Blitz

5 Prozent 5 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Aufgrund der US-Drohungen und ganz besonders wegen der existentiellen Bedrohung, die von der Russischen Föderation ausgeht, sind die NATO-Mitgliedsstaaten so langsam dazu bereit, wenigstens über 3,5 Prozent für Verteidigung, aber dies erst im kommenden Jahrzehnt nachzudenken.

Ganz folgerichtig ergänzen sie die 5 Prozent-Forderung der USA mit 1,5 Prozent für Infrastruktur, welche selbstverständlich der Verteidigung dienen soll.

Auch wenn unsere Volksvertreter weiterhin keine Ahnung von Verteidigung oder einfach nur völlig andere Schwerpunkte haben, sind die 5 Prozent, für den Fall, dass sie sich noch rechtzeitig auswirken, ein guter Schritt in die notwendige Richtung.

Aktuell geben wir 179,3 Milliarden Euro für Arbeit und Soziales (Essen und Trinken) aus, während wir nur 53,25 Milliarden Euro für Verteidigung ausgeben, wobei davon wieder — in der Realität — die Masse für Arbeit und Soziales ausgegeben wird — die Korruptionskosten einmal herausgerechnet.

Wir sollten endlich unsere Sicherheits- und Verteidigungspolitik ganzheitlich betrachten und unseren Bundeshaushalt entsprechend ausrichten. Was nicht für Verteidigung, Infrastruktur oder Bildung benötigt wird, kann man gerne anderweitig ausgeben.

Schnell wird man dabei feststellen, dass dies, da man nun wieder die richtigen Schwerpunkte hat, überhaupt kein Problem mehr sein wird — man wird sogar wieder mit Gewinnen wirtschaften können.

Das Problem dabei, wir wollen es nicht!


Blitz

Minimalismus 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Auch nach ein paar Tagen gefällt mir diese Art von Minimalismus immer noch recht gut. Wahrscheinlich hat meine bessere Hälfte den beiden Jungs Ähnliches an das Notizbrett in unserer damaligen Ulmer Wohnung geheftet.

Und so verweise ich heute gerne einmal auf diesen Mastodon-Post: https://files.mastodon.social/cache/media_attachments/files/114/570/056/080/921/171/original/5e53fe355f9ee19b.png

[Post nicht mehr aufrufbar]

Autorin des Posts ist Agnieszka R. Turczyńska.


Lesezeichen

Sichtweisen 4.7 (6)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Katrina Miller | The New York Times

Do You See Craters or Bumps on the Moon’s Surface? (zuletzt aufgerufen am 5.6.2025, 11.06 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen).

„This picture [im Artikel zu sehen] of the moon’s south pole was taken in May by Resilience, a robotic lander operated by the Japanese company Ispace that will try to land on the lunar surface on Thursday. Some people see bumps, but others see craters. …

“I know that my perception is incorrect, but there’s nothing I can do to flip it,” she said of the lunar image. “Just because you feel that something seems to be true, and that it’s hard for you to consider the opposite perspective, doesn’t mean that you’re necessarily correct.”


Lesenswerter Artikel von Katrina Miller. Besonders den jüngeren Studenten empfehle ich diesen Artikel als Grundlagenlektüre für das eigene Studium.

Keine drei Minuten Lektüre, die sich auf alle Fälle lohnen!

Die lebenserfahreneren Leser unter uns dürfen sich heute gerne einmal bestätigt fühlen — tut auch mal gut. Übrigens, ich kann machen was ich will, ich sehe weiterhin nur Bumps!

Nachtrag

Erfreulicher Weise bekam ich nun mehrere Antworten wer Krater und wer Hügel sieht. Ich möchte jetzt nicht mit ein paar Jahren Psychologiestudium prahlen, aber „tiefenpsychologisch“ betrachtet ist das durchaus schon sehr aufschlussreich, denn manche Hirne nehmen weg (Pessimisten) und manche Hirne geben dazu (Optimisten). Wer nun je nach Betrachtung hin und her wechseln kann, der dürfte ein Realist sein — zumindest „tiefenpsychologisch“ betrachtet.