Doppelhelix-Treppe

Kalenderwoche 12 4.1 (7)

Beitragsfoto: Doppelhelix

Europa

Auch wenn ich diese Woche mit anderen Dingen voll und ganz ausgelastet war, wobei es mir die Grillgäste halbwegs verziehen, dass mein Grill etwas schwächelte, gab es die eine oder andere sehr interessante Veranstaltung zum Thema Europa. Das Landratsamt veranstaltete eine Podiumsdiskussion „Augen auf Europa“ wobei Landrat Norbert Heuser eine flammende Rede zum Einfluss der EU auf kommunaler Ebene hielt. Vielleicht sogar noch etwas erfreulicher die Werbung, die Dr. Andrea Wechsler MdEP während der Veranstaltung für den Europa-Ball machte. Da meine bessere Hälfte und ich leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, hat Semin Bristina für uns mitgehört und uns seine Aufschriebe überlassen. Sein Bericht zur Veranstaltung findet sich demnächst auf der EUROPA-UNION Heilbronn Website, danach muss ich aber gucken, was mit meinem Grill geschehen ist. Amerikanische Produkte sind auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren.

Vielleicht aber hat das auch etwas mit dem von der deutschen Politik und Industrie jüngst verlautbartem Totmann-Knopf („Kill-Switch“) in den US-Produkten zu tun. Donald Trump hat wohl ganz offensichtlich einen meiner Blog-Beiträge gelesen und meinen Grill sofort abgeschaltet. Inzwischen dürfte es aber allen halbwegs Interessierten bekannt sein, dass dieser „Kill-Switch“ nur in den Hirnen von Putins Schoßhunden und europäischen Kriegsgewinnlern existiert, welche uns weiterhin ihren Schrott verkaufen wollen und dabei wie gewohnt den völlig unnötigen Tod von deutschen Soldaten billigend in Kauf nehmen.

Oppenheimer

Passend zu meiner Vorlesungsreihe der Film von Christopher Nolan aus 2023. Wenn die Studenten schon nicht auf das Buch von Richard Rhodes „The Making of the Atomic Bomb“ (1986) zurückgreifen, was ich bei dessen Dicke verstehen kann, dann sind die 180 Filmminuten eine gute Investition.

Der Film basiert aber nicht auf dem Buch von Richard Rhodes, sondern auf der Oppenheimer-Biografie von Kai Bird und Martin J. Sherwin (2010). Ich bin zwar kein Fan von Biografien, werde mir dieses 704-Seiten Werk aber doch einmal etwas näher anschauen, zumal es mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.

Zurück zum Film selbst, Cillian Murphy gibt einen hervorragenden Julius Robert Oppenheimer. Matt Damon gefiel mir ebenfalls ganz gut als Leslie R. Groves — man könnte sich dabei durchaus einmal die Frage stellen wer der tatsächliche Projektleiter gewesen ist. Stichwort: Verantwortung. Ein weiteres Stichwort macht den Film besonders für Studenten interessant: Risikomanagement.

Und wenn wir schon einmal bei Preisen sind, der Film erhielt sieben Oscars. So gut war er aber dann auch wieder nicht. Mir gefielen im Film zwei weitere Schauspieler ganz gut, zum einen Florence Pugh und zum anderen Rami Malek.

Ob der Film es nun aber in meine kommende Vorlesung zum Thema Integrationsmanagement schafft, mache ich von meiner eigenen Tagesform abhängig. Bin einmal gespannt, ob mich die Studenten darauf ansprechen, denn dieser Film verdeutlicht auch diese Thematik ganz gut.

Vermischtes

Immer mehr Cafés wollen die Nutzung von Laptops einschränken, weil sie mit diesen Kunden meist zu wenig Umsatz machen. Ich erinnere mich noch sehr gut an mein Lieblingscafé in München, wo ich bei einem Stückchen Käsekuchen und einem Tässchen Tee mich meinem Studium in Ruhe widmen durfte.

Ich gehe nicht davon aus, dass dieses wunderschöne Wiener Kaffeehaus wegen meinen damaligen Studien heute nicht mehr existiert, sondern einfach nur für die Münchner zu weltstädtisch war.

Später dann erkannte ich die Notwendigkeiten von Cafés mit ihren Kunden Geld verdienen zu müssen und wechselte für meine Arbeiten in die unterschiedlichsten Bibliotheken, wo ich zudem bei Bedarf noch auf die dort vorhandenen Bücher und anfangs auch das Internet zugreifen konnte. Tatsächlich hatte ich in den 1990er-Jahren einmal ein kostenloses E-Mail-Konto bei einem Provider — fragte mich dann aber doch, warum dieser mir etwas kostenlos zur Verfügung stellt und wechselte zu einer Bezahllösung. Kaum dreißig Jahre später fangen nun immer mehr Mitmenschen an, sich diese Frage ebenfalls zu stellen. Dabei sollte inzwischen doch jeder wissen, dass es auf dieser Welt nichts umsonst gibt.

Und so bin ich einmal gespannt darauf, wie die heutigen Cafébesitzer dieses Dilemma lösen. Da aktuell die Steuermilliarden nur so sprudeln, gäbe es doch die Möglichkeit, dass jeder Cafébesitzer für jeden Besucher mit Laptop eine staatliche Entschädigung erhält — man könnte dabei das bewährte Modell der „Corona-Tests“ weiter nutzen.

Jimmy Kimmel wird aktuell dafür gefeiert, dass er X verlassen hat. Ich hingegen frage mich dabei nur, warum erst jetzt! — schon etwas länger gucke ich ihn kaum noch; könnte wohl damit zusammen hängen, dass ich ihm seine „Show“ nicht mehr abkaufe.

Die Treppenform der doppelläufige Wendeltreppe soll von Leonardo da Vinci erfunden worden sein und wird heute gerne als Doppelhelix bezeichnet. Bei dieser Treppenform laufen zwei Treppenläufe schraubenartig ineinander, bilden also eine Doppelspirale, welche durchaus an die heutige Darstellung von zwei parallelen Stränge bei Makromolekülen erinnern kann.

Schon ganz normale Treppen stellen eine große Herausforderung für heutige Architekten und Baufirmen dar — ich erinnere nur an die Treppenanlage des Europäischen Parlamentsgebäude in Brüssel hin zum Luxemburgplatz. Und selbst in Häusern bei uns kommt man immer öfters und völlig unnötiger Weise ins Stolpern.

Und so findet man doppelläufige Wendeltreppen nur gelegentlich in jenen Repräsentativbauten und Aussichtstürmen, wo Geld keine Rolle zu spielen scheint. Mein Lieblingsbeispiel einer Doppelhelix findet sich im Europäischen Parlament in Straßburg; diese zu begehen ist immer wieder eine Freude. Dafür aber ist der Rest des Gebäudes inzwischen so baufällig, dass man den besten Teil — einmal vom Plenarsaal abgesehen — des Gebäudes, nämlich die Aussichtsplattform aus statischen Gründen wenn überhaupt nur noch in Kleingruppen betreten darf. Und so kann man dies inzwischen sinnbildlich nehmen: dieses Parlamentsgebäude lebt und stirbt mit der EU, einzig in die Zäune, Panzersperren und „Selbstschussanlagen“ wird noch heftig investiert.

Don Martin geht immer


Trustpilot

Trustpilot 4.3 (10)

Beitragsfoto: Screenshot

Fast jeder Blogger möchte irgendwann einmal ein Feedback erhalten, zumindest mir geht es so. Und deshalb versuche ich mich von Beginn an an Tools, Plug-ins oder Statistiken, um nicht nur mehr über die Leserschaft, sondern auch über deren Meinungen über mein Blog zu erfahren.

Vielleicht haben Sie hier schon einmal über die eine oder andere solcher Bemühungen gelesen. Mancher Leser erinnert sich noch an die Wackeltasse, die zu einer Kaffeespende an mich verführen sollte. Ich hatte sogar zwei verschiedene Varianten am Start. Auch über Patreon versuchte ich es einmal. Verschiedene Statistiken konnten zwar meine Neugierde etwas befriedigen, waren mir dann aber in ihrer Aussagekraft etwas zu gewaltig und mir fast sogar ein wenig unheimlich; schon deshalb habe ich es damit wieder sein lassen.

Und so habe ich seit 2023 einen einfachen Website-Aufrufzähler in Gebrauch und zudem noch ein Tool, das es den Lesern ermöglicht, einzelne Beiträge mit Sternchen zu versehen. Darüber hinaus noch die Möglichkeit, direkt unter den jeweiligen Blog-Beiträgen einen Kommentar zu hinterlassen oder gar meine Blog-Beiträge zu abonnieren.

Für die echten Nerds unter meinen Lesern steht auch noch ein Forum zur Kommentierung zur Verfügung und für die Nerds unter den Nerds auch noch die Möglichkeit, Hypothesis zu nutzen.

Die meisten meiner Leser nutzen allerdings die gute alte E-Mail, das Telefon oder ein Gespräch für ein Feedback.

Da ich aber auch immer wieder gerne etwas Neues ausprobiere und zudem für Dinge gerne eine völlig andere Anwendung suche, bin ich jüngst auf Trustpilot gestoßen — Firmen haben mich gebeten, meine Meinung zu ihrem Produkt oder Dienstleistung abzugeben.

Und so kam ich nun auf die Idee, diese Software für Firmen und Unternehmen auch einmal bei meinem Weblog zu nutzen. Der Charme dabei, dort können meine Leser ihre Meinung hinterlassen, ohne dass ich wie auf meinem Blog die Möglichkeit habe, diese einfach so zu ignorieren.

Sofort wurde ich gefragt, warum ich mir dies eigentlich antun möchte? Wie gesagt, reine Neugierde und die feste Überzeugung, dass Kritik beiden Seiten hilft, zumindest so lange, wie sie auch konstruktiv ist. Zudem kommt das Ganze meinem Basteldrang zu Gute.

Wer nun das Ganze selbst einmal ausprobieren möchte, der kann mir auf der Trustpilot-Website seine Meinung hinterlassen.

Und wer neugierig ist, wie sich mein Blog aktuell schlägt, der kann gleich hier gucken:

[brtpmj_reviews]

Bis jetzt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffe, dass Trustpilot mein Blog nicht wieder aus dem Rennen nimmt, weil ich damit keine monetären Absichten verfolge.


Füße

Zählungen & Bewertungen 4.5 (11)

Beitragsfoto: Füße | © Marjon Besteman from Pixabay

Blog-Beiträge werden zwar geschrieben, aber nicht unbedingt auch gelesen. Seit dem 22. Oktober 2023 lasse ich von einem sehr einfachen Plug-in feststellen, wie viel Zugriffe meine Blog-Beiträge jeweils in etwa haben. Dabei sollen sogenannte Bots, also Zugriffe von Maschinen, nicht mitgezählt werden.

Mit einem weiteren Plug-in ermögliche ich es den Lesern die Beiträge mit bis zu fünf Sternen zu bewerten. Die Ergebnisse dieser Bewertungen werden jeweils am Ende der Beiträge gezeigt und sollen wie die der Zähler auch weitere Leser auf meine Beiträge neugierig machen.

Für mich ist das Ganze ebenfalls interessant, denn so erhalte ich ein wenig Feedback darüber, wie oft meine Beiträge gelesen und auch bewertet werden. Denn nicht jeder Leser hinterlässt einen Kommentar zum Blog-Beitrag, schreibt mir eine E-Mail oder teilt mir seine Meinung dazu in einem Gespräch mit.

Übrigens, die beiden beschriebenen Plug-ins habe ich aufgrund ihrer Bedienerfreundlichkeit ausgewählt und weil diese auch keine weiteren auswertbaren Benutzerinformationen über meine Leser sammeln.

Auf der Homepage und auch unter dem Reiter „Inhalte“ führe ich bereits seit Längerem jene Blog-Beiträge auf, die seit Zählungsbeginn aktuell und auch insgesamt am meisten aufgerufen wurden.

Unten stehend führe ich nun jene zehn Blog-Beiträge auf, die von den Lesern am besten bewertet werden.

[Bereits am 19.1.2025 konnte diese Liste nicht mehr reproduziert werden]

Auch für mich ist diese Aufstellung sehr interessant, schon alleine deshalb, weil ich dort ganz andere Beiträge erwartet habe.

„L’homme soit naturellement méchant, qu’il soit vicieux parce qu’il ne connaît pas la vertu, qu’il refuse toujours à ses semblables des services qu’il ne croit pas leur devoir, ni qu’en vertu du droit qu’il s’attribue avec raison aux choses dont il a besoin.“

Jean-Jacques Rousseau, DISCOURS SUR L’ORIGINE ET LES FONDEMENTS DE L’INÉGALITÉ PARMI LES HOMMES (1755)