Menschen im Park

2.3.02026 5 (8)

Beitragsfoto: Menschen im Park | © Pixabay

Durchgeknallt

Unsere Welt und wir alle sind zunehmend durchgeknallt! Ich nehme mich dabei nicht aus.

Noch nie hat eine First Lady eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates geleitet, was zum Ändern in Zeiten der Speichellecker und Berufsdilettanten aber nun wirklich höchste Zeit war! Escort Girl, Filmdiva und First Lady Melania Trump leitet heute eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Wobei die ebenfalls des Englischen nicht so ganz mächtige und offensichtlich gleichermaßen intelligente Annalena Baerbock leitet schon etwas länger die Sitzungen der UN-Generalversammlung.

Nicht erst seit Angela Merkel macht man die wohl allseits bekannte Benachteiligung des weiblichen Geschlechts immer wieder durch gezielte Aktionen wett! Zudem legt man bei uns Wert darauf, dass man nicht unbedingt eine Wein- oder Schönheitskönigin sein muss, um prominente Parteiämter zu erhalten; wie wir es alle wissen, Verwandtschaftsverhältnisse helfen dabei auch.

Friedrich Merz weilt heute in Washington und ich finde, Gucci sollten sofort alle tragen, nicht nur Kate Moss!

Bildungstipp

Für meine Leser gibt es heute einen kostenlosen Hinweis darüber, wie man sehr schnell und noch bequemer vom Studienabbrecher oder Hilfsarbeiter zur deutschen Bildungs- und Leistungselite aufsteigt. Und dabei muss man auch nicht einmal wie in den USA „vom Tellerwäscher zum Millionär“ so üblich Schweiß und Tränen vergießen.

Man besorgt sich möglichst früh ein Parteibuch, wenn man kein Geld hat, eins über eine Parteijugend und lässt sich als Kandidat aufstellen. Selbst wenn man nie gewählt werden sollte, eröffnet sich eine sehr bequeme Welt des Expertentums, ohne jemals selber etwas leisten zu müssen. Spätestens als Nachrücker wird man dann quasi über Nacht zu einem deutschen Einstein oder gar einem Horten!

Sollte man über ein Händchen im Umgang mit dummen Menschen verfügen, kann man alternativ auch eine Karriere als Influencer anstreben. Wobei uns Menschen wie Markus Söder zeigen, dass sich beide Karrierewege gut überschneiden können — es also auch ganz locker zweigleisig geht.

Vermischtes

Die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus wenig ereignisreich, außer vielleicht, dass ich erstmals Markus beim Tanken traf. Ein kurzes Schwätzchen brachte anfangs meine Zeitplanung durcheinander. Wegen des guten Wetters fuhr ich das Schwätzchen aber wieder herein.

Das Buch „Akadämlich“ von Zümrüt Gülbay-Peischard scheint sich gut zu lesen und bestätigt auch, was ich leider bereits schon weiß. Grundsätzlich lese ich Bücher nicht, von denen ich vermute, dass sie meine eigene Meinung nur bestätigen oder nur das wiederholen, was ich mir bereits schon selber erarbeitet habe. Deshalb liegt auch das Buch „Cum/Ex, Milliarden und Moral“ von Anne Brorhilker nur so bei mir ungelesen herum, denn davon, dass wir in einer Bananenrepublik leben, bin ich inzwischen fest überzeugt. Daran erinnerten mich heute auf meiner Fahrt durch gleich zwei Wahlkreise die dortigen Wahlplakate ganz gut.

So ganz beiläufig erfuhr ich, was ein Chef für einen Meister zahlen müsste, wenn er diesen fest anstellt. Viel zu viele junge Menschen studieren wohl nur deshalb, weil sie nicht arbeiten können oder nicht wollen und deshalb auf eine Anstellung in der Scheinarbeitswelt bauen. Passend dazu ein „Karton“ von Detlef Beck, das mir Detlef Stern jüngst zuschickte: „Wenn man blöd bleibt, kann einen später keine KI ersetzen …“.

Lustig dabei, dass gerade die Partei bei uns, die unser Schulsystem über Jahrzehnte hinweg völlig ruiniert hat, nun auf den Plakaten mit „Lesen, Rechnen und Schreiben aufwartet.“ Bei uns macht man Politik für Deppen, denen man erst alles das wegnimmt, was man ihnen später als den letzten Scheiß wieder anbietet.

Dass es aber noch weit blöder geht, zeigt das Plakat „Wohnraum statt Schützengräben“. Wobei eine Partei in den letzten Zuckungen nun doch noch ehrlich zu werden scheint und das Folgende plakatiert: „Es geht um mich!“ — was doch schon längst jeder weiß, der über mehr IQ verfügt als ein Butterbrot zum Gegessenwerden benötigt.

Viele Parteien finden kaum noch Menschen, die bereit sind, deren Plakate aufzustellen oder zu -hängen. Ich war schon immer davon überzeugt, dass man Ehrenamtlichen helfen und diesen nicht durch unnötige Verbote und Drangsalieren das Leben schwerer als nötig machen muss.

Inzwischen habe ich fast alle jene Stellen abgefahren, an denen ich in meinem letzten Wahlkampf für vermeintlich falsch gehängte Plakate Strafbefehle bekam. Erfreulich, andere Parteien dürfen dort nun ihre Plakate hängen, wohl aber nicht, weil sich unsere dafür zuständige Behörde gebessert hätte, sondern nur, weil wir in einer Bananenrepublik leben und unsere Gesetze und Verordnungen nur für die Deppen unter uns Geltung besitzen.

Last but not least, äußert sich Detlef Stern in einem eigenen Blog-Beitrag etwas detaillierter über die Social Media.


Fediverse Reactions
Louvre

World Factbook 5 (2)

Beitragsfoto: Louvre | © Pierre Blaché auf Pixabay 

Was ich den US-Republikanern in meinem ganzen Restleben nicht mehr verzeihen werden kann, ist das Ende des CIA World Factbooks. Nach mehr als 60 Jahren gesammeltes Wissen für Profis und interessierte Menschen wird dieses Informationstool nun zumindest aus dem Netz genommen.

„First launched in 1962 as a printed, classified reference manual for intelligence officers, the Factbook offered a detailed, by-the-numbers picture of foreign nations, their economies, militaries, resources and societies. The Factbook proved so useful that other federal agencies began using it, and within a decade, an unclassified version was released to the public.

After going online in 1997, the Factbook quickly became a popular reference site for journalists, trivia aficionados and the writers of college essays, racking up millions of visits per year.“

APNews (5.2.2026)

Bereits 2011 hatte ich einen schon etwas älteren Factbook-Beitrag hier in meinem Blog gepostet. Und noch heute ist dieses World Factbook eine meiner ersten Quellen, wenn ich etwas über Länder und Regionen wissen möchte.

Nun können wir alle schauen, was geschieht, wenn eine Partei zusammen mit Mulitmillionären das eigene Land ausplündert. Wie Johannes Kuhn heute zurecht in einem Blog-Post anmerkte, müssen aktuell bei der Washington Post, einer Zeitung, die ich auch einmal gerne gelesen habe, nun die ersten Journalisten gehen, damit Jeff Bezos noch mehr Gelder frei hat, um sie z. B. einer Melania Trump in den Rachen zu schmeißen.

Das Ganze hat inzwischen weltweit System, denken wir nur an Victor Orban oder die Unionsparteien. So würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn demnächst bei uns die Bibeln abgeschafft werden, damit man mehr Geld zur Verfügung hat, um die nächsten Maskendeals einzuleiten.


Roboter

5.12.02025 5 (4)

Beitragsfoto: Roboter | KI-generiert | © Alexandra_Koch auf Pixabay

Künstliche Intelligenz

Heute ein Käffchen mit Detlef Stern. Irgendwie kamen wir dabei nicht so ganz von der Hochschule als Thema weg. Und irgendwie landeten wir dabei wieder einmal bei der PISA-Studie und der Frage, warum Dummheit bei uns keine Konsequenzen mehr haben darf?

Ob man das Ganze nun einfach so durch KI überdecken kann, dürfte dabei sehr fraglich sein. Übrigens, Faulheit belohnt sich von ganz alleine, im Falle, dass der Faule auch intelligent ist. Wer aber dumme Faule belohnt, der macht ganz gewaltig etwas falsch!

Künstliche Intelligenz verbraucht sehr viel Strom, sehr viel mehr Strom als echte Intelligenz! Und somit muss man sich künstliche Intelligenz erst einmal leisten können. Alleine OpenAI verbrennt aktuell 12 Milliarden Dollar im Quartal. Diese 48 Milliarden Dollar im Jahr rechnete Detlef Stern kurz einmal auf unsere Weltbevölkerung von ca. 8 Milliarden Menschen um, von denen übrigens die meisten nicht zur Kasse gebeten werden, und kam so alleine dafür auf 6 Dollar je Jahr und Mensch. Und das ist nur eine Firma von sehr vielen weiteren Firmen und Start-ups, die ebenfalls sehr viel Strom verbrauchen und dabei noch viel mehr Geld verbrennen.

Selbst wenn man das mit dem Strom hinbekäme, muss man sich letztendlich fragen, wer alleine für die Stromrechnungen aufkommen wird. Ich befürchte dabei, dass wir künftig mit einer gewaltigen KI-Steuer oder gar Abgabe rechnen müssen, denn keine Firma wird die anfallenden jährlichen Kosten von ein paar Hundert Milliarden Euro wieder erwirtschaften können. Und da die KI wie die Dummheit auch zum Menschenrecht erklärt werden, wobei kein einziger von uns freiwillig mehrere Hundert Euro im Jahr für Internetsuchen oder das Schreibenlassen von Büchern, Zeitungsartikeln oder Hausarbeiten ausgeben wird, müssen wir alle dafür zur Kasse treten.

Was letztendlich aber wenig von Bedeutung sein wird, da das Menschenrecht Dummheit bis dahin dafür gesorgt hat, dass wir allesamt in Diktaturen leben werden und zumindest wir Deutschen schon immer gerne für das Recht, Kommunist oder Nazi sein zu dürfen bezahlt haben — am liebsten sogar mit unserem eigenen Leben.

Was auch wieder passen dürfte, da sich in manchen Science-Fiction-Romanen die künstliche Intelligenz von uns Menschen ernährt — damit hätte sie ihr eigenes Stromproblem auf alle Fälle gelöst.

Und nein! Ich habe rein gar nichts gegen eine künstliche Intelligenz — ich habe mich sogar mit der emotionalen Intelligenz abgefunden. Ich habe etwas gegen Dummheit, genauer gesagt, gegen die menschengemachte! PISA lässt schon wieder grüßen.

Konsequenzen

Alles im Leben hat Konsequenzen und ganz besonders unsere eigenen Entscheidungen. Auch der Versuch, weil man Konsequenzen scheut wie der Teufel das Weihwasser, keine eigenen Entscheidungen zu treffen, hat Konsequenzen.

Egal was man auch macht, man muss mit diesen Konsequenzen umzugehen und leben lernen!

Ich habe schon immer jene Mitbürger bewundert, die sehr schnell ihre Konsequenzen gezogen haben und dabei ohne Wenn und Aber mit den daraus resultierenden Konsequenzen umzugehen wussten. Und je älter ich werde, umso mehr tendiere ich dazu, sehr schnell Konsequenzen zu ziehen — am besten dabei, die richtigen.

Und so verstehe ich es sehr gut, wenn auch andere sehr schnell ihre ganz eigenen Konsequenzen ziehen. Das Schöne dabei, es erleichtert letztendlich für alle Beteiligten das Leben.

Heute habe ich eine Zusammenarbeit beendet, was wiederum Konsequenzen haben wird. Kurz zum Hintergrund. Man lud mich zu einer Besprechung ein, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Das war mir wichtig und so ging ich sehr kompromissbereit zu dieser Besprechung.

Bei einer Besprechung ist es zwingend, dass diese möglichst gut vorbereitet ist, ich war es auf alle Fälle und nahm sogar einen „Backseater“ mit. Die Gegenseite wohl nicht so sehr. Und so klopften wir Thema, Teilnehmer, Ort, Zeit und Kosten ab und kamen zu einem gemeinsamen Ergebnis. Ich übernahm dabei sämtliche Vorgaben und die Aufgabe, die Keyplayer zum gewünschten Zeitpunkt (Termin) zu organisieren.

Kurz darauf gab es noch eine von der Gegenseite gewünschte Zeitänderung, die ich erfolgreich mit berücksichtigen konnte: alle Keyplayer gaben ihre Zusagen.

Zum krönenden Schluss wurde ich von der Gegenseite informiert, dass der Termin nicht gehalten werden kann und ich zehn (!) neue Termine prüfen solle. Auf Deutsch übersetzt: „Lecken Sie mich am Arsch!“

Meine Konsequenz sehr schnell und sehr eindeutig: „Ebenfalls!“ — mein Leben ist nun um ein paar weitere Personen erleichtert. Was wiederum Konsequenzen haben wird, denn dumme Menschen in Machtpositionen sind das Übelste, was der Menschheit geschehen kann.

Wer gerne dafür ein sehr gutes weiteres Beispiel hätte, der muss aktuell nur nach Washington schauen!