Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay
Noch vor meinem ersten Kaffee kombinierte Benjamin Birkenhake Homoerotik mit Pearl Jam, was ich so auch noch nicht hatte. Eine erfolgreiche Fahrt mit dem meseno-Bus und eine weitere Entrümpelungstour später ging mir Pearl Jam immer noch nicht aus dem Kopf.
In etwas schwierigeren Zeiten bereits vergangener Wendejahre, wobei der Begriff Zeitenwende immer dann von Politikern gerne in den Mund genommen wird, wenn man mit der eigenen Untätigkeit noch eine ganze Weile fortfahren möchte, wusste ich, dass meine eigene Unternehmung erfolgreich war, da über Nacht alle Mitarbeiter Pearl Jam und Nirvana hörten, sowie die etwas leistungsfähigeren an Monty Python Gefallen fanden.
Trotz Nirvana bleibe ich heute aber bei Pearl Jam hängen, jener Band, die mich in meinen eher grungigeren Berufsjahren ganz gut begleitete. So lange man den Schmerz noch spürt, ist man am Leben. Zeitenwenden spürt man am besten und schmerzhaftesten auf der Arbeitsebene. Wohl deshalb werden diese vom arbeitenden Teil unserer Bevölkerung auch nicht ausgerufen.
Der Song „Alive“ befindet sich auf dem ersten Album „Ten“ (1991) der Gruppe. Besser dürfte man heute noch das Lied „Black“ auf derselben Platte kennen.
Ich dachte sofort wieder an dieses Lied als ein paar Jahre später ein Kamerad seine gesamte Wohnung schwarz angemalt hatte. Und ich war froh, dass der Song „Jeremy“ inzwischen etwas weniger bekannt war; auch dieser befindet sich auf dem obigen Album.
Zum Schluss dann noch der Rocker „Even Flow“, um etwas Stimmung in den restlichen Tag zu bringen. Meine bessere Hälfte kämpft derweil mit der Steuer und fühlt sich aktuell ebenfalls zum Grunge hingezogen. Für heute sollte aber Pearl Jam ausreichend sein. Dieses letzte Lied für heute befindet sich ebenfalls auf dem Debutalbum der Gruppe — vorausgesetzt es ruft nun keiner eine weitere Zeitenwende aus, denn dann wäre noch Nirvana dran.

