20.10.02022
Beitragsfoto: Aufenthalt im Open Campus
Post-Rock
Eine Musikrichtung, die wohl bereits in den 1980er bis 1990er-Jahren entstanden ist und wohl völlig an mir vorbeiging, zumindest habe ich deren Bands nicht als eigene Stilrichtung wahrgenommen.
Und wahrscheinlich wäre ich wohl auch nie näher damit in Berührung gekommen, wenn ich nicht an doch so einigen Videokonferenzen teilgenommen hätte. Schon von Anfang an habe ich mich darüber gewundert, warum so viele Teilnehmer und dann auch immer mehr Kopfhörer bei den Konferenzen trugen; da ich heutzutage in den meisten Konferenzen eher als Zuhörer mit dabei bin und diese passive Rolle so richtig genieße, gucke ich meist auf die Teilnehmer und die dargebotenen Hintergründe — vor allem dann, wenn sie noch real sind. Man kann übrigens sehr viel dabei lernen.
Die Erklärung für die Kopfhörer ist eine bessere Kommunikation untereinander, ähnlich wie bei den Hubschrauberpiloten. Eine weitere Möglichkeit ist dabei aber auch das Einspielen von Hörbüchern oder … Musik, wobei wir wieder beim Thema wären. Ich selber nutze dazu meine Hörgeräte, die seit ein paar Jahren ebenfalls solch eine Möglichkeit bieten — kam aber dann zur Überzeugung, dass mir aufgrund meiner Hörschwäche bei Videokonferenzen dann doch zu viel entgeht.
Im Nachgang — nicht in Chat — einer solchen Besprechung, das möchte ich hier betonen, kamen wir auf eine Musikgruppe zu sprechen, die ich überhaupt noch nicht kannte und dem Post-Rock zugesprochen wird. Und so höre ich, dank des Internets, diese Gruppe gerade hoch und runter: Do Make Say Think.
Ich habe noch keine abschließende Meinung zu dieser Gruppe und schon gar nicht zur Musikrichtung selbst, mir zum Leidwesen meiner besseren Hälfte aber schon einmal die aktuelle Platte gekauft.
Nachtrag
Einer meiner Leser teilte mir mit, dass er selber diesbezüglich noch „The Sea and Cake“, „Tortoise“ und auch „Mogwai“ gerne höre.
Bundestagswahl 2.0
Dass die Berliner nicht einmal mehr korrekte Wahlen veranstalten können, wissen wir schon etwas länger. Am 26. September 2021 versuchte man in Berlin neben dem Bundestag auch das Abgeordnetenhaus und die zwölf Bezirksparlamente neu zu wählen. Es kam bei sämtlichen Wahlen zu so gravierenden Mängeln, dass eigentlich Wahlbetrug und -fälschung nicht mehr ausgeschlossen werden können.
Nach längerem Hin und Her entscheidet nun der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin am 16. November 2022 zur Gültigkeit der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus sowie zu den Bezirksverordnetenversammlungen. Aber wie allseits bekannt, „vor Gericht und auf hoher See …“
Und auch der Bundeswahlleiter kam nach sehr langem Hin und Her zu der Überzeugung, dass die Bundestagswahl in sechs der zwölf Berliner Wahlkreise komplett zu wiederholen sei. Wobei die zwölf Berliner Wahlkreise in insgesamt 2 256 Wahlbezirke unterteilt sind.
Nach weiterem Geschacher kamen die Parteien — über die Bundestagswahl entscheidet der Bundestag selbst — nun darin überein, dass man die Wahl in Berlin nunmehr in 431 Wahlbezirken wiederholt — damit tut man keinem weh und es bleibt alles so, wie es bereits ist.
Das wirklich Schlimme daran ist, dass völlige Inkompetenz oder noch gefährlicher, eine „gespielte Inkompetenz” von offensichtlichen Antidemokraten, inzwischen demokratische Wahlen massiv manipuliert.
Webex
Gestern konnte ich dieses Videokonferenz-Tool gleich zweimal ausgiebig testen. Bisher hatte ich es nur aus dem Browser heraus gestartet, nun habe ich es auch auf einem meiner Rechner installiert. Jetzt bin ich einmal darauf gespannt, ob ich dann bei der nächsten Sitzung auch hinter dem nun dafür geeigneten Rechner sitze.
Unabhängig davon lohnten sich beide Sitzungen, wobei mir erstere allerdings mehr zusagte, denn das dortige Thema fand ich insgesamt und aus ganz aktuellem Anlass spannender. Der Ausblick auf die kommenden Sitzungen der letzteren Runde lässt aber durchaus darauf hoffen, dass es für mich ganz neue Einblicke zum Thema Zettelkasten geben wird.
Nach nunmehr fast drei Jahren mit COVID-19 haben sich bei mir gleich drei entsprechende Tools etabliert, zum einen das alte Skype und zum anderen neben GoTo nun auch Webex. Dank COVID-19 gibt es noch viel mehr solcher Tools, die sich bestimmt ebenfalls sehr großer Beliebtheit erfreuen, sich aber bei mir nicht durchsetzen konnten. Ein Tool, auf das ich gleich zu Beginn von COVID-19 gebaut hatte, weil ziemlich innovativ, blieb dabei aber „auf der Strecke liegen“. Dieses Tool ist Virbela, welches sich sowohl mit seinem Open Campus als auch mit seinen Private Spaces für Konferenzen aller Art bestens eignet.
Und so wird es wohl noch einer weiteren Pandemie bedürfen, bis sich auch diese Technologie bei der Mehrheit der Nutzer durchsetzen wird.


