Zeitungen

Zeitungslektüre 5 (8)

Beitragsfoto: Zeitungen |  © kalhh auf Pixabay

Im Gegensatz zu Büchern sind Zeitungen eine schnelle Möglichkeit, um sich mit Sachverhalten erstmals und anfänglich auseinanderzusetzen und um an erste Informationen zu einem bestimmten Thema zu gelangen. Zudem kann man sich durch die Zeitungslektüre einen guten Überblick verschaffen, was die Welt gerade bewegt.

Auch wenn inzwischen das World Wide Web die Druckerzeugnisse langsam aber sicher zurückdrängt, werden die Zeitungen nicht obsolet, sie wechseln nur das Medium und passen sich diesem auch an.

Am Sinn und Zweck von Zeitungen ändert sich dabei aber nichts, vor allem deshalb, weil diese weiterhin am professionellen Journalismus festhalten und damit eine Mindestqualität von Informationen und auch geteilten Meinungen sicherstellen.

Unsere Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Zugang zu Presseprodukten aus der gesamten Welt stellen darüber hinaus sicher, dass es auch für jeden Geschmack und Intellekt passende Angebote gibt – so bleibt uns eigentlich nur die Qual der Wahl.

Ich rate davon ab, sich nur auf eine einzige Zeitung, meist ist es die gleich vor Ort, zu beschränken. Unsere Meinungsvielfalt ist viel zu groß, um in einer einzigen Zeitung abgebildet werden zu können. Auch ist es einer Zeitung nicht möglich, das gesamte Informationsspektrum abzudecken, so dass man durch die Lektüre einer einzigen Zeitung den eigentlichen Vorteil von Zeitungen nicht nutzt.

Schon immer war es auch eine Geldfrage, wie viel unterschiedliche Informationen und Meinungen man erhalten kann, um sich seine eigene Meinung zu bilden.

Durch Internet und World Wide Web hat sich dies längst etwas gebessert, auch wenn „gute“ Informationen und Meinungen auch dort weiterhin ihren Preis haben – aber für einen ersten Überblick hat sich die Nutzung des Internets durchaus zum Vorteil entwickelt.

Weiterhin aber sind es die Bibliotheken und Büchereien, die dem interessierten Leser kostengünstige Pressevielfalt ermöglichen, die jeweiligen Zeitungsarchive, welche inzwischen sehr gut zugänglich sind und umfangreiche Recherchen ermöglichen, und das Zeitungs-Sharing, welches längst nicht aus der Mode ist.

Folgend finden Sie die Zeitungen, welche ich selbst immer wieder gerne zur Hand nehme oder im World Wide Web lese. Wenn Sie in diesen Zeitungen auf Recherchefehler stoßen oder Meinungen von Journalisten finden, die überhaupt nicht mit der Ihrigen in Einklang zu bringen sind, rate ich dennoch inständig davon ab, von einer „Meinungs-, Staats- oder gar Lügenpresse“ zu fabulieren, denn es wäre fürchterlich und für unsere Gesellschaften insgesamt fatal, wenn Sie in den Zeitungen immer wieder nur auf Ihre eigene Meinung und Überzeugung stoßen.

Heilbronner Stimme (Heilbronn) –> Zeitung am 22.2.2025 abbestellt
https://www.stimme.de und https://meine.stimme.de

Die Zeit (Hamburg)
https://www.zeit.de

Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurt a.M.)
https://www.faz.net

Süddeutsche Zeitung (München)
https://www.sueddeutsche.de

Neue Zürcher Zeitung (Zürich)
https://www.nzz.ch

Wirtschaftswoche (Düsseldorf)
https://www.wiwo.de

Der Spiegel (Hamburg)
http://www.spiegel.de

Le Monde (Paris)
https://www.lemonde.fr

The Times (London)
http://www.thetimes.co.uk

The Guardian (London)
https://www.theguardian.com

The New York Times (New York)
https://www.nytimes.com

Los Angeles Times (Los Angeles)
https://www.latimes.com
Sobald europäische oder gar Heilbronner Themen hier zu finden sind, gehe ich davon aus, dass diese auch die Welt bewegen.

The Economist (London)
https://www.economist.com

Ich hoffe mit meinen Vorschlägen Ihr Interesse etwas geweckt zu haben. Es würde mich dabei freuen, wenn ich Ihnen eine der aufgeführten Zeitungen schmackhaft machen konnte. Das wirklich Schöne an unserer Presselandschaft ist, dass immer noch so viele unterschiedliche Produkte zu finden sind und damit eigentlich für jeden auch das Passende dabei sein müsste.

„When we hear news we should always wait for the sacrament of confirmation.“

Voltaire, Brief an den Comte d’Argental (28. August 1760)

Deutsches U-Boot

Schluss mit dem Gemecker 5 (5)

Beitragsfoto: eines der deutschen U-Boote | © Achim Scholty auf Pixabay 

Die Ministerin für Verteidigung, Ursula von der Leyen, hat die Nase vom ständigen unqualifizierten und substanzlosen Gemecker aus den Reihen der Bundeswehr gestrichen voll. Deshalb lässt sie nun alle deutschen U-Boote mit Rädern nachrüsten, um der Marine auf dem Truppenübungsplatz Bergen die Gelegenheit zu geben, taktische Seekriegsmanöver zu üben. Von großer Fürsorge geprägt, stellt sie damit auch sicher, dass die Kameraden der Marine nun öfters an der frischen Luft seien und das beständige Schieben von U-Booten zudem gut gegen eine zunehmende Verfettung der Truppe wäre.

In einer konzertierten Aktion mit dem Verkehrsminister Andreas Scheuer, und dabei eine Idee der Europäischen Kommission aufgreifend bzw. weiterentwickelnd, werden zudem nun Schiebespuren für U-Boote auf allen Bundesautobahnen eingerichtet. Dies soll unter anderem ermöglichen, dass erstmals zum Geburtstag von Jens Spahn unter den Linden in Berlin eine Flottenparade stattfinden kann.

Horst Seehofer hat sogleich zwei der sechs U-Boote zur Grenzsicherung der bayerischen Außengrenzen zu Österreich gefordert. Diese sollen, da bereits getauft, anlässlich der Wiederwahl des bayerischen Ministerpräsidenten auf dem Viktualienmarkt in München ihre Erstkommunion und die Beinahmen „Horst der Moslemschreck“ sowie „Alexander der Längere“ erhalten.

Der Pressesprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, ist voller Lob für Ursula von der Leyen, die es damit erstmals geschafft hat, die deutsche U-Bootflotte nicht nur unsickbar, sondern auch voll und ganz zukunftsfähig zu machen.

Die österreichische Regierung hat sofort das innovative Potential dieser neuen U-Boote erkannt und bei der deutschen Industrie sieben eigene U-Boote bestellt. Diese sollen allerdings eine Profilbereifung erhalten, um auch auf den höchsten Alpenpässen eingesetzt werden zu können.

„God will not damn a poor lunatic’s soul. He knows that the powers of evil are too great for those with weak minds.“

Dwight Frye als Renfield in Dracula (1931)