Zettelkasten

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Beitragsfoto: Zettelkasten | © Africa Studio, Shutterstock

Routinen bestimmen unser aller Leben. Und so ist es wieder soweit, ich habe mein inzwischen fünftes Rundschreiben versandt.

Diese Woche begann für mich am 20. Oktober 2025 wie üblich mit einer Fahrt und zwar meiner Tour durch den nördlichen Landkreis. Inzwischen gefällt mir meine neu gewählte Strecke ziemlich gut und ich stelle während der Fahrt Wiederholungen fest. Jeder Mensch hat so seine Gewohnheiten und nun lerne ich jene von Menschen kennen, die nun meinen neuen Weg kreuzen.

Der entsprechende Blog-Beitrag handelt dabei mehr um die „No Kings!“-Demonstrationen, welche wieder einmal US-weit stattfanden und Millionen Demokraten auf die Straße brachten. Wichtiger dabei aber, wer nicht auf die Straße ging — eindeutig die Bevölkerungsmehrheit. Wir kennen das bereits vom Gelabere unserer Groß- und Eltern, welche selber nie Hitler wählten und ihn auch selber nie wollten.

Diktatoren kommen einfach so um die Ecke und sind ganz plötzlich da — es könnte dabei durchaus etwas mit der Bevölkerungsmehrheit zu tun haben, nur so eine Vermutung von mir.

Am 21. Oktober 2025 musste ich mich einfach über Heulsusen auslassen, bevor ich noch den vergangenen Tag etwas näher in Augenschein nahm. Es gab gute Gespräche und ein paar zuhörende Studenten. Auch habe ich planerisch das Ende meines Engagements an der Hochschule festgelegt. Es wird wohl mit dem Ende meiner letzten beruflichen Tätigkeiten zusammenfallen. Die Frage bleibt dabei noch offen, ob ich danach den Stoizismus einfach so zugunsten eines Hedonismus ersetzen kann und letztendlich auch möchte. Nach gut 50 Jahren Ehrenamt und beruflicher Tätigkeiten müsste auch einmal Schluss sein, am besten bevor der Sensenmann das Elend einfach so von sich aus beendet.

In einem Anfall von Selbstverliebtheit habe ich meine Lieblingsorden aussortiert, der Rest landet auf dem Müll — die anderen auch, nur halt etwas später.

Am 24. Oktober 2025 gab es in kleiner Runde etwas zu feiern, weitere gute Gespräche und einen Blog-Beitrag. Thema u. a. ein Welttanztag, der eigentlch keiner ist, und eine Straßburgfahrt, die mit dem Austausch sehr interressanter E-Mail endete. Manche Menschen verstehen noch, was ich meine und suchen das Gespräch.

Tags darauf machte ich mir u. a. Gedanken über unsere Abstiegsgesellschaft und verdaute dabei gleich zwei neu erschienene Bücher. Erfreulich ein heutiger Post eines mir leider nicht näher bekannten Bloggers, der aufgrund seiner Deftigkeit gerne anonym bleiben möchte. Auf alle Fälle habe ich ein paar seiner Zitate bei mir im Blog mitverbaut — passend zu meinem Thema Heulsusen und einer Möchtegernjugend.

Eines stellte ich dabei fest, es gibt inzwischen so viele interessante und auch informative Blogger, dass mich alleine die Lektüre deren Weblogs bei meiner Lektüre der Bücher, die ich auf alle Fälle gerne lesen möchte, zeitlich etwas einschränkt.

Die Frage dabei ist: ersetzen gute Blogs nicht nur schlechte, sondern bald auch ziemlich gute Bücher? Auf alle Fälle wird das Leseverhalten der kommenden Generation nicht mehr mit dem unsrigen (zumindest nicht meinem) übereinstimmen. Selbst die E-Books werden dies nicht mehr ändern können — die Welt dreht sich weiter und wer sich nicht mitdreht, der bleibt wie bisher auch auf der Strecke; egal wie viele Transferzahlungen dies zu verhindern versuchen.

Früher™ gab es die Regel, dass 5 % Ausschuss immer sind. Heute meine ich, dass ich mit 5 % überhaupt noch etwas anfangen kann. Das ist wohl der Schritt, den wir denkende Menschen allesamt seit Jahrtausenden bereits gehen müssen. Wir erkennen zum eigenen Schluss hin, dass wir einfach nicht mehr in die heutige Welt passen. Und wie seit Jahrtausenden auch, löst sich dies biologisch. Und jene, die mich jetzt noch nicht verstehen, die werden es auch bald und dies wohl schneller als es uns allen lieb sein dürfte: o tempora, o mores!

Und jetzt bin ich wieder einmal gespannt darauf, wer sich die Mühe macht und das fünfte Rundschreiben zur Kenntnis nimmt.

Gerne kann man mir einen Gruß in meinem Gästebuch hinterlassen! Dazu sind Gästebücher doch da. Oder einen meiner Beiträge mit eigenen Kommentaren würdigen. E-Mail, Telefonate oder das persönliche Gespräch gehen auch.

Kommende Woche wird etwas ruhiger, zumindest was das echte Leben anbetrifft. Auch gibt es erneut etwas zu feiern. Könnte sein, dass sich dies auch auf das Blog auswirkt.

Ich freue mich auf die Begegnungen in echt und auf den einen oder anderen Schriftverkehr. 


Zettelkasten

Wochenrückblick 42 4 (3)

Beitragsfoto: Zettelkasten | © Africa Studio, Shutterstock

Hier findet man nun mein bereits viertes Rundschreiben dieser Serie. So ganz auf die Schnelle geschrieben, da ich heute noch ein paar Termine habe. Das mit den Ruhetagen muss ich mir doch noch einmal etwas genauer anschauen.

Auch diese Woche begann erneut mit einem Montag – da muss ein System dahinter stecken, nur so meine Vermutung.

Am 17. Oktober 2025 hatte ich ein Gespräch mit einer Leserin. Nun vermisst Sie meine regelmäßigen E-Mail über jeden neuen Blog-Beitrag. Hier wäre es nun tatsächlich angebracht, mit einem RSS-Reader einfach mein Blog zu abonnieren. 

Und wer etwas mehr Geduld hat, der kann zumindest bis auf weiteres auf dieses Rundschreiben warten und erhält damit dann einen groben Überblick darüber, was ich so alles im Blog geschrieben habe.

Gleich am Montag, 13. Oktober 2025 schrieb ich über einen Höhenflug, Wehrpflicht und Vermischtes. Das mit der Wehrpflicht entwickelte sich kurz darauf zu einem Drama, wobei es überhaupt nicht mehr um Landesverteidigung oder die Bundeswehr geht. 

Tags darauf konnte ich u. a. über eine ziemlich abgehangene Opernaufführung schreiben. Wobei es noch den einen oder anderen Tipp gab.

Am 16. Oktober 2025 konnte man ein wenig mehr über mich erfahren, denn ich nahm an einer Blogparade teil. Ein extra Beitrag gab es über einen kürzlich verstorbenen Musiker, den finden jene, die auf meinem Blog ein wenig suchen.

Den letzten Wochenbeitrag gab es dann bereits am Freitag, 17. Oktober 2025, wobei ich über Bier und gute Pralinen schrieb. Selbstverständlich war das noch nicht alles! Auch die Bahnkrise, der Mormonismus oder Losverkäufer beschäftigten mich. Wen dies interessiert, der kann das über Inhalte oder die Suche im Blog finden.

Meinen schwarzen Humor ließ ich im Beitrag Neuzeit ein wenig durchblicken. Was im Beitrag Posthum vielleicht schon als Sarkasmus durchgeht.

Mit einem anderen regelmäßigen Leser unterhielt ich mich über Seitenaufrufe und Klicks. Ein Nischenlog wie meines hat einfach keine große Leserschaft. Und nun bin ich erneut gespannt darauf, wer sich die Mühe macht und das vierte Rundschreiben zur Kenntnis nimmt.

Gerne kann man mir einen Gruß in meinem Gästebuch hinterlassen! Dazu sind Gästebücher doch da.

Kommende Woche wird wieder sehr spannend, zumindest was das echte Leben anbetrifft. Könnte sein, dass sich dies auch auf das Blog auswirkt. Ich freue mich auf die Begegnungen in echt, auf eine Fahrt nach Straßburg, eine Geburtstagsfeier und auf den einen oder anderen Schriftverkehr. 


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Zettelkasten | © Africa Studio, Shutterstock

Mein zweites Rundschreiben hat funktioniert, zwei Abmeldungen und eine neue Anmeldung. Ich bleibe vorerst bei CleverReach. Diese Woche war schneller vorbei als befürchtet. Höhepunkt sicherlich die Fahrt am Freitag mit der Deutschen Bahn. Dieses Rundschreiben ist aber nun nur möglich, weil wir die Rückfahrt mit dem Auto bewerkstelligten. Danke an unseren Fahrer! Die Bahnfahrt habe ich hier festgehalten …

Diese Woche begann erneut am Montag – wenige wird dies erstaunen.

Am 6. Oktober 2025 schrieb ich über Vermischtes, Technologie und eine bevorstehende Chatkontrolle. Gleich danach durften wir erfahren, dass es doch nichts mit letzterem werden soll. Auch beschäftigte ich mich mit etwas unbekannteren Suchmaschinen: Finde-Tools.

Zugegeben, etwas nerdig, aber ein anderer Blogger hatte mich dazu verführt. Am Mittwoch konnte ich mich wieder dem Alltäglicheren widmen: Vorlesung, Vermischtes und Geflüster. 

Es zeichnete sich dabei ab, dass manche Beiträge nun etwas öfters gelesen werden und die Reaktionen darauf, mich zum Nachtaroggen provozieren. Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel und die Beiträge erfüllten letztendlich ihre Aufgabe.

Neben dem Beitrag Vorgeflüster, gab es der Folge Junge Hüpfer und Bundeskongress. Aber auch einen Beitrag über das Alltägliche. Getroffene Hunde bellen, das ist bekannt. Warum aber Menchen Dinge lesen, die sie eigentlich nicht lesen möchten, bleibt mir weiterhin unverständlich. Vielleicht eine Folge von zu viel Tiktok und Co. 

Zum Abschluss der Woche berichte ich dann noch vom Bundeskongress und was mich heute sonst noch so beschäftigte. Nun bin ich einmal gespannt darauf, wer sich die Mühe macht und das nun dritte Rundschreiben zur Kenntnis nimmt.

Kommende Woche wird weniger spannend, zumindest was das Bloggen anbetrifft. Ich freue mich auf die Begegnungen in echt und auch auf den einen oder anderen Schriftverkehr.