Als Wahlkämpfer ist man nicht nur unterwegs, um mit möglichst vielen Mitbürgern ins Gespräch zu kommen, sondern man teilt dabei auch eine ganze Menge an Werbematerial aus.

Zudem stellt man Plakate der eigenen Partei bzw. Wählergruppe auf und freut sich darüber, wenn man dazu auch die besten Plätze ergattert oder die eigenen Plakate von den Heilbronnern auch wahrgenommen werden.

In Mode gekommen sind jüngst nicht nur die sogenannten Wesselmänner, auch Bauzäune als Plakatträger werden immer beliebter, und ich freue mich, dass dies auch bei einigen Mitbewerbern zur Kenntnis genommen wurde, aber doch teilweise Reaktionen hervorrief, die sich mir nicht ganz erschließen.

Ein anderes Thema ist das unerlaubte Beschädigen oder gar Entfernen von Plakaten. Auch wenn unsere eigenen Plakate davon wenig betroffen sind, ist es doch ärgerlich, wenn man immer wieder nachschauen muss, ob und in welchem Zustand sich die Plakate befinden.

Ein wenig mehr geärgert hat es mich dann aber, als ich feststellen musste, dass ein von mir mit besonderer Sorgfalt aufgestelltes Plakat, weil an einem von mir favorisierten Platz, den ich zudem vor meinen Mitstreitern ergattern konnte, plötzlich verschwunden war.

Völlig frustrierend finde ich es aber, dass, als wir jüngst von der dafür zuständigen Stelle unserer Stadtverwaltung aufgefordert wurden, ein falsch aufgehängtes Plakat unverzüglich zu entfernen, und ich dazu extra hingefahren bin und festzustellen musste, dass selbst nach mehreren Wochen Wahlkampf, den Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung offensichtlich der Unterschied zwischen der Freien Demokratischen Partei Deutschland (FDP) und der Freien Wählervereinigung Heilbronn (FWV) nicht bekannt ist.

Der Mangel ist nun erkannt und als Heilbronner Bürger und erfahrener Ausbilder biete ich der Stadtverwaltung Heilbronn an, diesen Mangel abzustellen, indem ich den zuständigen Mitarbeitern kostenfrei eine Weiterbildung in Parteienkunde und Wahlplakateerkennung anbiete.