kein Mensch wird heute mehr nackte Informationen lesen wollen!

Inzwischen sind wir schon so weit, dass, wenn ich eine E-Mail verschicke, mir der eine oder andere Empfänger diese E-Mail durch eine KI bearbeiten lässt und ich in Folge davon meine eigenen Inhalte von einer KI schöngeschrieben zurückerhalte. Wenn ich nun diese wiederum durch eine KI beantworten lassen würde, hätten wir die echte und einzig richtige Wahrheit erzeugt, welche von keinem Menschen mehr in Frage gestellt werden darf!

Schon Instagram (eine Mischung zwischen Duden und Grundgesetz) sagt uns, dass alle Menschen Katzen lieben! Zugegeben, ich bin ein Ketzer und gestehe, dass ich keine Katzen mag. Übrigens, wer Katzen, Karotten oder auch anderes Gemüse (z. B. Edeka) liebt, der besitzt eine ganz gewaltige sexuelle Verhaltensstörung.

Jüngst macht ein Politiker Schlagzeilen, weil er junges Gemüse mag, vielleicht sogar liebt. Musste jetzt doch noch sein, wird nun aber nicht mehr weiter ausgeführt.

Unterhaltend ein Gespräch am Nachbartisch, welcher Bürgermeister nun mit welcher Mitarbeiterin mehr als gesetzlich erlaubt zu tun hat. Mein Kommentar dazu stammt bereits aus dem alten Rom: Quod licet Iovi, non licet Bovi. Und schon immer sind die meisten von uns ganz einfache Ochsen.

Tote Pferde

Jeder von uns reitet zumindest ein totes Pferd! Ich bin immer wieder ein klein wenig stolz auf mich, wenn ich erkenne, dass ich wieder einmal ein solches reite und noch mehr, wenn ich es dann auch schaffe, abzusteigen. Mit dem Ende des letzten Semesters konnte ich wieder einmal ein totes Pferd hinter mir lassen und wundere mich nun etwas darüber, wie andere mit Schwung dasselbe besteigen. So wie es Unterschiede beim Feststellen ab wann das Leben tatsächlich beginnt gibt, so gibt es wohl auch unterschiedliche Vorstellung darüber, ab wann man oder etwas so richtig tot ist.

Vor gut sechs Jahren hatte ich hier schon einmal etwas über tote Pferde geschrieben, wobei mir der damalige Anlass entfallen ist. Ich hatte mich dabei bei einem Vortrag bedient, den ich zuvor Anfangs der 2010er-Jahre in Brüssel gehalten hatte.

Aus aktuellem Anlass [„The Odyssey“] möchte ich zudem darauf hinweisen, dass auch trojanische Pferde tote Pferde sind. Wer jetzt noch wie unsere Landesregierung den Weinbau fördert, der reitet zwar wie John Wayne durch die Filmkulissen, allerdings auf einem trojanischen Pferd. Dasselbe gilt für jene, die heute bei uns noch Universitäten oder Hochschulen neu bauen, die mich dabei aber eher an Major T. J. „King“ Kong erinnern. Was wir tatsächlich bräuchten, das wären Kindergärten, Grund-, Sonder- und Hauptschulen, um wenigstens den Mindeststandard an Bildung in unserem Land wieder sicherstellen zu können.

Das mit dem tote Pferde Reiten könnte allerdings auch ein Fall von völlig überzogener Motivation sein, was dann ebenfalls nicht ganz so schlau wäre. Und auch ich bestieg bereits vor gut 30 Jahren mit Schwung ein totes Pferd. Trotz aller Bemühungen konnte ich es bis heute nicht mehr zum Leben erwecken — beruflich war ich ein Profi im tote Pferde reiten.

Spannend dabei, dass bereits in den 1970er-Jahren ein damals Hauptverantwortlicher feststellte, dass das Pferd tot sei und abstieg. Noch spannender, dass dies bereits 1946 einer der Gründungsväter unserer Bewegung zu Protokoll gab.

Und so sind nicht die toten Pferde das eigentliche Thema, sondern es ist schlicht und einfach die menschliche Motivation, welche manchmal noch außerhalb der reinen Befriedigung von Grundbedürfnissen liegen dürfte — was uns nach manchen Philosophen von der Tier- und Pflanzenwelt unterscheidet.

Vielleicht ist es aber auch nur ein Erziehungsproblem, weil wir über Generationen hinweg bereits als Kleinkinder auf Schaukelpferde gesetzt wurden.

Vielleicht ist es aber auch nur ein Problem fehlenden Mutes, um lebende Pferde besteigen zu wollen.

Auf alle Fälle aber lassen sich tote Pferde einfach bequemer reiten … und heute kommt es doch meist nur noch auf das Chillen an.

„À nos femmes, à nos chevaux, et à tout ce qui se monte !“

Französischer trinkspruch

San Sebastian

13.8.02026 5 (3)

Beitragsfoto: Postkarte

Social Media

Beim Verbot der Social Media ist es ähnlich wie bei der katholischen Kirche mit deren Masturbationsverbot; man könnte auch gleich die Dummheit verbieten wollen. Dennoch, Verbote waren schon immer für sehr viele Mitbürger so richtig attraktiv [einmal nett ausgedrückt] — klappt bei uns in Deutschland immer, außer bei der AfD.

Da auch andere Nationen ähnliche Herausforderungen und ähnlich problematische Bevölkerungen haben, hagelt es dort schon etwas länger an entsprechenden Verboten, wo sich unsere Bürokratie noch fragt, wie man eigentlich das Wort Verbot richtig gendert.

Sebastian Meineck von netzpolitik.org zieht für Australien nun eine Zwischenbilanz: „In ihrer öffentlichen Kommunikation richtet die Aufsichtsbehörde den Fokus nicht auf diese ernüchternden Zahlen, sondern auf das Prinzip Hoffnung … Vom Scheitern der Maßnahmen will die Aufsichtsbehörde offenkundig nicht sprechen. Aber auch von einem Erfolg ist keine Rede.

Ich verzichte nun schon etwas länger auf SM und fühle mich tatsächlich besser dabei. Einen anonymen Account habe ich noch, einzig um bei Bedarf dem Verbandsgeschehen folgen zu können. Nur wer eine zeitlang ganz weg von der Spritze ist, kann feststellen wie schädlich Drogen tatsächlich für einen sind. Diese Erfahrung muss allerdings jeder für sich selber machen.

Weinberge

Seit Jahrzehnten gibt es auch ein Problem im Weinbau, denn es wird schon lange zu viel und immer mehr Wein angebaut. Hinzu kommt noch, dass immer weniger Wein getrunken wird. Was in einer funktionierenden Marktwirtschaft dazu führen würde, dass unrentable Weinberge aufgegeben werden. Wir versuchen hingegen weiterhin den Sozialismus hochzuhalten und retten auch die unrentabelsten Weinberge auf Teufel komm raus — selbst der Natur- und Umweltschutz muss inzwischen als Argument herhalten.

Man könnte bei uns auch die Weinberge renaturieren und dafür sorgen, dass das Kleinklima vor Ort wieder besser wird. Erst sündhaft teuer Wein zu produzieren und diesen dann in Industriealkohol umzuwandeln passt nicht so recht.

Aber auch hier wird uns die Realität einholen. In unseren Weinbergen scheinen die Brachflächen mittlerweile doch zuzunehmen — trotz eines jahrzehntelangen politischen Verschleppens! Unvorstellbar was man hätte alles seit den 1970er-Jahren bis heute erreichen können. Wahrscheinlich fliegt unser Gemeinderat in Kürze nach Südamerika oder in andere berühmte Weinbaugebiete, um sich vor Ort kundig zu machen.

Das Tragische an der ganzen Sache ist, dass wir diese Entwicklung ebenfalls bereits schon in den 1970er-Jahren aufgezeigt bekommen haben und wie bereits unsere Vorgänger auch, in all den Jahrzehnten nur darauf hofften, dass das Nichtstun ausreicht, um selbst noch über die Runden zu kommen. Jetzt sieht es ganz danach aus, dass unsere eigenen Enkel ohne Wenn und Aber die gesamte Zeche zahlen müssen — aber auch dies ist uns in Masse Scheiß egal! Hauptsache, der Lemberger knallt so richtig rein.

Passend dazu, dass ich mich in wenigen Minuten zu einer Geburtstagsfeier aufmachen werde, die das Geburtstagskind standesgemäß in einem Besen feiert — hoffentlich haben die dort wenigstens einen guten Lemberger.

Vermischtes

Kaum vom Schwimmen zurück und einen ganzen entsprechenden Blog-Beitrag im Kopf, fand ich eine Postkarte von Thomas Aurich im Briefkasten und meine kleine Welt war wieder halbwegs in Ordnung.

Gerade hatte ich mich wieder an unser eigentlich wunderbares Freibad gewöhnt, da bekam ich erneut die Realität zu spüren. Ich nahm die dritte Bahn, jene in der die älteren Schwimmer ihre Runden ziehen und konnte mich dabei ganz gut mit den weiteren Schwimmerinnen arrangieren. Meine bessere Hälfte nahm die erste Bahn, weil sie noch daran glaubt, dass man in Heilbronn Sport betreiben kann — Hindernisschwimmen ist allerdings Militärsport. Und so zog ich in Ruhe ein paar Bahnen und konnte dabei ein älteres Pärchen, welches sich beim Petting an die Wellenbrecher klammerte, beobachten. Selten schlucke ich noch Wasser, heute vor lauter Lachen eine ganze Menge. Alleine wegen der Heftigkeit dieser beiden tippe ich auf Zufallsbekanntschaft. Ich hätte in diesem Augenblick fast alles für eine Google-Brille gegeben, das Video auf Renter-Porn gestellt und wäre in meinem Alter sicherlich noch Klick-Weltmeister geworden.

Nach den Runden wartete ich am Beckenrand und genoß die Hindernisbahn meiner besseren Hälfte. Eine alte Dame spazierte in der Bahn herum, ein paar unbeaufsichtigte Kinder versuchten sich im Schwimmen, eine richtig Fette schwamm einfach so auf und ließ sich von den Wellen treiben, erregte sich dabei etwas, wenn ein Schwimmer an ihr vorbeizog, und ein Familienvater versuchte seiner Frau das Schwimmen beizubringen. Neben meiner besseren Hälfte noch eine weitere Schwimmerin in der Bahn. So sieht der Leistungssport in Heilbronn tatsächlich aus!

Auch, und die von mir kürzlich noch so gelobten Schwimmmeister, tratschten untereinander und strengten sich fürchterlich beim Weggucken an. Wahrscheinlich war es jene Crew, die zum Retten erst das Becken leer pumpen muss — was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß! Genau das ist das Heilbronner Problem mit den städtischen Angestellten, wo die inkompetenten Exemplare alleine zum Weggucken bezahlt werden, ok, manchmal auch einfach nur zum Bürger schikanieren. Und diese untätigen wie unnützen Zeitgenossen versauen das Renommee von weit über 3 000 städtischen Angestellten.

Thomas Aurich verschickte seine Karte bereits im Juli diesen Jahres, was einer Laufzeit von mindestens zwei Wochen entspricht. Unsere Gemeinderäte machen in Kürze wieder einmal eine Bädertour, um sich Schwimmbäder in anderen Städten anzuschauen. Besser wäre es, sie würden sich einmal um die eigenen Schwimmbäder kümmern, aber was weiß ich schon von Politik!

Ich kenne den einen oder anderen Gemeinderat, die sich bereits seit Jahren im Rentenalter befinden und einfach nicht loslassen können. Der mir genannte Grund ist simpel wie einleuchtend, denn wo sonst gibt es solch gute und dazu noch sehr gut betreute Rentnerfahrten, die zudem nichts kosten.

Das ins Feld geführte Argument, unsere Gemeinderäte müssten sich doch vorab kundig machen, um fach- und sachgerecht entscheiden zu können, lasse ich nicht gelten, da diese seit Jahren nur das entscheiden und tun, was die Dieter Schwarz Stiftung gerne hätte.


Fediverse Reactions
Gespräche

10.8.02026 5 (8)

Beitragsfoto: Werbebanner

Hertenstein

Am Wochenende warb ich noch mit einem extra Rundschreiben für die kommenden Hertensteiner Gespräche. Inzwischen haben wir alle vorgesehenen Gesprächskreise mit Themen und Moderatoren besetzt und auch das Podium der gemeinsamen Diskussionsrunde dürfte feststehen. Beim Thema warten wir bis zum Schluss, um möglichst tagesaktuell zu sein.

Trotz erster Abmeldungen sind wir inzwischen bei 90 Teilnehmern angelangt und ich hoffe nun darauf, dass wir die 120 Teilnehmergrenze erreichen werden. Einen ganzen Tag lang mehr oder weniger aktiv mitzudiskutieren ist in der heutigen Zeit kaum noch vergnügungssteuerpflichtig. Auch dürften die jeweiligen Aufmerksamkeitsspannen dazu kaum noch ausreichen. Umso mehr ist es eine große Freude und zudem auch ein Signal, dass Demokratie bei uns doch noch ganz gut funktioniert, wenn so viele Menschen aus nah und fern zu diesen Gesprächen kommen und dann auch noch Freude daran haben.

Für uns Organisatoren sind zudem die Gespräche im Vorfeld sehr aufschlussreich. Spannend dabei auch wie sich die Themen Jahr für Jahr verschieben. Noch spannender für mich, wer über die anvisierten zwölf Jahre mitzieht. Auch spannend, wer sich inzwischen so alles verabschiedet hat. Bei manchen habe ich großes Verständnis, wie z. B. für Hans Müller, der heute seinen neunzigsten Geburtstag feiern kann und mir glaubhaft versichert, dass nun ein gesamter Tag der Diskussion zu viel für ihn ist. Weniger Verständnis habe ich für jene, die nur ihr eigenes Ego zur Schau stellen oder nur mit dabei waren, weil es ihre Wähler so wollten.

Für junge Menschen waren zwölf Jahre schon immer eine sehr lange Zeit, manche lassen sich davor auch viel zu schnell abschrecken. Für uns ältere Menschen sind zwölf Jahre nur ein kleiner Augenblick und wieder einmal viel zu schnell vorbei.

Vermischtes

Das Wochenende bot gleich mehrere gute Gespräche, wie zum Beispiel unser Europa-Kegeln; so ganz nebenbei hatte ich ein paar ganz gute Würfe. Gespräche kann man aber wesentlich verbessern, alleine dadurch, dass man diese auch verschriftlicht. Als erster Schritt können Blogs dienen, am Ende müssten es aber Bücher sein. Wobei Bücher immer mehr aus der Mode kommen, denn diese werden inzwischen wie viel zu viele Weblogs auch von einer KI geschrieben.

Man hat mir angeboten wieder einmal bei den Hertensteiner Gesprächen Protokoll führen zu wollen. Nette Geste, klappt aber auch nur dann, wenn alle Beteiligten mitspielen. Und bis auf die ersten Male hat es dann nicht mehr geklappt — die KI ist wohl noch nicht soweit, um hierbei aushelfen zu können.

Heute habe ich eine Website gefunden, die Daten gut aufbereitet zur Verfügung stellt. Das Niedrigwasserinformationssystem gibt einen bundesweiten Überblick und könnte damit auch interessierten Bürgern eine Hilfe sein. Auf alle Fälle aber finde ich es richtig und gut, wenn grundlegende Daten öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

Dass das Wasser nun auch bei uns knapp wird, interessiert uns alle nur soweit, weil die Wasserstände inzwischen die Lieferketten der Industrie gefährden. Wir bekommen unsere Getränke aus dem Supermarkt und damit ist die Welt für die meisten von uns in Ordnung. Auch verbieten unsere Regierungen rein aus wahltaktischen Gründen heraus noch nicht das Autowaschen, was so manche Regierungspartei in eine existentielle Krise führen würde. Aber mit der Gefährdung von ganzen Wirtschaftskonzernen, die ohne Transferzahlungen und Staatsaufträge schon lange nichts mehr gebacken bekommen, haben sie uns Staatsbürger wieder: die Lkw dürfen nun auch wieder sonntags fahren und mit dafür sorgen, dass wir noch schneller und noch weniger Grundwasser haben werden. Als nächstes dürfen die Landwirte die letzten Bäche leerpumpen, um ja ihre Exporte nach China am Laufen halten zu können.

Und damit unsere Wirtschaftspolitik so richtig gut wird, wirbt die zuständige Ministerin bald weltweit bei wasserintensiven Wirtschaftszweigen um eine Ansiedelung in Deutschland — entsprechende Subventionen gibt es obendrauf. Das dafür nötige Geld wird dazu mit neuen Steuern und Abgaben erwirtschaftet , wie z. B. einer Besteuerung von E-Autos, Solaranlagen und, damit man das Ganze auch nur halbwegs ein wenig Sinn macht, das Wasser für uns Bürger.

Pause

Eigentlich wollte ich ein Weile nichts mehr schreiben und habe mich sogleich in „Les Confessions“ von Jean-Jacques Rousseau vertieft, welche in ganz zufällig beim Entmisten einer Büchersammlung entdeckte. Das Buch liegt mir zwar nur in einer Übersetzung von Alfred Semerau vor, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Die meisten anderen Bücher werden in Kürze im Altpapiercontainer landen.

„Wenn ich nicht besser bin, so bin ich wenigstens anders. Ob die Natur wohl oder übel daran tat, die Form zu zerstören, in die sich mich gegossen hatte, kann man erst beurteilen, nachdem man mich gelesen hat. “

Jean-Jacques Rousseau, Die Bekenntnisse (1782-1789)

Dann aber holte mich meine bessere Hälfte ins echte Leben zurück und wir guckten zusammen „Get Away“ (2024) von Steffen Haars an. Nick Frost ist wie immer sehenswert. Seit „Paul“ (2011) gefällt er mir eigentlich in all seinen Filmen. Auch nicht schlecht Aisling Bea und Maisie Ayres. Der Film wird Andreas Lochner sicherlich gefallen!

Während ich diese Zeilen schreibe, gucken wir uns einen weiteren Film mit einer Katze und Mark Wahlberg an. Könnte sein, dass ich darauf nochmals zurückkomme.

Aber wieder zurück zum nichts mehr Schreiben — zumindest temporär. Detlef Stern hat nach einem gemeinsamen Käffchen am Freitag mit seinen Wochenrandnotizen vom 8.8.2026 nachgelegt.

Auf alle Fälle vertiefe ich mich doch wieder lieber in ein paar Bücher — wenn man mich nicht wieder triggert.