Keith Jarrett

Als ich das Kölnkonzert (1975) von Keith Jarrett während meines Studiums in den 1980er Jahren zum ersten Mal — leider nur auf CD — hörte, wusste ich sofort, dass ich von diesem Jazz-Pianisten öfters einmal eine CD kaufen werde. Über die Jahre hinweg haben sich dann wohl auch so einige seiner Platten in meiner Sammlung eingefunden. Seine Musik wird von mir so gerne und oft gehört, dass ich diese CD bereits vor Jahren auf meinem Server übertragen habe und damit immer, wenn mir danach ist, auf die entsprechende Platte zurückgreifen kann. Dieser Bequemlichkeit ist es wohl dann auch geschuldet, dass ich bis heute kaum eine Langspielplatte von Keith Jarrett in meiner Sammlung habe.

Noch heute dürfte the Köln Concert die bekannteste Aufnahme Jarretts sein und wohl auch seine meist verkaufte Platte. Jarretts Solokonzerte sind dabei reine Improvisationen und gemäß seiner eigenen Aussage ziemlich die enthüllendste psychologische Selbstanalyse, die er sich selber vorstellen kann. Auch wenn seine Improvisationen durchweg begeistern, sind es doch seine Einspielungen, wie etwa die Goldberg-Variationen (1989), oder sein Zusammenspiel mit anderen Musikern, die sein Können voll und ganz zur Geltung kommen lassen.

Meine Lieblingsaufnahmen von Keith Jarrett sind bis heute die folgenden:

Wenn ich Sie jetzt etwas neugieriger gemacht haben sollte, dann hören Sie einfach einmal in obige Aufnahmen hinein — ich bin sehr zuversichtlich, dass auch Sie die eine oder andere Aufnahme von Keith Jarrett mit in Ihre Sammlung aufnehmen werden.

„I even have dreams where I am as messed up as I really am — so I’ve found myself trying to play in my dreams, but it’s just like real life.“

Keith Jarrett, Keith Jarrett Confronts a Future Without the Piano (21. Oktober 2020)

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