Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.6 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Noch heute bin ich mir nicht so ganz sicher, ob die 1970er- oder die 1960er-Jahre die besten Jahre für die etwas leichtere Musik waren. Auf alle Fälle aber waren es sehr gute Jahre zum groß werden — ich möchte sie nicht missen. Die 1980er waren dagegen nur noch ein Abklatsch, in my humble opinion.

Carly Simon veröffentlichte 1972 dieses Lied, welches noch das gesamte Jahrzehnt über in den Radios zu hören war; wohl aber nicht weil Mick Jagger rein zufällig als Hintergrundsänger fungierte.

Für meine Leser, die dieses Lied noch nicht in den Ohren — heute wohl eher Kopfhörer — hatten, gleich auch noch das offizielle Video.

Für alle James Bond-Liebhaber sei noch der Hinweis erlaubt, dass man Carly Simon in „The Spy Who Loved Me“ (1977) hören kann [– aber das wusstet Ihr bereits]. Dort ist sie allerdings mit dem Lied „Nobody Does It Better“ zu hören.

Aber auch mit diesem Song dürfte keiner meiner Leser gemeint sein, wenngleich ich es jedem gönnen würde!

Auf alle Fälle aber wünsche ich allen Lesern ein wunderbares Wochenende — und nein, ich gehe jetzt nicht golfen (!), kegeln ist heute angesagt.

Nachtrag

Noch während des Kegelns erreichte mich ein Kommentar von Thomas Heiligenmann, den wir übrigens alle beim Kegeln vermissten, der mich nun dazu veranlasst, das dort angesprochene Video doch noch zu posten.

Meine beiden Jungs mögen mir auch dies noch verzeihen.

„You’re so vain, you probably think this song is about you.“

Carly Simon (1972)

Lesezeichen

Faschismus 4.9 (7)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Sven Reichardt | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Neuerfindung des Faschismus (zuletzt aufgerufen am 25.4.2025 um 13.40 Uhr; meine Leser können diesen Artikel kostenfrei lesen)

„Lange haben sich Historiker gewehrt, Donald Trump und andere Rechtspopulisten mit den Faschisten der 1930er-Jahre zu vergleichen. Doch in Trumps zweiter Amtszeit gibt es viele Parallelen. …

Der Schriftsteller und Holocaustüberlebende Primo Levi konstatierte 1974, dass „jedes Zeitalter seinen eigenen Faschismus“ hat. Das gilt bis heute. …

Die postfaschistischen Bewegungen ähneln einem Wurzelgeflecht – sie agieren dezentral und sind zugleich transnational vernetzt. Seine vielfältigen Varianten verbinden aber Rassismus und Nationalismus mit einer Sprache und Symbolik, die auf den Mythos nationaler Wiederauferstehung zielt. Ob wir uns heute in der Gründungsphase neuer Diktaturen befinden und ob diese dann ähnliche Schritte wie der historische Faschismus gehen werden, ist offen. Unmöglich ist es nicht.“


Sehr lesenswerter Beitrag von Sven Reichardt!

Leider sehe ich bereits schwärzer als obiger Professor für Zeitgeschichte. Und in einem habe ich eine etwas andere Meinung, nämlich dass sich meines Erachtens Faschisten und Nationalsozialisten immer weiter annähern, wobei die Nazis langsam aber sicher die Deutungshoheit übernehmen. Selbst wenn sich Faschistinnen wie eine Marine Le Pen noch etwas zieren — diese „Mädchen“ wollen einfach noch etwas gezogen werden.


Blitz

Hätte 4.9 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jetzt, da sich der Westen geeinigt hat, die Ukraine zugunsten von bis zu fünf Jahren offizielle Ruhe vor den Russen zu verkaufen, darf man doch einmal kurz zurück und dann auch nach vorne blicken.

Ich hätte es nie gedacht, dass der Westen die Ukraine doch so lange unterstützen wird. Tatsächlich war die Angst von einigen westlichen Politikern vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu landen so groß, dass es zu Übersprunghandlungen wie der „Zeitenwende“ kam.

Inzwischen haben sich unsere Politiker sämtlich wieder abgesichert und können mit ihrem unsäglichen Treiben weiter fort fahren, zumal sie in Donald Trump einen wunderbaren Verbündeten haben.

Und damit erfüllen unsere Politiker wieder einmal die Mehrheitsmeinung ihrer eigenen Wählerschaft, nämlich unser eigentlich erfolgreiches westliche Gesellschaftsmodell nur noch so lange zu erhalten bis die letzten dieser Menschen vor dem eigenen Aus stehen — danach die Sintflut für alle!

Noch fünf bis zehn Jahre Ruhe werden von den allermeisten Wählern unserer ehemaligen Volksparteien als völlig akzeptabel angesehen. Ein Zeitraum, der den etwas jüngeren Gleichgesinnten die Gelegenheit gibt, nochmals so richtig abzusahnen und danach sich und die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Und auch für unsere wiederauferstanden „Kriegsdienstverweigerer“ gibt es Hoffnung. Diese dürfen sich später als „KZ-Wärter“ oder „Mauerschützen“ in einer russisch dominierten Welt profilieren — bis dahin müssen sie nur noch ihren kleinen Beitrag als Fünfte Kolonne leisten.

Bedauerlich dabei, die Ukraine hätte mit all den Waffen- und Munitionslieferungen sowie dem militärischen Wissenstransfer den russischen Angriffskrieg tatsächlich als Sieger überleben können, wenn nicht doch zu viele ihre eigenen Staatsbürger die Fahnenflucht gepaart mit westlicher Sozialhilfe als das probate Mittel zur Erhaltung ihrer eigenen Existenz gewählt hätten. Die Ukrainer haben sich damit mehrheitlich gegen ihr eigenes Land entschieden!

Was mit der Ukraine geschehen ist, wird nun erst mit dem ehemaligen Ostblock, dann mit Mittel- und zum Schluss auch mit Westeuropa passieren!

Wenn nicht ganz plötzlich doch noch verantwortliche Politiker wie damals Winston Churchill und Franklin Roosevelt aus der Kiste springen.

Wir hätten Wladimir Putin wie damals Adolf Hitler längst besiegen können müssen!

Ersterer hat aber aus der Geschichte gelernt und seine potentiellen Widersacher einfach gekauft.

Nachtrag

Ein Gewissen kann man nicht prüfen, schon gar nicht bei Menschen, die keines haben.