Blogger

Weblog 5 (8)

Beitragsfoto: Blogger | © cottonbro studio auf Pexels

Ich schließe mich der Meinung von doch so einigen Bloggern an, dass die Welt um Einiges besser wäre, wenn (fast) alle Menschen jeweils ein eigenes Blog hätten. Dank einiger Firmen und Organisationen können inzwischen persönliche Weblogs für die Nutzer kostenfrei oder zumindest fast umsonst betrieben werden, je nach persönlichem Geschmack und Geldbeutel.

Zudem benötigt man kaum noch selber eine eigene Computerkompetenz, denn manche Blogs sind bereits mit der Registrierung online und müssen nur noch mit Inhalten befüllt werden — ganz ähnlich wie die Social Media, nur mit ein paar wesentlichen Unterschieden: Blogger schreiben unter ihrem eigenen Namen und verstecken dabei sich und ihre Ansichten nicht in einer teilweise doch sehr ominösen Masse. Zudem sind ihre Meinungen und auch Meinungsänderungen von den Lesern besser nachvollziehbar.

Auch werden so manche Blogs bereits seit gut zwei Jahrzehnten kontinuierlich beschrieben und bieten damit gute Quellen für fast alles, was die Menschen über die Jahre hinweg interessiert und beschäftigt hat. Und da die meisten dortigen Beiträge keine Microblog-Beiträge sind, können diese auch noch nach Jahren zumindest halbwegs nachvollzogen werden; damit sind solche Beiträge später kein digitaler Müll, der das Internet zunehmend füllt.

Man darf sich heute doch schon einmal fragen, ob das Internet z. B. täglich Millionen von Katzenbildern einschließlich der Aussage ‚ach wie süß!‘ benötigt oder, Thomas Michl möge mir dies verzeihen, morgens eine Kaffeetasse mit dem aktuellen Kaffeekonsum? Dabei schreibe ich nicht einmal von den vielen Bildern, die das gerade Gegessene portraitieren. Inzwischen schäme ich mich schon fast über die vielen Bierflaschenbilder, welche ich selbst in den Social Media geteilt habe. Aber nicht nur mir dürften die Social Media mittlerweile als eine völlig überkommene Art und Weise der Kommunikation vorkommen — Twitter und Co. haben sich schneller selbst überlebt als von vielen angenommen.

Immer mehr Blogger geben an, dass sie ihre eigenen Beiträge nicht mehr selbst über die Social Media teilen, Webringe werden wieder populärer und auch die Blogroll gewinnt erneut an Bedeutung.

Selbst die reinen Leser von Blogs nutzen immer mehr die dort angebotenen E-Mail-Benachrichtigungen über neue Blog-Beiträge oder gar das gute alte RSS: Feedreader anstatt Social Media!

Um meinen eigenen Lesern, welche noch über keinen Blog verfügen, das Blog-Schreiben etwas schmackhafter zu machen, verweise ich auf die nicht zu unterschätzende Tatsache, dass man mit dem eigenen Blog auch Herr über die eigenen Beiträge und Bilder bleibt. Ist „X“ oder Instagram einmal futsch, war es das dann auch mit den eigenen Inhalten. Das gilt auch für Linkedin und die vielen anderen sogenannten sozialen Medien.


Tanzpaar |

16.11.02023 5 (4)

Beitragsfoto: Tanzpaar | © Brigitte Werner auf Pixabay 

Urteil

Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts [Hyperlink nicht mehr vorhanden] wirft richtige Wellen, wobei sich die Union dabei erdreistet, sich alleine für das diesbezügliche Scheitern der Regierung feiern zu lassen, anstatt selber mit konstruktiven Vorschlägen um die Ecke zu kommen. Derzeit kann man die bundesdeutsche Politik alleine dahingehend zusammenfassen, „dass der politische Gegner noch viel, viel schlechter, unmoralischer und korrupter als man selber ist.“

Und da Union, SPD und Grüne schon lange dieselbe Politik vertreten, wird die Lösung für die nun ganz offiziell fehlenden 60 Milliarden sehr einfach sein. Erstens werden die Diäten erhöht sowie die Parlamente weiter vergrößert, zweitens werden verdiente Parteibuchinhaber verbeamtet und die Verwaltungen entsprechend weiter aufgebläht, drittens werden die Steuern erhöht und zum Schluss noch der Raubbau bei der Bundeswehr und der Infrastruktur fortgesetzt. Die 60 Milliarden Euro müssen doch unter das Wahlvolk gebracht und ganz besonders unter dem eigenen Klientel verteilt werden — versprochen ist versprochen!

Es gäbe dabei aber auch andere Ideen und vielleicht sogar praktikable Lösungen. Jürgen Hacker schreibt hierzu in einem LinkedIn-Beitrag mit dem Titel „BVG-Urteil und Klimaschutzwirkung“ (16.11.2023), dass „das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse … eine Chance für die längst überfällige Neustrukturierung der deutschen Klimaschutzpolitik [ist].

Aber für Problemlösungen interessiert sich die Bundespolitik seit Helmut Kohl nicht mehr!

Tango Argentino

Seit gestern lerne ich einen weiteren Gesellschaftstanz; nach all den Jahren hat es meine bessere Hälfte geschafft. Kann aber auch nur sein, dass mir einfach die Ausreden ausgegangen sind. Und zugegebener Maßen macht Klaus Brenner seine Sache auch hierbei ganz gut.

Im Gegensatz zum bei uns bekannten „Standard“-Tango des Welttanzprogramms wird die ursprünglichere Form des Tanzes und die dazu gehörende Musik weltweit Tango Argentino genannt; außer im Ursprungsland Argentinien, denn dort spricht man weiterhin schlicht von Tango.

Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, wie sich das Ganze weiterentwickelt und ob ich beide Varianten künftig unterscheiden kann.

Um Ihnen ein klein wenig Appetit auf Tango zu machen, verlinke ich hier ein Video über Oscar Brusco und Nina Chudoba, welche bereits seit den 1940er-Jahren zusammen Tango tanzen — Tanzen hält einfach jung!

Und weil ich schon einmal dabei bin, hier ein weiteres Video:

Prima Facie

Auch wenn ich mich selbst nicht zum Besuch einer Vorstellung von „Prima Facie“ des Heilbronner Theaters entschieden habe, erhalte ich seit Kurzem über dieses Drama sehr gute Rezensionen. Das Einpersonenstück von Suzie Miller, welches erstmals am 17. Mai 2019 in Sydney Premiere hatte, war von Anfang an hoch gelobt. Derzeit aber ist mir wirklich nicht nach Drama, deswegen auch mein Fernbleiben. Seit diesem Jahr gibt es das Bühnenstück übrigens auch als Roman; Suzie Miller hat das Drama entsprechend selbst überarbeitet.

Die Heilbronner Schauspielerin Sarah Finkel bringt das Theaterstück gemäß den mir vorliegenden Berichten sehr gut auf die Bühne des Großen Hauses und lässt sich auch von überraschenden Ereignissen im Publikum nicht sonderlich erschüttern. Anne Rabe hat das Drama ins Deutsche übersetzt und Elias Perrig führt in Heilbronn die Regie.

Wenn Sie mehr über die Heilbronner Aufführung erfahren möchten, dann finden Sie hier weitere Informationen.


Europäische Bewegung

31.10.02023 4.5 (6)

Beitragsfoto: Screenshot von der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg Website

Vermischtes

Die letzten beiden Tage gab es die übliche Fahrt mit dem meseno-Bus, die Erledigung der obligatorischen Vereinsaufgaben und eine kleine Feier. Dank meiner besseren Hälfte, letzteres mit leckerem Essen kombiniert.

Auch an dieser Stelle möchte ich mich für die vielen Glückwünsche bedanken. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen dabei, denn aufgrund meiner vielfältigen Basteleien und Spielereien habe ich keinen Überblick mehr über die Geburtstage in meiner näheren wie auch weiteren Umgebung. Vor Jahren löste ich diese Herausforderung ganz gut mit einer eigenen Website, welche ich dann leider aufgrund der völlig überzogenen Datenschutzregeln wieder aufgegeben habe. Heute bin ich schlauer und weiß, dass ich zumindest die Geburtstagsdaten in einer lokale Datenbank sichern können hätte. Da ich aber auch alle meine lokalen Datenbanken aufgegeben habe, wäre wohl nur eine Papierlösung in Frage gekommen und dazu bin ich einfach nicht mehr bereit.

Alternativ hätte ich diese personenbezogenen Daten einem Mail- oder anderem Programm anvertrauen können — sehr viele tun dies offensichtlich. Diese Lösung hat mir aber noch nie so richtig zugesagt, deshalb hatte ich auch meine eigene entsprechende Website geschaffen; denn auch die ursprünglich u. a. bei Linkedin sehr praktische Zusatzfunktion funktioniert eigentlich nur bis zu einer bestimmten Personenzahl. Selbst dann, wenn man nur die dort vorbereitete Glückwunschfunktion verwendet, wäre man sonst gut und gerne 30 Minuten am Tag beschäftigt.

Sie sehen, ich komme da nicht so ohne Weiteres raus. Und deswegen sei es mir verziehen, wenn ich wieder einmal einen Geburtstag vergessen habe.

Europäische Bewegung

Gestern musste ich feststellen, dass die Website der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg doch etwas in die Jahre gekommen war; meine bessere Hälfte wollte dort etwas einstellen und technische Probleme traten auf. Ein kurzer Blick und ich stellte fest, dass ich auf dieser Website das letzte Mal im Mai 2017 tätig geworden war.

Gut sechs Jahre Betrieb ohne nennenswerte Probleme — zumindest kann ich mich an keine mehr erinnern — sprechen für das CMS und die Installation desselben.

Und da ich gerade nichts am Weblog zu basteln hatte, ging ich mal ins Backend der Website. Keine 30 Minuten später war meine bessere Hälfte wieder mit der Website zufrieden. Einige Plugins weniger und mit einem neuen Theme versehen, bin auch ich nun wieder auf der sicheren Seite — weniger ist oftmals mehr!

Übrigens, über die Europäische Bewegung habe ich auch bereits einmal einen Blog-Beitrag geschrieben. Diesen findet man hier.