One Man House

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Beitragsfoto: Blick aus dem One Man House von Thomas Schütte

Zeichen & Wunder

Heute fand ich bei meinem Gang durch die Stadt ein erstes Anzeichen dafür, dass in Heilbronn vielleicht doch noch Wunder geschehen können. Hat sich mein jahrelanges Meckern über ungenügende oder fehlende öffentliche Toiletten, von -anlagen wage schon gar nicht zu sprechen, doch noch gelohnt?

Auf jeden Fall scheinen jetzt ein paar Stadtverwaltungsmitarbeiter erkannt zu haben, dass wir normalen Bürger ab und zu auch auf Toilette müssen, besonders in jüngeren und dann erneut in den älteren Lebensjahren. Und ganz besonders dann, wenn die Stadt Heilbronn uns beständig in der Innenstadt zum Essen und Trinken animiert und uns zusätzlich noch einige Restaurants, Kneipen und Gaststätten regelrecht dazu verführen.

So ist es heute eine richtige Freude das erste Dixi-Klo auf dem Kiliansplatz zu entdecken! Selbstverständlich könnte man als Stadtverwaltung auch ein entsprechendes Hygienekonzept für die Stadt entwickeln und wunderschöne wie auch zeitgemäße Toiletten(anlagen) zumindest in der gesamten erweiterten Innenstadt etablieren.

Eigentlich eine absolute Notwendigkeit und sicherlich auch ein vorzügliches Aushängeschild für unsere Stadt!

Erste Toilette auf dem Kiliansplatz

Galerien

Inspiriert von Thomas Heiligenmann habe ich damit begonnen, meine Galerien in diesem Weblog etwas aufzufrischen. Und wenn ich schon einmal dabei bin, dann kreiere ich gleich noch zwei neue Galerien, eine Galerie — inspiriert von einem Nachrichtensender — zeigt meine Aufreger des Tages, ohne diese weiter zu kommentieren, und eine andere Fotos, die mir persönlich einfach nur ganz gut gefallen.

Wenn es optimal läuft, wird die erste Galerie einfach nur dahin schlummern und die zweite sich dafür ziemlich schnell füllen. Meine öffentlichen Galerien können Sie gleich hier finden.

Und zum Schluss hänge ich noch meine letzten Instagram-Beiträge mit an.

Spaziergang

Am Samstag konnte ich an einem sehr angenehmen Spaziergang einer kleineren Gruppe teilnehmen, der mir zudem die Gelegenheit gab, um ein paar Freiwillige für eine Transportaktion am kommenden Donnerstag zu rekrutieren.

So ist es immer wieder eine sehr feine Sache, wenn man Angenehmes mit Nützlichem verbinden kann. Und da ich dann schon einmal dabei war, konnte ich noch eine weitere Einzelabsprache zu den 6. Hertensteiner Gesprächen treffen.

Noch heute bin ich überzeugt, dass man in Bewegung sehr gut Besprechungen tätigen und Absprachen treffen kann. Man muss gegebenenfalls nur dafür sorgen, dass ein entsprechendes Protokoll nachgereicht wird.

Und was die Transportaktion betrifft, auch dabei werden wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden; ich bin schon einmal gespannt darauf, was uns Elvin zum Nachtisch empfehlen wird.


Straßburg

11.8.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Straßburg | @ Pixabay

Straßburgfahrt

Und so ganz nebenbei bereiten meine bessere Hälfte und ich unsere kommende Straßburgfahrt am Samstag, 13. August 2022 vor. Eine Fahrt nach Straßburg lohnt sich immer wieder, ob mit dem Auto, mit dem Bus, mit der Bahn oder auch inzwischen mit der Straßenbahn über Karlsruhe.

Dieses Mal fahren wir mit einem kleinen, aber komfortablen Mercedes-Midiklubbus nach Straßburg und werden dort eine kleine Tour durch das Europaviertel absolvieren, bevor wir uns dann auf die Altstadt konzentrieren werden. Es gibt zwar noch viele weitere sehenswerte Stadtviertel Straßburgs, darunter übrigens auch die weit größere Version des Heilbronner Neckarbogens, aber man kann die Europastadt weder an einem Tag noch innerhalb einer ganzen Woche in Gänze kennenlernen.

Auf jeden Fall wird es wieder ein wunderbarer Tag in Straßburg werden. Und da wir überraschenderweise doch noch bis zu vier Plätze frei haben, biete ich kurzentschlossenen Lesern dieses Weblogs an, uns zu begleiten.

Off- und Online

Gestern durfte ich gleich an mehreren Besprechungen teilnehmen und mich zudem noch kurz mit Detlef Stern in Sachen Zettelstore austauschen. Das Wunderbare an allen Besprechungen war, dass ich es tatsächlich nur mit waschechten Profis zu tun hatte!

Und so machen Besprechungen nicht nur richtig Spaß, sondern es kommt sogar dabei noch etwas Vernünftiges heraus. Zudem macht dank Detlef Stern mein Zettelkasten ebenfalls richtig Fortschritte — was möchte Mensch noch mehr?

Und selbst die 6. Hertensteiner Gespräche — eine rein ehrenamtliche Angelegenheit und ganz bewusst im Amateurstatus angesiedelt — nehmen immer mehr Gestalt an. Wenn jetzt so langsam auch noch die Anmeldungen der Teilnehmer hinzukommen, dann kann ich mich wieder mehr meinen begonnenen Aufräumarbeiten widmen.


Wollhausbrücke

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Beitragsfoto: Wollhausbrücke im August 2022

Wollhausbrücke

Nicht nur mit der BUGA-Brücke haben wir in Heilbronn so unsere Probleme, sondern auch mit Brücken, die wir bereits seit mehr als zehn Jahren überhaupt nicht mehr nutzen (können) und die bis heute einfach so herumstehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Wollhausbrücke.

Ich erinnere mich noch ganz gut daran, als das Wollhaus eröffnet wurde und die Brücke eine sehr praktische Angelegenheit war, um zu der damaligen MacDonalds Filiale zu gelangen. Wahrscheinlich aber nutzten die meisten, so wie ich übrigens auch, die Abkürzung und den natürlicheren Weg über den Busbahnhof.

Offensichtlich auch der Grund, warum die Brücke dann sehr schnell einfach nur so herumstand und eher nur noch für einen kleineren Teil der Heilbronner von Interesse war. Übrigens, schon im Kindergarten lernt man, dass man Wege dort errichtet, wo sich die Menschen auch bewegen — die Römerstraße dürfte ein gutes Beispiel hierfür sein. Und im Falle, dass man die eingetretenen Bewegungsrichtungen ändern möchte, dann muss man zudem mit Sperren arbeiten — beides wurde bei der Planung am Wollhaus ignoriert.

Seit 2012 nun steht die Brücke für niemanden mehr zur Verfügung und sollte bereits auch schon abgerissen sein; im Gegensatz zum restlichen Wollhaus steht dabei der Stadtverwaltung überhaupt niemand im Weg — aber was sind schon zehn Jahre in den Augen der dortigen Verwaltungsmitarbeiter. Da ist ein Projekt erst ein Projekt, wenn es den eigenen Urenkeln noch die Beschäftigung sichert und die entsprechenden Akten werden dabei einfach nur von einer Generation zur nächsten vererbt.

Mein derzeitiges Lieblingsbeispiel ist die Turmstraße, da werden wohl noch meine eigenen Enkel Experten, Berater, Verwaltungsmitarbeiter und Event-Spezialisten beim Farbe auf den Boden schmieren betrachten können.

Und so wird wohl auch die Wollhausbrücke weiterhin nur so herumstehen, wahrscheinlich immer noch, selbst wenn das Wollhaus längst einer anderen städtischen Verwendung zugeführt wurde — dann wohl aber als Heilbronner Kulturdenkmal.

Hertensteiner Gespräche

Wenn mein Blog schon so viel Beachtung findet, dann ist es bestimmt auch eine gute Idee, um auch dort für die 6. Hertensteiner Gespräche zu werben. Besonders freut es mich dabei, dass erneut Europäische Föderalisten mit dabei sind, die diese Gespräche entweder gleich von Anfang an mit begleiten oder aber bereits sehr früh als Moderatoren mit eingestiegen sind.

Neben den beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Vassilios Vadokas und Leonhard Reinwald der EUROPA-UNION Heilbronn sowie dem weiteren Vorstandsmitglied Michael Georg Link MdB sind auch meine bessere Hälfte und Landesgeschäftsführerin der EUROPA-UNION Baden-Württemberg Bettina Kümmerle und der stellvertretende Landesvorsitzende Florian Ziegenbalg sowie aus Heidelberg Prof. Dr. Walther Heipertz wieder mit dabei.

Und wenn alles klappt, dass ist auch der Generalsekretär der EUROPA-UNION Deutschland Christian Moos erneut mit an Bord. Neu hinzu kommt dieses Mal das UEF Vorstandsmitglied und Präsident der Société européenne de défense Jean Marsia aus Belgien. Besonders freut es mich aber, dass auch „Hertensteiner“ aus dem Ruhrgebiet extra wegen der Hertensteiner Gespräche nach Heilbronn kommen werden. Und wenn es weiterhin so gut läuft, dann dürfen wir am Samstag, 17. September 2022 noch mehr Gäste aus Nah und Fern zu den inzwischen 6. Hertensteiner Gesprächen begrüßen.

Ganz besonders freut es mich als Heilbronner, dass sich ohne großes Brimborium und auch ohne große Fördermittel oder gar Spenden sowie ganz still und heimlich eine europäische Hochwertveranstaltung in meiner Heimatstadt etablieren konnte. Wenn sich jetzt noch weitere meiner Mitheilbronner dazu entschließen könnten, dieses Angebot auch zu nutzen, dann wäre für mich ein kleiner Traum Realität geworden.