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Erfolg 5 (6)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Weil ich es gerade mit viel zu vielen Menschen zu tun habe, die unbedingt den Erfolg wollen, worin auch immer, erlaube ich mir auf die Schnelle einen Kommentar dazu, selbst wenn ich und wohl dabei wieder einmal und sicherlich auch den Falschen auf die Füße treten könnte.

Und meine Beobachtung lässt sich auf kein einziges Gebiet begrenzen, sie scheint heutzutage schlichtweg universell zu sein. Ob an den Bildungsstätten, in der Kultur, im Job oder auch hier in den vielen Blogs.

Auf den Punkt gebracht, man will den Erfolg, egal wie, aber auf alle Fälle selber nichts mehr dafür tun oder gar machen.

Jene Zeiten, wo man vor den Erfolg noch Fleiß, Arbeit, Schweiß, Tränen, Geduld und Ausdauer setzte, solchen Menschen gar Verve unterstellte, scheinen längst vorbei zu sein. Und auch die Zeiten, wo man noch durch bestimmte Tore musste, um auch nur ein kleinen Stückchen weiterzukommen sind passe — und dies ein für alle Mal!

Fangen wir mal bei der Bildung an. Es zählt einzig und alleine noch was man oder gar die eigenen Eltern wollen. Der Rest ist zu diskutieren, manchmal gar auch nur käuflich zu erwerben.

Auch wenn ich es selbst nie akzeptieren konnte, dass „Kunst von Können“ käme, sieht es inzwischen so aus, dass man als Musiker nicht einmal mehr ein Instrument spielen und als Maler schon länger keinen Pinsel mehr halten können muss. Alles geht und wenn selbst das nicht, dann macht das nun die KI für einen.

Manager in einem Unternehmen, geschenkt. Hauptsache man überzeugt die richtigen Leute vom eigenen Erfolg. Geht dann alles schief und das Unternehmen dabei pleite, lebt man munter einfach von den bereits gezahlten Boni weiter. So lange bis man das nächste Unternehmen bankrottieren darf.

Last but not least das Bloggen, jene Beschäftigung im Internet, wo man den Menschen dahinter noch unterstellen durfte, dass sie wenigstens ihre ganz eigenen Worte und dies völlig unbeschwert in die Tasten hauen — der letzte Hort von Authentizität. Gibt es nun bald auch nicht mehr.

Bei so vielen erfolgreichen Menschen sollte man sich doch irgendwann einmal die Frage stellen, warum es dann überhaupt bei uns beständig bergab geht? Das tut es, entgegen anderweitiger Verlautbarungen. Da stimmt doch irgend etwas nicht so richtig!


Lesezeichen

Trumps Freunde 5 (1)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Thomas B. Edsall | The New York Times

The Trump 1 Percent Fan Club Has a Lot of New Members (zuletzt aufgerufen am 25.2.2026; für meine Leser frei verfügbar)

„President Trump is distributing executive patronage — from pardons to favorable regulatory decisions — to privileged groups, including those willing to contribute to his preferred committees and causes and those who invest in the Trump family’s crypto businesses. …

Democratic politicians such as Senator Bernie Sanders and Representative Alexandria Ocasio-Cortez have been criticized for using the word “oligarchy” with abandon. But the reality is that Trump and his Republican minions in Congress fill the bill to an extraordinary degree.

America may not yet be an oligarchic kleptocracy, but if the Trump administration and the Republican Party have their way, it will be one soon enough.“


Lesenswerter Artikel. Er dürfte wieder einmal zeigen, dass die reichsten Menschen nicht deswegen reich sind, weil sie sich um ihre Mitbürger Sorgen machen. Im Gegenteil, er zeigt sehr gut, wie der Reichtum dieser Menschen tatsächlich zustande kommt: sie investieren an den richtigen Stellen, ob Adolf Hitler, Donald Trump oder auch nur ein drittklassiger Despot ist dabei wohl egal, das Investment muss sich auszahlen. Vom Geld verschenken wurde noch kein Mensch reich. Aber das dürften wir alles wissen.

Wer nur etwas wirtschaftlich denkt, der könnte daraus etwas lernen. Man investiert weder in Krypto noch kauft man sich Aktien. Echte Geschäftsleute kaufen sich Politiker, die besten ganze Parteien!


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