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Pink Floyd

Manchmal muss es einfach nur Musik sein

Als ich das erste Mal die Platte „The Dark Side of the Moon“ auf meinen Plattenteller legte, wusste ich, dass ich auch einmal die weiteren Langspielplatten von Pink Floyd anhören muss. „Mit Wish You Were Here“ machte ich dann gleich einen weiteren Glücksgriff und war nunmehr davon überzeugt, dass es sich lohnt, neben Queen noch weitere Rockgruppen zu hören.

Die Platte „Animals“ passte 1977 dann auch ganz gut zu meiner damaligen Lektüre, und so machte ich mich auf, auch einmal nach den älteren Pink Floyd Platten zu schauen, welche mich, zugegebener Maßen nach etwas Eingewöhnung, endgültig zu einem Pink Floyd Fan machten.

Interessanter Weise hörte ich „The Wall“ 1979 erstmals auf dem Tennisplatz und benötigte wohl deshalb etwas mehr Zeit, bevor ich mich an den neuen Stil gewöhnte. Zum Ende meiner Schulzeit kam dann noch „The Final Cut“ in die Läden und war zugleich auch ein ganz zufälliger Abschluss meiner Plattenkäufe.

Mitte der 1980er Jahre wurden die CD populär, was dazu führte, dass ich meine Lieblingsplatten nunmehr in diesem Format sammelte. Wer hätte damals gedacht, dass man Jahrzehnte später gerne wieder auf die alten LP — und manche gar auf die Singles — zurückgreift.

„A Momentary Lapse of Reason“ nahm ich 1987 nur noch teilweise wahr, ebenso wie „The Division Bell“, die ich 1994 wohl nur aus Gewohnheit heraus kaufte.

Erst als ich nach meiner Pensionierung in einem Karton ein paar alte LP wiederentdeckte, welche zu meiner Überraschung auch die vielen Umzüge überstanden hatten, entdeckte ich erneut das „Plattenauflegen“ und damit auch das Plattensammeln. Inzwischen dürfte ich wieder alle Pink Floyd LP beisammen haben, wobei ich mich noch jetzt über den Kauf von „The Endless River“ (2014) mehr als ärgere.

Pink Floyd wurde 1965 in Cambridge gegründet und bestand aus den Musikern David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright; Syd Barrett hatte die Band bereits 1968 verlassen. Pink Floyd löste sich 2015 endgültig auf.

Dieser Beitrag soll nicht enden, bevor ich nicht meine ganz persönliche Pink Floyd Bestenliste aufgestellt habe — dem aufmerksamen Leser wird sie keine Überraschung sein.

Pink Floyd hat von 1967 bis 2014 insgesamt 13 Studio- und drei Live-Alben herausgebracht. Dazu kommen noch einige sogenannte Kompilationsalben, von denen ich „Relics“ und „A Nice Pair“ für erwähnenswert halte.

  • Wish You Were Here (1975)
  • The Dark Side of the Moon (1973)
  • The Piper at the Gates of Dawn (1967)
  • Animals (1977)
  • Ummagumma (1969)
  • Relics (1971)
  • A Nice Pair (1973)
  • The Wall (1979)
  • A Saucerful of Secrets (1968)
  • Meddle (1971)
  • Atom Heart Mother (1970)
  • The Final Cut (1983)
  • PULSE (1995)
  • Is There Anybody Out There? The Wall Live 1980–81 (2000)
  • A Momentary Lapse of Reason (1987)
  • Delicate Sound of Thunder (1988)
  • The Division Bell (1994)
  • The Endless River (2014)

„What it comes down to for me is: will the technologies of communication and culture — and especially popular music, which is a vast and beloved enterprise — help us to understand one another better, or will they deceive us and keep us apart?“

Roger Waters, Penthouse Magazine (September 1988)

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