Über Gott und die Welt

Bücher anderen Menschen zu empfehlen ist nicht leicht, vor allem dann, wenn man denjenigen selber dafür nicht gut genug kennt.

Das von mir heute empfohlene Buch trägt den Titel „Über Gott und die Welt: eine Autobiografie in Gesprächen“ und stammt vom Philosophen Robert Spaemann aus dem Jahre 2012.

Spaemann lernte ich erstmals während meines Studiums kennen, als ich mich mit seinem Werk „Zur Kritik der politischen Utopie“ etwas näher auseinandersetzte.

Als ich 2012 überraschend für ein paar Monate abkommandiert und in einem Hotel untergebracht wurde, griff ich nach seinem jüngsten Werk, um mir die Abende etwas zu versüßen.

Als dann noch das Hotelzimmer eine Badewanne hatte, die zu längerem Verweilen einlud, gab es kein Halten mehr.

Robert Spaemanns Autobiographie hat mich dabei von Anfang an in Bann gezogen und ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Eingepackt in sein eigenes Leben, siniert er über Gott und die Welt und eröffnet dabei dem geneigten Leser durchaus neue Perspektiven.

Ich empfehle die Lektüre seiner Autobiographie besonders an Winterabenden, wie gerade den jetzigen, und habe mir selbst vorgenommen, dieses Buch nochmals zu lesen, sobald der Bücherstapel auf meinem Schreibtisch etwas überschaubarer geworden ist.

„Die Aufgabe der Philosophie besteht darin, über das Selbstverständliche nachzudenken.“

Robert Spaemann, Über Gott und die Welt (2012)

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