S-Bahn vor Hauptbahnhof

Schönes Heilbronn 5 (5)

Beitragsfoto: S-Bahn vor Hauptbahnhof | © Bettina Kümmerle

Da saßen wir heute beim Europäischen Frühstück zusammen und weil das Wetter so schön und dazu noch das gesamte demokratische Spektrum vertreten war, kamen wir auf die Lokalpolitik und unser Heilbronn zu sprechen. Heilbronn als Urlaubsort, denn zumindest wir Anwesenden fanden, dass man die Stadt eigentlich nicht verlassen muss, um ein „Urlaubsfeeling“ zu bekommen.

Als ich gerade auf die meines Erachtens viel zu oft in den Urlaub fahrenden Mitbürger zu sprechen kommen wollte, fragte man mich, ob es überhaupt ein Wellness Hotel in der Stadt gäbe und wies mich zudem darauf hin, dass unsere Schwimmbäder allesamt nicht (mehr) zum Urlauben geeignet seien — was mir persönlich noch nie so auffiel, da ich dort weiterhin bestrebt bin, einfach nur meine Bahnen zu ziehen, ich mich dort zuerst sportlich betätigen möchte.

Auch wenn das Thema dann sehr schnell auf die unzähligen Heilbronner Baustellen zu sprechen kam und darauf, welche Gemeinderatsfraktion dafür verantwortlich ist, wir auch darüber sinnierten, ob eine von uns allen zwar begrüßte Seilbahn überhaupt wirtschaftlich zu betreiben sei, wir uns unisono fragten, warum Heilbronn keine Elektrobusse eingesetzt bekommt, nahm ich mir vor, jetzt einmal doch die guten Seiten Heilbronns zu thematisieren.

Da mir beim Frühstück so schnell keine einfielen, kam ich auf die Idee, hier einmal in den Blog-Bildern der letzten Jahre zu gucken und die schönen Seiten Heilbronns als Galerie darzustellen.

Im Großen und Ganzen gefällt mir meine Heimatstadt, wobei ich mich gerne in meinen eigenen vier Wänden aufhalte und auch keine allzu großen Ansprüche an mein Umfeld stelle. Wenn die Sauberkeit halbwegs stimmt, die Ruhe und Ordnung meistens nach 22 Uhr wieder hergestellt ist und ich alles zum Leben notwendige vor Ort kaufen kann, dann ist bei mir die Welt in Ordnung.

Wenn es dann noch Plätzchen gibt, wo man verweilen oder sich mit Freunden treffen und man zudem unbeschadet spazieren gehen kann, dann ist es kaum noch zu übertreffen.

Wenn es jetzt noch vernünftige Sportstätten und Bildungseinrichtungen gäbe, dann hätte meine Heimatstadt wirklich alles, was man sich nur vorstellen kann.

Am Ende meines eigenen Lebens stehend, kann ich das Fehlen von Schulen und Universitäten gut verkraften und da ich nicht mehr pendeln muss, auch das Fehlen eines funktionierenden Bahnanschlusses. Dafür werden jetzt die medizinischen Einrichtungen aller Art und die Friedhöfe wichtiger — da ich damit nicht ganz alleine bin, wird dies sicherlich bald geregelt sein.

Das Schönste an meiner Heimatstadt ist aber — wenn man es nicht allzu eilig hat — die Lage, das Wetter und seine Beschaulichkeit. Heilbronn entschleunigt einfach und wäre tatsächlich der optimale Urlaubsort für alle ab 50. Diesen Standortvorteil sollten wir weiter ausbauen und damit auch wuchern.

Wer allerdings noch nach Leistung, Herausforderung, Verantwortung und Karriere sucht, der wird sich wie bisher auch außerhalb Heilbronns orientieren und kommt dann später sicherlich gerne zurück — sobald Gemeinderat und die Stadtverwaltung ihre Hausaufgaben machen.


Blitz

Haushaltslücke 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Das ist überhaupt nichts Neues! Inkompetente Politiker, die zudem keine Verantwortung tragen müssen, werden immer für Haushaltslücken sorgen — egal wie viel Überschuss wir Bürger auch produzieren!

Und nun kommt der Vollpfosten Lars Klingbeil um die Ecke und eröffnet uns Bürgern, dass unsere Volksvertreter den Menschen etwas abverlangen müssen — wie immer halt!

Wie wäre es einmal damit?

  • Sämtliche Diäten sofort um 50 % kürzen,
  • sämtliche Nebenverdienste unserer Volksvertreter auf die Diäten anrechnen,
  • endlich für Transparenz bei den Einnahmen unserer Volksvertreter sorgen,
  • sämtliche Transferzahlungen an Bürger stoppen, die mehr als über das Durchschnittseinkommen verfügen,
  • sämtliche Steuervermeidungsmodelle verbieten und
  • endlich gegen die Korruption in unserem Land vorgehen.

Ich behaupte, wir alle hätten mehr Geld als wir jemals ausgeben können und wir müssten dazu auch noch alljährlich die Steuern senken.

Nachtrag 2.9.2025

Passend dazu der Kommentar „Diese Regierung kommt uns teuer zu stehen“ von Christian Ramthun in der Wirtschaftswoche (1.9.2025)

Friedrich Merz und Lars Klingbeil geben viel mehr Geld aus und machen mehr Schulden als ihre Vorgänger. Dabei missbrauchen sie das Sondervermögen. …

Daran gemessen ist Merz ein, man muss es so hart sagen, mehrfacher politischer Betrüger. Erst brach er direkt nach der Bundestagswahl im Februar sein Sparversprechen und initiierte zusammen mit der SPD einen neuen Schuldentopf von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaschutz. …

Der weit überwiegende Teil wird nicht „zusätzlich“ für Infrastruktur und Klimaschutz ausgegeben. Sondern für reguläre und sachfremde Ausgaben missbraucht, die eigentlich in den Kernhaushalt gehören. …

Denn mit politischen Betrügereien lassen sich die realen Probleme des Wirtschafts- und Sozialstandorts Deutschland höchstens aufschieben, aber nicht lösen.“