Sebastian Schaffer

When You’re Here 5 (4)

Beitragsfoto: Sebastian Schaffer | © Sebastian Schaffer Music

Heute hat der Singer-Songwriter Sebastian Schaffer seine dritte Single veröffentlicht; die ersten beiden Singles finden sich ebenfalls hier auf diesem Weblog. Das Lied trägt den Titel „When You’re Here“ und hält ganz gut seine seine frühsommerlichen Gefühle in einem Song fest, die er inmitten der Pandemie im Mai 2021 eingefangen hat.

Der Song ist eine Mischung aus vorsichtigem Optimismus, Entspannung und leichter Sehnsucht. Sehr gut übertragbar auf die heutige Zeit, in einer Welt voller Probleme, bietet „When You ́re Here“ den Zuhörern Leichtigkeit und positive Zuversicht.

Nachdem sich Sebastian Schaffers Band „DREAM CASINO“ (alternativer Rock aus Trier), mit der Sebastian drei EP geschrieben und veröffentlicht hat, wobei die Band unter anderem den „ROCKBUSTER der LAG Rock und Pop Rheinland-Pfalz“ gewann, im Jahr 2018 entschloss unterschiedliche Wege zu gehen, begann er als Solokünstler an seiner eigenen Musik zu schreiben.

Er baute sich zuhause ein Studio auf und lernte nach und nach die einzelnen Schritte des Produzierens. Als Multiinstrumentalist (Klavier, Gitarre, Gesang, Bass) schreibt er seine Songs selber, arrangiert die Instrumentalisierung, sowie das Vocal-Arrangement und produziert die Musik. 

Zudem ist Sebastian Schaffer auch als Musical-Darsteller in diversen Produktionen tätig, sowie auch in der Konzert- und Unterhaltungsmusik aktiv.

Und gleich hier gibt es den Text zum Lied:

When You’re Here

What matters most
Is how I long for you baby, ah
And in my arms
I’ll have a place for you, baby

’cause I don’t wanna wait another
Night to feel you’re warmth 
With you I´d travel all the world 
And still feel home

When you’re here, yeah you are here
Embrace my fears, they disappear
(Yeah you are near)
See, I’ve been at rest but it just didn’t feel right
(Allow my fears)
So I tried my best, ’cause, God, it just feels right
(Collect my tears)
For once this may last if you think that it feels right
(And persevere)
It feels so right

What matters most 
Is how I’m lost without you baby, ah
And I would drown
So please hold on to me, baby

’cause now I wanna chase this moment
The dream I’ve dreamt so long
I’ll wake up wondering if its true
And we’ll prolong


When you’re here, yeah you are here
Embrace my fears, they disappear
(Yeah you are near)
See, I’ve been at rest but it just didn’t feel right
(Allow my fears)
So I tried my best, ’cause, God, it just feels right
(Collect my tears)
For once this may last if you think that it feels right
(And persevere)
It feels so right

Mhm … it feels right
Make it feel right

Sebastian Schaffer, 2021

Menschenrechte

26.3.02023 5 (3)

Beitragsfoto: Menschenrechte | © Gerd Altmann auf Pixabay 

Vorbereitungen

Meine Vorbereitung für die kommende Vorlesung ist abgeschlossen, morgen werde ich mich diesbezüglich nochmals mit Detlef Stern zusammensetzen und danach bin ich gespannt darauf, ob auch die Studenten ihre „Hausaufgaben“ gemacht haben.

Und zum Abschluss des Tages wird später noch das Tanzbein geschwungen, bevor ich die kommende Woche noch einmal in Gänze in Augenschein nehme. Denn ich gehöre bekanntlich nicht gerne zu jenen, die sich montags einfach nur überraschen lassen und dann ganz folgerichtig mit den Realitäten hadern.

Grundrechte

Grund- und Menschenrechte sind zwar miteinander verwandt, denn sie lassen sich m. E. beide aus dem Naturrecht herleiten, haben aber für die betroffenen Menschen sehr unterschiedliche Auswirkungen. Deshalb sollte man gerade in der Politik besonders darauf achten, dass man das eine mit dem anderen nicht verwechselt.

In manchen Gesellschaftsverträgen (zwischen dem Staat und dem Bürger) werden den Bürgern Grundrechte zuerkannt und in den etwas besseren auch noch Pflichten mit auferlegt. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist ein solcher Gesellschaftsvertrag. Menschenrechte gelten als reine Ableitung aus dem Naturrecht auch ohne vertragliche Begründung, leider aber nur für jene Menschen, die an die unveräußerlichen, universellen und unteilbaren Menschenrechte glauben.

Und so war es tatsächlich eine Sternstunde der Menschheit, als die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedeten. Man muss dabei aber wissen, dass dies eine Erklärung ist und es weiterhin jedem Staat zusteht, eigene Verträge mit seinen Bürgern abzuschließen. Als entsprechende negative Beispiele können die Volksrepublik China, Nordkorea oder auch die Russische Föderation angesehen werden. In unserem Grundgesetz, eines der positiven Beispiele, ist das Bekenntnis zu den „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten“ mit enthalten.

Ein weiteres Highlight war die Verabschiedung der Europäischen Menschenrechtskonvention durch die Mitgliedsstaaten des Europarats, die damit sämtlichen Bürgern dieser Staaten die Möglichkeit gibt, Menschenrechte und ihre Grundfreiheiten einzuklagen. Und dies vor einem gemeinsamen Gerichtshof, nämlich dem Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Wichtig ist, dass dies nur den Menschen zusteht, die in den Mitgliedstaaten dieser Vertragsländer leben.

Das letzte entsprechende Highlight war die Inkraftsetzung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union am 1. Dezember 2009. Aber auch hierbei gilt, dass diese Grundrechte nur für die Unionsbürger und weitere in den Mitgliedstaaten lebende Menschen gelten.

Und deshalb ist es auch so wichtig, wenn man als Berufspolitiker schon für die Grundrechte von Iranerinnen kämpft, zu wissen, was deren im „Gesellschaftsvertrag“ des Irans mit seinen Bürgern verankerten Grundrechte überhaupt sind. Ich glaube nicht, dass es unserer Sache sehr dienlich wäre, wenn deren Grundrechte sich auf das Recht auf Kinder, Küche und Moschee beschränken.

Reisetag

Samstag ging es früher los als sonst, was mir schöne Erinnerungen an Sonnenaufgänge und durchwachte Nächte ins Gedächtnis rief. Auf einem Parkplatz in Autobahnnähe wartete mir kurz darauf auf unsere Mitfahrer und erreichten ohne Verkehrsprobleme den Flughafen in Stuttgart. Inzwischen ist auch das Parken dort keine Herausforderung mehr und so konnte ich den Gang zum Gate richtig genießen. Die zusätzlichen Zeiten für Körper- und Gepäckkontrollen habe ich inzwischen in Stuttgart eingeplant und so war es auch dieses Mal kein Problem, dass ich fast alles ausziehen durfte und mein Gepäck auf Drogen und Sprengstoff untersucht wurde.

Der Flug nach Berlin war ebenfalls kurzweilig und die Ankunft im neuen alten Flughafen eine kleine Umgewöhnung, denn der Flughafen ist ein reines Statement des Ewiggestrigen und ich schaute mich um, ob nicht doch in einer Ecke noch ein paar Kolossalstatuen von früheren Gewaltherrschern stehen. Auf jeden Fall aber erinnert mich der Flughafen an ein überdimensioniertes Beerdigungsinstitut. Positiv auf jeden Fall aber ist die neue Anbindung an die Stadt, und so waren wir kurz darauf an unserem Tagungsort.

Abends dann hatten wir die Gelegenheit, um den Flughafen etwas besser kennenzulernen. Erneut sehr schnell und bequem am Flughafen angekommen, gab es dort die traditionelle Currywurst — leider nicht mehr im gewohnten Eisenbahnwaggon. Der Rückflug mit einem Zwischenstopp in Frankfurt verlief ebenfalls ohne Probleme und auch die Autos waren noch an ihrem Platz.

Man kann übers Fliegen debattieren, wie man möchte, es bleibt weiterhin die einzige Möglichkeit, um in der heutigen Zeit überregionale Besprechungen zeitlich vertretbar zu gestalten; wenige Mitbürger können sich den Luxus erlauben, für einen halben Tag Besprechung zwei Reisetage und ggf. noch ein Touristikprogramm einzuplanen.

Sämtliche solcher Besprechungen in den virtuellen Raum zu verlegen, halte ich weiterhin für nicht ratsam, denn noch ist die Menschheit eine körperliche Entität und wird es wohl auch noch ein paar Jahrtausende bleiben.

50 Jahre

Wie im Fluge ist das letzte halbe Jahrhundert an mir vorbeigeflogen und bis zum Mond habe ich es dabei leider nicht geschafft, geschweige denn auf seine dunkle Seite.

Und egal was man jetzt von Roger Waters halten muss, seine Musik gehört auch heute noch zu meinen Favoriten — vor 50 Jahren war Waters vielleicht auch noch ein ganz anderer Mensch.

Am 24. März 1973 erschien The Dark Side Of The Moon in den Plattenläden und kurz darauf dudelten sämtliche dieser Lieder bei AFN und anderen damaligen Sendern. Etwas später war auch ich im Besitz dieser Platte und Pink Floyd Platten liegen noch heute öfters auf meinem Plattenteller.


Silence Cover

Silence 5 (5)

Beitragsfoto: Cover Foto | © Sebastian Schaffer

Lieder von Sebastian Schaffer finden meine Leser schon etwas länger auf dem Weblog. Sein jüngster Song hat nun aber dazu geführt, dass ich einen eigenen Blog-Beitrag schreibe.

Das Lied „Silence“ handelt vom Schweigen auf dieser Welt und dem langen Hadern mit sich selbst, so lange, bis man seine eigene Stimme gefunden hat. Der metaphorische Text lässt Platz für Interpretation.

Silence

I heard the sound of scraping strings with angel wings 
Is it worth faking?

And still you think I cherish words 
But this is where you’re mistaken

Shameful guidance through these
Moments of silence 
These delusions savor truth
I’m divided into 
Unbound defiance 

Still my silence comforts you 

I can’t believe I used to sleep so long 
With this devotion 
In tenderness I worshiped it 
Still poisoning my emotion
We famish stalemate
And I can relate 
Still I will embrace 
The sound of the voiceless truth 
You know they’re choiceless too

Shameful guidance through these
Moments of silence 
Sweet delusions savor truth
I’m divided into 

Unbound defiance 
Still my silence comforts you

These words I can’t replace 
The silence I now taste is new (to you)
And every word is weight 
Relishes the bate I threw 
The silence is coming 
The silence is coming 
It’s coming for you 

Shameful guidance through these (my shameful guidance)
Moments of silence 

Sweet delusions savor truth 
(Moments of silence, my silence it gives me guidance)
I’m divided into 
(Oh I’m divided)
Unbound defiance 
Still my silence comforts you
(Moments of silence, my silence, my silence)

Sebastian Schaffer

Nachdem die Melodie des Refrains sich eines Tages in Sebastian Schaffers Kopf verirrte, sang er sie direkt als Sprachmemo auf seinem Mobiltelefon ein. Monatelang unberührt, nahm er sich eines Tages dieser Melodie wieder an und packte eine Synthesizer Fläche darunter. Innerhalb kürzester Zeit entstand der komplette Song und Sebastian vervollständigte das Lied mit Klavier, Schlagzeug, Streichern, Bass und einem Gesangsarrangement. 

Am 18. November 2022 veröffentlichte Sebastian seine erste Single „Poets“, begleitet von einem Musikvideo, welches zum Träumen verführt. Ich habe auch diesen Song auf dem Weblog eingebunden. Sein Lied „Poets“ handelt davon, als Mensch einen Platz in dieser Welt zu finden, und wie wir uns dazu treiben lassen, unzufrieden zu sein, und dies, obwohl wir doch alles haben — ergo, um die ungestillte Sehnsucht nach mehr, was immer dies auch sein mag.

Sebastian Schaffer feierte seine ersten Erfolge als Sänger der Band Dream Casino. Diese spielte Alternative Rock. Als sich die Gruppenmitglieder 2018 entschlossen, unterschiedliche Wege zu gehen, begann Sebastian seine Solokarriere. Dazu baute er sich ein eigenes Studio auf und lernte nach und nach die einzelnen Schritte des Produzierens. Als Multiinstrumentalist (Klavier, Gitarre, Bass, Gesang) schreibt er alle seine Lieder selber und arrangiert die jeweilige Instrumentalisierung sowie das Vokalarrangement. 

Mir gefallen seine bisherigen Lieder und auch seine Coverversionen sehr und deshalb mache ich heute ein wenig Werbung für dieses neue Lied.