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Grüne Trumpisten 5 (1)

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Ralph Bollmann | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die grünen Trumpisten (zuletzt aufgerufen am 25.1.2026, 10.55 Uhr)

„Europa will sich von den Vereinigten Staaten weniger abhängig machen, aber die Grünen im Europaparlament ziehen nicht mit. Sie spielen damit dem Populismus in die Hände. …

Ganz nebenbei wirft der wenig professionelle Umgang mit der Frage ein Schlaglicht auf die noch immer zweitrangige Personalauswahl, die deutsche Parteien regelmäßig vor Europawahlen treffen.“


Da bin ich aber froh darüber, dass grüne Parlamentarier auch professionellen Journalisten gegenüber auf GröPaz machen!

Bei den Grünen kommt noch mit hinzu, dass deren Abgeordnete sich gerne mit Mitarbeitern umgeben, die gerne selbst den Volksvertreter spielen und dazu noch zu blöd sind, um auf Bürgeranfragen zu antworten.

Ich vermute einmal, dass dies der wahre Grund ist, warum die letzte Bundesregierung gescheitert ist. Funktionierende Politiker wie Robert Habeck hatten einfach nicht den geeigneten Parteiapparat, um deren Politik an den Mann bzw. die Frau zu bringen.


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Das schwäbische Palermo 5 (2)

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Johanna Henkel-Waidhofer | Kontext Wochenzeitung

„Nennt mich naiv“ – Untersuchungsausschuss Polizeiaffäre BW (zuletzt aufgerufen am 3.12.2025 um 12.40 Uhr)

„Ein CDU-Netzwerk war bei Karrieren in Baden-Württembergs Polizei behilflich, Innenminister Thomas Strobl (CDU) steht in keinem guten Licht da. Gut drei Jahre lang hat ein Untersuchungsausschuss im Landtag Beförderungspraktiken und Seilschaften überprüft. Die FDP-Abgeordnete Julia Goll zieht ein ernüchterndes Fazit. …

Es stimmt, der Innenminister ist nicht zurückgetreten. Der Untersuchungsausschuss hat aber die Gründe säuberlich herausgearbeitet, warum er hätte zurücktreten müssen. Es bleibt ein Skandal, dass er selber daraus keine Konsequenzen gezogen hat. Das Gleiche gilt für den Ministerpräsidenten, der ihn hätte entlassen müssen. …

Denn es ist ein ganz großer Irrtum, den die CDU immer wieder verbreiten wollte, dass das Thema in der Polizei niemanden interessiert hat. Ich kenne ganz andere Stimmen. Sogar bei einfachen Kontrollen mussten sich Beamte fragen lassen “Was ist denn da bei euch los?”. Da ist viel Vertrauen verspielt worden.  Das gilt auch für das Innenministerium. Und es muss Vertrauen in die Demokratie zurückgeholt werden. Ich kann an die CDU nur appellieren, die Gelegenheit der parlamentarischen Debatte über die Abschlussberichte nicht verstreichen zu lassen. Die durch unsere Arbeit offengelegten Fehler können nicht wegdiskutiert werden. Genauso wenig wie die Tatsache, dass der Innenminister mehrfach in seinen Vernehmungen proklamiert hat, jegliche Verantwortung für die Vorgänge in seinem Haus zu übernehmen. Das war bisher eine inhaltsleere Floskel. Es liegt an ihm, das zu ändern.“


Diese Parteigrößen treiben bereits die eigenen Mitglieder in die Fänge der AfD — wahrscheinlich war dies sogar von Anfang an so geplant.

Und bei uns in Baden-Württemberg werden gerade diese CDU-Politiker neben der AfD die besten Wahlergebnisse erzielen.

Frei nach Heino: „Schwarzbraungrün ist die Haselnuss …“ [= Dunkelbraun mit leichtem Grünstich]


Puzzle

1.12.02025 5 (5)

Beitragsfoto: Landkreispuzzle

Beteiligung

Als überparteilicher Verein oder Verband hat man den großen Vorteil, dass man auf sämtliche weiteren politischen Verbände, Parteien und Wählergruppen zurückgreifen kann. Einzig die Verfassungstreue der potentiellen Partner spielt dabei eine Rolle. Wer bei uns nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, der muss leider draußen bleiben.

Ein Faktum, was Extremisten kaum bis gar nicht zu vermitteln ist, und manche Bürger ebenfalls nicht verstehen wollen. Vielleicht kann hierbei ein plumpes Beispiel weiterhelfen. Fußballspieler und deren Zuschauer lassen einen Handballer, der beständig mit dem Ball in der Hand vom Spielfeld rennt, auch nicht sehr lange mitspielen, wenn sie ihn überhaupt aufs Feld lassen.

Und so freue ich mich jedesmal als Vorsitzender eines überparteilichen Verbandes darüber, wenn neue Mitspieler aufs Feld kommen; in den vergangenen Jahren habe ich Parteien und Wählergruppen kennengelernt, die mir sonst wohl nie über den Weg gelaufen wären. Aber ich musste auch doch so einige vom Spielfeld nehmen, die einfach nicht mitspielen wollten und dabei auch noch völlig andere Vorstellungen vom Spiel hatten. Wer dies nicht macht, der beendet über kurz oder lang das gesamte Spiel und sorgt zudem dafür, dass kein weiterer künftig mehr richtig und gut spielen möchte.

Jüngst kann ich noch etwas anderes zumindest in meinem Verantwortungsbereich und teilweise auch in meinem Interessenbereich beobachten, nämlich dass sich Unionsmitglieder verstärkter als sonst üblich in unserem Verband einbringen, hingegen SPD und Bündnis 90/Die Grünen Mitglieder sich immer mehr zurückhalten. Seit gut 80 Jahren ist die Idee des Spiels dieselbe und auch die Regeln haben sich kaum dabei geändert. Wobei die, welche sich nunmehr rar machen zu beginnen, anfangs auch nicht mit dabei waren. Mal schauen, ob dies nur dem bevorstehenden Wahlkampf geschuldet ist.

Vermischtes

Die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus verlief störungsfrei und war zudem erfolgreich. Meine Baustellenumfahrungen haben sich bewährt.

Spannend wie die Kosten für Weihnachtsmärkte aller Orten völlig aus dem Ruder laufen. Alleine für GEMA und eine vermeintliche Sicherheit dürfte der Heilbronner Käthchenmarkt gut und gerne eine Million Euro kosten. Da wundert es auch nicht mehr, wenn man nun den Pferdemarkt gänzlich abschaffen möchte.

Das mit den GEMA-Kosten zeichnet sich schon etwas länger ab, was einfach geschieht, wenn man Bürokratie hemmungslos über wirklich alles stülpt — bald fährt auch kein einziger Zug mehr.

Unsere Unsicherheitsfantasien sind dabei allerdings rein politisch hochgepuscht, für die eigenen Wähler ist einem nichts zu schade und schon gar nichts zu teuer! Am Ende wird es aber nur Nazis, Islamisten und sonstigen Übeltätern nutzen.

Gerd M. Hofmann hat es jüngst in einem Kommentar auf den Punkt gebracht, was wollen wir noch alles machen, um uns gegen wirklich alle Bösewichte dieser Welt abzusichern? Wobei man echte Bösewichte damit nicht abschrecken kann und gegen völlig Irre konnte man noch nie vorsorgen.

Jeder auch nur halbwegs intelligente Politiker weiß dies ganz genau, dennoch wecken sie bei ihrer eigenen Klientel Wünsche, die sie nie und nimmer erfüllen werden können. Bei den Renten ist es ähnlich. Nationalsozialismus und Kommunismus funktionieren bei uns aber immer, wohl deshalb wurde beides bei uns erfunden.

Und so fürchten unsere Politiker weder Irre, Fanatiker, politisch Extreme noch islamistische Gewalttäter. Sie fürchten einzig und alleine ihre eigenen Wähler und die kennen sie ganz genau!

https://bsky.app/profile/kuemmerle.name/post/3m6vthozjic2x

Rundschreiben

Ein Rundschreiben ist mir verblieben und zwar jenes an die Mitglieder und Interessenten der EUROPA-UNION Heilbronn. Ohne Frage, ich schreibe es weiterhin und dies monatlich sehr gerne. Nach zwei Jahrzehnten des Experimentierens ist es zumindest für mich die ideale Form, um mit möglichst vielen Mitgliedern in Verbindung zu bleiben.

Bereits 2005 bin ich mit einer interaktiven Vereinswebsite ins Rennen gegangen, welche u. a. Foren, Chaträume, Video-Chats und weitere nur erdenkliche Möglichkeiten bot. Auch richtete ich auf allen möglichen Social Media eigene Vereinsseiten ein, und wir hatten selbst auf YouTube einen eigenen Kanal.

Noch ein paar Jahre lang gab es zudem per traditionellem Postversand Frühjahrs-, Weihnachtsbriefe und weitere Schreiben an die Mitglieder, anfangs noch sämtlich mit handschriftlichen Zusätzen versehen. Ein Riesenaufwand, der kaum bis gar keine Reaktionen bei den Adressaten hervorrief; selbst Gratulationsschreiben zu Wahlen oder Geburtstagen blieben meist unbeantwortet. Letztendlich waren es dann die Vereinsfinanzen — völlig aus der Zeit gefallen waren es die Kosten, die die Fakten schufen.

Auch der Aufwand für eine interaktive Vereinswebsite lohnte sich nicht, selbst mit eigenen Vereins-E-Mail-Adressen lockten wir kaum ein Mitglied. Ein, zwei Jahre lang betrieb ich zwei Websites parallel, um dann doch nur noch eine WordPress-Seite für den Verein zu unterhalten, welche ebenfalls kaum mit Zugriffszahlen aufwarten kann — deshalb wird diese immer weiter abgespeckt.

Fast hätte ich es vergessen, auch alle unsere Schwerpunktveranstaltungen hatten jede einmal eine eigene Website, die leider wohl nur mich interessierten.

Und der Versuch mit einer zusätzlichen Vereins-Website auf meine.stimme.de war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Einzig ein Chat-Raum für Mitglieder auf Threema war kurzfristig etwas erfolgreich, wobei er aber nicht den eigentlichen Sinn und Zweck von Chat-Räumen erfüllen konnte und sein Betrieb damit überflüssig wurde.

Was bleibt damit? Eine Website, um der Welt zu zeigen, dass es uns noch gibt. Das besagte Rundschreiben für interessierte Mitglieder und weitere nette Menschen. Eine Mailingliste und ein Threema-Raum für den Kreisvorstand, sowie die jährliche Einladung per Briefpost zur jeweiligen Kreisversammlung an alle Mitglieder. Und sehr viele Erinnerungen an vergebliche Versuche, um einen Verein ins 21. Jahrhundert zu katapultieren.