Malo Restaurant

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Beitragsfoto: Screenshot der Malo-Website | © B&B Gaststätten Betriebs GmbH

Malo

Es war schon immer besser, wenn man nicht nur die Zeit, sondern auch den Ort von Besprechungen selber festlegen konnte. Und so entschied sich meine bessere Hälfte für ein vielversprechendes Restaurant und das auch noch in einer meiner Stuttgarter Lieblingsecken.

Nicht nur, dass sich die Gegend inzwischen richtig nett herausgeputzt hat, auch das beschriebene Restaurant macht dort bereits von außen betrachtet einen sehr guten Eindruck und passt damit sehr gut ins Ensemble. Sehr freundlich empfangen, bekamen wir zudem auch einen schönen Platz mit Blick ins wie auch aus dem Restaurant; gut gelegen und auch für eine Besprechung bestens geeignet.

Mir persönlich gefiel es ganz gut, dass sich der Tagschichtleiter Elvin von Anfang an sehr nett und sehr professionell um uns kümmerte. Noch besser gefiel es mir, dass er ganz genau wusste, wann seine Anwesenheit am Tisch notwendig und erwünscht ist, denn das ist eine der großen Herausforderungen und teilweise auch ein Risiko, wenn man ein Besprechungsessen veranstaltet.

Gerne erwähne ich noch, dass das Ambiente des Restaurants aufgeräumt und erfrischend zugleich ist, ein Ort, an dem man sich auch so einmal ganz gut treffen kann.

„MALO – das neue Urban City Retreat im Herzen von Stuttgart. Inmitten des Großstadt Chaos bieten wir unseren Gästen eine Oase zum Relaxen, Wohlfühlen und Abschalten. Umgeben von einem Meer aus echten Pflanzen können Sie hier dem Alltag entfliehen und sich von regionalen Gerichten, einzigartigen Weinen und einem atemberaubenden Ambiente rundum verwöhnen lassen.“

Malo-Website, 18.08.2022

Ich hätte das Restaurant Malo wohl aber nicht in meinem Weblog erwähnt, wenn mir nicht gleich ein Zwiebelrostbraten auf der Karte ins Auge gefallen wäre, der auch einem Zwiebelrostbraten voll und ganz würdig war. Der Koch konnte es sich ohne Weiteres leisten, mir tatsächlich einen „englisch“ anzubieten und selbst die „medium-rare“ Version sah ganz lecker aus. Besonders gefiel mir dabei, dass keine Röstzwiebeln Verwendung fanden, so wie ich es leider die letzten Male anderen Orts erdulden musste.

Ohne Frage, auch die anderen Essen sahen sehr lecker aus und mundeten den weiteren Besprechungsteilnehmern ebenfalls. Aufgrund des für alle Beteiligten erfolgreichen Besprechungsverlaufs, vielleicht auch wegen des guten Essens, verwöhnten wir uns noch mit einem Nachtisch. Wobei das angebotene Tiramisu ebenfalls ohne Makel war und deshalb die Besprechung vorzüglich abschloss.

Gerne wären wir allesamt noch etwas länger geblieben, leider aber waren wir nicht nur zum Spaß vor Ort. Deshalb freue ich mich schon heute auf das nächste Mal und habe mir dabei fest vorgenommen, einfach „nur mal so“ im Malo vorbeizuschauen. Übrigens, der Name Malo leitet sich von den beiden Inhabern (Vater und Sohn) des Restaurants ab: Matthias und Lorenz Grohe.

Der Dank des Tages geht aber zweifellos an Elvin.

Besprechung

Der heutige Tag begann mit einer sehr angenehmen Besprechung im Rathaus, denn dort traf ich mich mit Heiner Dörner. Dieser ist nicht nur in Sachen Freier Wähler, sondern auch als Europäischer Föderalist seit Jahrzehnten unterwegs. So hatten sich unsere Kreise in all den Jahren immer wieder einmal berührt und überschnitten.

Und so trifft es sich ganz gut, wenn man sich von einem „alten Hasen“ ein paar Tipps und Ratschläge einholen kann.

Tanzen

Gestern Abend kam ich noch ganz schön ins Schwitzen, denn es war Tanzstunde angesagt. Von den neuen Tanzfiguren der beiden Tänze war ich zwar sehr begeistert, muss aber zugeben, dass ich sie bereits heute nicht mehr selber hinbekommen würde.

Und so ist es ganz gut, dass die Tanzschule Brenner gleich in der Nachbarschaft liegt, und mich meine bessere Hälfte sicherlich in Kürze wieder dorthin bewegen wird. Zudem habe ich nicht vor, demnächst eine Prüfung zu absolvieren oder einen Pokal zu gewinnen — und so lerne ich diese neuen Tanzfiguren gerne auch nochmals … und nochmals … so lange bis es meine Füße auch ohne den Rest hinbekommen.


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Zeitungslektüre

Gleich zweimal hat mir heute das Blättern in der Heilbronner Stimme sehr gefallen, denn ich durfte zum einen feststellen, dass „die Sofie“ (19.02.2022: 31) nicht nur sehr gut informiert ist und sich schon jetzt zusammen mit ihrem Guschtav auf den Europa-Ball freut, der dieses Jahr nun wieder stattfindet und zwar am Samstag, 23. Juli 2022.

Und zum anderen vermisst die Sofie, genau so wie ich auch, die Neckarfontäne an der Neckarbühne und hofft, dass die dafür Verantwortlichen wenigstens dieses Jahr in der Lage sein werden, um diese in Betrieb zu nehmen und den Sommer über in Betrieb zu halten. Schön wär es auf jeden Fall, und es würde mir zudem ersparen, immer wieder auf diesen Missstand hinweisen zu müssen.

Verluste

Gleich zwei Verluste muss ich auf meiner Liste der Heilbronner Gaststätten verbuchen. Schon etwas länger ist bekannt, dass die Krone in Biberach schließen muss, die wir nicht nur von der DLRG und der EUROPA-UNION aus regelmäßig besucht haben. Heute durfte ich erfahren, dass nun auch das Piccollo Mondo in Sontheim, dieses Mal aber altersbedingt, schließt.

Beide Gaststätten werden mir fehlen, da doch so einige gute Erinnerungen daran hängen.

Europäische Raumfahrt

Den Start ins Wochenende versüßte ein Vortrag von Oliver Durst über die „Zukunft der europäischen Raumfahrt“. Schön dabei, dass er anfangs nochmals die Geschichte der Raumfahrt skizzierte und dabei auch auf die menschlichen und tierischen Verluste einging, die unsere Raumfahrterfolge erst möglich machten.

Sehr interessant war auch die Vorstellung der neusten Entwicklungen in der Raumfahrttechnologie und — was wohl die wenigsten wissen — wie sehr wir Heilbronner doch mit diesen zutun haben. Neu für mich war dabei, dass nicht nur Lampoldshausen eine Rolle in unserer Region spielt.

So ist es sehr erfreulich, dass wir in Heilbronn immer noch mehr zu bieten haben als allgemein angenommen — es sind wohl doch die sogenannten „Hidden Champions“, die uns zukünftig die Arbeitsplätze sichern werden.

M*A*S*H

Die aktuellen Ereignisse haben mich dazu gebracht, wieder einmal die Fernsehserie M*A*S*H zu bingen (binge-watching). Neben „Catch 22“ wohl die beste zeitgemäße Darstellung des Elends eines jeden Krieges. Egal, wie man es sieht und egal, wie man sich mit den jeweiligen Charakteren auch anfreunden mag, es gibt im Endeffekt nur Verlierer.

Die Serie M*A*S*H basiert auf dem Film „MASH“ von Robert Altman aus dem Jahr 1970 und wurde erstmals von 1972 bis 1983 ausgestrahlt. Erst ein paar Jahre später konnte ich die Authentizität dieser Serie so richtig verstehen, was wohl auch ihren großen Erfolg ausmachte.

Leider werden jene immer weniger, die die Message des Films und besonders jene der Serie tatsächlich verstehen können oder wollen; dabei spreche ich nicht einmal mehr vom Buch bzw. Film „Catch 22“.

Gerade in der heutigen Zeit sollten sich verantwortliche Politiker einmal dazu herablassen und ein paar Folgen von M*A*S*H bingen, bevor sie wieder ihre große Klappe aufreißen und andere Leute mit noch größerem Brimborium in den Tod schicken.

Geburtstag des Tages

Nikolaus Kopernikus


Schwäbische Tomatensuppe

Schwäbische Tomatensuppe 4.6 (52)

Für eine echte und authentische schwäbische Tomatensuppe kommt es ganz besonders auf die richtigen Zutaten an. Darüber hinaus ist die Zubereitung, wie auch das spätere Servieren von sehr großer Bedeutung.

Fangen wir mit den Zutaten an. Man leihe sich Petersilie, ich gehe dazu gerne zu meinem Nachbarn, da dieser seit der BUGA seine Petersilie in, von der Stadt bereitgestellten, Blumentrögen selbst anbaut. Die Straßenlage und vor allem die Innenstadtnähe verleihen der Petersilie eine ganz besondere Note. Solch eine Qualität bekommt man weder im Supermarkt, noch im Bio-Laden um die Ecke.

Mit der Zubereitung der Petersilie sollte man dann aber auch rechtzeitig beginnen, um nicht in unnötige Hetze verfallen zu müssen. Ein Blatt der Petersilie zieht man am besten nicht zu schnell und vor allem auch nicht zu heftig durch Regenwasser, damit die Vitamine möglichst erhalten bleiben. Jeder schwäbische Haushalt hat dazu eine Regentonne vor dem Haus, auf dem Balkon oder, in einer etwas praktikableren Größe, auf dem Fensterbrett der eigenen Wohnung.

Ist die Zubereitung der Zutaten abgeschlossen, nehme man Leitungswasser — ein Schwabe lässt sich beim Essen nicht lumpen — und erwärmt dies am besten in der Sonne. Vor dem Servieren kann man es noch auf dem Herd, in einem Wasserkocher oder in der Mikrowelle kurz erhitzen, damit die Suppe auch die gewünschte Temperatur erhält.

Manche — Neureiche halt — ziehen zusätzlich an Festtagen oder zu ganz besonderen Anlässen, kurz vor dem Servieren, noch eine Tomate durch das bereits erhitzte Leitungswasser. Ich halte dies allerdings für übertrieben und geschmacklich weit überdimensioniert! Denn es reicht voll und ganz aus, wenn sich eine Tomate im Haushalt befindet; ich habe für solche Gelegenheiten immer eine Tomate im Gemüsekorb der Küche liegen.

Abschließend gießt man das zubereitete Leitungswasser in einen bereitgestellten roten Teller — dieser darf gerne auch etwas vorgewärmt sein; dazu bietet sich ebenfalls natürliches Sonnenlicht bestens an — und garniere das Ganze mit dem bereits zubereiteten Petersilienblatt. Damit sollte man allerdings vorsichtig umgehen und lieber etwas sparen, denn sonst dominiert der Petersiliengeschmack die schwäbische Tomatensuppe allzu stark.

Ich wünsche Ihnen beim Nachkochen viel Spaß und beim anschließenden Essen einen guten Appetit!

Und sollte das Essen nicht in ein Gelage ausgeartet sein, dann ist bestimmt auch die Petersilie noch übrig. Diese kann man dann nach dem Abwasch an den Entleiher zurückgeben, denn sie eignet sich immer noch ganz hervorragend für ein Schwäbisches Eintopfgericht.

Schwäbische Tomatensuppe à la Henri

„Man nach dem Ausspruch eines alten Weltweisen ißt, um zu leben, und nicht lebt, um zu essen.“

 Molière, L’Avare ou l’École du mensonge | Der Geizige (2016 [1668]: 37)

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