Dorf

10.5.02024 5 (9)

Beitragsfoto: Dorf | © Philippe Mendel

Menetekel

Aus heutiger Sicht kann die Abstimmung am 10. Mai 1949, die Bonn gegenüber Frankfurt als Bundeshauptstadt den Vorzug gab, als schlechtes Omen nicht nur für die alte Bundesrepublik, sondern auch für die spätere Berliner Republik gesehen werden.

Man entschied sich mehrheitlich gegen die Moderne, den Fortschritt und die Vernunft. 1990 hätte man den Fehler wieder gutmachen können, sich aber erneut für eine blühende Vergangenheit entschieden, die es so nie gab.

Und auch heute träumen viel zu viele wieder von einer alten Größe, die es so nie gab. Man glaubt nun, wenn man die Wehrpflicht wieder einführt und zusätzlich Milliarden an Steuergeldern zum Fenster hinauswirft, dass sämtliche jungen Männer und Frauen zur Fahne eilen werden — ganz besonders unsere eigenen Fahnenflüchtigen, Drückeberger und Ersatzdienstleistenden lassen sich davon nicht mehr abbringen; jede Wette, dass deren Kinder bereits allesamt einen Freischein in der Tasche haben!

Man könnte aber auch das Problem fehlender Soldaten — denn die Menschen und unsere kaputte Gesellschaft ändern wir so schnell nicht — dadurch beheben, indem wir unsere Soldaten besser bezahlen, besser ausrüsten und wie echte Menschen behandeln. Das wird funktionieren und kostet uns dabei nur einen Bruchteil einer Wehrpflicht! Aber wie bereits geschrieben, man wird sich anders entscheiden und viele Berufspolitiker werden sich dabei dumm und dämlich verdienen.

Gespräche

Die beiden letzten Tage gab es gleich zwei sehr gute und spannende Gesprächskreise, beide mit gutem Essen kombiniert. Über die Steaks in den Warsteiner Stuben kann man wahrlich nicht meckern, aber der bisherige Wochenhöhepunkt war das ungarische Gulasch, das Franz Schirm gestern zauberte. Noch spannender mitzuerleben, wie sich die unterschiedlichsten Gesprächskreise über die Jahre hinweg verbinden; darüber hatte ich bereits geschrieben. Und so haben wir die künftigen Freie Wähler-Stammtische nun eine Woche nach hinten verschoben, um innerhalb eines Monats die verschiedenen Gesprächskreise besser zu verteilen.

Gleich heute geht es mit dem Europa-Aktionstag in Stuttgart weiter und im Anschluss verlege ich meinen Schwerpunkt nach München. Die kommende Woche wird etwas entspannter, zum einen konnte ich für meine Vorlesungsrunde externe Experten gewinnen — das wird zumindest für mich sehr spannend — und zum anderen hat die Volkshochschule vorgestern sehr kurzfristig meinen dortigen Vortrag abgesagt, da man festgestellt habe, dass ich als Freier Wähler-Vorsitzender für den Gemeinderat kandidiere. Manche leben einfach nicht nur hinter dem Mond, sondern gar hinter einem Trabanten eines völlig anderen Sonnensystems.

Aber auch der eine oder andere Gemeinderat dreht gerade hohl, man wirft uns Freien Wähler inzwischen vor, dass wir uns Dinge erlauben würden, die in ihren eigenen Parteien gang und gäbe sind. Kann man verstehen, muss man aber nicht. In gut 30 Tagen ist der ganze Spuk wieder vorbei, denn dann haben wir Heilbronner die alten Gemeinderäte wiedergewählt und so können diese sich erneut ganz beruhigt auf ihre bereits gebuchten Lustreisen konzentrieren — dann beißen sie wenigstens nicht mehr so wild um sich und geben ganz jovial bekannt, dass sie ihr eigenes Geschwätz von gestern nicht mehr interessiert. Der Hoffmann grinst sich weiterhin einen und die Heilbronner Probleme und Herausforderungen werden auf den nächsten Wahlkampf vertagt.

Als Demokrat akzeptiere ich die Entscheidung meiner Mitbürger und hoffe nur noch darauf, dass Heilbronn wenigstens stabile 50 Mbit/s bekommen wird. Zumindest ich werde mit zunehmendem Alter bescheiden, ach was wollte ich als Teenager noch alles in Heilbronn und der Welt verändern!

Erfreulich

Mir gefällt es, wenn Leser bei mir nachfragen, wo denn meine Blog-Beiträge blieben. Ebenfalls erfreulich, dass ich nach ca. zwei Stunden einen Telekom-Chatbot überlisten konnte und mit einem Berater verbunden wurde, noch erfreulicher, dass er mein Anliegen ernst nahm, die ca. 5 Mbit/s bestätigte und mir Hilfe anbot. So kann ich kommende Woche darauf hoffen, dass ein Techniker der Telekom bei mir vorbeikommt und versucht, meine zugesagten und von mir bezahlten 50 Mbit/s wieder herzustellen. Aktuell verkauft die Telekom einen neuen Anschluss nach dem anderen und vergisst völlig dabei, dass man dafür auch die eigene Infrastruktur ausbauen müsste — man meint wohl, man kann wie unsere Berufspolitik wirtschaften.

Im Falle, dass ich Ende kommende Woche wieder wenigstens einen Drittweltstandard an Internet habe, kann ich mit der internen Schadensbehebung beginnen, was mich gut zwei Wochen beschäftigen wird. Man müsste seitens des Staates, wie heute noch bei Handwerksbetrieben üblich, auch von Telekommunikationsunternehmen einen Mindeststandard an Kompetenz und entsprechende Nachweise fordern, denn billig Technik einkaufen und diese überteuert auf den Markt werfen kann jede Firma, zumal wenn sie sich das Monopol nur mit maximal drei weiteren Firmen teilen darf. Und so haben die Telekom-Mitarbeiter bis heute keinen blassen Schimmer davon, was sie durch ihre Inkompetenz in unserem Land überhaupt so alles an Schäden anrichten.

Auch erfreulich, dass endlich im Juni 2024 die Stadtbibliothek wiedereröffnet werden soll. Die Kosten dafür dürften völlig aus dem Ruder gelaufen sein — dort soll es u. a. eine der teuersten Teeküchen Heilbronns geben, was aber keinen stören sollte, da unsere Bürgermeister die Millionen schon immer sehr gerne für völlig Überflüssiges zum Fenster hinauswerfen.

Drollig nur, dass sich kurz vor der Gemeinderatswahl der Finanzbürgermeister von der Heilbronner Stimme als Sparfuchs feiern lässt und damit der CDU Wahlkampfhilfe leistet. Was man immer machen kann, wenn man dafür die gesamte Infrastruktur und Bildung unserer Stadt (originäre Haushaltsschwerpunkte) gegen die Wand fährt. Aber auch das stört keinen, denn damit haben bereits Helmut Kohl und Angela Merkel verlässlich Wahlen gewonnen.


Screenshot

Wahlwerbung 4.6 (10)

Beitragsfoto: Screenshot von der Freien Wähler-Website

Wenn man schon ein eigenes Weblog besitzt, was ich übrigens allen Menschen empfehlen kann, dann nutze ich dieses auch einmal, um für mich bei der aktuellen Gemeinderatswahl etwas Werbung zu machen.

Inzwischen dürften auch alle Heilbronner ihre Wahlbenachrichtigung im Briefkasten vorgefunden haben. Wer als Heilbronner und Unionsbürger über 16 Jahre noch keine solche Wahlbenachrichtigung erhalten hat, der sollte sich in den kommenden Tagen beim Rathaus informieren, wie er noch in das Wählerverzeichnis der Stadt Heilbronn aufgenommen werden kann — das sollte eine sehr einfache Angelegenheit sein.

Und wer bereits die Wahlbenachrichtigung vorliegen hat, der kann jetzt seine Briefwahlunterlagen anfordern oder ganz einfach am Sonntag, den 9. Juni 2024 wählen gehen; das dafür vorgesehene Wahllokal steht auf der Wahlbenachrichtigung.

Am 9. Juni 2024 können wir Heilbronner gleich zweimal wählen, nämlich die 96 Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die wir Deutschen ins Parlament nach Straßburg entsenden. Meine große Bitte hierbei: gehen Sie wählen und geben Sie einem Kandidaten der demokratischen Parteien Ihre Stimme! Wer sich dabei nicht ganz sicher ist, der darf sich gerne bei mir erkundigen.

Bei der zweiten Wahl wählen wird die 40 Gemeinderäte der Stadt Heilbronn. Für diese Wahl stehe ich auch als Kandidat zur Verfügung und möchte gerne auf der Liste der Freien Wähler als Stadtrat gewählt werden. Dafür benötige ich gut 7 000 Stimmen meiner Mitbürger! Schön wäre es, wenn ich von 7 000 Mitbürgern gleich drei Stimmen bekäme, dann wäre mir wohl der Einzug in den Heilbronner Gemeinderat sicher — man darf ab und zu doch noch träumen dürfen, oder?

Auf alle Fälle aber freue ich mich schon jetzt über jede Stimme, so wie schon etwas länger über jeden Leser! Und bin gespannt darauf, wie viele Heilbronner mir diese Mal ihr Vertrauen schenken.

Ich kann allen Heilbronnern versichern, dass ich mich als Gemeinderat für die Belange der Stadt Heilbronn und die meiner Mitbürger einsetzen werde und dies nach bestem Wissen und Gewissen!


Elefant

3.5.02024 4.2 (5)

Beitragsfoto: Elefant | © Philippe Mendel

Tanzen

Bevor es gleich morgen mit den Informationsständen und einem Grillfest in Biberach weitergeht und wir bestimmt weitere Plakate beanstandet bekommen, nutzten wir die Gelegenheit und schwangen noch kurz das Tanzbein. Und so wurde aus dem heutigen Tag doch noch etwas Erfreuliches.

Schikanen

Eine offensichtlich mit diesen Wahlen völlig überforderte Stadtverwaltung begnügt sich inzwischen nicht mehr nur damit, uns Freie Wähler zu schikanieren, was vielleicht sogar noch von höchster Stelle aus gewünscht war, sondern fängt nun damit an, wie wild um sich herum zu schlagen, egal wen es nun trifft. Meine bereits vor Monaten geäußerte Befürchtung, nämlich dass Heilbronn mit Berlin viel mehr gemeinsam hat als wir es bisher annahmen, scheint sich zu bestätigen.

Bis heute konnte mir niemand sagen, welches demokratische Gremium die Rahmendaten für diesen Wahlkampf festgelegt hat — der eigens dafür einberufene Wahlausschuss war es auf alle Fälle nicht.

Deshalb konnte mir auch noch niemand mitteilen, warum wir Freien Wähler dieses Mal nur einseitig mit Bauzäunen werben dürfen, die bekanntlich in den Maßen 1,75 Meter x 2,4 Meter (4,2 Quadratmeter) kleiner sind als die von den anderen Parteien und Wählergruppen genutzten Großplakate 3,6 Meter x 2,6 Meter (9,4 Quadratmeter). Selbst wenn wir von den 30 genehmigten 20 doppelt bespannt hätten, wären wir in Heilbronn insgesamt auf 210 Quadratmeter Wahlwerbung gekommen. Alle anderen unserer Mitbewerber nutzen jeder für sich 282 Quadratmeter. Die Begründung warum wir dies nicht dürfen ist interessant, man möchte für Gleichheit sorgen: 126 Quadratmeter (Freie Wähler) = 282 Quadratmeter (für alle anderen).

Spannender war bisher aber die Strafandrohung, wenn unsere Mitglieder auf Privatgrund für uns oder sich werben. Bis heute habe ich Wahlwerbung von mindestens zwei Parteien gesehen, die viel intensiver als wir auf Privatgrund werben. Was mir übrigens völlig Wurscht ist, es geht dabei aber erneut um das Gleichheitsverständnis unserer Stadtverwaltung und deren Bürgermeister.

Schlimmer für uns Freie Wähler ist es aber, dass man uns zuerst den Plakatwechsel während des Wahlkampfes verboten hat (Begründung: die anderen machen dies auch nicht = Gleichheitsprinzip) und als man feststellen musste, dass diese Argumentation so nicht haltbar ist, extra für uns ein Prozedere erfunden hat, das den Plakatwechsel praktisch nicht durchführbar macht.

Noch viel spannender, dass man für diesen Wahlkampf ein Aufklebersystem initiiert hat, das für alle Wahlkämpfer gleichermaßen eine Belastung darstellt. Dies erkennend, haben Verantwortliche der Konkurrenz bei der Stadtverwaltung im Vorfeld ihre Bedenken geäußert, insbesondere wegen der Qualität der von der Stadt gekauften Aufkleber — vergebens.

Jetzt halten, wie angekündigt, die Aufkleber nicht an den Plakaten, so dass keiner mehr sehen kann, wie viele hängen, was aber an sich wiederum völlig Wurscht ist. Denn die wohl von allen über den Durst beschafften Plakate reichen in diesem Wahlkampf gerade einmal aus, um die Beschädigungen oder Verluste an den vorhandenen Plakaten auszugleichen. Und sollte tatsächlich eine Partei oder Wählergruppe mehr hängen, fällt dies nur dann auf, wenn diese es völlig übertreiben — was sicherlich von den allermeisten Wählern nicht goutiert wird. Ich weiß wie viele Freie Wähler-Plakate in Heilbronn hängen: aktuell keine 600 — wir können schon mehr als 5 % Verlust beklagen. Interessant, wenn man mit dieser Erkenntnis den Plakatwald in Heilbronn etwas näher betrachtet. Wir Freien Wähler nehmen es aber unserer Konkurrenz nicht übel, sondern bewundern den Aufwand, den so manche Parteien oder Wählergruppen betreiben.

Das wirklich Spannende kommt nun aber erst!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie vermutlich bereits festgestellt haben, haften die von der Stadt Heilbronn mitgelieferten Siegel für die Wahlplakate auf dem glatten Untergrund leider nur unzureichend. Wir haben diesen Mangel beim Hersteller angezeigt.

Wir schlagen Ihnen folgendes Vorgehen vor:   

Wir haben beim Hersteller qualitativ hochwertigere Siegel nachgefordert. Diese würden wir Ihnen zur Verfügung stellen, mit der Bitte, die neuen Siegel zeitnah an den von Ihnen aufgehängten Wahlplakaten anzubringen.

Die neuen Siegel werden ab nächsten Mittwoch, den 08.05.2024 zur Verfügung stehen. Bitte teilen Sie uns mit, ob es Ihnen möglich ist, die neuen Siegel beim Amt für Straßenwesen im Technischen Rathaus am Mittwoch abzuholen. Sollte die Abholung für Sie nicht durchführbar sein, besteht auch die Möglichkeit, dass die Verwaltung Ihnen die Siegel zustellt.

Wir bitten Sie um eine entsprechende Mitteilung an Wahlplakate@heilbronn.de bis Dienstag, 07.05.2024. Wir bitten Sie, die neuen Siegel bis Montag 13.05.2024 anzubringen. 

Uns ist bewusst, dass dies für Sie einen Mehraufwand darstellt, wir gehen aber davon aus, dass Sie Ihre Plakate regelmäßig kontrollieren.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung und danken schon jetzt für Ihre Kooperation. Auf diese Weise können wir alle gemeinsam eine gerechte und korrekte Wahl sicherstellen.

Die Kontrollen seitens der Verwaltung bezüglich der Zulässigkeit der Wahlplakatierung laufen kontinuierlich weiter.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Andreas Ringle
Bürgermeister

Stadtverwaltung Heilbronn, 3.5.2024

Auf diese E-Mail lasse ich lieber jemand anderen antworten.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Harry,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ringle, lieber Andreas,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich nehme Bezug auf Ihre Email vom heutigen Freitag, mit der Sie uns über die weitere Vorgehensweise bezüglich der mangelhaften Aufkleber informiert haben.

Die jetzt vorgeschlagene Lösung entspricht aber unter keinen Umständen der zugesagten „pragmatischen“ (verursacherbezogenen) Lösung und ist nach meiner Überzeugung mit  – insbesondere aus dem Ehrenamt heraus – nicht leistbarem Aufwand verbunden. 

Während für die einmalige „Erstplakatierung“ wir auf zahlreiche Helferinnen und Helfer zurückgreifen können, ist dies für die Kontrollen usw. nicht möglich. Das jetzt verpflichtende Nachkleben bedeutet, die Aufkleber zu verteilen und die kompletten Strecken abzufahren, auszusteigen usw. – ohne Not und ohne Sinn. Dies ist absurd und nicht leistbar!

Ich bitte Sie, diesen Wahnsinn zu überdenken und eine sinnige Lösung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Nico Weinmann

FDP, 3.5.2024

Die Schikanen in Heilbronn gehen munter weiter — auch hier hat der Irrsinn System!

Windeln

Der letzte Schrei im US-republikanischen Wahlkampf ist der Slogan „Real Men Wear Diapers“. Neben entsprechenden Plakaten und T-Shirt, die sehr gerne von Rotznasen oder „wilden Weibern“, die sich zudem noch Windeln über ihre eigenen Hosen stülpen, getragen werden, ist sich nun auch die GOP-Führung darüber einig, dass echte Männer Windeln tragen.

Wenn man einmal von der tatsächlichen Ursache für diese Wahlkampfwerbung absieht, nämlich dass sich Donald Trump vor Schiss im Gerichtssaal in die Hose gemacht hat und nun im Gericht nur noch mit Windeln unterwegs sein soll, greift dieser neue Wahlkampftrend existierende Tatbestände auf und versucht sich diese zu nutzen zu machen.

Das „vor Angst in die Hosen machen“ kommt im echten Leben außerhalb völlig übersättigter „Sozialsysteme“ häufiger vor als man es sich nur vorstellen mag. Und schon etwas länger wird jüngeren Soldaten, auch wenn sich nicht als Piloten oder Astronauten unterwegs sind, empfohlen, vor ihren ersten Kampfeinsätzen Windeln zu tragen. Selbst wenn es in einer Kampfsituation völlig egal ist, ob man sich dabei auch noch selbst einnässt oder nicht, kann es vorab doch etwas beruhigen — keiner möchte der einzige sein, der zum Schluss in nassen Hosen herumsteht und duftet; einmal abgesehen von einem Donald Trump, der damit sogar noch zur männlichen Ikone erhoben wurde.

Da es auch heute noch Usus ist, dass sich Soldaten zusätzlich mit Tampons — es gibt zwar inzwischen besseres Verbandsmaterial, man muss es nur bekommen — ausstatten, ist es nun nur noch eine Frage der Zeit, dass sie die wildesten GOP-Weiber Tampons von den Ohren hängen. Wohin sich ein Donald Trump den Tampon steckt, möchte ich erst gar nicht wissen.

Was nun aber auch dazu führen könnte, dass die Zigarettenindustrie mit diesem Wahlkampf einen neuen Hype erfährt. Als vor Jahren meine Ohren noch nicht so geschädigt waren und ich mich nach einem Gehörschutz umsah, hielt mir ein Legionär eine Schachtel Zigaretten vors Gesicht. Als er mein dummes Gesicht sah, nahm er selbst zwei Zigaretten, brach die Filter ab und steckte sich diese in die Ohren, den Rest in den Mund — deshalb rauchen noch heute echte Männer Zigaretten mit Filter; die Möchtegerne weiterhin ohne.