Zeitungen

Zeitungen & Magazine 5 (4)

Beitragsfoto: Zeitungen | © kalhh auf Pixabay

Das Leseverhalten ändert sich beständig. Und so auch mein Weblog. Deswegen habe ich diese Zeilen von einer Blog-Seite (Leseliste) extrahiert und nun als eigenständigen Blog-Beitrag eingefügt.

Schon drollig ist es, darüber zu lesen, was Autoren so alles geschrieben haben als die ersten Zeitungen und später dann auch Magazine bei den Lesern en vogue wurden — die beiden Worte „canned trash“ klingen mir noch heute in den Ohren.

Auch heute wird es nicht sehr viele Menschen geben, die von sich behaupten können, mindestens ein Buch in der Woche zu lesen. Mein Lieblingsprofessor zu Uni-Zeiten bestand damals noch auf drei Bücher, wobei er nur jene Bücher gelten ließ, die auch aufrecht stehen konnten.

Aber über kurz oder lang werden wohl die digitalen Versionen von Büchern, Zeitschriften und Magazinen den Markt dominieren und das Leseverhalten weiter ändern. Ich hoffe dabei sehr, dass diese nicht doch noch von den Social Media oder gar Metavers-Produkten abgelöst werden.

Hier finden Sie nun jene Zeitschriften und Magazine, welche ich persönlich regelmäßig auf Papier oder digital lese. Da die Abonnements immer teurer werden und auch die digitalen Inhalte immer öfters hinter einer Paywall verschwinden, hat sich meine Liste inzwischen gewaltig ausgedünnt, was aber eigentlich nicht so schlimm ist, da sich bei mir die ungelesenen Bücher weiterhin stapeln und ich zudem noch doch so einigen Weblogs folge.

Europa aktiv

Die Verbandszeitschrift der EUROPA-UNION wird von mir deswegen gelesen, weil ich dort gut gucken kann, was andere Kreisverbände so alles machen. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eigentlich nur noch, weil meine bessere Hälfte sich über all die Jahrzehnte an diese Zeitung gewöhnt hat. Ich bin schon länger darüber irritiert, wie schlecht die Recherchen und Artikel wurden, nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich. Und so lese ich diese Zeitung inzwischen sehr selektiv.

Heilbronner Stadtzeitung

Diese lese ich nur, weil ich neugierig bin, welche Sau gerade durch den Gemeinderat und die Stadtverwaltung getrieben wird. 

Heilbronner Stimme

Das Abonnement der Heilbronner Stimme ist für mich lokalpatriotische Pflicht und beugt zudem ein wenig der Gefahr vor, dass ich in einer Stadt leben muss, die keine einzige Zeitung mehr hat.

New York Times

Für mich ist dies der kostengünstigste Weg, um eine Tageszeitung lesen zu können. Und inzwischen hat diese Zeitung die FAZ sowohl redaktionell als auch inhaltlich meilenweit hinter sich gelassen. 

The Federalist Debate

Ein Magazin, das den Europäischen Föderalisten sehr nahesteht und mir damit einen guten Überblick über aktuelle wie auch kommende Diskussionen in unserem Verband gibt.

Nachtrag

Am 24. Februar 2020 sah das Ganze noch wie dort dargestellt aus.


Konzert

Musikvideo der Woche 4.6 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Passend zu meinem heutigen Gedankenblitz ein Musikvideo von Cypress Hill aus dem Jahr 1993. Der Song stammt von deren zweiten Album „Black Sunday“.

Ich nahm dieses Lied erstmals 2010 wahr, als es meine Kameraden zur Hymne unseres gemeinsamen Einsatzes machten, und dies über alle Nationen hinweg. Die Idee kam wohl von unserem Arzt vor Ort, nämlich als er erkannte, dass sehr viele unserer Kameraden Überdosen eines damals sehr populären Malariamittels nahmen. Aber schon alleine mit der normalen Dosis, die manche bereits seit Jahren kontinuierlich einnahmen, konnte man sich etwas unwohl fühlen. Und so entschuldigten wir vieles am jeweiligen Tag der Einnahme — und auch mir gefiel Cypress Hill von Monat zu Monat besser.


Konzert

One-Hit-Wonder 4.4 (7)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Detlef Stern bringt sich beim Korrigieren von Klausuren durch Musik in die richtige Stimmung. Ich suche gerade nach der richtigen Musik, um mich auf das letzte Rundschreiben des Wochenendes vorzubereiten.

Die Bee Gees habe ich zwar schon etwas länger im Hintergrund laufen, aber dies ist bei weitem noch nicht ausreichend, um das Rundscheiben zu beginnen. Und so stöberte ich ein wenig in meinen Ablagen … und wurde fündig.

Marshall Hain und ihr Lied „Dancing In The City“ aus dem Jahr 1978. Jeder, der die 1970er-Jahre halbwegs wach erlebte, kennt dieses One-Hit-Wonder und viele fragen sich, von wem der Song eigentlich stammt, wenn er wieder einmal im Radio zu hören ist.

Die Gruppe bestand aus Kit Hain und Julian Marshall, die sich 1976 in London zusammenfanden, diesen Hit 1978 in die Charts brachten und bereits 1979 (!) wieder ihre eigenen Wege gingen.

Kit Hain ist dem einen oder anderen Lesepaten noch als Kinderbuchautorin (The Flame in the Mist) bekannt; sie lebt heute in den USA. Julian Marshall arbeitet inzwischen als Dozent; seine späteren Musikversuche waren weniger von Erfolg gekrönt.