Blitz

Bandagen 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Diese leidige Scheindebatte um eine Wehrpflicht, die, wie jeder weiß, nie eine richtige und gerechte Wehrpflicht werden wird, führt alleine dazu, dass die Bandagen mit denen gekämpft wird, immer fester angezogen werden.

Und dies alles nur weil der Populismus weiteres Futter benötigt, manche Betriebe und Institutionen möglichst billige Sklavenarbeiter möchten und der Verteidigungshaushalt weiter bestmöglich geplündert werden muss.

Also eine Win-Win-Situation für alle Scharlatane dieser Republik.

Eine angemessene Bezahlung, Ausrüstung und Ausstattung der Soldaten wäre zwar die beste und geeignetste Lösung für die Bundeswehr, die Landesverteidigung und die Demokratie insgesamt, leider aber werden damit die obigen Interessen nicht bedient, ergo für uns alle eine völlig abwegige Möglichkeit.

Die Beleidigung nehmen derweil zu, Rechtsanwälte und Gerichte werden beschäftigt und Jugendoffiziere wollen angeblich Schüler an der Ostfront sterben lassen. Und auch das hatten wir alles bereits schon einmal in den 1970er-Jahren, bis zu jenem Zeitpunkt als es sich abzeichnete, dass es doch nicht zum Schwur kommen wird.

Leider funktioniert der alte Spruch „Auch Dein Helm wurde schon gepresst!“ sehr lange nicht mehr. Dafür liegen bereits die Leichensäcke für alle Deppen dieses Landes bereit. Und wenn nicht, dann kennen wir alle schon jene Politiker, die sich mit der notwendigen Beschaffung dumm und dämlich verdienen werden.


Blitz

Nicht aus dem Kopf 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Guten Morgen! Das Folgende geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf:

Warum kann ein Ungedienter überhaupt nur wollen, dass andere Menschen ihren Wehrdienst leisten müssen?

Da stimmt mit unserer Gesellschaft mindestens eine Sache so ganz und gar nicht mehr!

Ich behaupte, wer als Ungedienter den Wehrdienst fordert, ein urfaschistisches Weltbild in sich trägt.


Blitz

Irrsinn 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Man stelle sich nur einmal vor, rein hypothetisch selbstverständlich, da diskutieren über Wochen hinweg erwachsene Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte über ein oder zwei meiner Blog-Beiträge.

Beiträge, die ich auf meinem Privat-Blog hauptsächlich für mich schreibe. Gedanken, die ich verschriftliche, damit ich sie vielleicht selbst etwas besser verstehen und damit hoffentlich die, mich dazu bewegenden, Umstände etwas besser einordnen kann.

Kaum vorzustellen, dass es dazu auch noch Sitzungen und Treffen gibt, die in gemeinsamen Schreiben an wieder andere Menschen kumulieren, die vermutlich ebenfalls ein oder zwei meiner Blog-Beiträge gelesen haben.

Irre wird es aber dann, wenn bis dato kein einziger der dort völlig hypothetisch Beteiligten mit mir Verbindung aufgenommen hat, und ich eigentlich überhaupt keine Ahnung vom Geschehen um mich herum habe.

Dies gibt mir schon wieder zu denken, erst einmal an einen Beitrag, der auch schon wieder etwas länger her ist und sich dabei fragt, ob man ein „Problem thinker“ sei.

Dann muss ich irgendwie an „getroffene Hunde“ denken und frage mich in direkter Folge davon, was denn wäre, wenn ich das Ganze einmal so richtig öffentlich diskutieren würde.

Wie meine geneigten Leser erkennen können, ich mache mir schon wieder einmal Gedanken, Gedanken über Dinge, die es wohl erst gar nicht gäbe, wenn alle einmal etwas mehr (darüber) nachdenken würden.

Dann aber erinnere ich mich sofort wieder an die Anonymen Denker:

„I still have my job, and things are a lot better at home. Life just seemed … easier, somehow, as soon as I stopped thinking.“