Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

29.4.02021 5 (2)

Umweltschutz

Nach dem heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Umweltschutz, und den dazu getätigten Stellungnahmen der dafür verantwortlichen Politiker, scheinen doch ein paar Politiker verstanden haben zu wollen, dass man Probleme nicht dadurch löst, diese dauernd ins kommende Jahrhundert zu verschleppen — zumindest behaupten sie es jetzt in allen Talkshows und Nachrichtensendungen rauf und runter.

Wenn wir die Umwelt und unsere Demokratie tatsächlich retten wollen, dann benötigen wir dringend Mindestvoraussetzungen für Berufspolitiker und deren Bereitschaft, Maßnahmen ergreifen sowie auch dafür die Verantwortung übernehmen zu wollen.

Verkehrskonzept | Paula-Fuchs-Allee

Die Paula-Fuchs-Allee war nicht nur als notwendige Erschließungsstraße für den Neckarbogen gedacht, sondern auch als Entlastungsstraße der bereits mehr als geplagten Innenstadt. Diese jetzt nicht, wie vorgesehen, zu bauen, wird die Utopie des autoarmen Stadtteils nicht retten, da auch Besserverdienende gerne noch mit dem Auto unterwegs sind, zumindest aber liebend gerne eins sehr repräsentativ vor dem Haus stehen haben. Hinzu kommt, dass man damit den unschönen Brückenparkplatz manifestiert und die Innenstadt weiter unnötig verkehrsmäßig belastet.

Und darauf zu hoffen, dass dann, vor lauter Verzweiflung über seinen Gemeinderat, Dieter Schwarz die neue Kranenstraße, an den Experimentaparkhäusern vorbei, finanziert, ist unlauter. Diese Maßnahme wäre eher eine spätere und notwendige Ergänzung für die Paula-Fuchs-Allee, da der Neckarbogen zumindest mittelfristig die Heimat von gut 5 000 Autos werden, und eine „Innenstadtlage“ immer auch weiteren Durchgangsverkehr generieren wird.

Deswegen sollten so manche Politiker ihre Träume von einem Innenstadtviertel für „grüne“ Besserverdienende so langsam aber sicher beerdigen und dafür sorgen, dass eine Großstadt ein stimmiges Gesamtkonzept für alle Verkehre bekommt.


Hasen

27.4.02021 5 (2)

Aufbaugilde

Dass wir alle älter werden, das ist hinlänglich bekannt, und der eine oder andere findet sich auch damit ab. Aber, dass Hannes Finkbeiner die Stellung als Geschäftsführer bei der Aufbaugilde aufgibt, hat mich dann doch ein wenig überrascht. Sufi und er sind eigentlich nicht aus der Aufbaugilde wegzudenken.

Zu den Ergebnissen der gestrigen Haushaltsberatungen sage ich hier jetzt mal nichts, schon alleine der Stimme-Artikel darüber lässt mehr als staunen, außer vielleicht, dass sich keiner der Beteiligten mit Ruhm bekleckert hat, und sich die angerichteten Schäden erst später bemerkbar machen werden.

Dafür war der heutige Europastammtisch wieder sehr informativ und die Beteiligten hatten auch Spaß dabei.

Privatschule

Sehr erfreulich war auch der nunmehr offizielle Baustart der Privatschule im Neckarbogen, das wird ganz bestimmt eine gut ausgestattete Schule werden – aber wohl eher für die Besserverdienenden unter uns. Zielführender wäre es natürlich gewesen, wenn die Verantwortlichen zumindest versucht hätten, die öffentlichen Schulen in Heilbronn in einen halbwegs akzeptablen Zustand zu bekommen, was übrigens eine städtische Aufgabe ist.

Koalitionsverhandlungen

Und mit den ersten verlautbarten Ergebnissen aus den Koalitionsverhandlungen auf Landesebene, wo man offenbar Bildung und Digitalisierung um weitere Jahrzehnte verschleppen möchte, wird damit wohl auch die letzte Hoffnung begraben werden, um in Heilbronn noch gut funktionierende öffentliche Schulen zu erhalten, denn ganz ohne Lehrer oder adäquaten Internet-Anschluss machen heutzutage auch moderne Schulen kaum Sinn.


Berg

26.4.02021 5 (2)

Spielzeug

So ein Weblog kann auch ein gutes Spielzeug sein; gerade prüfe ich einmal, wie ich Zettel, die ich auf Ulysses geschrieben habe, mit einem Mausklick auf meinem Microblog veröffentlicht bekomme.

Städtischer Haushalt

Das ist nach der Lektüre des aktuellen Haushaltsentwurfs eine gute Ablenkung, verdrängt den Ärger bevor er entsteht und lässt mir Zeit, um dazu in einem späteren Beitrag mal etwas näher auf Haushaltsentwürfe und -beratungen einzugehen. Vielleicht schaffen es die Verantwortlichen auch bis zum Beschluss des Haushalts, die eine oder andere Unstimmigkeit noch ausräumen zu können — man darf die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Treffpunkt Europa & Partizipation

Inzwischen sind auch die Vorbereitungen zum diesjährigen virtuellen Treffpunkt Europa so gut wie abgeschlossen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich die 14 Videobeiträge am besten im Videochat vorführen kann. Das Schöne an ehrenamtlichen Veranstaltungen ist dabei, dass eigentlich keiner wirklich ein professionelles Produkt erwartet, und man ganz entspannt den Schwerpunkt auf die zwischenmenschliche Kommunikation legen kann, ob bei einer Präsenzveranstaltung oder auch virtuell.

Eine ganz andere Hausnummer wird, wenn wir uns die Unterstützung des Gemeinderates sichern können, der nächste Treffpunkt Europa auf dem Kiliansplatz werden — aber das ist eine ganz andere Geschichte; weiterhin bin ich diesbezüglich davon überzeugt, dass das überhaupt kein Problem wäre, wenn die Mitglieder der Partnervereine der EUROPA-UNION auch regelmäßig wählen gingen.