World citizenship website

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Beitragsfoto: Screenshot der Website

Diese Website-Domain hatte ich mir Anfang der Nullerjahre zugelegt, um eine Art „Facebook“ aufzubauen, aber dies mit einer bestimmten politischen Aussage verbunden.

Vielleicht war das dann auch der Grund, warum diese Website nie sehr populär wurde, obwohl sie anfangs gut 1 000 Zugriffe am Tag hatte.

Über all die Jahre hinweg, habe ich diese Domain dann immer wieder mit anderen Inhalten und auch Zielen versehen. Jetzt nutze ich sie nur noch — und dies aus rein nostalgischen Gründen — für mich ganz persönlich.

Ich sammle dort nun meine eigenen Hyperlinks, damit ich einen schnelleren Zugriff auf diese habe. Sozusagen mein erster wirklicher Backup.

Diese Website läuft jetzt unter World Citizenship’s Web Directory und kann von jedermann genutzt werden.

Außerdem ergänzt sie meinen Blog-Beitrag über Hyperlinks vom März 2005 sehr gut.

Nachtrag vom 21. Dezember 2021

Jetzt ist diese Domain endgültig Geschichte und wird auf dieses Weblog weitergeleitet.

„Halt dein Rößlein nur im Zügel,
Kommst ja doch nicht allzuweit.
Hinter jedem neuen Hügel
Dehnt sich die Unendlichkeit.
Nenne niemand dumm und säumig,
Der das Nächste recht bedenkt.
Ach, die Welt ist so geräumig,
Und der Kopf ist so beschränkt.”

Wilhelm Busch, Beschränkt

Maskerade

28.8.02021 5 (3)

Beitragsfoto: Maskerade | © Pixabay

Entscheidungen

Das Leben ist voll davon und das ist auch gut so! Wir und unser Leben werden von Entscheidungen geprägt und bestimmt, wobei es ziemlich egal ist, ob wir uns entscheiden oder nicht. Denn, wenn wir uns nicht entscheiden, dann entscheiden andere für uns.

Optimal ist es, wenn wir uns nach dem Erhalt aller notwendigen Informationen entscheiden können. Dies ist wohl aber so gut wie nie der Fall. Deshalb müssen wir alle möglichst früh lernen, uns auch dann entscheiden zu können, wenn es nicht gerade so optimal läuft.

Heute habe ich ein paar aktive Mitbürger gebeten, sich zu einer ganz bestimmten Sache zu entscheiden und freue mich schon auf das Ergebnis — egal, wie es auch ausfallen mag.

Am 26. September 2021 dürfen sich alle deutschen Mitbürger darauf freuen, eine Entscheidung zu treffen. Ob ich mich über dieses Ergebnis freuen werde, bleibt abzuwarten.

Attraktivität

Nach der Wahl ist bekanntlich vor der Wahl. Kaum werden wir die Bundestagswahl hinter uns haben, steht auch schon die Wahl des Heilbronner Oberbürgermeisters an.

So ist es schon verwunderlich, dass sich der aktuelle Amtsträger so lange bedeckt hält, und auch erst ein weiterer Kandidat — übrigens ein Totalitarist — signalisiert hat, ggf. kandidieren zu wollen.

Vielleicht aber erleben wir auch einmal ein Novum: keiner will Heilbronner Oberbürgermeister werden, und der Gemeinderat muss den Amtsträger bitten, für weitere acht Jahre zu bleiben.

Wandel

Einmal von den üblichen Wahlkampfideen abgesehen, kann man doch feststellen, dass sich sehr viele Mitbürger in den letzten Wochen und Monaten Gedanken darüber gemacht haben, wie es weitergehen soll oder kann.

Unsere Kaufhoffiliale möchte mit einem neuen Konzept noch einmal neu durchstarten. Die Heilbronner Stimme hingegen möchte sich breiter aufstellen, und wir können schon einmal gespannt sein, was aus dem Medienunternehmen wird; dabei könnte die erweiterte Kooperation mit dem Reiseunternehmen Gross durchaus vielversprechend werden. Ich kann mir hierbei gut vorstellen, dass man bei einem Reiseantritt mit einem der Gross-Busse auch eine aktuelle Tageszeitung am Sitzplatz vorfindet.

Dass immer wieder neue Gaststätten in der Stadt hinzukommen und alte verschwinden, kann man weiterhin als normales städtisches Grundrauschen betrachten.

Was den Einzelhandel und dies besonders in unserer Heilbronner Fußgängerzone betrifft, kann man derzeit aber noch kaum eine Veränderung ausmachen. Es lässt aber hoffen, da Marktgrößen, wie Amazon, darüber nachdenken, mit eigenen Läden in den Städten vertreten zu sein. Das spricht eindeutig für das Potential der Innenstädte. Und dieses Potential sollten wir stärken und nicht schwächen.

Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass unsere Fußgängerzone nicht nur erweitert, sondern auch der dortige Aufenthalt wieder attraktiver wird, d. h. weniger Müll und Belästigungen sowie weniger Radfahrer, Autos und Lastwagen.

Dafür müssen wir die Wege von und zu den Parkhäusern besser kennzeichnen und auch attraktiver ausgestalten, d. h. dem Weg von Auto oder Fahrrad bis zu den ersten Läden und Gaststätten einen eigenen Erlebnis- bzw. Unterhaltungswert geben; dies könnte man auch mit sauberen öffentlichen Toiletten kombinieren.

Ich bin mir sicher, dass eine Fußgängerzone, die über ein Einzugsgebiet von gut 500 000 Menschen verfügt, weiterhin sehr attraktiv für die meisten Geschäfte und auch größere Konzerne ist. Und sobald sich wieder die ersten Geschäfte ansiedeln werden, auch die anderen folgen.

Geburtstag des Tages

Johann Wolfgang von Goethe


Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

27.8.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Gerberstraße

Nachdem sich jetzt vor der Wahl im September gleich zwei Parteien mächtig aus dem Fenster hängen und nicht nur die nördliche Innenstadt ein wenig vom Autoverkehr befreien wollen — denn die LKW und sonstige Fahrzeuge müssen weiterhin liefern –, sondern gleich auch noch die Allee temporär zur Kulturmeile (Essen & Trinken) machen möchten, bin ich einmal gespannt darauf, was ab Oktober davon noch thematisiert werden wird.

Entspannung

Ab und zu tut es jedem gut, wenn man sich mal aus dem Alltag abmeldet und einfach einmal die Füße baumeln lässt. Ich habe meine kurz mal im Bodensee gekühlt — entgegen der Wettervorhersage bei bestem Wetter.

Und damit ich auch nicht in Versuchung geriet, gab es auch kein vernünftiges Internet in der Nähe, so dass der Rechner liegenblieb und von mir durch ein gutes Buch ersetzt wurde.

Fontäne

Egal wo man hinguckt, an einem See oder bloß an einen Brunnen, die dort installierten Fontänen erfreuen groß und klein.

Heilbronn hat sich wohl dabei ein klein wenig mit der Installation einer Fontäne im Neckar übernommen. Über die Gründe dafür habe ich schon öfters spekuliert. Schade nur, dass es Heilbronn weiter nicht gelingt, dieses Wasserspiel wenigstens ab und zu angeschaltet zu bekommen, z. B. zu jeder vollen Stunde.

Inzidenzwert des Tages

Diesen gibt es jetzt auch wieder bei der Heilbronner Stimme nachzulesen; er beträgt heute: 117,7!

Und da unsere Stadtverwaltung bezüglich COVID-19 überhaupt nichts gebacken bekommt, wird wieder bei der Bundeswehr um Hilfe gebettelt.

Vielleicht entstand gerade so der Militarismus, indem das Militär, ob es wollte oder nicht, immer mehr völlig überforderte Verwaltungen unterstützen musste. Und sich zum Schluss der Bürger gleich an einen Feldwebel gewendet hat, wenn er einmal behördliche Unterstützung benötigte.