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Wirtschaftsförderung 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Mercedes darf nun für ca. 2 Milliarden Euro an die Bundeswehr gut 2 000 Wölfe verkaufen. Es wird wohl keinen wundern, wenn es dabei wieder einmal etwas teurer wird.

Die USA kaufen derweil in einem ersten Los über 20 000 Oshkosh JLTV für ca. 6 Milliarden US-Dollar. Auch hier wird es keinen wundern, wenn diese US-Fahrzeuge auch noch besser für einen militärischen Einsatz geeignet sind.

Insgesamt planen alleine die USA weit über 50 000 dieser Fahrzeuge zu kaufen, was nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich großen Sinn macht.

Nun hätte man sich auch bei uns überlegen können, sich im Rahmen der NATO diesem Programm anzuschließen, viel Geld zu sparen und dafür zu sorgen, dass die NATO-Streitkräfte gemeinsam schlagkräftiger werden.

Wir dürfen uns aber eher sicher sein, dass Mercedes der Bundeswehr noch weitere Fahrzeuge aus seinem Programm verkaufen darf. Und weil uns unsere Landesverteidigung so sehr am Herzen liegt, dürfen bestimmt auch bald BMW und der VW-Konzern liefern.


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Neuzeit 5 (6)

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Die aktuelle Regierung arbeitet vehement und unisono an der Neuzeit.

Wie wir alle erfahren durften streicht nun die Lufthansa die Inlandsflüge zusammen und die Bahn verlangsamt signifikant die Geschwindigkeit aller ihrer Züge. Auf den Autobahnen sind die 80 Stundenkilometer inzwischen fast bereits Normalität und in den Städten die Schrittgeschwindigkeit mehr als populär.

Auch beim Erhalt beziehungsweise dem Rückbau unserer Infrastruktur wird auf Entschleunigung gesetzt. 40 Jahre Planungszeit für neue Projekte sind nun gang und gäbe und auch die Bauzeiten werden künftig in Jahrzehnten bemessen.

Die Politik hat erkannt, dass wir Deutschen damals sehr viel glücklicher waren, damals als noch die Postkutschen durch die Gegend schaukelten, die Prinzen und Prinzessinnen zur Jagd bliesen und der Führer uns sagte, wo es lang geht.

Und so ist es nur folgerichtig, dass unsere Industrien ins Ausland überführt werden und der gute alte Ackerbau zum Maß aller Dinge erklärt wird.

Einzig und alleine störend sind noch das „Stadtbild“, wo doch noch zu viele Ausländer zu finden sind, die nicht aufs Oktoberfest oder ins Brauhaus wollen bzw. Kuckucksuhren kaufen, und unsere noch halbwegs funktionierende Justiz: Korruption, Pädophilie und Frauen prügeln sind doch keine Straftaten, sondern Kulturgut!

Demnächst schicken wir auch wieder unsere kräftigen jungen Männer allesamt, zumindest aber im Losverfahren, zur Kartoffelernte auf die Felder, damit auch jeder weiß, wohin bei uns der Hase läuft.


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Mormonismus 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jeder kennt die jungen Menschen, die regelmäßig auf der Straße stehen und einen in tiefgründige Gespräche verwickeln möchten. In diesem Falle spreche ich nicht von jenen, die einem den Wachturm andrehen möchten und oftmals auch nicht mehr ganz so jung sind, sondern von jenen, die meist sehr adrett gekleidet mit einem amerikanischen Akzent für ihre Religion werben.

Bei einem meiner ersten etwas längeren USA-Aufenthalten fand ich mich in einer Mormonenfamilie ganz gut aufgehoben, stellte mir dann aber doch die Frage, was ich mit zwei oder mehr jungen Damen anfangen möchte, wenn ich schon mit einer einzigen nicht zurecht komme.

Seit dieser Zeit ist es mir aber immer wieder eine Freude, mit diesen jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Schon etwas länger frage ich mich, warum ich auch in Heilbronn immer wieder auf Mormonen treffe. Inzwischen weiß ich, dass es auch in Heilbronn eine entsprechende Gemeinde gibt.

Heute aber kamen wir im Zuge eines etwas längeren Gespräches auch auf den Mormonismus zu sprechen. Dabei tauchte erstmals die Frage auf, warum jeder von uns, wenn er auf missionierende Mormonen trifft, es immer mit US-Amerikanern zu tun hat?

Früher waren alle in Deutschland Missionierenden auch deutschsprachig, heute ist es mindestens einer von zweien, aber jeder gefühlt ein US-Amerikaner.

Wenn die Mormonen inzwischen weltweit zu finden sind, warum trifft man dann nicht zumindest ab und zu auf einen Chinesen oder Inder, zumindest aber auf einen Afrikaner, der für seine Religion wirbt?

Wir konnten heute keine Erklärung finden, vielleicht aber lüftet einer meiner Leser dieses Geheimnis.