Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay
Die etwas älteren Leser werden es noch kennen, Geha oder Pelikan, Berge oder See, Cord oder Jeans … man könnte diese „Lebensentscheidungen“ bis zum heutigen Tage weiter fortsetzen. Und so gab es auch einmal in den 1960er- und 1970er-Jahren die Beatles oder die Rolling Stones.
Manchen ist es bis heute noch nicht aufgefallen, dass es dabei nie geheißen hat „entweder … oder …“, sondern es schon immer nur ein einfaches „oder“ war, was in der deutschen Sprache auch das „und“ mit beinhalten kann. Jene, die gerne in ihren Texten „und/oder“ schreiben, werden dies wohl auch künftig nicht verstehen wollen.
Zugegeben, der Geldbeutel der meisten Eltern sorgte dafür (Macht des Faktischen), dass es entweder nur das eine oder das andere gab. Spätestens beim eigenen Musikgeschmack hätte aber jeder auf die Idee kommen können, dass man sowohl die Beatles als auch die Rolling Stones hören und genießen kann.
Detlef Stern ist auf alle Fälle ein ausgewiesener Beatles-Fan und bisher habe ich noch nicht danach gefragt, ob er nicht auch die eine oder andere Platte von den Stones besitzt. Ich weiß aber schon länger, dass er sich mit den Beatles das Korrigieren von Klausuren versüßt. Ein guter Tipp, der mich auch schon die eine oder andere Korrektur überstehen ließ.
1969 veröffentlichen die Beatles das nun folgende Album „Abbey Road“, welches bis heute zu den meist gehörten Alben insgesamt gehört.
Welches Beatles-Album mein Favorit ist, das hängt tatsächlich von meiner eigenen Stimmungslage ab. „Rubber Soul“ (1965) dürfte ich allerdings am öftesten auf dem Plattenteller liegen gehabt haben.
Und so gibt es nun zum Schluss auch noch, nein, nicht „Norwegian Wood“, sondern den „Nowhere Man“.
Nachtrag
Was mich nun an meine Zeit in Schwabing erinnert, wenn unser Lieblingswirt fragte: „Was darf es heute sein, Pizza, Pasta oder Schnitzel?“ Und unser Kraftsportler antwortete: „Ja und genau in der Reihenfolge.“

