Mann beim Ausfüllen eines Formulars

Marine Traffic 5 (1)

Beitragsfoto: Mann beim Ausfüllen eines Formulars | © Pixabay

Nachdem nun mehrere meiner Freunde und Bekannten schon etwas länger die Website Marine Traffic verwenden und ich festgestellt habe, dass man dabei auch den Verkehr auf dem Neckar mitverfolgen kann, habe ich diese Website nun in meine eigene Linksammlung mit aufgenommen.

Als Zettel dürfte sie bereits schon etwas länger in meinem Zettelkasten liegen.


Schnappschuss

31.3.02025 4.7 (7)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Wochenstart

Die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus war erfolgreich. Im Lauf des Tages gibt es dann noch eine Verabschiedung einer langjährigen Mitarbeiterin. Manche Menschen wachsen einem einfach ans Herz und so werde ich diese junge Dame bestimmt vermissen.

Und selbst die CDU kann noch für positive Überraschungen sorgen, denn nach durchgestochenen und in der FAZ zu lesenden Informationen soll Jens Spahn nun doch kein Minister werden. Wie er dafür dann entschädigt wird, bleibt abzuwarten — die Position des Königs von Mallorca ist noch unbesetzt, wobei Fraktionsvorsitzender bestimmt auch ginge.

Da er weiterhin ganz nach Unionstradition zum vielversprechenden Nachwuchs gehört, kann er gut und gerne vier Jahre aussitzen, so lange bis Gras über seine bisherigen Untaten gewachsen ist, und kommt dann wieder wie ein Shooting Star zurück. Anders war es bei der nicht mehr ganz so frischen Julia Klöckner, die musste man sogleich entschädigen. Schlimm genug, dass man bei uns Totalversager auch noch entschädigen muss; in der Politik geht es schon zu wie bei der Deutschen Bahn, wo Richard Lutz für seine Misserfolge gut 2 Millionen Euro im Jahr erhält. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund, warum aus der Deutschen Bahn nichts mehr wird, besser noch nichts mehr werden darf, denn wir könnten uns die Managergehälter bei einer halbwegs erfolgreichen Bahn gar nicht mehr leisten — so groß kann der Bundeshaushalt gar nicht werden!

Auf alle Fälle aber konnten wir erneut lernen, dass es in Deutschland keine Geheimnisse gibt, sobald nur ein einziger Politiker mit involviert ist. Wir sind das Eldorado für alle Spione! Halte einem Politiker ein Mikrofon vor den Mund und man erfährt mehr, als es einem nur lieb sein kann.

Rundschreiben

Schon wieder Zeit für mein monatliches Rundschreiben mit aktuell 248 Abonnenten. Noch hat der Tag ein paar Stunden übrig und so werde ich einmal gucken, was ich so alles an Informationen zur Weitergabe finde. Die kommenden Europastammtische sind bereits unter Dach und Fach — interessante Unterhaltungen bei gutem Essen, wie ich finde, besser als jedes soziale Medium. Es sei denn, man liebt es, andere Menschen anonym zu beleidigen, ja dann muss man sich halt eine Tiefkühlpizza warm machen und ggf. noch ein paar Bier an der Tanke besorgen.

Letztes Wochenende habe ich wieder einmal Blogs gebinscht. Was dazu führte, dass ich damit anfing, meinen Zettelkasten etwas genauer zu betrachten. Wie bekomme ich all die Infos aus den Blogs verarbeitet? Manche fließen sofort hier in meine Beiträge mit ein. Andere muss ich noch eine Weile sacken lassen und einzelne verdienen es, dass ich sie zumindest einmal ablege, denn wer weiß, wann ich wieder einmal darauf zurückkomme — und dann das WWW zu durchforsten, wo ich was einmal gelesen haben könnte, ist mir einfach zu viel Mühe.

Da bastele ich lieber an meinem Zettelkasten und gucke, wie ich diesen für mich weiter optimieren kann. Und auch hierfür habe ich alleine an diesem Wochenende vier bis fünf Blog-Beiträge gefunden. Nun aber erst einmal gucken, wo ich die Inputs für mein Rundschreiben abgelegt habe.

Vermischtes

Der „Link rot“ war noch vor Kurzem wieder einmal ein Thema zwischen Detlef Stern und mir, wobei sich zuletzt auch ein Student mit in die Diskussion (Punkt 2 der folgenden Referenz) einbrachte und nun auch Thema eines Blog-Beitrags von Richard Griffiths. Mit diesem Beitrag hat er unsere Diskussion ganz gut zusammengefasst, ohne von dieser überhaupt zu wissen; was mich wiederum an die alte Memtheorie (Richard Dawkins) erinnert.

In seinem Beitrag führt er fünf Punkte auf, wobei ich zu seinem letzteren tendiere, auch wenn ich zudem inzwischen meinen Zettelkasten und zwei PDF-Ablagen (≠ Detlef Stern) als Wissenssicherung nutze. Und dort im Zettelkasten findet sich nun auch der besagte Beitrag von Richard Griffiths. [https://iiics.org/h/20250330155200]

„By writing my own version of the knowledge I’ve found, I’m passing it on to the next reader, who might just choose to do the same.

Action: Don’t try to store knowledge. Share, teach, discuss. Pass it on.“

Richard Griffiths, Writing Slowly (30.3.2025)

Unabhängig vom bevorstehenden Europa-Ball haben sich meine Tanzzeiten wieder etwas erhöht, leider aber auch die Anzahl der freien Plätze beim Ball. Aktuell haben wir noch für ca. 40 Tanzpaare Platz im Saal. Mehr als insgesamt 165 Tanzpaare wird es aber nicht geben, damit jeder Tanzwillige auf seine Kosten kommt und dabei auch noch tanzend so richtig Strecke machen kann — wenn die Paare dies möchten.

Apropos Strecke, ich befinde mich weiterhin nur im Bademodus, wobei die ersten Sonnenstrahlen im Außenbecken einfach eine Wonne sind und mir meine kleinen Auszeiten so richtig versüßen.

Gleich morgen gibt es ein Käffchen mit Detlef Stern, danach geht es in die wöchentliche Vorlesung und mit etwas Glück reflektiere ich diese wieder bei gutem Wetter im Außenbecken.

„Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen.

Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.“

 Arthur Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Erster Band, Aphorismen zur Lebensweisheit, Kapitel IV: Von dem was einer vorstellt. 
Fediverse Reactions

Screenshot des Infinite Views

31.1.02025 4.5 (11)

Beitragsfoto: Screenshot des Infinite Views

Hyperlink des Tages

Wenn man Weblogs liest, findet man immer wieder Neues, manchmal auch sehr Kurioses. Dieses Mal bin ich auf das Public Domain Image Archive gestoßen und habe es sogleich auch mit in meine Linksammlung im Forum aufgenommen. Bleibt zu hoffen, dass diese Website möglichst lange erhalten bleibt.

Dieses Archiv ergänzt ganz gut meinen Blog-Beitrag über Bildersammlungen, wobei meine bessere Hälfte sofort anmerken wird, dass es sich dabei meist um Fotos handelt. Wie auch immer, mir gefällt die Infinite View des Archives hervorragend und erinnert mich zudem an meinen leider vergeblichen Versuch, in den Nullerjahren so etwas für Website-Snapshots (Previews) hinzubekommen. Meine damalige Idee war, genau auf diese Weise das gesamte Internet durchstöbern zu können und bei Interesse mit einem Klick auf die jeweilige Website zu gelangen.

Und es hat noch heute etwas einfach so durch die Bilder scrollen zu können, fast unendlich nach links, rechts, hoch und runter. Und wem dies zu viel ist, für den stehen andere Ansichten wie auch Suchfunktionen zur Verfügung. Ich finde es auf alle Fälle immer wieder sehr erfreulich, wenn andere hinbekommen, woran man selber gescheitert ist.

Mein Tipp für alle Social Media-Junkies. Vielleicht versuchen Sie es einmal mit diesem Bilderarchiv. Und wenn es gefällt, dann vielleicht sogar einmal mit dem Stöbern in den unzähligen Blogs, die es so im Internet zu finden und zu entdecken gilt. Auch hierfür habe ich in meinem Forum eine kleine Sammlung (Blogroll) angelegt, die gerne als Einstieg in die Welt der Weblogs dienen darf.

Neugierde

Beim Betrachten meiner Trustpilot-Bewertungen ist mir aufgefallen, dass diese bisher nur von Männern getätigt wurden. Ich weiß aber alleine schon aufgrund von Kommentaren, dass mein Weblog auch eine weibliche Leserschaft hat, von meiner besseren Hälfte einmal ganz abgesehen.

Und so frage ich mich dann doch, warum es hier in meinem Blog bisher Männer sind, die sich die Mühe einer Bewertung machen. Vielleicht ist es aber auch nur eine rein statistische Angelegenheit, da die bisherige Anzahl der Teilnehmer noch keine validen Rückschlüsse auf die jeweiligen Geschlechter (Frauen, Männer und alle dazwischen) meiner Leserschaft zulässt.

Neugierig bin ich dann aber doch. Vielleicht muss man erstere nur ein klein wenig aus der Reserve locken?

Rundschreiben

Gerade noch rechtzeitig zu den aktuellen Aktivitäten der EUROPA-UNION Heilbronn konnte ich heute noch das monatliche Rundschreiben versenden. Leider ist es mir derzeit nicht möglich, um an allen nicht einmal den „eigenen“ Veranstaltungen teilnehmen zu können.

Das Rundschreiben dreht sich hauptsächlich um die kommende Bundestagswahl und dabei um die Antworten, die aktuell zwei Kandidaten aus einem von zwei Wahlkreisen an mich geschickt haben. Diese Antworten habe ich auf die Website der EUROPA-UNION Heilbronn gestellt und im Falle, dass noch weitere Kandidaten auf die gute Idee kommen, Bürgeranfragen zu beantworten, werde ich diese Antworten dort ebenfalls einstellen.

Die Genießer unter meinen Lesern finden im oben erwähnten Rundschreiben ein kleines Wortspiel, das ich mir selbst in meiner überparteilichen und überkonfessionellen Rolle einfach nicht verkneifen konnte. Nun bin ich einmal gespannt darauf, ob ich darauf angesprochen werde.

„Quid pro quo. I tell you things, you tell me things. Not about this case, though. About yourself. Quid pro quo. Yes or no?“

Anthony Hopkins als HAnnibal Lecter in „The Silence of the Lambs“ (1991)

Filmtipp

Wer aktuell nach etwas Erbaulicherem sucht, für den dürfte der Film „The Fisherman’s Friends“ aus 2019 genau das Richtige sein. 112 Minuten Kurzweil. Die Regie führte Chris Foggin und die Musik ist für meinen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig — trifft wohl aber den aktuellen Zeitgeist.

„Die Frauen können wählen, und das ist es, was sie den Männern so unendlich überlegen macht: Jede von ihnen hat die Wahl zwischen der Lebensform eines Mannes und der eines dummen, parasitären Luxusgeschöpfes – und so gut wie jede wählt für sich die zweite Möglichkeit. Der Mann hat diese Wahl nicht.“

Esther Vilar, Der dressierte Mann (2007: 25)