Füllfederhalter

Kassler-Semmel 4 (2)

Beitragsfoto: Füllfederhalter | © Markéta Machová auf Pixabay

Kommentierung des Kassler-Semmel-Bildes

Das Brötchenbild macht mich doch etwas neugierig.
Haben Sie in das obige Brötchen auch hineingebissen oder nur fotografiert? Und wenn ja, wie fühlte sich das dann an? Konnte der Senf den Rest übertünchen oder blieb es bei einem etwas salzigen Abgang? Zudem, war das Ganze noch etwas angewärmt oder bereits erkaltet. Zum Schluss dann noch die Frage, ob der Splitterbrötchenbeitrag CMLVI wegen der Nachwirkungen des obigen Brötchens so kurz ausgefallen ist? 😉

Sonnige Grüße aus dem kulinarischen Süden.

September 13, 2023 um 2:49 pm Uhr

Danke für die Erklärung. Mit diesem Kommentar ist das Bild doch gleich viel schmackhafter. 🙂


Binärer Code mit Europaflagge

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Beitragsfoto: binärer Code mit Europaflagge | © Shutterstock

Peter Pane

Die Entdeckung des Wochenendes war für mich ein wirklich erfrischendes Burger-Restaurant mit einem ganz besonderen Namen. Davon gibt es bereits 46 Restaurants in Deutschland und eines in Wien; wir besuchten das in Augsburg.

Eigentlich fanden wir es per Zufall, da das von mir angesteuerte Restaurant überraschender Weise geschlossen hatte — ist auch schon eine ganze Weile her, dass ich in Augsburg war. Wir waren vom Essen und dem Service mehr als positiv überrascht. Deshalb suchten wir dieses Restaurant gleich heute nochmals auf und fanden denselben guten Service vor, wie wir auch erneut das gute Essen genossen.

An beiden Abenden wurden wir von Unjon sehr gut betreut, wobei er es mir sicherlich verzeihen wird, sollte ich seinen Namen falsch geschrieben haben.

Inhaber und Geschäftsführer der Peter Pane Kette ist Patrick Junge, der einer Lübecker Kaufmannsfamilie entstammt. Nach einigen Jahren im Familienunternehmen gründete er 2012 die Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH, die Mutter der Peter Pane Restaurants, welche bis heute ihren Sitz im 1907 erbauten Stammhaus der Familie im Herzen der Lübecker Altstadt hat. 

Datenschutz

Der Europäische Gerichtshof kam im Juli 2020 zum Schluss, dass das Datenschutzniveau in den USA nicht den Standards der EU entspräche. Die Richter bemängelten dabei vor allem die weitreichenden Zugriffsmöglichkeiten von US-Geheimdiensten auf Daten von Europäern. Dies führt u. a. in Deutschland dazu, dass man versucht, US-amerikanische Unternehmen aus dem Markt zu drängen und zudem wenig bekannte deutsche Unternehmen durch verstärkte staatliche Subventionen am Leben zu erhalten — auch wenn diese nicht in der Lage sind, mit halbwegs konkurrenzfähigen Produkten aufzuwarten.

Und so erstaunt es mich nun sehr, dass anscheinend gerade bei uns in Deutschland, wo wir doch alle so sehr großen Wert auf Datenschutz legen, gerade dieser Datenschutz staatlicherseits nicht gewährleistet werden kann, schlimmer noch, von staatlichen oder staatlich geförderten Institutionen persönliche Daten und vertrauliche Informationen, sei es die unserer Behörden oder unserer Firmen zumindest an die Russische Föderation „verscherbelt“ werden.

Gestern hat Jan Böhmermann einen solchen Fall publik gemacht und so wäre es wohl zwingend notwendig, dass zumindest ein paar Staatsanwälte einmal mit entsprechenden Ermittlungen beginnen.

https://youtu.be/dtZf-A4Qd5k
ZDF Magazin Royale vom 7. Oktober 2022

So aber kann man zu dem Verdacht gelangen, dass bei uns in Deutschland nicht nur von sehr vielen Akteuren der Europäische Bundesstaat verhindert wird, sondern inzwischen auch sämtliche Verbrechen der Russischen Föderation zumindest gedeckt, wenn nicht gar gefördert und unterstützt werden.

Eine wehrhafte Demokratie ist nur so lange eine solche, wenn sie sich selbst gegen Angriffe von außen wie auch innen wert und sich nicht nur damit begnügt, anderen Demokratien fortwährend gegen das Schienbein zu treten.

Bundeskongress

Gestern ging es kurz ein wenig durcheinander, ich musste Termine umplanen und erneut den Rücktransport unserer Ausstellung nach Stuttgart verschieben, aber dann konnte ich doch noch zum Bundeskongress nach Augsburg fahren. Wir kamen etwas später als geplant an und trafen dort auf weitere Delegierte, denen es ähnlich erging. Das führte dazu, dass wir den Abend gemeinsam in einem für mich neuen Restaurant in sehr gemütlicher Runde beendeten, wobei wir ganz neue Pflöcke einschlugen, von denen ich wohl in den kommenden Monaten vielleicht auch Jahren noch schreiben werde.

Heute trafen wir dann auf die anderen Delegierten und ich konnte mich dabei mit alten Bekannten weiter austauschen, zumindest für mich der eigentliche Kongressschwerpunkt. Der inzwischen 65. Bundeskongress findet in sehr schwierigen Zeiten statt, die sicherlich viel einfacher zu bewältigen wären, wenn wir Europäischen Föderalisten in den vergangenen Jahrzehnten politisch erfolgreicher gewesen wären. So bleibt uns nur die Erkenntnis, dass unser Weg der richtige gewesen wäre und auch heute noch ist. Leider aber erzielen auch heute noch die Nationalisten und Antidemokraten zusammen bei allen wegweisenden Entscheidungen in Europa die notwendigen Mehrheiten, um einen europäischen Bundesstaat weiter zu verhindern. Wobei wir Demokraten uns seit gut sieben Jahrzehnten damit begnügen müssen, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind. Wir sollten uns so langsam aber darüber im klaren sein, dass ein Weg, der nie zum Ziel führt, nicht der richtige Weg sein kann!


Mitarbeitersuche

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Beitragsfoto: Mitarbeitersuche im Mai 2021

Hafenstraße

Wie wir heute in der Heilbronner Stimme (20.08.2022: 23) lesen können, haben sich ein paar Heilbronner Stadträte in der Hafenstraße etwas näher umgeschaut und festgestellt, dass es dort nicht sehr sauber ist.

„Die gegenüber [Hafenstraße] angesiedelten Heilbronner Firmen schließen nach Dienstschluss peinlich genau die Tore. ‚Wenn wir unser Gelände nicht sichern, können wir am nächsten Morgen erstmal einen Reinigungsdienst bestellen‘, sagt ein Mitarbeiter.“

Heilbronner Stimme (20.08.2022: 23)

Gegen die Hafenstraßenvisiten unserer Stadträte ist überhaupt nichts einzuwenden, freuen würde ich mich aber dennoch sehr, wenn sich unsere Stadträte auch einmal in der Innenstadt umschauen. Denn in der Innenstadt gibt es bereits Hausbesitzer, die mussten die Eingangsbereiche der Häuser mit Gittern und Toren sichern, und wenn die Mieter einmal nicht aufpassen, dann wird in die Hauseingänge oder Keller geschissen. Und jetzt, wo die Witterungsverhältnisse passen, auch verstärkt dort übernachtet.

Man könnte mit (sauberen) öffentlichen Toiletten und einem funktionierenden Ordnungsdienst bestimmt etwas Abhilfe schaffen, gerne auch in der Hafenstraße. Das Geld dazu ist sicherlich vorhanden, es wird leider nur anderweitig verwendet. Auch hierfür gibt es heute in der Heilbronner Stimme ein paar gute Beispiele.

Spielabend

Nach einem guten Essen trafen wir uns gestern noch zu einem Spielabend, der dieses Mal mit dem Spiel „Play Nine“ verbracht wurde. Als auch jeder mindestens einmal gewonnen hatte, ging dann auch dieser sehr vergnügliche Tag langsam aber sicher seinem Ende entgegen.

Und wer das Spiel noch nicht kennt, dem empfehle ich die entsprechende Play Nine Website. Neu für mich war heute, dass man Play Nine nun auch „online“ spielen kann. Und selbst ein Erklärvideo gibt es inzwischen.

Abacco’s

Endlich ist es uns gestern einmal gelungen, das Abacco’s Steakhouse in Heilbronn an der Neckarmeile aufzusuchen. Dem dortigen Vorgängerrestaurant war nicht so viel Glück beschieden, und wer dort einmal zu Gast war, wird dies sicherlich auch verstehen können.

Bei bestem Wetter nahmen wir im Außenbereich Platz und genossen den Abend am Neckar mit Blick auf das Theaterschiff. Ein junger Mann namens Xiao-Kai Zhou kümmerte sich sehr freundlich um uns und sorgte auch sehr gut dafür, dass es uns an Nichts mangelte.

Das Restaurant wirbt damit, dass es sehr gute Steaks gibt und dies wurde uns zuvor auch von anderen Gästen berichtet. Mir gefiel sehr, wie das Essen serviert wird, und für manchen Gast ist es bestimmt auch eine ganz gute Sache, dass man die Beilagen kostenfrei nachordern kann. Mein Steak war perfekt und ich hätte es noch besser genießen können, wenn wir nicht den Fehler der Platzwahl begangen hätten; in Zigarettenqualm der anderen Gäste eingenebelt, die wenigstens ihre Kippen nicht auf dem Essen selbst ausgedrückt haben, sondern diese nur durch die Gegend schnippten, lassen sich weder die US-Beefs noch Grilled Specials, die allesamt nach Schweizer Art auf den 400° C heißen Steinen direkt am Tisch serviert werden, bestens genießen. Deshalb meine Empfehlung, gleich im rauchfreien Innenbereich des Restaurants Platz zu nehmen; dies erspart einem auch, beim Gang zur Toilette von einem Radfahrer oder E-Scooter erfasst zu werden.

Mein heutiges Fazit: unsere Essen waren allesamt vorzüglich und auch reichlich, sodass wir zum Abschluss nur noch einen Espresso bzw. einen Affogato genossen. Und unser Host des Abends war ein fleissiger und aufgeweckter junger Mann, der uns den Besuch noch weiter versüßte. So freue ich mich bereits jetzt schon auf den nächsten Besuch, allerdings dann in einer hinteren Ecke des Restaurants.