Schnappschuss

27.10.02025 5 (4)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Deutschlandticket

Wir Europäer haben der Welt gleich zwei großartige Wirtschaftsmodelle geschenkt. Zum einen die Marktwirtschaft und zum anderen den Kommunismus. Inzwischen wissen wir, dass keines von beiden so richtig funktioniert.

Aber in Deutschland haben wir es geschafft ein ganz neues Modell zu etablieren, von dem manche meinen, dass es eine Symbiose aus den oben erwähnten Modellen sei.

Am besten lässt sich dieses Modell anhand des Deutschlandtickets beschreiben. So richtig funktionieren wird es, sobald alle in Deutschland lebenden Personen ein Deutschlandticket haben. Denn dann stellt die Deutsche Bahn ihren Betrieb gänzlich ein und konzentriert sich von da an zu 100 % auf ihr Kerngeschäft, der Verwaltung des Deutschlandtickets. Da dies bekanntlich eine Mammutaufgabe ist, wird die DB nicht nur mit der GEMA kooperieren, sondern nun regelmäßig ihren Mitarbeiterstab vergrößern.

Die Politik setzt Kontrollgremien ein und ergänzt das Ganze mit bekannten wie erfolgreichen Beratungsfirmen, die die Effizienz der Deutschen Bahn beim Verwalten des Deutschlandtickets weiter permanent steigern.

Da das Ganze alles seinen Preis hat, steigt auch der Preis für das Deutschlandticket kontinuierlich weiter an.

Mülltonnen

Bei uns in Heilbronn gibt es schwarze, gelbe, blaue und braune Mülltonnen. Gemäß der Stadtverwaltung werden insgesamt rund 70 000 neue Restmüllbehälter (schwarz) und Biotonnen (braun) etappenweise bis Mitte Dezember 2025 ausgeliefert.

Die alten Abfallbehälter müssen noch bis Ende 2025 für die Abfallabfuhr genutzt werden. Die Abholung dieser Behälter erfolgt deshalb erst ab Januar 2026, was sicherlich bei doch so einigen Haushalten zu Verwahrungsproblemen führen wird. Eine Herausforderung, der wir mit etwas Kreativität sicherlich begegnen werden können.

Wie das Ganze vor sich gehen soll, findet man auf der Website der Stadt Heilbronn. Nun bin ich einmal sehr gespannt darauf, was so alles auf mich zukommen wird.

Die schwarzen und braunen Tonnen sollen mit einem Chip versehen den jeweiligen Haushalten zugeordnet werden können. Damit erhoffen sich die zuständigen Entsorgungsbetriebe eine bequemere Abrechnung. Für die Haushalte soll es auch einfacher werden.

Was damit allerdings nicht gelöst werden kann, das sind die Probleme mit den vielen Müllkuckucken in der Innenstadt. Auf alle Fälle aber gilt ab Januar 2026 für uns alle: Der große Bruder weiß, was Du weggeworfen hast! — oder Dir einfach so in die Mülltonne gestopft wurde.

Nun hoffen wir einmal darauf, dass es für alle Beteiligten besser wird und sich die Umwälzung von gut 150 000 Müllbehältern wirtschaftlich lohnen und nicht nur die Umwelt weiter schädigen wird.

Vermischtes

Die Fahrt mit dem meseno-Bus verlief ohne besondere Vorkommnisse, das dabei Eingebrachte hätte allerdings etwas mehr sein können.

Wenn ich den Analysen meines Rundschreibens folge, dann schreibe ich dieses gerade für ein paar wenige Leser, was aber zu erwarten war.

Zum Wochenabschluss hatte ich noch ein Tänzchen gewagt, ging ganz gut vonstatten. Zu bewundern die jungen Tänzer, denen die Schritte und Bewegungen einfach so zuzufallen scheinen. Kann aber auch nur sein, dass es sich dabei um etwas begnadetere Exemplare handelt. Im Gegensatz dazu die altergrauten Exemplare, die selbst nach Jahrzehnten der Übung zwar die Schrittfolgen halbwegs beherrschen, aber das zu Tanzen nie mehr erreichen werden.

Aber egal wie, Hauptsache die Menschen haben Spaß daran. Selbst hier gibt es Ausnahmen, jene, die einzig nur deshalb das Tanzbein schwingen, um ggf. ihr eigenes Leben etwas verlängern zu können. Für mich ist es das Spannendste am Tanzen, dass ich dabei all diese unterschiedlichen Charaktere beobachten kann.

Spät Abends dann habe ich mir noch überlegt, ob ich die zweite Trilogie von Philip Pullman beginnen soll. Um die Jahrtausendwende herum — ganz passend — habe ich seine erste Trilogie „His Dark Materials“ regelrecht verschlungen. Nun soll er mit der zweiten Trilogie den Schlussstein gesetzt haben, so zumindest kann man Sarah Lyall in der New York Times (26.10.2025) verstehen. Meine Leser können den entsprechenden Artikel kostenfrei lesen.

Überraschend dabei für mich zu erfahren, dass Philip Pullman an der Kurzgeschichte Heinrich von Kleists „Über das Marionettentheater“ (1810) Gefallen gefunden hat. Als Heilbronner wurde mir Kleist regelrecht ausgetrieben; bin wohl auch einer der wenigen, die sich einmal die Mühe machten, das örtliche Archiv selbst anzugucken — für das Archiv, eine Resterampe mit Kitsch garniert, kann Heinrich von Kleist sicherlich nichts!

„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.“

Antonio Gramsci, Freie Übersetzung in Daniel Marwecki (2025: 22)

Mauerblümchen

23.5.02025 5 (6)

Beitragsfoto: Mauerblümchen

Trumpismus

Jetzt sind wir wieder einmal alle so richtig geschockt darüber, was Donald Trump und seine US-Republikaner so alles in den USA anstellen, aktuell entziehen sie ihren politischen Gegnern und auch nur jenen Menschen, die noch frei denken und agieren möchten nicht nur sämtliche Zuwendungen (Transferzahlungen), sondern regeln deren Leben einfach so ab, wie z. B. gerade Harvard.

Der Trumpismus ist dabei keine Erfindung eines Donald Trumps, auch das hat er nur geklaut und zwar von uns Deutschen — vielleicht hat er es aber auch nur geerbt. Was noch viel schlimmer wäre, weil es für uns Deutsche dann gar keine Hoffnung mehr gäbe, wenn dieses Verhalten bereits schon in unseren Genen verankert ist.

Was ein Donald Trump in den USA mit Pomp und Gloria inszeniert, ist bei uns in Deutschland gängige Lokalpolitik. Einzig die Tatsache, dass die „Kleinstaaterei“ bei uns dafür sorgt, dass sich die unzähligen Trumps bis hinauf zur Bundespolitik meist selber im Weg stehen und regulieren sowie sich gegenseitig überhaupt nichts gönnen (Markus Söder) kann uns ein klein wenig beruhigen. Und zum guten Schluss sorgt unser Grundgesetz (noch) dafür, dass selbst ein Donald Trump in seine Schranken gewiesen würde — das mit dem US-Präsidentenamt ist doch nicht der Weisheit letzter Schluss, und wir sollten unseren Vätern des Grundgesetzes wieder einmal für deren Weitsicht dankbar sein.

Wenn Sie mir dies nicht glauben, dann versuchen Sie z. B. nur einmal in Heilbronn einen Verein zu führen, der keinem Gemeinderat nutzt oder dem OB nicht gefällt. Selbst ein Donald Trump könnte von uns Heilbronnern noch viel lernen!

Vermischtes

Ein nettes Gespräch mit der GEMA am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, auf alle Fälle habe ich nun aber einen kleinen Aufschub für die Gebührenzahlung erhalten. Zu meinem Glück fehlen jetzt noch die Abrechnungen mit der Stadt und wir könnten einen Strich unter den diesjährigen Europa-Ball machen; wahrscheinlich sind sich die dort Verantwortlichen noch nicht darüber einig, wie sie die nicht gelieferten Flaggen berechnen sollen.

Drollig auch, wie sich jetzt längst tot geglaubte Heilbronner Vereine wieder bei mir melden und Ansprüche zur Teilnahme beim kommenden Europa-Ball geltend machen wollen. Da ich inzwischen aber an einer ganz anderen Baustelle arbeite, nehme ich solche Ansprüche nur ganz am Rande wahr und denke mir meinen Teil. Manche dieser Typen konnten mir bereits vor gut zwei Jahrzehnten den Buckel herunterrutschen und machen es nun mit ihrem aktuellen Geschleime auch nicht viel besser. Wobei Schleimen, Schmieren und Salben in meiner Heimatstadt schon vor gut vier Jahrzehnten das Erfolgsrezept überhaupt war. Ich hatte diesbezüglich vor ein paar Jahren ein sehr spannendes Gespräch mit Anton Zovko — m. E. hat man das falsche Schweinderl (Robert Lembke) geschlachtet.

Heute ist der offizielle Einsendeschluss für das diesjährige Hut in den Ring Werfen für die Hertensteiner Gespräche. Die üblichen Verdächtigen sind wieder mit dabei, der Rest möchte wohl gebeten werden. Und so wird nun das Programm zusammengestellt und wir gucken dann später, ob ggf. noch das eine oder andere Plätzchen frei sein wird.

Was viel zu viele einfach nicht wahrhaben möchten, ist, dass es die Qualität ist, die zählt und nicht die Masse der Teilnehmer. Und so bin ich ganz persönlich selbst dann mit den kommenden Gesprächen zufrieden, wenn auch nur ein Dutzend Gesprächsteilnehmer kämen. Dann aber denke ich wieder an den getätigten Aufwand und finde es ziemlich schade, wenn potenzielle Interessierte diese einmalige Chance zu einem sehr guten und für alle Seiten fruchtbaren Gedankenaustausch verstreichen lassen.

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins hat einen neuen Vorstand gewählt, und Rüdi Peteroff, dessen Rundschreiben ich gerne gelesen habe, gibt die Klosterleitung in Bad Wimpfen ab. Auch Vereine leben und ändern sich. Was auch mich immer wieder daran erinnert, auf wie vielen Hochzeiten man als interessierter Mensch so alles tanzt. Und so bin ich immer wieder erfreut darüber und sogar ein wenig stolz darauf, dass es doch etliche Mitbürger gibt, die der EUROPA-UNION bis zum eigenen Ableben die Treue halten — in diesen Zeiten eindeutig keine Selbstverständlichkeit mehr!

Auch der Europäische Wettbewerb plätschert wieder so vor sich hin, wobei ich dieses Jahr eher am Rande davon mitbekomme. Diesbezüglich werde ich wohl heute noch einen Artikel auf die Vereinsseite stellen.

Und auch bei der kontinuierlichen und obligatorischen Vereinsarbeit sind es immer wieder die üblichen Verdächtigen, die diese stemmen, dabei meist ganz still und leise. Auch wenn ich Euch nicht immer lobe und betüttele, weiß ich doch ganz genau, wie wertvoll Eure Arbeit für unsere Gesellschaft ist! Und auch dieses Sprichwort dürfte allgemein bekannt sein: „Nicht geschimpft ist genug gelobt.“ — zumindest die Gedienten unter uns verstehen, was ich damit meine.

Chagos-Inseln

Wahrscheinlich nur ein Thema für die Dauerurlauber unter uns. Den Militärs sind diese Inseln eher wegen Diego Garcia bekannt und damit ein Ort, der weniger für Urlaube geeignet ist.

Nach mehr als 200 Jahren übergibt Großbritannien nun die Chagos-Inseln an Mauritus. Premierminister Keir Starmer unterzeichnete ein allgemein umstrittenes Abkommen, durch das Mauritius die Kontrolle über den Archipel im Indischen Ozean übernimmt, allerdings mit Ausnahme der Insel Diego Garcia, welche für 120 Millionen Euro jährlich für weitere 99 Jahre unter britischer Kontrolle bleiben soll. Was mich irgendwie an Hongkong erinnert.

Auch wenn Diego Garcia nun vorerst unter britischer Kontrolle bleibt, sind es die USA, die dort einen über den Indischen Ozean hinaus bedeutenden Militärstützpunkt unterhalten.

Rückgaben von ehemaligen Kolonialgebieten sind sicherlich immer zu begrüßen, aber es wäre ein weiterer Rückschlag für die freie Welt, wenn demnächst auch dieser Teil der Erde unter chinesischen Einfluss käme. Nicht nur dass viele Mauritier stolz auf ihre chinesische Herkunft sind, sondern es bemüht sich die Volksrepublik China schon etwas länger um diese Inselgruppe.

Und den Briten geht es inzwischen so schlecht, dass sie selbst Guernsey und Jersey verkaufen würden. Nur mal so zum Thema Brexit.

„Befreit von Belästigung widmet sich der Geist ungehindert der Schau des Universums, und nichts lenkt ihn von der Betrachtung der Natur ab.“

Seneca, 14. Buch, 92. Brief (2023: 851)

Garten

16.5.02025 4.9 (9)

Beitragsfoto: Garten

Vermischtes

Sobald nun die Abrechnung des Europa-Balls hinter uns liegt, wir kamen wohl wieder mit einem blauen Auge davon, versuche ich noch die GEMA-Gebühren zu reduzieren. Dann aber gilt es, mich den 9. Hertensteiner Gesprächen zu widmen. Die Landeszentrale für politische Bildung hatte nun genügend Zeit, um ihr Verhältnis zur AfD zu überdenken (vielleicht hilft dabei ein Blick in den aktuell viel diskutierten Verfassungsschutzbericht) und kann vielleicht doch noch an den Gesprächen teilnehmen.

Anders als beim Europa-Ball gilt die Finanzierung der Hertensteiner Gespräche als halbwegs gesichert, denn erfreulicher Weise hat man außerhalb unserer Stadt erkannt, welches Schätzchen sich darin verbirgt. Bis zum Ende des Monats können Interessierte noch ihren Hut in den Ring werfen, dann müssen wir aber Knöpfe an die Gespräche machen. Aktuell können wir zwar „nur“ acht Gesprächskreise und eine Podiumsdiskussion bieten, sind aber immer bereit, wenn sich weitere Unterstützer finden, die Gespräche auszubauen.

Wer von meinen Lesern an den Hertensteiner Gesprächen interessiert ist, der kann gerne mit mir Verbindung aufnehmen und ich nehme ihn mit auf die Teilnehmerliste; diese füllt sich langsam aber sicher.

Die Hochschule Heilbronn hat ihren externen Lehrbeauftragten ein neues E-Mail-System gegönnt, dies funktioniert nun ohne Probleme, wohl weil man auf eine altbewährte US-amerikanische Lösung zurückgegriffen hat — ich finde dies gut, warum nicht gleich so?

Bei der morgendlichen Blog-Lektüre fand ich einen Blogger, der noch über eine Amazon-Wunschliste verfügt, was mich daran erinnerte, dass ich auch eine solche habe. Nun versuche ich einmal, dort die Bücher einzustellen, die ich gerne noch mit in mein Literaturverzeichnis aufnehmen würde.

Heute Abend noch eine Vereinsveranstaltung, dann aber klinke ich mich für dieses Wochenende aus und krautere ein wenig im Garten — Arbeit für das eigene Seelenheil.

Tanzen

Gestern konnten wir noch das Tanzbein schwingen, wenn es schon nicht dazu gereicht hat, schwimmen zu gehen. Dafür sorgte aber eine junge und motivierte Tanzlehrerin, dass wir alle sämtlich etwas aus der Puste kamen.

Das Thema des Abends war dann der Europa-Ball. Manche fragten, warum es denn keine Presseberichte darüber gibt. Die Antwort ist dieselbe wie auf die Frage, warum es keine Europaflaggen beim Europa-Ball gab: Kleingeister und Wadenbeißer.

Den Treffpunkt Europa zermürbten sie über die Jahre hinweg und versprachen uns Heilbronnern eine eigene Veranstaltung, selbstverständlich viel größer und viel besser — „alles mit dem Mund“. Und darauf warten wir noch heute!

Und nun wird auch der Europa-Ball torpediert wo es nur geht. Dabei könnten die für Kultur und Politik Verantwortlichen in Heilbronn froh darüber sein, dass es noch ehrenamtliches Engagement gibt — trotz der fortwährenden Seitenhiebe und Wadentritte seitens des Gemeinderats und Rathauses.

Nennen Sie mir nur einen anderen Tanzball in Heilbronn, wo Tanzbegeisterte noch halbwegs tanzen können? Ehrenamtliches Engagement kaputtmachen und dann selber nicht liefern ist Heilbronner Lebensart.

Dabei könnten diese Damen und Herren doch ganz einfach erst einmal Konkurrenzveranstaltungen anbieten, bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft — zumindest außerhalb unserer Stadt. Auf alle Fälle gibt es in Heilbronn bedarf für mindestens einen weiteren Tanzball.

Und wenn wir Heilbronner dann gleich mehrere gute Tanzbälle haben, können sich meine bessere Hälfte und ich überlegen, ob es unser Engagement noch braucht. Das Schöne und Gute daran, wir machen dies alles freiwillig und ehrenamtlich (ohne Bezahlung!) und verlieren beim Wegfall des Europa-Balls nichts. Ganz im Gegenteil, denn auch der Wegfall des Treffpunkts Europa hat uns viel Arbeit und noch mehr Nerven gespart.

Geheimdokument

Unsere Medien überschlagen sich, weil zumindest die ersten 499 von insgesamt 1069 Seiten (ohne Anhang) des vielfach gehypten Verfassungsschutzberichts zur AfD nun auch im Internet kursieren. Das Ganze wurde von den Autoren als „VS (Verschlusssache) – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ eingestuft, also die niedrigste mögliche Einstufung in deutschen Behörden. „VS – NfD“ wird beim Verfassungsschutz sicherlich auch auf den Formularen stehen, mit denen die zuständigen Mitarbeiter Toilettenpapier bestellen.

Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass das Thema jeden Bundesbürger betrifft, so müssen die Autoren vor einer offiziellen Veröffentlichung nicht einmal die von ihnen selbst gewählte Einstufung aufheben. Hinweis am Rande: sollte demnächst auch der Teil A des geleakten Dokumentes (Seite 1 – 499) nicht mehr im Internet zu finden sein, helfe ich gerne aus.

Auf die Schnelle habe ich den Teil B allerdings nicht gefunden, wohl auch deshalb, weil mich OSINT-Informationen, die zudem auf gut 1 000 Seiten ausgebreitet werden nicht wirklich interessieren — Zeitunglesen kann ich auch und sicherlich weit besser.

Beruflich hatte ich immer wieder einmal mit diesen Damen und Herren zu tun, manchmal dabei sehr viel zu lachen — was leider von diesen mindestens als VS-Geheim eingestuft wurde (reiner Selbstschutz!) und somit etwas schwieriger zu finden und zu teilen sein dürfte — und, wenn es dann tatsächlich wichtig war, mir meine Informationen gleich bei den Profis geholt.

So lange wir uns weiterhin Geheimdienste wie den Verfassungsschutz leisten können, dürfte unsere Welt aber noch völlig in Ordnung sein. Und wer nun immer noch vermutet, dass unser Verfassungsschutz die Verfassung schützt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten — diesen uralten Witz konnte ich mir nun wirklich nicht verkneifen.

Wer aber nun tatsächlich wissen möchte, was im Bericht steht, der kann die unzähligen in den Medien vorhandenen Zusammenfassungen oder gar Exzerpte lesen.

Und wahrscheinlich werden alle auf dieselbe Schlussfolgerung kommen, die man übrigens bereits seit Jahren ohne größere Schwierigkeiten treffen kann, nämlich dass die AfD zumindest eine faschistische, mit großer Wahrscheinlichkeit aber eine nationalsozialistische Partei ist. Deswegen wird sie doch auch gewählt! Dass viele ihrer Abgeordneten korrupt, kriminell, völlig verblödet sind oder sich gar über TikTok und andere Medien an kleine Kinder heranwanzen wird dabei billigend in Kauf genommen.