Konzert

Musikvideo der Woche 4.6 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Passend zu meinem heutigen Gedankenblitz ein Musikvideo von Cypress Hill aus dem Jahr 1993. Der Song stammt von deren zweiten Album „Black Sunday“.

Ich nahm dieses Lied erstmals 2010 wahr, als es meine Kameraden zur Hymne unseres gemeinsamen Einsatzes machten, und dies über alle Nationen hinweg. Die Idee kam wohl von unserem Arzt vor Ort, nämlich als er erkannte, dass sehr viele unserer Kameraden Überdosen eines damals sehr populären Malariamittels nahmen. Aber schon alleine mit der normalen Dosis, die manche bereits seit Jahren kontinuierlich einnahmen, konnte man sich etwas unwohl fühlen. Und so entschuldigten wir vieles am jeweiligen Tag der Einnahme — und auch mir gefiel Cypress Hill von Monat zu Monat besser.


Konzert

One-Hit-Wonder 4.4 (7)

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Detlef Stern bringt sich beim Korrigieren von Klausuren durch Musik in die richtige Stimmung. Ich suche gerade nach der richtigen Musik, um mich auf das letzte Rundschreiben des Wochenendes vorzubereiten.

Die Bee Gees habe ich zwar schon etwas länger im Hintergrund laufen, aber dies ist bei weitem noch nicht ausreichend, um das Rundscheiben zu beginnen. Und so stöberte ich ein wenig in meinen Ablagen … und wurde fündig.

Marshall Hain und ihr Lied „Dancing In The City“ aus dem Jahr 1978. Jeder, der die 1970er-Jahre halbwegs wach erlebte, kennt dieses One-Hit-Wonder und viele fragen sich, von wem der Song eigentlich stammt, wenn er wieder einmal im Radio zu hören ist.

Die Gruppe bestand aus Kit Hain und Julian Marshall, die sich 1976 in London zusammenfanden, diesen Hit 1978 in die Charts brachten und bereits 1979 (!) wieder ihre eigenen Wege gingen.

Kit Hain ist dem einen oder anderen Lesepaten noch als Kinderbuchautorin (The Flame in the Mist) bekannt; sie lebt heute in den USA. Julian Marshall arbeitet inzwischen als Dozent; seine späteren Musikversuche waren weniger von Erfolg gekrönt.


Konzert

Musikvideo der Woche 5 (2)

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Die 1980er-Jahre waren gestern, heute sind die 1970er-Jahre wieder angesagt — zumindest bei mir. Auch wenn ich damit den einen oder anderen Musikliebhaber etwas irritieren sollte.

KC & The Sunshine Band blieben mir ganz besonders mit ihrem Song „That’s the Way (I like it)“ in guter Erinnerung. Es gab wohl in den 1970ern keinen Diskothekenbesuch, ohne dass man sich zumindest einmal dazu auf der Tanzfläche bewegte.

Der Song wurde zwischen 1974 und 1975 aufgenommen und befindet sich auf dem zweiten Album der Band, das übrigens einfach nur den Bandnamen trägt. Der Song stürmte damals sofort die Charts — wohl weil er einfach zu verstehen ist — und kam nach ca. einem Monat wieder dorthin zurück, nämlich als der Hype um „Fly, Robin, Fly“ von Silver Convention wieder verklungen war.

Der Name der Band ist ebenfalls sehr einfach erklärt: „KC“ steht für Casey, dem Nachnamen des Sängers Harry Wayne Casey, und der Rest stammt von dessen Heimatstaat Florida, dem Sunshine State.

Ich glaube, uns täte es ganz gut, wenn wir allesamt wieder etwas mehr aus den 1970er mit in unseren Alltag nehmen.

Darauf gleich noch den Hustle von Van McCoy und den Soul City Symphon ebenfalls aus dem Jahr 1975. Der Song ist übrigens nach dem gleichnamigen Tanz benannt.

Ok, ok, wenn wir schon in den 1970er-Jahren sind, lassen wir fünf gerade sein und es gibt dann doch noch die Silver Convention mit hinzu.

Michael Kunze gründete diese Girlgroup 1974 in München. Neben „Save me“ hatten sie noch „Get Up and Boogie“ im Repertoire. 1979 war dann wieder Schluss — gerade zu Beginn der allseits noch bekannten geistig-moralischen Wende. Detlef Stern würde wohl sagen: „Nur Korrelation, keine Kausalität.“