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Cookie Monster 5 (4)

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Sopan Deb | The New York Times

Nom Nom Nom. What’s the Deal With Cookie Monster’s Cookies? — If you have ever wondered what the “Sesame Street” muppet is really eating, we have the answer. (zuletzt aufgerufen am 28.11.2023, 17.06 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen)

„Cookie Monster, for those of you who skipped childhood, is a classic muppet on “Sesame Street.” He is a scraggly, blue fellow with bulging eyeballs, who has for decades been singularly obsessed with chaotically chowing down on cookies.“


Detlef Stern ist ein waschechter Donaldist, meine Obsession gehört eher den Monstern der Sesamstraße, die bereits seit 1969 ihr edukatives Unwesen treiben; dabei besonders Cookie, Oscar, Elmo und Grover. Donald Duck ist da schon etwas älter, denn der hatte 1931 seinen ersten Auftritt — damals noch in einem Bilderbuch.

Auch wenn ich meine eigene Kindheit nicht übersprungen habe, lernte ich diese netten Kerle der Sesamstraße erst mit meinen beiden Söhnen so richtig kennen und schätzen.

Hier im Blog findet man Cookie weiterhin bei der entsprechenden Richtlinie, und irgendwann einmal habe ich mich auch in einem Beitrag darüber beklagt, dass Cookie — nun ganz woke und main stream — immer mehr Gemüse verdrücken muss.

Aber Donald soll gemäß Detlef Stern ursprünglich auch einmal wohlhabend gewesen sein. Mit den kleinen Figuren, Puppen und Leuten kann man halt weiterhin alles machen, was man möchte.

Wobei ich seit heute — steht im verlinkten Beitrag — erfahren habe, dass man wohl alleine aus telegenen Gründen dem Cookie Monster nicht einmal seine geliebten Cookies gönnt. Das wäre doch einmal eine echte Herausforderung für unsere Genussmittelindustrie, nämlich die Herstellung von Cookies, die nicht nur für unser blaues Monster geeignet wären, sondern dazu auch noch allen schmecken und munden — zumindest die künftigen Schauspieler in der Sesamstraße würden dies begrüßen.


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Gerhard-Schröder-Moment 4.4 (7)

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Ulrich Reitz | Focus online

Jetzt steuert die Plünder-Ampel auf einen Gerhard-Schröder-Moment zu – Analyse (zuletzt aufgerufen am 21.11.2023, 16.32 Uhr)

„Dem Erschrecken über das 60-Milliarden-Loch aus Karlsruhe lässt die Ampel nun Phase zwei folgen: Nun sind die jeweils anderen Schuld. Wann kommt die Phase drei? Es wäre eine Art schrödersche Wende. Aber kann Scholz Agenda-Politik? Will er das überhaupt?“ 


Eigentlich gehört der Focus nicht zu meiner Lektüre, da mich aber ein langjähriger Leser meines Weblogs auf den Artikel von Ulrich Reitz aufmerksam gemacht hat, nun mal mein Kommentar dazu.

Der Artikel, der nur allzu Bekanntes zusammenfasst, gipfelt in der Aussage, dass „eine Zeitenwende beim Geldausgeben nötig wäre“. Aber auch das wissen wir alle schon sehr lange.

Wir leben aber allesamt seit den Aufbaujahren nach dem Motto „wasch uns den Pelz aber mach uns nicht nass“ sehr gut! Bigotterie wurde deutsche Staatsraison. Und so lange wir alle etwas vom Kuchen abbekommen, ist es uns völlig egal, ob sich unsere Volksvertreter selbst die Taschen vollstopfen oder unser Land gegen die Wand fahren. So lange der Untergang nach unserem eigenen Ableben stattfindet, wählen wir auch einen Adolf Hitler 2.0. — das nur zu unserem eigenen Demokratieverständnis!

Und so schreibt, wie bereits gesagt, nun auch ein Ulrich Reitz das, was wir alle schon sehr lange wissen, auch als richtig empfinden, aber selber nicht haben wollen, weil wir dafür alle bezahlen und uns bessern müssten.

Und so machen wir mit dem Raubbau munter weiter — auch eine künftige neue Regierung wird daran überhaupt nichts ändern — höchstens den Raubbau noch beschleunigen, weil deren Politiker ein paar Jahre auf die besten Honigtöpfe verzichten mussten: der letzte macht die Türe zu!


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Das neunte Land 5 (3)

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Peter Geimer | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das neunte Land – Ausnahmebuchhandlung in Paris (zuletzt aufgerufen am 19.11.2023, 15.33 Uhr)

Sophie Semin-Handke hat in der vergangenen Woche eine deutsch-französische Buchhandlung eröffnet. Hier trifft man auf Texte, die selbst in Deutschland beinahe aus dem Angebot verschwunden sind. Peter Geimer schreibt über seinen dortigen Besuch.


Ein Anzeichen dafür, dass es sich um eine richtige Großstadt handelt, ist das Vorhandensein mindestens einer echten Buchhandlung — und mit echter Buchhandlung meine ich nicht diese Bücherläden oder -ketten, die wirklich alles anbieten, was gedruckt werden kann und dabei ihre Gewinne durch den Verkauf von Kitsch und Tand erzielen.

In Paris gibt es nun neben doch so einigen guten Buchhandlungen auch wieder eine, die sich der deutschen Sprache verschrieben hat, ein sicheres Anzeichen dafür, dass Paris eine Weltstadt ist.

In den 1970er- und 1980er-Jahren — als ich gute Buchhandlungen noch nicht so richtig zu schätzen wusste — gab es auch in Stuttgart eine sehr gute. Man konnte sich dort in den Buchregalreihen verlieren wobei ein sehr alter Herr über die vorhandenen teilweise eingestaubten Bücher herrschte; schon damals fand man dort keine Spiegel-Bestseller.

Wenn ich daran zurückdenke, träume ich auch schon wieder von einer solchen Buchhandlung in Heilbronn. Wahrscheinlich aber können sich Buchhandlungen nur in Städten ab etwa einer Million Einwohnern halten oder weil sie in Bildungshochburgen subventioniert werden.

[https://iiics.org/h/20231119145800]