Fotosession

4.3.02024 5 (4)

Beitragsfoto: Fotosession | © Natascha Heiden

Verschiedenes

Aktuell komme ich leider nicht mehr dazu, um zeitnah alle Besprechungen, Gespräche oder Versammlungen nachzubereiten, geschweige denn die kommenden auch so vorzubereiten, wie es jede einzelne von ihnen verdient hätte.

Seit langem habe ich es gestern nicht einmal mehr geschafft, um meinen Posteingang wenigstens zu sortieren, geschweige denn die dringendsten E-Mail zu beantworten. Und damit das Ganze für mich so richtig herausfordernd wird, habe ich gestern Abend noch eine Immobilienanzeige veröffentlicht. In den ersten fünf Minuten lagen mir bereits 12 und bis Mitternacht 20 Anfragen vor; so bin ich einmal gespannt darauf, wie viele es sein werden, wenn ich von meiner heutigen Fahrt mit dem meseno-Bus zurückkomme.

Und darauf, wie weit ich am heutigen Abend mit meinem Posteingang gekommen sein werde. Die jüngst fixierte montägliche FW-Besprechungsrunde werden wir bis zur Wahl beibehalten; dies obwohl ich mir bisher die Montagabende als Pufferzeit freigehalten hatte.

Aber so lange ich weiterhin wenigstens ab und an das Tanzbein schwingen und meine Blog-Beiträge schreiben kann, ist die Welt eigentlich noch ganz in Ordnung — und Donald Trump noch längst nicht gewählt.

Umzug

Das Wochenende wurde von meinen beiden Jungs auch dazu genutzt, um Konstantin von Brüssel zurück nach Heilbronn umzuziehen, was besser und vernünftiger war als das ganze Umzugsgut wieder mit der Bahn zu transportieren. Auch weiß zumindest derzeit niemand, ob die Züge dann auch zur Verfügung stehen. Ein kleiner Nebeneffekt: jetzt gibt es wieder eine ganze Weile Pralinen.

Gesprächsreigen

Der Gesprächsreigen dieses Wochenende begann inzwischen fast schon traditionell am Freitagmorgen im Café, was auch Detlef Stern zu einem Blog-Eintrag veranlasste. Gleich am Folgetag gab es im Anschluss zu einer Fotosession vor dem Rathaus eine weitere Besprechung — dieses Mal mit Herbert Burkhardt.

Und gestern dann noch eine sehr anregende Unterhaltung bei einem gemeinsamen Mittagessen im Insel-Hotel. Das Ambiente und der Service dabei vorzüglich. Mein Tipp an die Küche: es wäre besser, wenn man sich für eine Art von Zwiebelrostbraten entscheidet. Aber auch so findet sich nun das Schwäbische Restaurant wieder in meiner entsprechenden Liste.


Heißluftballon

19.2.02024 5 (7)

Beitragsfoto:  Heißluftballon | © Nicolae Baltatescu auf Pixabay

Wahlkampf

Abends ging es bereits ein wenig in die Vollen. Zum einen wurden die Ansprechpartner für die Stadtteile festgelegt und zum anderen die weiteren Einzelheiten abgesprochen. Das Ganze wird von mir noch in den kommenden Tagen verschriftlicht und dann allen Kandidaten und den Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Die Stadtteilverantwortlichen sind schon jetzt so hoch motiviert, dass man sie noch ein wenig einbremsen muss. Auf alle Fälle freue auch ich mich auf den kommenden Wahlkampf und auf die Gespräche, die ich in den nächsten Wochen mit interessierten Bürgern führen darf.

Luftfahrt

Heute fuhr ich mit dem meseno-Bus sehr viel Luft durch die Gegend. Zum einen ist es erfreulich, weil es durchaus ein Anzeichen für eine verbesserte Logistik sein kann, zum anderen aber rentiert sich eine solche Fahrt kaum und füllt zudem die Regale im meseno-Laden nicht mehr auf, welche sich übrigens erstaunlich schnell leeren.

So war der heutige Blick in die Regale mehr als ernüchternd und man könnte das Ganze als nicht Betroffener sogar mit Humor nehmen und frei nach Marie Antoinette verlauten, dass die Menschen im Viertel doch Schokolade essen mögen, wenn es keine Kartoffeln mehr gibt. Denn das Regal mit den Schokoladenbeständen von Weihnachten ist das einzige, das noch halbwegs gut gefüllt ist.

Aber die heutige Fahrt hat somit auch eine gute Seite, denn das folgende Zitat: „Ils n’ont pas de pain ? Qu’ils mangent de la brioche !“ soll nach Martin Mutschlechner Marie Antoinette so niemals gesagt haben. Wenn man nun etwas genauer nachguckt, findet man das nette Wort „Wanderanekdoten“ für Geschichten, sie so schön sind, dass sie frei durch die Jahrhunderte geistern. Offenbar war Marie Antoinette gar nicht so böse wie man es ihr bereits zu Lebzeiten andichtete — was den meseno-Kunden jetzt aber auch nicht viel weiterhilft.

Gewalt

Wenn ein Mensch seinen Partner schlägt, dann hört Gewalt nicht damit auf, dass dieser sagt, es täte ihm leid. Nein, die Gewalt bleibt weiterhin erhalten, selbst dann, wenn es zu keinen weiteren Übergriffen mehr käme. Schlimmer noch, diese Gewalt überträgt sich zudem auf die jeweiligen Kinder.

Gewalt von Gruppen potenziert das Ganze bis ins Unermessliche und hört auch hierbei nicht auf, wenn die jeweilige Gruppe nunmehr etwas friedlicher werden sollte — sie bleibt weiterhin bestehen.

Institutionalisierte Gewalt schwingt dabei sogar über Generationen hinweg nach, sie prägt damit ganze Gesellschaften. Und so sind selbst die Nachfahren von Gewalttätern, auch wenn diese selbst nie gewalttätig wurden, mit belastet — Gewalt kennt eigentlich nur Opfer (die Täter einmal ausgenommen; wobei es auch hier Theorien gibt, die diese ebenfalls als Opfer betrachten — Strafverteidiger nutzen diesen Sachverhalt sehr gerne).

Und so ist Gewalt oder gar Terror nicht einfach nur damit erledigt, dass ein Terrorist meint, er müsse sich nun in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Deshalb bleibt es auch weiterhin Staatspflicht, solche Gewalttäter so lange zu verfolgen bis sie es einfach nicht mehr geben kann: das gilt sowohl für NS-Verbrecher als auch für RAF-Terroristen und SED-Verbrecher.


Bibliothek Hochschule Heilbronn

3.2.02024 5 (8)

Beitragsfoto: Bibliothek Hochschule Heilbronn

Abgenötigt

Die Heilbronner Stimme (3.2.2024: 1) macht heute mit einem Aufreisser Schlagzeile. Menschen bekommen zu Unrecht Bürgergeld! Ach, das fällt sogar den Stimme-Redakteuren auf — das dürfte die eigentliche Schlagzeile sein.

Faktum ist, dass immer irgendwelche Menschen zu Unrecht Vorteile für sich geltend machen. Im Falle, dass diese Menschen in unserer Gesellschaft ein etwas besseres „Standing“ haben, ist dies auch völlig in Ordnung. Wenn sie gar zu den Wichtigeren gehören, dann kennt die staatliche Fürsorge überhaupt keine Grenzen mehr — das fällt dann unter die Rubrik „systemrelevant“ und die Steuergelder purzeln zu Hunderten von Milliarden Euro nur so aus unseren Haushalten heraus.

Das tatsächliche Problem sind aber nicht die Menschen, die die Gelder nehmen, die ihnen ganz offensichtlich ohne jegliche Prüfung oder Kontrolle geradezu aufgedrängt werden — wer von uns würde dieses Geld ablehnen? Ich befürchte, sehr wenige, denn wohl fast jeder Mensch meint, dass ihm dies auch zustünde!

Das tatsächliche Problem sind neben den völlig überforderten Gesetzgebern unsere inzwischen ebenfalls überforderten Ministerien, Behörden und Verwaltungen, deren Mitarbeiter kaum noch über die nötige Qualifikation verfügen, um ihre ureigene Aufgabe wahrnehmen zu können. Und wenn doch, dann scheuen sie die Mehrarbeit, die inzwischen nötig wäre, um ein Land oder einen Staat verantwortlich zu verwalten.

Dies spricht sich schnell herum und führt dazu, dass die Gesamtsituation für alle immer unerträglicher wird. Jetzt könnte man das Kind mit dem Bade ausschütten und nach einer Diktatur schreien, die nur noch für die „Übermenschen“ da ist — wer immer dies auch sein mag — oder man zwingt die Ministerien, Verwaltungen und Behörden wieder dazu, dass sie ihre ureigene Arbeit machen!

Man könnte zudem auch Politiker wählen, die einen qualifizierten Bildungsabschluss und Arbeitserfahrung vorweisen können. Ich empfehle seit Jahren in der Politik und unseren Verwaltungen wieder Mindeststandards einzuführen: alleine Parteibuch oder gar Verwandtschaftsverhältnisse haben sich nachweislich nicht bewährt!

X-Listen

Wenn jetzt noch PRO Heilbronn aus den Puschen kommt, dann ist die rechte Ecke Heilbronns gleich mehrfach vertreten. Auf alle Fälle kann die AfD so nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal für sich beanspruchen, denn inzwischen haben sogar die Montags-Spaziergänger eine eigene Liste.

Nun fehlt nur noch die linke Ecke und vielleicht kommen noch zwei Gruppierungen mit hinzu, von denen Recep Tayyip Erdogan hoffen dürfte, dass eine davon künftig seine Vorstellungen von Demokratie auch in Heilbronn durchsetzen wird; diese Mitbürger sollen als „Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch“ (Dava) auch in Heilbronn für Recht und Ordnung sorgen.

Uns Heilbronnern sollte es dabei doch etwas zu denken geben, dass der eigentliche Aufsteiger BSW noch nicht in Heilbronn vertreten ist — wahrscheinlich aber sind wir der Sahra Wagenknecht einfach nur zu popelig.

Plätschern

Die Vereinsarbeit plätschert derzeit vor sich hin. Notartermin, dann eine Vertragsunterschrift mit dem Stadtarchiv und demnächst einen Termin bei der Stadtverwaltung. Ansonsten der ganz normale Schriftverkehr mit unseren Partnervereinen und Institutionen sowie den am Europa-Ball beteiligten Parteien. Und in Vorbereitung der 8. Hertensteiner Gespräche bereits die ersten Präliminarien mit weiteren Unterstützern, Partnern und der Landeszentrale für politische Bildung. Dazwischen die üblichen Rundschreiben und Veranstaltungen.

Auch die meseno-Fahrten, das Vorlesen an der Dammgrundschule und die Nachhilfestunden für Schüler der Wilhelm-Hauff-Schule verlaufen ganz erfreulich. Sehr gefreut hat es mich dabei, dass es einer der Jungs, die ich nun schon eine ganze Weile mit betreuen darf, sogar schafft, an eine „weiterführende“ Schule zu kommen. Einzig seine Vermutung, dass er nun endlich in eine Schule für Deutsche darf, geben mir dabei zu denken und bestätigen zugleich meine Vermutung, dass wir auch unser einst so gutes Schulsystem längst völlig heruntergewirtschaftet haben — leider haben unsere Kultusminister und deren Gefolge den Knall immer noch nicht gehört!

Sehr erfreulich auch die Gespräche, die ich so am Rande führen darf; eines fand dabei sogar während eines vorzüglichen Abendessens statt. Das fast freitägliche Kaffeetrinken mit Detlef Stern ist inzwischen zu einer erfreulichen Routine geworden und führt nun letztendlich dazu, dass ich hoch motiviert in die kommende Vorlesungsreihe an der Heilbronner Hochschule gehe. Und so bin ich heute schon gespannt darauf, was für Studenten mich dieses Mal erwarten werden und noch mehr darauf, ob ich auch die Gelegenheit erhalte, um in einem richtig großen Hörsaal lesen zu dürfen — einmal ein Audimax zu füllen, steht noch auf meiner imaginären Bucket-List. Zugegebener Maßen ist das etwas nerdiger als mit einem Porsche, BMW oder Mercedes die Allee hinunter und wieder heraufzufahren oder gar die Speisekarte eines Restaurants von oben bis unten gegessen zu haben, aber jeder soll doch nach seiner Fasson selig werden!

Meine bessere Hälfte schafft es derweil weiterhin, mich das Tanzbein schwingen zu lassen, und ich schaffe es zumindest ab und zu im Stadtbad herumzuplätschern; das mit Strecke zu machen und Bahnen zu ziehen, habe ich längst aufgegeben — es dürfte langen, wenn sich nun die Olympioniken des Gemeinderats voll und ganz dem Leistungssport verschrieben haben, gleich nach der künstlichen Intelligenz; die dem Rest der Welt bald von 100 handverlesenen Heilbronnern verständlich erklärt werden wird.