Tanzpaar |

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Beitragsfoto:  Tanzpaar | © Brigitte Werner auf Pixabay 

Stadtbibliothek

Der 30. Juli 2022 ist der letzte Öffnungstag der Stadtbibliothek im K3. Voraussichtlich am 13. September 2022 startet der neue Abholservice im Ausweichquartier in den Containern bei der Dammschule. Die Leihfristen sind über die Schließzeit hinaus verlängert und für die etwa sechswöchige Übergangszeit setzt die Stadt Heilbronn die Bibliotheksgebühren aus. Die Stadtteilbibliothek in Böckingen ist auch in den Sommerferien weiterhin geöffnet.

Lernräume für Schüler und Lerngruppen während des Umbaus der Stadtbibliothek befinden sich an den folgenden vier Orten: im Quartierszentrum Bahnhofsvorstadt, in der VHS Heilbronn, in der Bibliothek LIV auf dem Bildungscampus und in der Stadtteilbibliothek Böckingen.

Die digitale Bibliothek steht selbstverständlich weiterhin allen Nutzern zur Verfügung. Dennoch hoffe ich, dass sich der Umbau nicht weiter verzögert, und wir alle bald auf die neuen Räumlichkeiten im K3 zurückgreifen werden können. Vielleicht stehen dann dort sogar ein paar Kaffeeautomaten zur Verfügung — ein entsprechender Aufstellplatz mit ausreichender und sehr attraktiver Sitzfläche bietet sich geradezu an.

Ballwochenende

So ein Sommerball hat schon was ganz Besonderes. Bei manchen Mitbürgern stellt er plötzlich tradierte Gewohnheiten in Frage. Dabei lernen so einige Menschen nun, dass Tradition nicht etwas ist, was man macht, wenn man gerade Lust dazu hat.

Was wiederum dazu führen könnte, dass unsere Gesellschaft insgesamt vielleicht damit beginnt, sämtliche alten Zöpfe zu hinterfragen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „das ist unsere Tradition“ waren noch nie gute Ratgeber. Und so ist es tatsächlich gut, dass sich nun ein paar mehr Menschen Gedanken darüber machen, was die eigentliche Idee und der Sinn und Zweck von einem Ball ist.

Und dabei könnte man sich durchaus auch fragen, warum man selbst überhaupt dorthin möchte und ob es einem dann auch so viel bedeutet, dass man sich, wie die meisten anderen Ballteilnehmer übrigens auch, einmal so richtig in Schale wirft.

Manch einem wird dabei nun bewusst, dass auch Tradition verpflichtet.

Preisverleihung

Heute fand die letzte Preisverleihung des Europäischen Wettbewerbs in diesem Jahr statt. Dazu durfte ich mit meiner besseren Hälfte nach Bad Rappenau fahren. Dorthin fuhren wir über Land und lernten dabei ganz neue Gegenden kennen, was uns übrigens dazu motivierte, um auf dem Rückweg doch die Autobahn zu nutzen, was ebenfalls keine so gute Idee war.

Das führt nun dazu, dass ich mir in nächster Zeit verstärkt Gedanken über die Folgen von Zersiedelung und schlechter Infrastrukturpolitik mache. Für manche Mitbürger ist es persönlich vielleicht sehr angenehm, um völlig zweckfrei in der Pampa zu leben, aber wohl auch nur deshalb, weil unsere Gesellschaft solche Entscheidungen nicht nur toleriert, sondern auch noch fördert und finanziert. Wie lange das noch gut gehen kann, weiß dabei offensichtlich keiner zu bemessen.


Staatsoper Stuttgart

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Beitragsfoto: Staatsoper Stuttgart

Stuttgarter Oper

Eigentlich ein Problem der Stuttgarter. Dann aber müssen wir erfahren, dass die Stuttgarter nicht einmal 50 % der Kosten schultern müssen, den größeren Rest zahlen alle Baden-Württemberger. Wenn man richtig guckt, zahlen wir dann auch noch einmal als Bundesdeutsche und als Unionsbürger für die Oper in Stuttgart.

Ohne Frage, eine Oper ist für manche Bürger etwas Fantastisches, und vielleicht wäre die Welt sogar ein klein wenig besser, wenn sich noch mehr Bürger für die Oper begeistern könnten. Hinzu kommt noch, dass die Oper vielen Menschen in und um Stuttgart herum Lohn und Brot bringt, welche ansonsten ihr Geld viel unbequemer ohne staatliche Förderprogramme verdienen müssten.

Dann aber muss man zur Kenntnis nehmen, dass wir bei der Stuttgarter Oper von einem Milliarden-Euro Projekt sprechen und nicht einmal dabei auf die laufenden Kosten eingehen, die locker jährlich weitere Millionen an Steuergeldern verschlingen. Wenn dies nun eine reine Stuttgarter Angelegenheit wäre, schriebe ich diesen Beitrag nicht. Da ich aber — wie Sie übrigens ebenfalls — bestimmt mit zur Kasse gebeten werde, sei es mir erlaubt, das Ganze zu kommentieren.

Dass es auch anders geht — und bestimmt nicht schlechter — zeigt die Metropolitan Opera in New York. So aber bleibt der Nachgeschmack bestehen, dass die Stuttgarter einfach nur auf Kosten anderer weiter auf möglichst großem Fuß leben möchten.

Zudem stellt sich die Frage, ob es nicht sowohl für die Oper als auch für die Gesellschaft an sich besser wäre, wenn man anstatt einer „Zentraloper“ in Stuttgart im ganzen Ländle viele kleine Opernhäuser hätte? Und wer es gerne mondän haben möchte, der kann ja dorthin jetten, wo sich andere Bürger diesen Luxus noch selbst gönnen.

Cell Broadcast

Wieder einmal so ein nettes Beispiel, wie manche verantwortliche Politiker auf Kosten und Leben von uns Bürgern ein paar Vetter reich machen.

Seit 2009 gibt es den 3rd Generation Partnership Project (3GPP) Standard in den Mobilfunknetzen 2G bis 5G, der u. a. sicherstellen kann, dass alle Mobiltelefonnutzer in Notlagen von Regierungsstellen erreicht werden können.

Und seit Dezember 2018 ist diese Möglichkeit in der Europäischen Union sogar mit einer eigenen Richtlinie festgeschrieben: Richtlinie zum europäischen Kodex für elektronische Kommunikation (European Electronic Communications Code). Nur Deutschland hat dafür gesorgt, dass wir davon ausgenommen sind und ein paar Firmen weitere sündhaft teure und völlig ungeeignete Anwendungsprogramme für Mobiltelefone schreiben und betreiben dürfen, die nun mit dafür verantwortlich sind, dass z. B. in der Ahr mehr Menschen sterben mussten als unbedingt notwendig.

Ein paar tote Bundesbürger und etliche verschwendete Steuermillionen später kann man heute in der Heilbronner Stimme (21.07.2022: 2) lesen, dass nun am 8. Dezember 2022 neben Sirenen und Warnungen im Radio erstmals auch in Deutschland Cell Broadcast getestet werden soll.

Gut dabei ist, dass die Bundesregierung die Einführung von Cell Broadcast tatsächlich im August 2021 beschlossen hat, und Ende 2021 auch Bundestag und Bundesrat der hierfür nötigen Änderung des Telekommunikationsgesetzes zugestimmt haben. Cell Broadcast soll demnach bis Ende 2022 nutzbar sein — hoffen wir jetzt, dass der Versuch im Dezember nicht scheitern wird; die entsprechende Technologie ist mit ca. 20 Jahren weltweiter Einsatzreife ausreichend getestet, um eigentlich auch in Deutschland von unseren Experten bedient werden zu können.

Schlecht dabei ist, dass man diese Technologie nicht bereits 2009 bei uns eingeführt hat. Viele Menschen in Deutschland hätten nicht sterben müssen und die verschwendeten Steuermillionen wären woanders sicherlich nötiger gebraucht worden — was in einer Vetternwirtschaft leider aber keine Rolle spielt.

Besser wäre es, die 2009 und 2018 für diese Fehlentscheidungen verantwortlichen Politiker zu benennen und für ihre Taten auch zur Rechenschaft zu ziehen — denn Demokratie lebt von Verantwortung.


Komplexität

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Beitragsfoto: Komplexität | © Pete Linforth from Pixabay 

Espresso Affogato

Marco Carrieri möge es mir verzeihen aber bei über 30 Grad Celsius komme ich etwas ins Schwärmen und zwar sobald ich an ein oder gar gleich zwei Tassen Espresso Affogato denke. Erst kürzlich konnte ich in Eschental einen ganz anständigen genießen.

Wenn man es etwas genauer nehmen möchte, dann benennt man dieses lecker italienische Dessert bei seinem richtigen Namen, nämlich Affogato al caffè und nimmt dafür dann auch gleich zwei anstatt einer Kugel Vanilleeis. Aber egal, was viele Kenner sagen mögen, Zucker gehört meines Erachtens nicht extra dazu und auch die Waffel sowie etwas Sahne („alla Viennese“) lässt man am besten gleich ganz bleiben. Höchstens bei einem Schuss Amaretto, dann aber bitte ein Disaronno, lasse ich mit mir reden.

Wer es letztendlich etwas genauer wissen möchte, der sollte die Diskussion mit Marco Carrieri suchen. Bis dahin empfehle ich das Video von James Hoffmann, der wiederum eine ganz eigene Art der Zubereitung kennt.

Europa-Ball

So langsam geht es in die heiße Phase der Ballvorbereitungen. Die externen Teilnehmer stellen gerade noch ihre Übernachtungsmöglichkeiten sicher, und unsere Aufbauhelfer warten auf den Startschuss, um mit dem Ausschmücken des Ballsaals beginnen zu können.

Den Temperaturen geschuldet überlegt sich wohl auch so mancher, wie man dennoch festlich gekleidet beim Ball erscheinen kann. Ich mach es wie immer: Uniform ist stets die richtige Wahl.

Und so freue ich mich schon jetzt auf den kommenden Samstag. Um 19.30 Uhr starten wir mit einem Sektempfang und um 20.00 Uhr wird der Ball von meiner besseren Hälfte, Kerstin und Klaus Brenner sowie mir offiziell eröffnet.

Am Sonntagmorgen beschließen wir unser Ballwochenende noch mit einem Europäischen Frühstück auf dem Theaterschiff. Dabei wird Josip Juratovic MdB noch mit einem Kurzvortrag über die aktuellen Entwicklungen bezüglich des Westbalkans informieren.

Bastellaune

Mit steigenden Temperaturen steigt nicht nur meine Bastellaune, sondern auch meine Risikobereitschaft. Und so habe ich in kürzester Zeit doch so einige Software und auch ein paar weniger notwendige Websites geschrottet.

Und weil ich nicht gleich auch noch meinen neuen Server misshandeln möchte, warte ich lieber darauf, dass Detlef Stern seine Version .5 des Zettelstores „Kümmerle-approved“ hat und mir zudem zeigt, wie man diesen am einfachsten auch auf einem Server zum Laufen bringt.

Bis dahin habe ich auch schon wieder so Einiges hier auf diesem Weblog geändert. Das mit dem RSS wird wohl nichts mehr — bis auf die rudimentären Funktionen — werden. Dafür sind aber meine Termine wieder etwas schicker und auch die Galerien kann man wieder einmal betrachten.

Zudem habe ich ein ganz neues, uraltes Gadget wiederentdeckt, das mir mein eigenes „Website-Portfolio“ anzeigt [und kurz darauf wieder gelöscht]; vor Jahren hatte ich diesbezüglich sogar einmal eine entsprechende Website. Auf jeden Fall zeigt mir dies nun aber, dass ich meine Internet-Aktivitäten in den letzten Monaten doch sehr deutlich zurückgefahren habe — aus gut ein paar Dutzend Websites wurden nun nur noch gut eine Handvoll.

Da man heutzutage aber Websites in nur wenigen Minuten auf die Beine stellen, kann sich dies allerdings auch sehr schnell wieder ändern — noch ein paar Grad Celsius mehr und ich garantiere für nichts. Inzwischen aber spiele ich mit ein paar alten Datenbanken herum und probiere auch einmal ein paar neue aus; was es heute nicht so alles gibt? — was man halt so alles macht, wenn man auf Detlef Sterns Software wartet und der GEB schwerer zu verdauen ist als ursprünglich angenommen; wahrscheinlich bin ich der Einzige, der bereits beim Gödelschen Unvollständigkeitssatz zu kauen beginnt — was ich aktuell auf mein etwas fortgeschrittenes Alter zurückführe.