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26.7.02021 5 (1)

Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Treffpunkt Europa

Die Pandemie bedingten Umstände haben es uns leichter gemacht, mit dem Treffpunkt Europa neue Wege zu beschreiten, eigentlich aber ist es „nur“ eine Rückkehr zu den Ursprüngen.

Jetzt warten wir mal die ersten Reaktionen ab und gucken, wie sich alles neu schüttelt. Dabei sind wir alle sehr zuversichtlich, dass uns etwas ganz Besonderes gelingen wird.

Unser Motto ist dabei: „Neue Zeiten benötigen auch neue Lösungen.“

Kabel

Eigentlich ist es schon drollig, seit den 1970er-Jahren wissen wir, dass man zumindest unsere Städte verkabeln muss, um eine moderne Infrastruktur schaffen zu können. Spätestens seit 1987 hätte man Lichtwellenleiter im ganzen Land verbuddeln können. Dies dabei ohne großen Mehraufwand, wenn man die Kabel nur immer in vorhandene Baustellen mit verlegt hätte.

Das setzt aber auch eine Politik voraus, die nicht willentlich von der Hand im Mund lebt. So können wir auch heute wieder einmal in der Zeitung lesen, warum es erneut nicht funktioniert, den Bürgern zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Man könnte so langsam dabei vermuten, dass es alleine daran liegt, weil den entsprechenden „Entscheidern“ noch nicht ausreichend persönliche Anreize vorliegen, um eine Veränderung herbeiführen zu wollen.

Unsere Natur ist definitiv nicht mehr zu retten, die Planzen- und Tierwelt stirbt langsam aber sicher aus — genauer betrachtet: wird von uns ausgerottet –, die meisten Ressourcen sind verbraucht, für neue Technologien fehlt es uns an entsprechend (aus)gebildeten Menschen, die Schuldenberge werden immer höher, dafür gutes Essen und Trinken immer knapper, die Infrastruktur bröckelt bestenfalls vor sich hin oder ist völlig überholungsbedürftig, wenn überhaupt vorhanden …

Erfolge

Unsere Regierungen verzeichnen derweil einen glorreichen Erfolg nach dem anderen!

Wir haben „gemeinsam“ das „Gendern“ durchgesetzt und bereits ganze Wortgruppen verboten! Auch kann inzwischen jeder — wirklich jeder! — höchste Bildungsabschlüsse erreichen, mehr noch Bildung und Arbeit strengen überhaupt nicht mehr an und Freizeit sowie völlige Verantwortungslosigkeit sind das Nonplusultra.

Heute durfte ich in einem Leserbrief lesen: „Ich vermute, wir haben noch nicht die richtigen Probleme für unsere Lösungen.“

Geburtstag des Tages

Aldous Huxley


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22.7.02021 5 (2)

Umfahrung

Da sage nochmals jemand, dass wir Heilbronner nicht kreativ seien! Jüngst kann ich, die Allee entlang schlendernd, beobachten, dass es eine neue Querung im Norden gibt. Wohl von auf der Höhe Shopping Haus kommend, queren Autos und auch Kleinlaster die Allee auf Höhe des Theaters und fahren dann am Theaterbrunnen vorbei in die Turmstraße ein. Das erspart einem den Umweg über die Mannheimer Straße.

Promi-Viertel

Es ist schon erstaunlich, was alles geht und vor allem wie schnell, wenn Verwaltungsspitzen und ein paar Stadträte persönlich betroffen und involviert sind. Die Verkehrsberuhigung sei den Anwohnern gegönnt, nur darf die Bleichinselbrücke nicht weiter zum Parkplatz ausgebaut werden, da sie eine wichtige Neckarquerung und zudem ein Teil, der vom Gemeindeart und der Stadtverwaltung versprochenen und für die weitere Stadtentwicklung absolut notwendigen, Innenstadtumfahrung ist.

Suchspiel

Eigentlich ist die online Ausgabe der Heilbronner Stimme eine ganz gute Sache. Leider musste ich heute feststellen, dass ich ein Suchspiel zugestellt bekommen habe. So hat es doch eine ganze Weile gedauert, bis ich Inhalte zwischen all der Werbung gefunden habe.

So bleibt zu hoffen, dass sich das Verhältnis von Inhalt und Werbung der Heilbronner Stimme wieder zum Erträglichen bessert. Alternativ könnten die Redakteure weiter wie bei der Samstagsausgabe vorgehen, da gibt es ein paar Seiten Zeitung und erst im Anschluss davon, weitere Werbeseiten bis zum Abwinken.

Und wenn man zudem bedenkt, was ein Stimme-Abo kostet, dann könnte durchaus weniger Werbung enthalten sein. Für diese Zwecke hat die Stimme doch das „Echo“, welches nicht nur kostenfrei allen Haushalten zugestellt wird, sondern auch öfters in größeren Häufen an den unmöglichsten Stellen der Stadt zu finden ist, oder gebündelt im Stadtwald vermodert.

Website des Tages

Echo

Eine schöne Reminiszenz an das Neckar-Echo, wobei man diesem noch zugute halten konnte, dass es mit journalistischen Inhalten aufwartete.


Maskerade

15.7.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Maskerade | © Pixabay

Regen

Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass wir es mit einem, sich ändernden Klima zu tun haben werden und zudem, dass wir dafür sogar eine Mitschuld, wenn nicht gar Alleinschuld tragen. Leider gab es dafür — wenn man einmal von den Ansätzen in einer liberalen politischen Jugendorganisation Ende der 1970er-Jahre absieht — nie wirklich eine Partei, die dies tatsächlich zum Thema gemacht hat. Von bloßem Gequatsche und autoritären Verbotsfantasien einmal abgesehen.

Das Fazit ist, dass wir es alle hätten wissen müssen und jeder von uns genügend Zeit hatte, um seinen noch so kleinen Teil zur Besserung beizutragen. Auf jeden Fall ist es aber spätestens seit 50 Jahren eine blöde Idee, an einem Flussgrundstück zu bauen oder sein Domizil in einer Talsenke zu beziehen.

So ist es sehr erstaunlich, dass gerade dies zu einem richtigen Erfolgsmodell wurde, man die Zersiedelung sogar weiter fortgesetzt hat und, als größtes Übel, die Bodenversiegelung zum Volkssport wurde — noch heute müssen Wege in Wald und Flur zumindest asphaltiert sein und erhalten jüngst sogar als Schnellstraßen für Radfahrer eine ganz neue Qualität.

Wie man jetzt feststellen kann, helfen Rückhaltebecken nur bedingt und überhaupt nicht, wenn das gesamte Einzugsgebiet betoniert oder asphaltiert wurde.

Man könnte sogar berechnen, wie viel zusätzlicher Regen alleine in einer Stadt versickern würde, wären nicht alle Geh- und Radwege, sowie Nebenstraßen und Parkplätze asphaltiert.

Unvorteilhaft ist zudem, dass man das Oberflächenwasser immer noch schneller abfließen lässt, damit die Grundwasserspiegel weiter sinken und unsere Wälder langsam aber sicher austrocknen.

Geld

Geld ist das zentrale Instrument, um einen funktionierenden Handel und eine florierende Wirtschaft insgesamt schaffen zu können; dazu bedarf es aber noch einer möglichst freien Marktwirtschaft, deren Schwächen durch eine soziale Komponente ausgeglichen wird.

Das Gute am Bargeld ist dabei, dass es dem Bürger Freiheiten sichert, die so mancher Staat gerne einschränken würde. Der Vorteil des „digitalen“ Geldes hingegen ist, dass man bequemer einkaufen und vielleicht sogar besser handeln kann. Dabei sorgen die inzwischen unterschiedlichen Bezahlsysteme dafür, dass es es nicht nur hierbei einen eigenen Markt gibt, sondern auch dafür, dass die Kontrolle des einzelnen Bürgers erschwert wird.

So ist es verständlich, dass nun auch die Europäische Union in diesem Sektor mitmischen möchte. Gut dabei wäre, wenn sie zu den anderen Bezahlsystemen ein konkurrenzfähiges Produkt schaffen könnte, und es dem Bürger überlassen bliebe, wie und wann er die verschiedenen Produkte nutzt.

Leider kann aber erwartet werden, dass der „digitale Euro“ zu einem Monstrum heranreifen wird, der nicht nur die, gesetzlich festgelegte alleinige digitale Bezahlfunktion werden, sondern auch das Bargeld abschaffen wird und, wenn wir nicht sehr gut aufpassen, zu einem neuen Kontroll- und Lenkungsinstrument für uns Unionsbürger wird.

Auf alle Fälle aber wird es dazu kommen, dass wir, ganz im Gegensatz zu den anderen Bezahlsystemen, beim digitalen Euro beständig Gebühren — ob wir ihn nutzen oder nicht — zahlen müssen, die uns jetzt schon die Ohren schlackern lassen.

Wachstum

In einem sind sich alle unsere Parteien einig, nämlich, dass nicht nur unsere Parlamente wachsen müssen, sondern auch die Anzahl der Ministerien und die Menge an Mitarbeitern in den Verwaltungen — es gilt ca. eine Million Parteimitglieder zu versorgen.

Website des Tages

World Wide Fund For Nature (WWF)

Eine nachhaltige Wasserwirtschaft wird immer dringender. Dies ist aber nur ein Teilproblem des Ganzen. Bereits seit 1961 kümmert sich diese Stiftung des WWF um den Erhalt der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten.

Da war noch etwas

An diesem Tag im Jahr 1997 wurde Gianni Versace völlig sinnlos ermordet. Seine Kleiderläden waren die einzigen, in die ich gerne gegangen bin. Nicht nur wegen der Farbenfreude, die selbst mich anlockte, sonder vor allem wegen der Freundlichkeit und Unvoreingenommenheit seiner Verkäufer.