Boccia-Spiel

20.7.02025 4.1 (9)

Beitragsfoto: Boccia-Spiel | © Pixabay

Boule & Boccia

Jüngst konnte ich ein paar Pétanque-Spieler bei meinem Spaziergang beobachten. Kaum hatte ich ein wenig geguckt, bekam ich schon eine Einladung zum Spiel. Es gibt sie noch, die netten Menschen!

Diesen Sport durfte ich als Kind erstmals an einem italienische Strand kennenlernen, erst mit Holzkugeln gespielt und später dann noch mit wassergefüllten Plastikdingern sogar zuhause weiter ausprobiert. Bei uns Deutschen wurde das Boccia-Spiel wohl durch Konrad Adenauer populär und somit zur Pflichtunterhaltung in jedem Urlaub. Ich kann mich daran erinnern, dass es bei uns in Heilbronn gleich mehrere solcher Plätze zum Spielen gab.

Beruflich bedingt, wurde ich später mit Pétanque besser vertraut und meine Familie und ich spielten dies ein paar Jahre lang ganz gerne auch in unserer Freizeit. Noch heute dürften ein paar solcher Kugeln bei uns zu finden sein. Die Holz- und Plastikkugeln aus den 1960er- und 1970er-Jahren sind wohl verschwunden, auf den letzten hat unser damaliger Hund noch sehr gerne herumgekaut.

Da ich nun wieder weiß, wo es bei uns einen Boule-Platz gibt, nehme ich mir vor, diesen auch einmal selbst zu nutzen. Ich sollte mir eine Liste zulegen, was ich mir so alles über den Tag hinweg vornehme. Besser aber lieber nicht, denn es wäre bestimmt enttäuschend, wenn ich dann am Ende eines Jahres sehen könnte, was ich so alles nicht erledigt habe.

Und so bleiben auf alle Fälle die schönen Erinnerungen an genau jene Dinge, die man in all den Jahren einmal gerne getan hat. Über Streicher bei Schul- und Gefechtsschießen hatte ich hier im Blog schon einmal geschrieben; nicht aber über schießbegleitende Ausbildungen. Und hier gleich ein kleiner Tipp an all jene, die einmal eine solche organisieren müssen. Das Pétanque-Spiel bietet sich regelrecht dazu an! Und sollte jemals ein Vorgesetzter meckern wollen, reicht der Hinweis auf die notwendige Verknüpfung von militärfachlichen und allgemeinbildenden Anteilen in jeder guten Aus- und Weiterbildung (Thema meiner eigenen Diplomarbeit).

Vermischtes

Manche Blogger schreiben darüber, dass viel zu viele Blogger sich nur über Blogger-Gedöns austauschen würden. Mein Kommentar dazu: jedem Tierchen sein Pläsierchen. Bewundernswert jene Blogger, die es nun tatsächlich geschafft haben und sich in Gänze von den Social Media befreiten. Ich war gestern fast soweit, habe dann aber meine entsprechenden noch vorhandenen Accounts (Daft, Bluesky, Mastodon und YouTube) doch nicht gelöscht; wobei ich einzig und alleine bei YouTube selbst etwas verlieren würde.

Dafür habe ich mein Feedly-Account stillgelegt und den alten Reeder wieder einmal reaktiviert. Was aber nun dazu führt, dass ich ständig daran erinnert werde, wie viele Blog-Beiträge und Presse-Artikel ich noch nicht gelesen habe. Heutzutage könnte man sich schon alleine mit der Pflege des eigenen RSS-Readers den gesamten Tag über beschäftigt halten. Was aber meines Erachtens weit selbstbestimmter ist, als beständig darauf zu gucken, was einem so von den Social Media aktuell alles in die Timeline gespült wird.

Ein Blogger machte sich wieder einmal Gedanken über die Webringe, ebenfalls so eine Sache, die man nicht wirklich benötigt — auch als Blogger nicht. Wohl deshalb habe ich mich über die Jahre hinweg immer wieder einmal bei solchen Webringen an- und abgemeldet. Inzwischen „nutze“ ich nur noch einen, den ich auch ganz brav auf meinem Blog verlinkt habe.

Dabei ist es alleine die Blogroll, die tatsächlich eine Rolle spielt. Bei mir ist sie die Grundlage für meinen eigenen RSS-Reader — egal welchen ich dabei nutze — und bei anderen immer wieder eine gute Gelegenheit zu erfahren, was die so kennen und bewerben. Ich erweitere meine Blogroll meistens um genau diese Hinweise. Spannend wäre es hierbei, einmal zu gucken, wie sich die Blogs über die jeweiligen Blogrolls miteinander verknüpfen und wie sich dies dann auf die entsprechenden Blog-Inhalte auswirkt; das bis hier unter Vermischtes Geschriebene ist eine Reaktion auf meine eigene Blogroll.

Landesverrat

Unser Strafgesetzbuch kennt eine ganze Menge an Straftaten, die wir Bürger gerne unter dem Begriff Landesverrat (§ 94 StfGB) zusammenfassen: wie z. B. den Friedensverrat, den Hochverrat, die Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates und die Gefährdung der äußeren Sicherheit.

Während AfD-, BSW- und SPD-Politiker weiterhin ganz offiziell mit dem russischen Regime kollaborieren und dies uns gerne als Friedensdienst verkaufen, transportieren Unionspolitiker ihre Geldkoffer weiterhin klamm heimlich, ob nun aus Aserbaidschan oder anderen ehemaligen Sowjetrepubliken heraus dürfte dabei keine Rolle spielen.

Matthias Platzeck verteidigt seine regelmäßigen Russlandreisen als aktive Diplomatie, es wäre nicht das erste Mal, dass man so eine ganz neue Regierung in Deutschland etablieren möchte. Aber auch jene Politiker, denen es nur ums eigene Geld geht, sind eine existentielle Gefahr für unsere Demokratie und unser Land!

Was mich allerdings noch mehr besorgt, sind schon alleine wegen ihrer Masse die ganz normalen Bürger für die unser Staat einzig und alleine nur noch eine Art von billiger Lebensversicherung ist, die man sich halt einfach so einmal besorgt, wenn man sie nicht gleich mit der Geburt geschenkt bekommt.

Und hat man eine solche, dann glaubt man nicht nur als gewählter Volksvertreter alles tun und lassen zu können was einem so in den Sinn kommt — z. B. mal einfach mit Wladimir Putin darüber zu plaudern, was man so alles bei uns verändern könne.

Mit der deutschen Staatsbürgerschaft in der Tasche lässt es sich auch ganz wunderbar im Ausland leben, morden und vergewaltigen — notfalls wird man von der Bundeswehr zurückgeholt. Kein einziger dieser Bürger macht sich dabei auch nur im Ansatz darüber Gedanken, dass er damit nicht nur den Frieden ganz allgemein gefährdet, sondern auch unseren Rechtsstaat, die Sicherheit unseres Landes und in Folge davon alle Bürger und Bewohner der Bundesrepublik.

Manche erinnern sich vielleicht, in den 1990er-Jahren tingelten „Jugoslawen“ regelmäßig auf den Balkan und kamen zurück, wenn sie eine Pause von ihren ungezählten Untaten brauchten. Die wenigsten dieser Verbrecher wurden vor Gericht gestellt und so genießen sie noch heute bei uns ihren Ruhestand. Auch findet man bei uns russische Afghanistankämpfer, die inzwischen als deutsche Staatsbürger ebenfalls ihren Ruhestand genießen.

Einzig bei unseren muslimischen Straftätern sind wir ein wenig sensibler, holen diese aber über kurz oder lang auch wieder aus sämtlichen Kriegsgebieten dieser Welt zurück, zumindest dann wenn diese darauf bestehen, dass sie eigentlich deutsche Staatsbürger seien.

Und so dürfte es auch niemanden mehr überraschen, dass nun auch russische Männer von deutschen Familienangehörigen geschützt, ihre Verletzungen oder Verwundungen bei uns auskurieren. Angesichts des bevorstehenden Schießkrieges wäre es dringend nötigt zu wissen, wie viele russische Soldaten (einschließlich vermeintlicher Fahnenflüchtiger!) sich bereits schon jetzt in Deutschland befinden und wie viele von den alleine gut vier Millionen Russendeutschen ohne Wenn und Aber ihren deutschen Mitbürgern in den Rücken fallen werden — nicht nur die Baltischen Staaten haben hier ein Riesenproblem!

Zumindest sollten wir uns dieser Gefahr bewusst sein und nicht erst dann erstaunt aufblicken, wenn bereits allseits bekannte Politiker plötzlich eine DDR 2.0 ausrufen und die Fünfte Kolonne damit beginnt, den russischen Einmarsch nun auch ganz offiziell zu unterstützen.

Wie vielleicht bereits bekannt, Kriege fallen nicht einfach so vom Himmel, diese bedürfen einer jahrelangen, manchmal gar einer jahrzehntelangen Vorbereitung.

Wer dies beständig ignoriert und weiterhin sämtliche Verteidigungsbemühungen unseres Landes und unserer Mitbürger — egal aus was für einer Motivation heraus! — torpediert, der macht sich ebenfalls des Landesverrats schuldig.

Was aber keine Rolle spielen dürfte, wenn es dieses Land bald nicht mehr geben wird. Und so verschwinden Länder wie eigentlich schon immer dann, wenn sie sich nicht mehr selbst verteidigen können aber ganz besonders, wenn sie sich schon gar nicht mehr selbst verteidigen wollen!

Was nun die Frage aufwirft: Kann man ein Land überhaupt verraten, das es eigentlich schon gar nicht mehr gibt?


Blogger

Meinung 4.5 (8)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Eigentlich wollte ich heute gar nichts posten, ein wenig Erholung beim Schnipseln, ein wenig die kommende Vorlesung vorbereiten, ein wenig den Europa-Ball nachbereiten, ein wenig spazieren und ein wenig Rummikub spielen.

Dass ich regelmäßig meine Posteingänge leere, gehört einfach mit dazu, wie auch die Lektüre anderer Blogger, welche sich die Mühe machen und ihre eigenen Meinungen ins WWW pusten. Deren Lektüre ist für mich inzwischen viel wichtiger als die Zeitungsartikel von Journalisten, deren Motivation oder gar Können ich kaum noch nachvollziehen kann.

Und so kamen ein paar Beiträge in meine Timeline, die ich zwar wahrnahm, aber dann doch nicht kommentieren wollte, denn mein Basteln am Youtube-Kanal war mir einfach heute wichtiger — by the way, es gibt neue Videos zum Europa-Ball; auch finde ich, dass meine bessere Hälfte und ich gar nicht schlecht zusammen tanzen.

Dann kam aber der Beitrag von Thomas Michl rein, der spannender Weise zu weiteren Beiträgen anderer Blogger passte; Thomas beklagt einen „Meinungsfundamentalismus“. Johannes Kuhn beklagt sich dazu noch über die Besserwisser, so kam es zumindest bei mir an — was übrigens ganz gut zu meiner kommenden Vorlesung passt. Und Horst Schulte kündigte an, dass er nun auch Bluesky und Mastodon verlassen hat: Polarisierung statt Dialog.

Wohl ein Beitrag zu viel, ich habe dabei nur jene erwähnt, die aktuell noch in meiner Timeline zu finden sind, und so muss ich nun auch und ganz spontan meine eigene Meinung kundtun.

Gut ist es auf alle Fälle, wenn Menschen heute noch eine eigene Meinung haben. Schlimm sind doch eher und gerade jene Mitmenschen, denen wirklich alles am Arsch vorbeigeht. Und wenn sie dann doch eine eigene Meinung haben, dann, dass sie gerne noch ein Bier hätten.

Und so halte ich es generell für lobenswert, wenn Menschen ihre Meinung äußern, manche können dies dabei besser als andere; was aber erst einmal nichts über die „Qualität“ der eigenen Meinung aussagt. Manche Mitmenschen bemühen sich sogar, Gründe und Argumente anzuführen, die die eigene Meinung untermauern sollen.

Und so ist das Kundtun der eigenen Meinung — manche Blogger machen dies ausschließlich nur noch in ihren eigenen Blogs, weil sie wohl die Kommentare der Leser fürchten oder einfach nur die Art und Weise, wie viel zu viele Mitbürger inzwischen auf andere Meinungen reagieren, nicht mehr ertragen können — eine gesellschaftliche Notwendigkeit.

Wie man mit den Meinungen anderer Menschen umgeht, ist ebenfalls wichtig und vielleicht sogar noch bedeutender.

Auf alle Fälle aber wagt ein Mensch, der seine Meinung kundtut, mehr als viele andere. Meinungen zu unterdrücken oder gar Menschen mit eigener Meinung zu verdammen ist eine gesellschaftliche Sackgasse!

Deshalb müssen wir wohl allesamt wieder lernen, wie man mit den Meinungen anderer umzugehen hat, ganz besonders mit den Meinungen derer, die man vielleicht sogar nach sehr reiflicher eigener Überlegung einfach nicht teilen kann.

Und so wäre es vielleicht ganz gut, wenn man die Meinungen jener Mitbürger, die man nicht teilen kann, einfach nur ignoriert. Damit stellt man sicher, dass überhaupt noch Meinungen geäußert werden, denn nicht jeder Bürger ist ein Michael Kohlhaas oder ein Dietrich Bonhoeffer.

Jede Regel hat ihre Ausnahme: davon nehme ich selbstverständlich jene Meinungen von Mitbürgern aus, die gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen. Hier hat jeder Demokrat und Bundesbürger zu widersprechen! Das hat etwas mit Arsch in der Hose zu tun.

Schön wäre es wiederum, wenn man eine Meinung eines anderen teilt, dass man diesen dann darin bestärkt. Das führt nämlich dazu, dass weitere Meinungen geäußert werden und wir alle von der Meinungsvielfalt profitieren können. Man merke sich: eine Gesellschaft, wo es nur die eine Meinung gibt, ist immer eine Diktatur.

Etwas komplizierter wird es dann, wenn man sich mit den Meinungen anderer, vor allem jenen, die man zumindest aufs Erste nicht teilen kann, auseinandersetzen möchte.

Denn jetzt beginnt erst unsere Debatten-, Diskussions- und Gesprächskultur! Ich bin davon überzeugt, dass jeder, der sich darauf einlässt, immer als Gewinner vom Platz geht.

Leider sind die sogenannten Social Media nicht der richtige Ort dafür. Deshalb sollten die untereinander vernetzten Blogs (Fediverse) von Menschen mit Diskussionskultur bevorzugt werden.

Bis heute aber sind es weiterhin die Gespräche, welche man vor Ort mit seinen Mitbürgern führt, die für alle den größten Nutzen bringen — selbst der größte Arsch wird sich dabei bemühen, als halbwegs zivilisiert zu erscheinen.

Jetzt geht es aber wieder zurück zu Rummikub — ich hoffe wenigstens einmal ein Runde zu gewinnen, aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.


Social Media

Social Media 3.9 (10)

Beitragsfoto: Social Media | © Shutterstock

Jetzt, da ich trotz meiner Aversion für Social Media doch wieder mit gleich vier unterwegs bin, könnte ich mir durchaus einmal überlegen, was ich mit diesen eigentlich anfangen möchte?

Seit 2011, nachdem ich meine eigenen Bemühungen um eine Video-Website eingestellt hatte, habe ich einen Account bei YouTube. Mit dem Twitter-Ende habe ich mich nach Alternativen umgeschaut, noch bevor ich überhaupt wusste, wozu letztendlich Twitter ein Gewinn ist, und mich um einen Bluesky-Account bemüht. Diesen erhielt ich dann auch im September 2023. Kurz darauf wurde ich auf Daft aufmerksam und konnte mich dort im Januar 2024 noch kostenfrei registrieren. Last but not least bin ich seit diesem März wieder einmal auf Mastodon unterwegs, dieses Mal nur, um zu gucken, wie meine Blog-Beiträge dort durch das Tool ActivityPub (Stichwort: Fediverse) geteilt werden.

Bluesky

Aktuell folge ich dort 110 Accounts und habe selbst 61 Follower. Damit habe ich aber bereits eine zumindest für mich sinnvolle Größe überschritten, um mit den jeweiligen Accounts selbst interagieren zu können.

Und so nutze ich diesen Account ähnlich wie vormals Twitter auch eher dazu, um für meine eigenen Blog-Beiträge etwas mehr Reichweite generieren zu können. Damit dies allerdings auch nur halbwegs funktionieren kann, werde ich sicherlich ein paar Hundert Follower benötigen.

Und da dies erfahrungsgemäß wenig wahrscheinlich ist, gucke ich dort nur ab und zu vorbei und lasse mich dabei überraschen, was sich ganz aktuell und rein zufällig in meiner Timeline befindet. Manchmal triggert dies mich tatsächlich, um eigene Blog-Beiträge zu schreiben. Und manchmal antworte ich gar auf einzelne Posts, was ich dann meist sofort wieder bereue.

Und so werde ich nun einmal spaßeshalber versuchen, wie viele Follower ich letztendlich erzielen kann — zu meinen besten Zeiten hatte ich auf LinkedIn und Facebook jeweils über 1 000 Follower; aber auch damit konnte ich nicht wirklich etwas Sinnvolles anfangen.

Seit Six Degrees (of Separation) hat sich zumindest für mich noch keine wirklich sinnvolle Verwendung für Social Media herauskristallisiert — meine ursprünglichen Hoffnungen auf ein solides Informations- und Netzwerk-Tool wurden nicht erfüllt.

Daft

Da Daft ein Anti-Social Netzwerk für Minimalisten ist, können mir dort nur jene Menschen folgen, die rein zufällig meinen Account hier im Weblog gefunden haben. Und im Falle, dass jemand mit diesen Account interagieren möchte, müsste man mir schon eine entsprechende E-Mail schreiben.

Bisher habe ich selber noch keinen Daft-Account gefunden, dem ich per RSS-Feed folgen könnte. Spannender Weise aber hat Detlef Stern meinen Daft-Account in seiner eigenen Blogroll — sehr viel Strom wird dies auf alle Fälle nicht kosten.

Man kann aber auch einzelne Posts teilen, wobei ich jetzt nicht wirklich wüsste, warum überhaupt. Und so habe ich dieses Social Media als bisher erstes und einziges Medium nicht wieder gelöscht, sondern nur stillgelegt.

Vielleicht findet sich ein Leser, der mir eine sinnvolle Verwendung für dieses „anti-soziale“ Medium vorschlagen kann.

Mastodon

Da mein aktueller Account der jüngste hier in der Sammlung ist, habe ich bisher nur sechs Follower, wobei ich selber bereits 67 Accounts folge.

Und dies könnte tatsächlich einmal eine Gelegenheit sein, um zu gucken wie sich eine reduzierte Community (Mastodon) im Gegensatz zu einer stetig wachsenden (Bluesky) verhält.

Und da meine Blog-Beiträge automatisch ins Fediverse gelangen, da mein Blog über einen separaten Mastodon-Account verfügt, besteht meinerseits auch keine Notwendigkeit um diese hier ebenfalls zu teilen.

Was mich ein wenig an eine bestimmte Twitter-Periode von mir erinnert, wobei ich Twitter nur nutzte, um mit zwei oder drei anderen palavern zu können. Inzwischen erledige ich dies in einem einzigen Fall nun mit Delta Chat, was dieses Tool damit nicht wirklich zu einem Social Medium macht.

YouTube

Und zum guten Schluss mein nunmehr ältestes Soziale Medium, wahrscheinlich aber auch nur, weil ich dort gleich ein paar Tage später die Chat-Funktionen abgeschaltet hatte. Auch nutze ich die dort weiterhin vorhandenen Kommentarfunktionen so gut wie nicht.

Eigentlich dient es nur noch als eine sehr bequeme Ergänzung für mein Weblog. „Früher“ nutzte ich meinen Account mit dazu, um für die EUROPA-UNION Video-Beiträge zu teilen. Dies hat sich mit dem Ende des Treffpunkts Europa aber von alleine erledigt.

Erstaunlicher Weise habe ich dort aber weiterhin 20 Follower. Dafür mache ich aber auch für vier andere YouTuber etwas Werbung.

Mein Fazit

Nach all den Jahren wäre es wirklich an der Zeit, für den Fall, dass ich mich nicht gleich ganz von den Social Media verabschiede, diese so zu ordnen und zu verwenden, dass deren Nutzung für mich nicht nur eine ganz nette Nebenbeschäftigung ist, vor allem aber nicht auch noch zu einer völligen Zeitverschwendung wird, sondern so etwas wie ein kleiner Nutzen entstehen kann.

Zumindest habe ich nun erneut einmal meine entsprechenden Gedankengänge reformuliert und werde sicherlich noch etwas weiter darüber nachdenken.

Vielleicht führt dieser Blog-Beitrag aber auch dazu, dass ich weitere Tipps und Hilfestellungen erhalte?

Fediverse Reactions