Mann mit Fässer

13.9.02021 5 (1)

Mann mit Fässer | © Pixabay

Gender-Wahn

Der deutsche Gender-Wahn greift immer mehr um sich, und es reifen dabei so manche Blüten. Da viele Gender-Deutsche glauben, auch halbwegs die englische Sprache zu beherrschen, werden sie nun immer kreativer und gendern auch das Englische; obwohl es gerade diese Sprache, nach der deutschen Gender-Ideologie, nicht nötig hätte.

Jetzt müssen wir dem Rest der Welt nur noch beibringen, dass es richtigerweise z. B. master*in, teacher*in oder learner*in heißt. Und wenn sich die Engländer weiterhin querstellen, dann muss halt die Bundeswehr im Vereinigten Königreich einmarschieren. Denn, wo kämen wir hin, wenn englische Sexisten, Rassisten und Chauvinisten weiterhin einfach so das deutsche Gendern ignorieren!

Steuern

Steuern dienen in erster Linie dazu, den Staatsapparat zu finanzieren, damit dieser seine ureigenen Aufgaben erfüllen kann. Und wenn es gesellschaftlich mitgetragen und politisch entschieden wird, kann man mit Steuern — vorausgesetzt diese sind ausreichend vorhanden — auch noch zusätzliche Wünsche und Steckenpferde unterhalten.

Heue kann man wieder einmal lesen, dass „Steuerhinterziehung Betrug an uns allen ist“. Dies ist leider nur die halbe Wahrheit und deshalb der wahre Betrug an uns allen.

Denn richtig ist, dass Steuerhinterziehung und Steuerverschwendung gleichermaßen Betrug an der gesamten Gesellschaft sind.

Wobei bei uns in Deutschland selbst der kleinste Steuerhinterzieher verteufelt und abgeurteilt wird, hingegen die größten Steuerverschwender ausgezeichnet und bestens entlohnt werden!

Diese deutsche Steuerhandhabung ist nicht nur völlig illegitim, sondern letztendlich auch höchst kriminell. Und dies führt dann auch dazu, dass die meisten betroffenen Bürger nicht Steuerhinterzieher werden, sondern eigentlich „Steuerflüchtlinge“ — sie flüchten aus einem System des Steuerunrechts.

Dabei thematisiere ich nicht einmal, wie wir Bürger überhaupt besteuert werden, nämlich Reiche und „Arme“ gar nicht, und der Rest übermäßig. Damit ist unser Steuersystem doppeltes Steuerunrecht!

Tatsachen

Man muss den Tatsachen auch einmal in die Augen sehen. Heilbronn ist einfach noch nicht soweit, dass man in der Stadt Kunst öffentlich ausstellen kann. Das konnte man am Wochenende wieder einmal beobachten, als unsere „Duscher“ am Wilhelmskanal nun bereits zum zweiten Mal Opfer von Asozialen wurden.

Wenn man bei uns Kunst öffentlich ausstellen möchte, bietet es sich an, dass die Kunstwerke eine Art „Müllcharakter“ aufweisen, denn dann werden sie von unseren Randalieren erst gar nicht wahrgenommen.

Wohl deshalb ist unsere Stadtverwaltung jetzt erst einmal dabei, in der Stadt wirklich überall Trink- und Sitzgelegenheiten zu schaffen, damit der städtische Raum so richtig „gemütlich“ wird.

Das hat bei gutem Wetter sicherlich seinen Charme; man muss aber abwarten, wie sich diese neue „dörfliche Gemütlichkeit“ während der schlechteren Jahreszeit auswirkt, denn da könnten die vielen — dann ungenutzten — Ess- und Trinkinstallationen eine ganz neue Traurigkeit verbreiten.

Diese wird dann noch durch die vielen Leerstände in den Geschäftshäusern verstärkt. Denn welcher Kunde, Käufer oder gar Shopper möchte sein Einkaufserlebnis dadurch bereichern, dass er sich mit seinen Einkäufen, selbst über den Kiliansplatz hinweg, durch einen Hinder­nis­par­cours quälen muss und dabei immer Gefahr läuft, von Fahrzeugen aller Art über den Haufen gefahren zu werden.

Um Letzteres auszuschließen, besitzen Großstädte eigentlich separate sogenannte „Fressmeilen“ und großzügige Shoppingmeilen, um den Bürgern, Besuchern und Gästen eine Wahl zu lassen.

Heilbronn hat ohne Wenn und Aber den Platz dazu!

Sülmer- und Fleinerstraße, einschließlich des Kiliansplatzes, könnte man zur Heilbronner Shoppingmeile — der größten im ganzen Unterland — ausbauen, in der nicht nur Powershopper ungestört und bequem von einem Ladengeschäft in das andere pilgern können.

Und die Neckarmeile, könnte man hervorragend zu einer kulinarischen „Fressmeile“ ausbauen und dabei ggf. noch die Seitenstraßen mit einbeziehen. Die Untere und die Obere Neckarstraße wären dann auch so gemütlich und kuschelig, dass selbst die härtesten Fahrradfahrer ihre Räder schieben würden.

Website des Tages

Bund der Steuerzahler

Wer Steuern zahlt, will Sparsamkeit.

Geburtstag des Tages

Roald Dahl


Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

27.8.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Gerberstraße

Nachdem sich jetzt vor der Wahl im September gleich zwei Parteien mächtig aus dem Fenster hängen und nicht nur die nördliche Innenstadt ein wenig vom Autoverkehr befreien wollen — denn die LKW und sonstige Fahrzeuge müssen weiterhin liefern –, sondern gleich auch noch die Allee temporär zur Kulturmeile (Essen & Trinken) machen möchten, bin ich einmal gespannt darauf, was ab Oktober davon noch thematisiert werden wird.

Entspannung

Ab und zu tut es jedem gut, wenn man sich mal aus dem Alltag abmeldet und einfach einmal die Füße baumeln lässt. Ich habe meine kurz mal im Bodensee gekühlt — entgegen der Wettervorhersage bei bestem Wetter.

Und damit ich auch nicht in Versuchung geriet, gab es auch kein vernünftiges Internet in der Nähe, so dass der Rechner liegenblieb und von mir durch ein gutes Buch ersetzt wurde.

Fontäne

Egal wo man hinguckt, an einem See oder bloß an einen Brunnen, die dort installierten Fontänen erfreuen groß und klein.

Heilbronn hat sich wohl dabei ein klein wenig mit der Installation einer Fontäne im Neckar übernommen. Über die Gründe dafür habe ich schon öfters spekuliert. Schade nur, dass es Heilbronn weiter nicht gelingt, dieses Wasserspiel wenigstens ab und zu angeschaltet zu bekommen, z. B. zu jeder vollen Stunde.

Inzidenzwert des Tages

Diesen gibt es jetzt auch wieder bei der Heilbronner Stimme nachzulesen; er beträgt heute: 117,7!

Und da unsere Stadtverwaltung bezüglich COVID-19 überhaupt nichts gebacken bekommt, wird wieder bei der Bundeswehr um Hilfe gebettelt.

Vielleicht entstand gerade so der Militarismus, indem das Militär, ob es wollte oder nicht, immer mehr völlig überforderte Verwaltungen unterstützen musste. Und sich zum Schluss der Bürger gleich an einen Feldwebel gewendet hat, wenn er einmal behördliche Unterstützung benötigte.


Mann mit Tiger

30.7.02021 5 (1)

Mann mit Tiger | © Pixabay

Lieferdienst

Seit heute wissen wir, dass ein neuer Lieferdienst, welcher mit Elektrofahrrädern (Motorräder mit der Genehmigung auf Fußwegen zu fahren) antritt, die Heilbronner Kernstadt beglücken möchte.

Jetzt bin ich einmal darauf gespannt, wann ich dem ersten dieser neuen Zusteller in der Fußgängerzone aus dem Weg springen muss. Es würde mich dabei nicht mehr wundern, wenn unsere Fußgängerzone bald einen eigenen Fahrrad- und Rollerschnellweg erhält.

Bundeswehr

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr zum Thema Bundeswehr schreiben, aber „meine Truppe“ ist immer wieder für eine Überraschung gut. So ist es seit Jahrtausenden bekannt und eine zwingende Notwendigkeit, dass jedes Militär, wenn es halbwegs eine Überlebenschance haben möchte, die Kommunikation untereinander so einfach und stabil wie möglich hält. Ohne dies muss man erst gar nicht daran denken, eigene Streitkräfte zu unterhalten.

Jetzt wurde unter anderem aus einem Panzerkommandanten eine „Teamleitung Panzertruppe“ — damit fängt man außer in der Politik nichts an, und man darf dies nun unter der Rubrik „wenn Sprache tötet“ einordnen.

Zuerst hat die Politik damit begonnen, dass unsere Soldaten völlig umsonst sterben oder gar fallen, jetzt sind wir schon soweit, dass dafür gesorgt wird, dass überhaupt keiner mehr lebend aus den Einsätzen zurückkommt.

Wie es ein Politiker einmal so schön beim Kriegstourismus formulierte: „Es wird Zeit, dass Ihr wieder das Sterben lernt!“

Intelligenz

Was ist eigentlich Intelligenz? Je mehr darüber nachgedacht oder gar geschrieben wird, umso unübersichtlicher wird das Ganze. Auf jeden Fall aber ist Intelligenz heute positiv konnotiert und damit etwas ganz Besonderes, das jedem Menschen und allem anderen auch, zumindest in irgendeiner Art und Weise, zustehen muss.

Jeder und alles muss heute intelligent sein, deshalb ist es inzwischen eine Selbstverständlichkeit, dass nach dem Mensch erst die Tier- und dann noch die Pflanzenwelt intelligent wurde. Ganz folgerichtig bekommen wir jetzt intelligente Farben, Tassen und bestimmt auch einmal intelligente Rechenmaschinen.

Denn nach der emotionalen Intelligenz, ist inzwischen die künstliche Intelligenz sehr populär. Da trifft es sich ganz gut, dass man nun auch in Heilbronn mehr über künstliche Intelligenz nachdenken möchte. So bin ich bereits jetzt gespannt darauf, welchen Intelligenzbegriff man im neu geschaffenen Forschungszentrum verwenden wird. Vielleicht geht man aber an die Sache auch ganz unvoreingenommen heran und lässt sich einfach überraschen.

Und wer weiß, vielleicht haben wir bald intelligente Schrauben und Verpackungen?

Website des Tages

Intelligence

Seit dem Jahr 2000 gibt es eine Gesellschaft, die International Society for Intelligence Research (ISIR), welche sich über menschliche und andere Intelligenzen Gedanken macht. Die künstliche Intelligenz steht dabei noch nicht in ihrem Focus.

Geburtstag des Tages

Arnold Schwarzenegger