Postkarte

23.4.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Postkarte

Feierabend

Kaum habe ich meinen Beitrag veröffentlicht und schon kommt Angelo Bengui um die Ecke.

Wer etwas im Blog stöbert, der findet hier weitere Musik von Angelo, manche gar zum Download für die eigene Musikablage.

Vermischtes

Erfreulich heute die Fahrt mit dem meseno-Bus, denn nun stehend für die kommenden Tage ausreichend Lebensmittel im Sozialladen zur Verfügung.

Erfreulich auch, dass die TUM in Heilbronn ihre zweite Europaveranstaltung organisiert. Gut dabei, dass die Verantwortlichen die bewährten und erfolgreichen Konzepte der EUROPA-UNION Heilbronn abkupfern, denn das zeigt uns erneut, dass wir mit unseren Bemühungen und Aktionen nicht so ganz falschliegen. Besser wäre es natürlich gewesen, wenn die TUM uns auch dieses Jahr wenigstens mit zu ihrer Veranstaltung eingeladen hätte. Hauptsache aber, dass es in Heilbronn neben jenen der Europäischen Föderalisten auch weitere regelmäßige Veranstaltungen zu Europa gibt!

Und da die TUM jetzt auch noch das Parkhotel für sich entdeckt hat, findet vielleicht der eine oder andere tatsächlich an Europa Interessierte den Weg zu den 9. Hertensteiner Gesprächen am 20. September 2025 — hinreichend Intelligenz vorausgesetzt.

Und da man inzwischen in Heilbronn Europa auch tanzen kann, wäre dies gleich am Samstag, 10. Mai 2025 für den einen oder anderen Studenten eine gute Gelegenheit, um den Europa-Ball zu besuchen. Mein Angebot steht, wir werden Heilbronner Studenten den Weg dorthin etwas ebnen, einfach mit mir hierzu Verbindung aufnehmen — am besten noch vor dem Ball.

Und wer weiß, vielleicht gucken sich die TUM-Verantwortlichen auch einmal unseren Ball etwas näher an; der Kultur in Heilbronn würde es sicherlich nicht schaden — und ich träume schon wieder ein wenig von entsprechenden Kooperationen zwischen Universität, Hochschule und der EUROPA-UNION Heilbronn.

Meine regelmäßigen Leser wissen es bereits, Blog-Beiträge, die ich unter „Rückblick“ schreibe, sind nicht unbedingt aus einem Guss. Deshalb sind die ersten Teile eines Beitrags bereits online und werden später am Tag entsprechend ergänzt, während weitere Teile — im Falle, dass ich entsprechend „getriggert“ werde — noch hinzukommen können.

Und sobald die ersten Reaktionen der Leser eintreffen, kommt es ab und zu noch innerhalb der Beiträge zu „Nachträgen“, welche aber entsprechend gekennzeichnet sind. Später dann, dies kann man im Header („aktualisiert am: “) der Beiträge erkennen, kann es noch zu Layout-Änderungen oder gar Korrekturen von viel zu spät entdeckten Rechtschreibfehlern kommen.

Und das ist der schöne Unterschied zwischen einem Blog und einer Zeitung — ein Blog lebt.

Nachtrag

Wie ich es gerade von Leonhard Reinwald, dem JEF-Kreisvorsitzenden, erfahren durfte, wurde wenigstens unsere Jugend zum obigen Event eingeladen. Das ist doch schon einmal ein Anfang.

Leser

Heute erreichte mich eine Postkarte von den Seychellen, die Karin und Andreas am 23. März 2025 verschickten. Noch mehr als über die Postkarte habe ich mich darüber gefreut, dass beide mein Blog auch in solch einer wunderbaren Gegend lesen.

Und das „Bitte weiter so!“ ist mir ein Ansporn.

Ich freue mich immer von „meinen“ Lesern zu hören oder gar zu lesen. Man muss nicht unbedingt die Blog-Beiträge kommentieren, denn ich freue mich auch über eine einfache Sternebewertung.

Manche Leser machen sich zudem die Mühe und bewerten das Blog auf Trustpilot; dort konnte ich inzwischen 16 Bewertungen sammeln.

Und seit Kurzem steht auch wieder ein Gästebuch zur Verfügung, was allerdings nicht mehr so richtig in die heutige Welt passen dürfte, ganze zwei Leser haben sich dort seither „verewigt“.

Was auch nicht verwunderlich ist, denn mein Blog ist einfach ein Nischenprodukt für Genießer — es mag auch nicht jeder einen Single Malt! Da auch ich zumindest etwas lernfähig bin, biete ich aktuell meinen Gästen eher einen Cognac an.

Dennoch hat mein Blog im Jahr konservativ berechnet gut 100 000 Zugriffe, was sich erst einmal gut anhört, aber manch andere Websites locker innerhalb einer Stunde schaffen.

Ob diese dann aber auch solch schöne Postkarten bekommen?


Bierwohl

22.4.02025 4.8 (6)

Beitragsfoto: Bierwohl

Vermischtes

Höhepunkt des heutigen Hochschulaufenthalts war erneut ein Käffchen mit Detlef Stern. Nach meiner Vorlesung traf ich mich mit der Familie in einem Heilbronner Café und begann mich so langsam damit abzufinden, dass ich Großvater werde.

Den Rest des Tages schnippelte ich ein wenig im Garten und nun gibt es erneut ein paar Büsche weniger. Als nächstes muss ich dann einmal gucken, wie und wo ich den Grünschnitt am besten unterbringe.

Eine Überlegung wäre es wert, ein paar frei laufende Brauer einzufangen und sie dann zum Wiesenmähen zu motivieren — was man nicht so alles fürs Bierwohl macht.

Spannend auch, dass der Papst den jüngsten Besuch von JD Vance nicht überlebt hat. Und nun will auch noch Donald Trump nach Rom reisen — die Katholiken benötigen danach sicherlich kein Fegefeuer mehr.

Demnächst wird Jean Marsia ein neues Buch mit dem Arbeitstitel „Eine föderale Konstitution für die Vereinigten Staaten von Europa. Warum und wie?“ veröffentlichen. Ich durfte es schon einmal zur Probe lesen und auch kommentieren, was zu einem sehr spannenden E-Mail-Verkehr führte. Beide sind wir überzeugte Europäer und bekennende Föderalisten, was aber dennoch nicht verhindert, dass wir fundamentale Differenzen im Verständnis und damit auch bei einer weiteren Detaillierung eines möglichen Bundesstaates haben.

Dies könnte auch erklären, warum es bis heute bei den Europäischen Föderalisten nicht die eine Lösung gibt, wie wir unsere eine Welt retten können. Noch spannender ist es zu beobachten, wie meine Meinung von einem Europa noch 1947 die Mehrheitsmeinung — ich also nichts Neues bewerbe (!) — aller Föderalisten war, heute aber eher eine Minderheit in unserem Verband repräsentiert.

Auf alle Fälle aber ist Jean Marsias neues Buch lesenswert und wer weiter ins Detail gehen möchte, der kann mein Buch „Europa ist für alle da!“ damit vergleichen. Vor allem durch die Unterschiede in den beiden Büchern kann man die Bandbreite in unserer Bewegung erkennen und sich damit seine eigene Meinung bilden.

Und das Ganze kann man dann bei den 9. Hertensteiner Gesprächen gerne mit Jean Marsia und auch mir diskutieren.

Zum Schluss möchte ich gerne noch an den Earth Day 2025 erinnern. Mit Gartenarbeit und ein wenig Müllsammeln konnte ich heute dessen Motto „Engagiere Dich für unsere Erde | Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft! | Denn DU machst den Unterschied!“ selbst ein wenig gerecht werden.

Spielen

Dieses Osterwochenende konnte ich gleich an mehreren Spielen teilhaben, wobei ich bei einem langen Abend mit Siedler von Catan als Gewinner hervorging. Tags darauf aber dann nur einen guten zweiten Platz erringen konnte. Zudem gab es einige Runden Play Nine, Rummikub und für mich ganz neu Wizard, was mich etwas an Binokel erinnerte.

Und wer lieber Youtube-Videos guckt, der kann gleich morgen dessen zwanzigjähriges Jubiläum feiern. Auch wenn ich selbst YouTube gerne nutze, werde ich morgen erst einmal den meseno-Bus durch den nördlichen Landkreis steuern.

Mein Beitrag zum Jubiläum ist das obige Sebastian Schaffer-Cover eines Bruno Mars Songs aus 2010. Er singt dieses zusammen mit Philipp Rhein.

Zur Feier des morgigen Tages — was sind schon zwanzig Jahre (?) — lege ich noch ein Video von Bobby Ray Simmons nach, das dieser zusammen mit Bruno Mars veröffentlicht hat.

Backend

Heute gab es ein paar dringende Aufräumarbeiten und dies nicht nur im Backend dieses Blogs, sondern auch bei meiner genutzten Software. Weniger ist meist mehr. Und so werde ich die eine oder andere Software sicherlich nicht missen.

Inzwischen dürfte das Backend des Blogs wieder halbwegs laufen, allerdings hat es mir dabei die Layouts bei den Tabletts und den Smartphones zerlegt. Mal schauen, wann ich mich dieser Problematik widmen kann.

Dafür bekam ich aber eine ziemlich gute Bewertung auf Trustpilot und als Folge davon, weil nun wieder etwas motiviert, habe ich verzichtet, gleich das gesamte Layout auf das Notwendigste zu reduzieren.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.7 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Mit großem Interesse habe ich den jüngsten Blog-Beitrag von Detlef Stern gelesen, was ein Mensch nicht so alles hören kann. Mein Gehör wurde bereits Anfang der 1980er-Jahre u. a. durch das Weckmittel (DM22) in Mitleidenschaft gezogen.

Bereits vor ein paar Jahren machte mich Detlef Stern darauf aufmerksam, dass meine Lautsprecher im Wohnzimmer nicht funktionieren. Ich kann dies übrigens auch heute noch nicht so ganz nachvollziehen, wahrscheinlich deshalb, weil sich die Töne erst im Hirn bilden und dieses mangelnde oder gar mangelhafte Sensoren durchaus ausgleichen kann. Und so dürfte dieses auch bei den jeweiligen Klangebern oder Brüllwürfeln für Ausgleich sorgen.

Rein technisch betrachtet, kann man sicherlich Frequenzen, Modulationen oder gar Tonspuren untereinander vergleichen und hätten wir alle dasselbe Gehör und Hirn, kämen sicherlich auch gute Vergleiche zustande. Dennoch bewundere ich weiterhin jene Gehöre und Hirne, die in der Lage sind, einzelne Töne räumlich zuzuordnen und diese dann auch noch in ihren Höhen zu unterscheiden; obwohl ich dies — auch Hören kann man verlernen — nur rein theoretisch nachvollziehen kann.

Spannend dabei, dass ich seit den Gesprächen mit Detlef Stern bei Musik nun wieder etwas genauer hinhöre und tatsächlich manchmal auch Unterschiede wahrnehme. Hierbei wäre es sehr interessant festzustellen, wo diese Unterschiede letztendlich erzeugt werden?

Und vielleicht erhalte ich auch einmal eine Erklärung dafür, warum sich Schallplatten wärmer als CD anhören und anfühlen sollen?

Bis dahin höre ich weiterhin Musik, oder meine zumindest, diese hören zu können. Wie zum Beispiel das unten stehende Lied der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, welches 1985 auf allen Kanälen hoch und runter gedudelt wurde.

Wir fuhren damals wie der Protagonist des Liedes auch in diversen „Nobelhobeln“ von München aus in die Provinz, wobei wir München meist erst gar nicht verlassen mussten. Mich faszinierte bei diesem Song schon damals der Text von Thomas Spitzer. Mit dem Ausdruck „Furchenadel“ hatte er sofort mein Interesse geweckt.

Die Erste Allgemeine Verunsicherung wurde bereits 1978 gegründet und brachte in den 1980er-Jahre durchaus hörbare Stücke heraus, wie etwas das nun noch Folgende.

Die kommenden Gespräche mit Detlef Stern werden sicherlich klären, ob, wo und wie ich diese Musik nun tatsächlich höre.

Bis dahin gilt der folgende musikalische Hinweis …