12.5.02021
Stadtverwaltung
Wenn eine Stadtverwaltung mit weit über 3 000 Mitarbeitern Soldaten benötigt, um noch halbwegs funktionieren zu können, dann sollten sich verantwortliche Mitbürger doch einmal ein paar Gedanken machen.
Moschee
Es gibt schon sehr lange eine Moschee in der Weinsberger Straße, noch länger aber sieht dieses Eck eher wie ein Gerümpelladen aus, und man sollte sich doch freuen, wenn ein Investor das Ensemble durch einen Neubau aufhübscht und damit die gesamte Gegend aufwertet.
Was mich erstaunt ist, dass sich all die Jahre hinweg kaum jemand darüber aufgeregt hat, dass der Betreiber dieser Moschee eher eine Außenstelle des türkischen Präsidenten zu sein scheint als eine Religionsgemeinschaft, was man als Laie auch dadurch sehen kann, dass dort die türkische Flagge weht, was selbst in der Türkei vor Moscheen höchst selten sein dürfte, und in Deutschland eigentlich nur Botschaften und Konsulaten zusteht.
Wie auch immer, in der bestehenden Moschee treffen sich regelmäßig Gläubige, um ihren Gottesdienst zu feiern, was übrigens durch das Grundgesetz garantiert ist, und zudem alle Gläubigen, egal von welcher Religion, erfreuen müsste.
Was wird sich deshalb durch einen Neubau ändern? Auf jeden Fall macht es die Gegend attraktiver und fördert auch die lokale Wirtschaft. Zudem könnte es sein, dass mehr Muslime versuchen, auch um die Moschee herum heimisch zu werden, und damit die Anzahl der Moscheenbesucher steigt, was übrigens auch wieder allen wirtschaftliche Vorteile bringt.
Dass dies dann, wie gerne in der Presse kolportiert, zu einem regelmäßigen Verkehrschaos führt, halte ich nur dann für möglich, wenn die Stadt Heilbronn weiterhin ihren Kontrollaufgaben zu lax nachkommt, denn regelmäßige Strafzettel veranlassen jeden, die ausreichend in der Stadt vorhandenen Tief- und Hochgaragenparkplätze aufzusuchen, gleich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.
Kapitalismus
Der Kapitalismus gepaart mit Demokratie ist die einzige funktionierende Form menschlichen Zusammenlebens, die allen Menschen halbwegs ein gerechtes und geregeltes Leben ermöglicht.
Alle anderen Modelle, vor allem jene, die sich besonders die soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Menschlichkeit auf die Fahnen schreiben, führen nur dazu, dass Pfarrer Kinder vergewaltigen und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen im Bestfall darauf warten, dass man selbst kalt ist, bevor sie einen fleddern. Ganz zu schweigen von den Protagonisten eines besseren Lebens, die fast jeden Kapitalisten vor Neid erblassen lassen.
Unter dem Deckmantel von Anstand und Gerechtigkeit toben die Verteilungskämpfe noch schlimmer als in jeder Anarchie, und keiner kennt die genauen Regeln, nach denen gerade gespielt werden soll — besser noch, nur die Gutmütigen und Dummen halten sich daran, der Rest nutzt deren Missachtung zu seinem eigenen Vorteil.
So kommt es, dass gerade jene, die für soziale Gerechtigkeit und andere Euphemismen einstehen und auch deren Durchsetzung sicherstellen sollen, genau die sind, welche davon selbst am meisten profitieren.
Ganz im Gegensatz zum Kapitalismus, wo jeder weiß woran er ist und zudem auch die Chance auf ein erfolgreiches Leben hat; noch besser, man muss nicht ein Leben leben, das einem vom Staat, Institutionen oder Moralaposteln vorgegeben wird. Und genau diese echte Chance auf ein besseres Leben ist es, die eine Gesellschaft dauerhaft am Leben erhält und durch Demokratie, Dankbarkeit und Karitas dafür sorgt, dass auch die weniger Erfolgreichen insgesamt profitieren.
Merke, wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die ihre Opfer streicheln, bevor sie diese töten! Und es ist immer noch besser, sich vor einem Wolf in Acht zu nehmen als durch einen Wolf im Schafspelz verspeist zu werden.
„Lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.“
Titus Maccius Plautus, Asinaria (Komödie)
