Blitz

Nicht aus dem Kopf 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Guten Morgen! Das Folgende geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf:

Warum kann ein Ungedienter überhaupt nur wollen, dass andere Menschen ihren Wehrdienst leisten müssen?

Da stimmt mit unserer Gesellschaft mindestens eine Sache so ganz und gar nicht mehr!

Ich behaupte, wer als Ungedienter den Wehrdienst fordert, ein urfaschistisches Weltbild in sich trägt.


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Irrsinn 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Man stelle sich nur einmal vor, rein hypothetisch selbstverständlich, da diskutieren über Wochen hinweg erwachsene Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte über ein oder zwei meiner Blog-Beiträge.

Beiträge, die ich auf meinem Privat-Blog hauptsächlich für mich schreibe. Gedanken, die ich verschriftliche, damit ich sie vielleicht selbst etwas besser verstehen und damit hoffentlich die, mich dazu bewegenden, Umstände etwas besser einordnen kann.

Kaum vorzustellen, dass es dazu auch noch Sitzungen und Treffen gibt, die in gemeinsamen Schreiben an wieder andere Menschen kumulieren, die vermutlich ebenfalls ein oder zwei meiner Blog-Beiträge gelesen haben.

Irre wird es aber dann, wenn bis dato kein einziger der dort völlig hypothetisch Beteiligten mit mir Verbindung aufgenommen hat, und ich eigentlich überhaupt keine Ahnung vom Geschehen um mich herum habe.

Dies gibt mir schon wieder zu denken, erst einmal an einen Beitrag, der auch schon wieder etwas länger her ist und sich dabei fragt, ob man ein „Problem thinker“ sei.

Dann muss ich irgendwie an „getroffene Hunde“ denken und frage mich in direkter Folge davon, was denn wäre, wenn ich das Ganze einmal so richtig öffentlich diskutieren würde.

Wie meine geneigten Leser erkennen können, ich mache mir schon wieder einmal Gedanken, Gedanken über Dinge, die es wohl erst gar nicht gäbe, wenn alle einmal etwas mehr (darüber) nachdenken würden.

Dann aber erinnere ich mich sofort wieder an die Anonymen Denker:

„I still have my job, and things are a lot better at home. Life just seemed … easier, somehow, as soon as I stopped thinking.“


Blitz

Zu Ende gedacht 5 (4)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Noch vor Jahren führte ich heftige Diskussionen mit Ewiggestrigen, wobei diese zu meinem großen Erstaunen selbst des öfteren über eine eigene Zuzugsgeschichte verfügten.

Am besten verliefen solche Diskussionen, wenn ich ihnen plötzlich völlig recht gab und wir gemeinsam die „Straßenbild“-Diskussion zu Ende dachten.

Also erst einmal die auffälligen Ausländer aus unserem Land entfernen. Dann jene, die keiner profitablen Arbeit nachgehen. Hierbei kamen meinen Ewiggestrigen schon die ersten Bedenken, sobald ich Friseure und sonstige überflüssige Berufe gleich mit einbezog.

Wieder im Boot hatte ich sie aber, wenn es um all jene Migranten ging, die Transferzahlungen beziehen, also auch raus aus unserem Land. Heftig dann die Diskussionen wann ein Sozialhilfeempfänger nicht mehr als Migrant zu zählen ist. Kaum einer wollte auf seine eigene Oma verzichten, die erst im Rentenalter nach Deutschland kam. Spannend auch dabei, dass sich weder Österreicher, Russen, Franzosen, Italiener oder Griechen selbst als Migranten sahen, von den -skis einmal ganz zu schweigen.

Wenn wir dann aber rein hypothetisch alle unproduktiven Menschen mit Zuzugsgeschichte entfernt hatten, war es schon richtig einsam um uns herum.

Richtig heftig wurde es aber dann, wenn ich die Frage stellte, warum wir bereits jetzt mit dem Aussieben aufhören sollen, denn es gab weiterhin doch noch viel zu viel unproduktive Mitbürger im Land.

Die Betroffenheit dann groß, wenn wir nicht nur die Kranken und Bescheuerten insgesamt in Frage stellten, sondern auch jene, die nicht wirklich in ein Land Goethes und Schillers passen.

Völlig kleinlaut dann alle, wenn ich zum Schluss die kaiserliche Frage stellte: „Wo haben Sie denn gedient?”

Heilbronn wäre letztendlich eine Kleinstadt geworden, eher aber ein Dorf.

Einig waren wir uns aber allesamt bis zum Schluss, dass es immer die anderen sind, die „die Schuld“ auf sich nehmen müssen. Ein christliches Menschenbild konnte ich dabei nie finden.