Kaffeetasse

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Beitragsfoto: Kaffeetasse in einem Haushaltswarengeschäft

Kaffee

Das Einzige, was mich derzeit auf Twitter noch reizt, sind die Kaffeebilder von Thomas Michl, die dieser nach einer etwas längeren Pause wieder zur morgendlichen Begrüßung seiner Leserschaft postet. Danach sind es nur noch seine Reiseberichte als Berufspendler mit der Deutschen Bahn; gerade hängt er wohl irgendwo in Bayern fest — ein Trost für ihn, es könnte schlimmer sein, z. B. Hamburg Hauptbahnhof oder irgendwo in der ostdeutschen Walachei.

Was ich eher als Twitter vermisse, das sind die Kaffeehausgespräche mit Detlef Stern über Gott und die Welt; diese sind der Pandemie zum Opfer gefallen. Eine weitere Assoziation ist die ehemals hüpfende Kaffeetasse hier auf diesem Weblog, die für mein Weblog Spenden einwerben soll.

Und so trinke ich derweil eine gute Tasse ugandischen Kaffees, den meine Tante extra für meinen Besuch vorrätig hält. Dieser Kaffee erstaunt mich dann doch ein wenig, denn während meines Jahres in Uganda musste ich jedes Mal nach einem äthiopischen Kaffee vor Ort Ausschau halten, wenn ich einmal einen halbwegs verträglichen Kaffee trinken wollte. Dieses Phänomen, dass man in Uganda guten Kaffee suchen muss, hat sich mir bis heute nicht erschlossen — vielleicht liegt es daran, dass dieser in die ganze Welt exportiert wird?

Als ich noch berufstätig war, habe ich unter anderem gerne Kaffeetassen gesammelt, wohl auch deshalb, weil diese gerne in den vielen Kaffeeecken und -küchen teilweise auf magische Weise verschwunden sind; wahrscheinlich wurden diese Opfer von Spülanfällen der unterschiedlichsten Mitarbeiter. Heute mache ich nur noch Fotos von Kaffeetassen, denn meine bessere Hälfte würde sich bestimmt „freuen“, wenn ich mit solchen Tassen nach Hause käme.

Untersuchungsausschuss

Laut unseren Verfassungen sind parlamentarische Untersuchungsausschüsse schwere Geschütze der Parlamentsarbeit. Die letzten Jahrzehnte zeigen allerdings, dass diese Geschütze weder viel Gebrauch finden noch jemals die vorgegebenen Ziele verfolgen, geschweige denn jemals erreichen.

Drei Beispiele möchte ich hier einmal erwähnen, nämlich den BER-Untersuchungsausschuss, den NSU-Untersuchungsausschuss und die die bisher wohl größte und jüngste Lachnummer, den Maut-Untersuchungsausschuss.

So können wir getrost das Fazit ziehen, dass Untersuchungsausschüsse nur dazu dienen, um auch den wirklich letzten Hinterbänklern einmal eine Plattform zu bieten, wo diese sich selbst in Szene setzen können. Einzig und alleine die Tatsache, dass sich ein Berufspolitiker einem solchen Ausschuss unterziehen muss, kann gegenüber dem Wähler als „demokratische Aktion“ verkauft werden, was den Betroffenen aber selbst wenig juckt.

Denn wir wissen doch allesamt, dass bei Berufspolitikern solche Ausschüsse abperlen wie Wasser an Fett, und sollte es doch einmal für den „Delinquenten“ eng werden, dann sorgen Hinterzimmer dafür, dass auch daraus eine Nullnummer wird.

Und genau so muss man wohl auch den aktuellen Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg sehen: er geht aus wie das Hornberger Schießen und ein paar Oppositionspolitiker dürfen sich einmal etwas profilieren — Demokratie geht anders!

Geburtstage des Tages

Marilyn Monroe und Carl von Clausewitz


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Florenzfahrt

Was lange währt, wird endlich gut. Und so konnten wir heute — nach so einigen Umbuchungen und Verschiebungen — doch noch unsere Florenzfahrt unter Dach und Fach bringen.

Florenz ist immer eine Reise wert, und da wir inzwischen auch das Archiv der EUROPA-UNION Heilbronn dort haben, gibt es einen weiteren Grund, um dieser Stadt einen Besuch abzustatten. So werden wir nun kurz vor Ostern mit einer kleinen Gruppe in Florenz sein und das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Und so freut es mich auch, dass ich meinen Mitfahrern sicherlich das eine oder andere Neue zeigen werden kann, denn eine Stadt sieht man mit ganz anderen Augen, wenn man sich nicht nur als Tourist dort aufhält.

Für mich persönlich sind dann die beiden Brennerüberquerungen das Highlight, und wenn das Wetter mitmacht, nutzen wir auch die alte Passstraße.

Meine besser Hälfte schaut derweil bereits auf den Folgebesuch, wenn wir noch zusätzlich einen Abstecher an die Küste machen, um dort Freunde zu besuchen.

Auf alle Fälle wird das Kulinarische nicht zu kurz kommen, und so steigt auch die Vorfreude auf die Fahrt langsam aber sicher stetig an.

Florenz im August 2019

Wettbewerb

In diesem Jahr findet inzwischen der 69. Europäische Wettbewerb statt, der von Anfang an von der EUROPA-UNION mit unterstützt wurde, und seit Anfang der 1990er-Jahre sind meine besser Hälfte und ich mit den jeweiligen Preisverleihungen hier vor Ort im Kreis Heilbronn betraut. Jahr für Jahr freuen wir uns auf die Preisverleihungen und manchmal gelingt es uns auch, eine entsprechende Ausstellung zu organisieren.

Noch bis in die Nullerjahre hinein konnten wir sogar eine zentrale Veranstaltung zur Preisverleihung mit einer entsprechenden Ausstellung veranstalten. Aber tempora fugit, und die Gebräuche ändern sich mit ihr.

So kam ich auf die Idee, eine eigene Ausstellung zum Europäischen Wettbewerb zu initiieren, die dann — insbesondere ab dem kommenden Jahr — auch anderen Stadt- und Landkreisen zur Verfügung stehen soll.

Deswegen ist meine Freude jetzt groß, dass ich nicht nur das Europa Zentrum Baden-Württemberg als Veranstalter des Europäischen Wettbewerbs im Ländle, sondern auch die Heilbronner Stadtbibliothek als Partner gewinnen konnte.

So wird es dieses Jahr zum ersten Mal — zumindest in Baden-Württemberg — eine Ausstellung aller Europäischen Wettbewerbsplakate geben. Europa Zentrum, EUROPA-UNION und Stadtbibliothek werden diese Ausstellung gemeinsam vom 2. Mai bis zum 28. Mai 2022 in den Räumlichkeiten der Heilbronner Stadtbücherei möglich machen.

Danach wird diese Ausstellung sicherlich unser Ländle touren, weil schon alleine die dort gezeigten Plakate eine wunderbare Sache sind. Jetzt möchte ich aber nicht mehr von der Ausstellung erzählen, lassen Sie sich einfach einmal überraschen!

2009 stellte der Stadt- und Landkreis Heilbronn letztmalig eine Europapreisträgerin. | Foto: © EUROPA-UNION Heilbronn

Kalifornien — here we come!

Inzwischen funktionieren auch die Umbuchungen bei der Lufthansa wieder wie gewohnt; ich hatte über entsprechende Probleme bereits berichtet. Und so konnte ich über die jüngsten Umbuchungen nicht mehr meckern — Übung macht bekanntlich den Meister.

Wenn jetzt nichts mehr anderes dazwischenkommt, dann werden meine bessere Hälfte und ich im Mai diesen Jahres einen Flieger besteigen und uns eine Auszeit gönnen.

Frankfurt 2018

Trotz Pandemie muss das Leben einfach weiter gehen, und so sind wir sehr froh darüber, dass es inzwischen nicht nur gute und zumindest für uns Europäer ausreichend Impfungen gibt, sondern auch die Regierungen und Behörden weltweit langsam aber sicher mit globalen Probleme umzugehen lernen.

Wie wir sicherlich nun allesamt wissen, sind Grenzschließungen und Reiseverbote keine wirksamen oder probaten Mittel, um Pandemien in den Griff zu bekommen. Impfen, impfen und nochmals impfen und dies kombiniert mit Hygiene- und Abstandsregeln, das sind die tragfähigen Lösungswege!

Und wären die meisten von und nur halbwegs einsichtig, dann müssten wir gestern keine Inzidenz von 1588! im Stadtkreis Heilbronn beklagen, welche heute bestimmt noch höher liegen wird — ich gucke jetzt aber nicht danach.

Geburtstage des Tages

Thomas Cole und Hugo von Hofmannsthal


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Webmentions

Die Idee an sich war eigentlich gar nicht schlecht, und so habe ich auch mein eigenes Weblog entsprechend umgestellt. Da sich nun aber herausstellt, dass die Umsetzung und der Betrieb mehr Zeit verlangt als es eigentlich nötig wäre sowie sich der Nutzen für die meisten Weblog-Leser in Grenzen hält, habe ich erneut einmal die Konsequenzen gezogen und dieses „Abenteuer“ beendet.

Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, wie sich diese Maßnahme auf bereits bestehende Beiträge auswirken wird. Für mich wird sich auf jeden Fall die Anzahl der System-E-Mail signifikant reduzieren — hoffe ich zumindest einmal.

1234,4!

Das war die gestrige Inzidenz (Zeit.online) im Stadtkreis Heilbronn, Tendenz steigend … so dürfte heute auch die 1234,5 gefallen sein. Und dies im zweiten Jahr der COVID-19 Pandemie. Wenn man den ersten Aussagen, der in diesem Feld forschenden Wissenschaftlern, folgt, dann haben wir gerade einmal die Halbzeit erreicht.

Rein theoretisch dürfte weiterhin die Frage bleiben, ob eine Durchseuchung — was für ein scheußliches Wort (!) — oder eine vollständige Impfung uns alle vor größeren Schäden bewahrt, und der Pandemie letztendlich ihren Schrecken nimmt.

Denn nach wie vor gilt, es nützt überhaupt nichts, wenn man nur Teile unseres Planeten durchseucht oder vollständig impft — es bleibt weiterhin eine Weltaufgabe; deshalb heißt es doch auch Pandemie.

Auf jeden Fall aber sind zwei Dinge von hoher Relevanz: 1. haben wir festgestellt, dass, wenn wir unsere Ressourcen konzentrieren, wir auch sehr schnell wirksame Impfstoffe entwickeln und produzieren können — an der Verteilung müssen wir allerdings noch etwas arbeiten. Und 2. bewahren diese Impfstoffe die Geimpften meistens auch vor schweren oder gar tödlichen Krankheitsverläufen.

Leider mussten wir aber auch feststellen, dass gerade jene, die sich sehr gerne impfen lassen wollen, Schwierigkeiten haben, an diese Impfungen zu kommen, und doch so einige, denen diese Impfungen fast schon aufgedrängt werden, diese rundweg ablehnen!

Da wir weiterhin zumindest mental in Regionen leben und denken sowie uns auch weiterhin das Hemd näher als die Hose ist, entfallen somit auch weiterhin „globale“ Lösungswege, und deshalb muss jeder Verantwortliche sich in seinem Bereich um die Krise kümmern — ergo, werden wir weiter regionale Lösungen für weltweite Problem suchen (müssen).

Derzeit steht, nachdem das mit den Lockdowns und sonstigen Einschränkungen doch nicht so richtig funktioniert hat, eine Impfpflicht auf der politischen Tagesordnung. Und das ist tatsächlich nicht nur eine höchst politische, sondern auch eine zutiefst philosophische Fragestellung.

Eine Pandemie ist aber gerade nicht der richtige Zeitpunkt, um solche Grundsatzfragen zu erörtern und demokratisch zu lösen. Dafür leisten wir uns einen übergroßen Politiker- und Verwaltungsapparat, der sich im Vorfeld einer Pandemie gerade dieser Aufgabe und Verantwortung vollständig entzogen hat! — rein zugunsten von Ringelpiez mit Anfassen und Vetternwirtschaft; und gerade das sollten wir nach der Pandemie nicht einfach nur vergessen!

Jetzt gilt es nach praktikablen Lösungswegen zu suchen, die uns nicht nur schneller aus der Pandemie bringen, sondern auch möglichst viele Menschenleben retten! Wenn dazu eine temporäre Impfpflicht notwendig ist, dann lasst und dies bitte sehr schnell beschließen!

Was wir aber dringend machen müssen ist, dass wir nach der Pandemie als erstes die Pandemie nach- und auch vollständig — ohne jegliche Ausnahmen (!) — aufarbeiten und sämtliche Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen; auch wenn dann Kanzler, Minister oder Ministerpräsidenten ins Gefängnis gehen — denn Unterlassung, ganz besonders bei Hunderttausenden von toten Staatsbürgern ist eine Straftat.

Und sobald wir mit der Aufarbeitung begonnen haben — nicht so wie nach 1945! — müssen die Verantwortlichen bereits damit beginnen, die Grundlagen zu schaffen, damit wir nicht nur gegenüber neuen Pandemien oder anderen globalen Herausforderungen gewappnet sind.

Einkaufsparadies

Heute konnte uns sogar einmal der Heilbronner Oberbürgermeister überraschen: „Ich behaupte sogar, dass Heilbronn mit seinem breiten Angebot ein Einkaufsparadies für Frauen ist.“ (Heilbronner Stimme, 27.01.2022: 28)

Man hat schon öfters gehört, dass der OB ein ausgewiesener Frauenversteher sei, nun hat er auch sein eigenes Frauenbild kundgetan.

Geburtstag des Tages

Wolfgang Amadeus Mozart