Einzelne Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bekennen sich bereits mehr oder weniger offen zu Diktatur und Rassismus. Neue Antidemokraten marschieren in den meisten Ländern auf und bereits totgeglaubte Alt- Nazis bzw. Kommunisten kommen aus ihren Löchern hervorgekrochen, um gemeinsam mit anderen Totalitaristen die aufkommende Götterdämmerung zu besingen.

Für Juden, Sinti & Roma, Asylanten und auch für bekennende Demokraten, Christen und Muslime werden in der EU bereits von kriminellen Subjekten vereinzelt NoGo-Zonen eingerichtet.

Deshalb mein Vorschlag an die EU-Politiker für diesen Sommer. Einfach mal die „Federalist Papers“ aus den Jahren 1787 f lesen, das Hertensteiner Programm von 1946 zu Rate ziehen und über die Jahre 1957 – dato reflektieren.

Nach Rückkehr ins Europäische Parlament zusammensitzen und in Folge davon, den Bundesstaat Europa einschließlich einer neuen Verfassung den 28 Nationalparlamenten zur Billigung vorlegen.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Bevölkerungsmehrheiten der meisten Staaten ihre Volksvertreter zur Unterzeichnung drängen. Und die restlichen Staaten könnten sich in einer Art Freihandelszone als priviligierte Partnerländer ebenfalls produktiv einbringen.

Was Politikern wie Adenauer, de Gasperi, Schuman oder Spaak in weit schwierigeren Zeiten gelungen ist, müsste unseren Politikern – übrigens mit längerer Berufserfahrung ausgestattet – doch auch gelingen können!

Zumal die meisten Bürger mit Sicherheit wissen, dass es keine gangbare Alternative dazu gibt.

Es ist wirklich an der Zeit, dass unsere Volksvertreter den Anstoß dafür geben, und dies bevor wieder Scharlatane das Heft in die Hand nehmen und Europas Jugend erneut auf die Schlachtbank schicken.