Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.7 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Mit großem Interesse habe ich den jüngsten Blog-Beitrag von Detlef Stern gelesen, was ein Mensch nicht so alles hören kann. Mein Gehör wurde bereits Anfang der 1980er-Jahre u. a. durch das Weckmittel (DM22) in Mitleidenschaft gezogen.

Bereits vor ein paar Jahren machte mich Detlef Stern darauf aufmerksam, dass meine Lautsprecher im Wohnzimmer nicht funktionieren. Ich kann dies übrigens auch heute noch nicht so ganz nachvollziehen, wahrscheinlich deshalb, weil sich die Töne erst im Hirn bilden und dieses mangelnde oder gar mangelhafte Sensoren durchaus ausgleichen kann. Und so dürfte dieses auch bei den jeweiligen Klangebern oder Brüllwürfeln für Ausgleich sorgen.

Rein technisch betrachtet, kann man sicherlich Frequenzen, Modulationen oder gar Tonspuren untereinander vergleichen und hätten wir alle dasselbe Gehör und Hirn, kämen sicherlich auch gute Vergleiche zustande. Dennoch bewundere ich weiterhin jene Gehöre und Hirne, die in der Lage sind, einzelne Töne räumlich zuzuordnen und diese dann auch noch in ihren Höhen zu unterscheiden; obwohl ich dies — auch Hören kann man verlernen — nur rein theoretisch nachvollziehen kann.

Spannend dabei, dass ich seit den Gesprächen mit Detlef Stern bei Musik nun wieder etwas genauer hinhöre und tatsächlich manchmal auch Unterschiede wahrnehme. Hierbei wäre es sehr interessant festzustellen, wo diese Unterschiede letztendlich erzeugt werden?

Und vielleicht erhalte ich auch einmal eine Erklärung dafür, warum sich Schallplatten wärmer als CD anhören und anfühlen sollen?

Bis dahin höre ich weiterhin Musik, oder meine zumindest, diese hören zu können. Wie zum Beispiel das unten stehende Lied der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, welches 1985 auf allen Kanälen hoch und runter gedudelt wurde.

Wir fuhren damals wie der Protagonist des Liedes auch in diversen „Nobelhobeln“ von München aus in die Provinz, wobei wir München meist erst gar nicht verlassen mussten. Mich faszinierte bei diesem Song schon damals der Text von Thomas Spitzer. Mit dem Ausdruck „Furchenadel“ hatte er sofort mein Interesse geweckt.

Die Erste Allgemeine Verunsicherung wurde bereits 1978 gegründet und brachte in den 1980er-Jahre durchaus hörbare Stücke heraus, wie etwas das nun noch Folgende.

Die kommenden Gespräche mit Detlef Stern werden sicherlich klären, ob, wo und wie ich diese Musik nun tatsächlich höre.

Bis dahin gilt der folgende musikalische Hinweis …


Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Nachdem sich die Koalitionäre wegen der Weltlage nun — zahlreiche Industriebosse und ein paar systemrelevante Familien bestehen darauf — beeilen wollen, die Tagesthemen heute meine langjährigen Klagen über ein völlig marodes Schulsystem bestätigten, Ursula von der Leyen uns für alle Zeiten völlig blamierte (KI-Gigafabriken) und ich zudem erneut auf einem Geburtstag kommenden Samstag auf einen Düsseldorfer Ultra treffe, muss ich, ob ich möchte oder nicht, an ein Trinklied der Toten Hosen denken.

Bommerlunder, heute eisgekühlt, wurde von den Toten Hosen erstmals 1983 als Single veröffentlicht. Ein Lied welches auf Nicanor Molinares Sambastück „Chiu Chiu“ (1937) basiert und von uns damaligen Pfadfindern in den 1960er- und 1970er-Jahren als „Eisgekühlte Coca-Cola“ hoch und runter gesungen wurde. Und selbst noch zu Zeiten der Toten Hosen anfangs der 1980er-Jahre wurde es von so manchen militärischen Einheiten intoniert, zumindest jenen, die ich kannte.

„Eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt; eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt und dazu ein belegtes Brot mit Schinken, ein belegtes Brot mit Ei. Das sind zwei belegte Brote, eins mit Schinken und eins mit Ei.“

Fun Fact am Rande, der Titel „Armee der Verlierer“ befand sich auf der B-Seite, dafür bekamen wir aber noch ein Probefläschchen Bommerlunder mit anbei.

Was manche nicht wissen, den Titel „Bommerlunder“ gab es bereits seit 1982, nämlich von der Band Trio, die heute wohl eher noch mit „Da Da Da ich lieb dich nicht du liebst mich nicht aha aha aha“ in Verbindung gebracht wird.

Das Ganze konnte man damals aber toppen, nämlich indem man die Toten Hosen auch noch mit Fred Brathwaite (Fab Five Freddy) zusammenbrachte.

Ob die Verhandler von Union und SPD das morgen tatsächlich noch übertreffen werden können, bleibt abzuwarten!

Einzig Ursula von der Leyen wird wohl weiterhin für unschlagbare Hits gut sein, wie z. B. die Sonne zu besiedeln — was sind da schon fünf bis zehn Trillionen Euro?

„Wann wird Dir das nützen, was Du am Ende lernst, oder wozu?
Dazu, dass ich das Leben als besserer Mensch verlasse.“

Seneca, 7. Buch, 68. Brief (2023: 483)

Konzert

Musikvideo der Woche 4.4 (5)

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Der Dank geht an Johannes Kuhn, denn ohne ihn hätte ich dieses Video sicherlich versäumt.

Jonathan Meese und Helmut Josef Geier (DJ Hell) gehen in ihre zweite Runde. Am 11. April 2025 ist es dann soweit und das „Gesamtklärwerk Deutschland“ wird released. Und auch die inzwischen 95jährige Brigitte Meese ist wieder mit dabei.

Helmut Josef Geier konnte ich während meines Studiums in München tatsächlich einmal beim Plattenauflegen erleben, dann aber habe ich nichts mehr von ihm gehört. Wie ich nun feststellen kann, ist dies im Nachhinein zu bedauern.

Das Plattenlabel Bubak Tonträger schreibt völlig zurecht, dass sich das „»Gesamtklärwerk Deutschland« in bemerkenswerter Weise auf den Techno Pop von Kraftwerk in ihrer »Electric Cafe«-Ära [fokusiert].“

Und schon könnte ich halbwegs verstehen, warum ich in den letzten Jahren nichts vom heutigen DJ Hell mitbekommen hatte, denn meine bessere Hälfte mag alleine schon meine Kraftwerk-Platten nicht.

Da mich die heutigen Zeiten wieder verstärkt zu dieser Musik hinziehen, werde ich mir wohl auch das Album „Meese X Hell – Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst“ anhören, welches bereits im März 2021 erschien und in Zusammenarbeit von DJ Hell, Daniel Richter und Jonathan Meese sowie dessen Mutter Brigitte Meese eingespielt wurde.

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