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Beitragsfoto: Silvester | © Shutterstock

Inhaltsverzeichnis

Böllerverbot

Es war zu erwarten, die Böllerverbotszone bei uns in der Innenstadt hat nur dazu geführt, dass mehr denn je geballert wurde. Giftschwaden zogen nur so durch die engen Gassen und Straßen. Tiere versuchten sich verzweifelt in Sicherheit zu bringen, ein Greifvogel im Tiefflug stürzte sich in die Hecke gleich nebenan.

Die lieben Nachbarn entsorgten auch noch ihren Hausmüll, den sie mit dazu auf die Straße warfen. Erstaunlicher Weise sind es nicht nur die Müllkulturen, die so den Jahreswechsel zelebrieren, sondern sämtliche geistig Minderbemittelten der Stadt schließen sich diesem Reigen gleich mit an.

Wir schauten uns dieses Treiben ein wenig an, und ich stelle mich schon darauf ein, bei meinem obligatorischen Gang durch die Stadt, mich wieder durch Müllberge wühlen zu müssen. Wie immer stelle ich dabei fest, dass unsere staatlichen Sozialleistungen für die meisten Empfänger nicht nur zu hoch sind, sondern dabei auch noch die völlig falschen Mitbürger erreichen.

Einziger Hoffnungsschimmer, dieses Jahr werde ich meine obligatorischen Stadtgänge beenden werden können und mich dann nur noch in Ausnahmefällen durch die Stadt bewegen müssen. Wie es Goethe schon schrieb, von außen betrachtet ist Heilbronn ein schönes Städtchen.

Wenn sich Stadtspitze und Gemeinderat tatsächlich einmal nicht nur um sich, sondern auch einmal um unsere Stadt kümmern würden, hätte Heilbronn sicherlich eine vielversprechende Zukunft.

Weblog

Manche guten Vorsätze muss man sogleich und ganz spontan umsetzen, sonst wird das in diesem Jahr einfach nichts. Dazu gehört, dass ich meinen Bluesky-Account löschen werde. Die aktuell gut 214 Follower werden es sicherlich verkraften, wenn sie es überhaupt merken.

Und wenn ich schon einmal dabei bin, dann trenne ich mich sogleich auch von meinem YouTube-Account. Dort kam ich seit dem 13. Oktober 2011 auf 42 eigene Videos, welche insgesamt 11 291 Mal betrachtet wurden und ganze 22 Abonnenten generierten. Nun werden auch diese Videos ins digitale Nirwana wandern.

Das Ganze wird noch dadurch ergänzt, dass ich die Verlinkungen zu den Social Media in meinen Blog-Beiträgen entferne. Letzteres ist nur konsequent. Was tatsächlich eigene Lebenszeit spart, das ist der Verzicht auf Bluesky. Wer etwas von mir lesen möchte, der kann weiterhin auf mein Weblog zugreifen.

Manche Blogger werden jetzt wohl daran denken, dass dies alles nicht gut für die eigene Reichweite ist; das ist mir völlig wurscht! Es ist auf alle Fälle gut für das eigene Seelenheil. Und meine Neugierde werde ich künftig einfach woanders stillen.

Gesagt getan, beide Konten sind gelöscht.

MailChimp

Die Rundschreiben der EUROPA-UNION Heilbronn wurden seit Jahren ohne jegliche Probleme von MailChimp verschickt. Das lief so gut, dass ich mich mehrfach fragte, warum die europäische Konkurrenz das nicht so hinbekommt.

Zum Jahresende hin guckte ich ganz spontan auf meinen dortigen Account und wurde dabei wohl von einer KI begrüßt und darauf hingewiesen, dass ich meine Limits überschritten hätte und deswegen meinen Account upgraden solle. Die Prüfung ergab, dass ich weder meine Limits überschritten hatte noch ein entsprechendes Upgrade benötige.

Was mich nun vermuten ließ, dass die KI von Mailchimp beschlossen hatte, mich nicht mehr als Kunden haben zu wollen; was ich verstehen kann, da ich zwar ein sehr langjähriger Kunde bin aber trotzdem keinen Bezahllösung von MailChimp benötigte.

Ganz spontan löschte ich damit mein Konto, was im Gegensatz zu anderen ähnlichen Produkten ohne Probleme vonstatten ging. Ohne Frage, die MailChimp-Software ist gut und bewährt. Deren KI wird bestimmt dafür sorgen, dass das nicht mehr lange so bleiben wird.

Nun gucke ich mir für das kommende Rundschreiben doch nochmals Brevo an, denn der Bundesverband verwendet diese Software offensichtlich ohne Probleme. Wenn das bei mir aber doch nicht so richtig funktioniert, werde ich einen ganz anderen Weg gehen und künftig mit der guten alten Mailingliste arbeiten, was auch seinen Charme hat, aber sicherlich auch Auswirkungen auf die Größe der Leserschaft haben wird, denn diese müsste in einem ersten Schritt allesamt ihre E-Mail-Adresse erneut bestätigen — für manche den Mehraufwand einfach nicht wert.


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