6.8.02021

Unser Wald — ein schöner Euphemismus für die wirklich letzten Baumplantagen Deutschlands. Erstaunlicher Weise geht es diesen immer schlechter und ganz besonders bei uns, wo seit gut 10 Jahren eine grüne Partei das Sagen hat; selbstverständlich sind dafür wieder alle anderen Schuld.

Dabei gäbe es ganz vernünftige Rezepte, wie z.B. den Plantagen eine Chance zu geben, sich langsam aber sicher wieder zum Wald zu entwicklen. Diese Wälder auch zu schützen — vor allem vor uns Menschen und nicht vor kleinen Käfern — und letztendlich dann auch dafür zu sorgen, dass die ersten halbwegs großen Bäume nicht wieder für den Export gefällt oder für die vielen heimischen Kamine im wahrsten Sinne des Wortes verheizt werden.

Mit den städtischen Wäldern könnte man anfangen und diese ganz einfach für die kommenden 500 Jahre einmal in Ruhe lassen. Unsere Nachfolger würden es uns sicherlich danken.

Nachdem in der EU jetzt auch noch Künstler Sonderrechte erhalten, muss man uns wohl so langsam aber sich als „Klassengesellschaft“ bezeichnen, da es immer deutlicher zutage tritt, dass ganz bestimmte Gruppen bei uns gleicher sind als die anderen und zudem von sämtlichen Schikanen, wie Visa-Pflicht, Reiseverbote oder Zwangstests verschont werden und nicht einmal notwendigen Quarantänebestimmungen unterliegen. Und dabei spreche ich schon gar nicht von deren inzwischen ganz üblichen „Incentives“, wie vergünstigten Bankkrediten oder sonstigen Zuwendungen aller Art.

Wir Normalbürger müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass es in unserer Demokratie zwei Arten von Menschen gibt, jene, die sich an Recht, Gesetz und Ordnung halten müssen, und die anderen, die über allem schweben und angeblich „nur“ von unserer Bewunderung leben oder sich, ganz altruistisch, völlig für uns Bürger aufopfern. Es wäre wirklich an der Zeit, dass das Buch „Farm der Tiere“ wieder gelesen wird.

Wir können zwar froh sein, dass wir in Heilbronn noch eine Tageszeitung haben, allerdings sollte deren Chefredakteur nicht die Funktion eines Herolds übernehmen. Auch müssten sich Zeitungsartikel sehr schnell und einfach von schlichten Werbebeiträgen unterscheiden lassen können. Zumindest ich bekomme hierbei immer größere Schwierigkeiten.

Ohne Frage wäre es darüber hinaus sinnvoll, wenn zumindest berechtigte Kritik an Personen des öffentlichen Lebens oder unserer Institutionen nicht nur in homöopathischer Form zu lesen wäre, denn man kann den Lesern durchaus noch ein wenig mehr an Kritik- und Rezeptionsfähigkeit zutrauen.

Und eine Zeitung sollte ab und zu schon noch für echte Schlagzeilen sorgen dürfen. Diese sollten dann aber nicht „Wir sind alle schön!“, „Alles wird gut!“ oder „Wir machen uns einen Schlitz ins Kleid!“ lauten. Denn inzwischen dürften auch wirklich alle wissen, wer der Schönste im ganzen Land ist.

Zudem sollte man als Redakteur oder gar Verleger darauf achten, dass man mit seiner Zeitung nicht die Grenze zum bezahlten Werbe- oder einfachen Hofberichterstatterblatt überschreitet. Denn die Leser erwarten heutzutage, dass solche Blätter für sie kostenfrei verteilt werden.


Website des Tages:

Stiftung Unternehmen Wald

Die Stiftung Unternehmen Wald ist eine gemeinnützige Stiftung aus Hamburg, die sich für die Förderung des Naturschutzes, der Umweltbildung und der Waldforschung einsetzt. Sie wurde im Jahr 2006 gegründet und ist vor allem operativ tätig. Mit Partnern aus den Bereichen Forstwirtschaft, Waldpädagogik und Naturschutz, realisiert die Stiftung regionale Projekte gemäß den aufgeführten Stiftungszielen.


Geburtstag des Tages:

Andy Warhol

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