MacBook

Blog Questions Challenge 4.3 (11)

Beitragsfoto: MacBook | © Gerd Altmann auf Pixabay

Gerade toben ein paar Chain Letters for Nerds durch das WWW, manche deutschsprachigen Blogger haben diese als „Blogfragen“ übernommen. Die Idee zu einem solchen Kettenbrief ist schon etwas älter und dürfte bereits auch mehrfach in ähnlicher Form durch das Internet gestürmt sein.

Irgendein Blogger hat wieder einmal damit begonnen und ein paar Fragen formuliert, die er dann auch selber beantwortet und auf sein eigenes Blog gestellt hat. Danach hat er einen oder gleich mehrere andere Blogger dazu aufgefordert, dieselben Fragen zu beantworten und weitere Blogger zu „taggen“.

Zwar hat mich noch kein Blogger aufgefordert, diese Fragen zu beantworten aber da meine eigene Timeline nun schon voll von diesen Kettenbriefen ist, fühle ich mich bemüßigt, ebenfalls meinen Senf mit hinzuzugeben.

Als Grundlage nehme ich die bereits vorhandene deutsche Übersetzung der Fragen, welche ich von Jansens Pott heraus kopiert habe — war einfach am bequemsten. Und irgendwie hat das Lesen dieser vielen Antworten und das ganz beiläufige Finden neuer Blogs etwas von einer Art „digitaler Stalkerei“, was es für mich nicht nur nerdig, sondern extra-nerdig macht! Also hier nun meine eigenen ganz spontanen Antworten. Und ich werde auch keinen weiteren Blogger benennen.

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

Weil ich dies für eine zeitgemäße Möglichkeit ansah, um mit anderen Menschen besser Netzwerken zu können und später entdeckte ich das Blog als eine neue Form des Tagebuchs bis hin zu einer Art von Zettelkasten.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?

Seit 2017 nutze ich WordPress, einfach nur weil unsere Jugendorganisation auf ein „zeitgemäßes“ und einfaches CMS-Bestand und mich damit köderte, dass sie dann ein paar meiner Websites selber übernehmen könnten. Alleine aus Bequemlichkeit habe ich langsam aber sicher fast alle meine Websites und auch mein Blog auf WordPress umgestellt.

Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?

Ja, aber das ist inzwischen Geschichte und bereits so lange her, dass es für mich keine Erwähnung mehr wert ist.

Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel / Dashboard-Funktion Deines Blogs?

Ich schreibe meist aufgrund eines Inputs wie gerade eben oder weil ich mir etwas von der Seele schreiben muss. Ergo, spontan und direkt online im WordPress-Editor. Fehlerkorrekturen, Ergänzungen und ggf. auch Berichtigungen erfolgen entsprechend nach der Veröffentlichung.

Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?

Wenn ich auf mich, andere oder etwas anderes so richtig sauer bin.

Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?

Sofort, spätestens aber dann nach Mitternacht.

Über welche Themen schreibst Du generell?

Über Gott und die Welt, besonders aber über Europa, Politik und lokale Themen.

Für wen schreibst Du?

Für mich und zudem für all jene, die sich die Mühe machen, meine Blog-Beiträge zu lesen.

Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?

Immer der gerade veröffentlichte Beitrag.

Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?

Ja.

Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?

Sofort damit anzufangen; dafür benötigt man keine fünf Minuten Aufwand.

Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?

Das ergibt sich bei mir aus dem Schreiben heraus … oder auch nicht.

„I’ve been inspired by José Saramago’s extraordinary blogs, which he posted when he was 85 and 86 years old. They were published this year in English as The Notebooks. I read them with amazement and delight. … But seeing what Saramago did with the form was a revelation.
Oh! I get it! I see! Can I try too?“

Ursula K. Le Guin, erster Blog-beitrag (Oktober 2010)

Konzert

Musikvideo zum Tag 4.8 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Als ich es gerade in der New York Times lese, erinnere ich mich tatsächlich an eine Band aus den 1980er-Jahren, The Bangles. Das einzig Besondere daran war, dass ich damals deren Abtritt von der Bühne nicht einmal mitbekommen hatte — sie waren einfach weg und niemanden hat es weiters gestört.

Vielleicht lag es bei mir einfach daran, dass meine Montage seit 1983 immer bereits am Sonntagabend begannen und ich mit dem folgenden Lied noch nie so recht etwas anfangen konnte.

The Bangles gründeten sich 1981 in Los Angeles und sind den Älteren unter uns noch mit den Liedern Manic Monday (1985), Walk Like an Egyptian (1986) und Eternal Flame (1989) bekannt. Damit war auf alle Fälle garantiert, dass die Band nicht als Ein-Hit-Wunder in die Musikgeschichte einging.

Und da es aktuell regnet, habe ich es noch mit dem obigen Lied probiert — funktioniert nicht, im Gegenteil, es beginnt jetzt sogar zu schneien. Ganz zu schweigen von einer ewigen Flamme.

Und so sind es wohl die Armreifen, welche noch in den 1990er-Jahren an fast allen Damenarmen hingen und beständig klimperten, das was mir in Erinnerung geblieben ist. Das zweite Lied lasse ich ganz bewusst weg, denn ich möchte keine Diskussion wegen „kultureller Aneignung“ starten. Ok, Olaf Scholz würde deswegen aktuell gar des Rassismus’ angeklagt werden.

Was schon gar nicht mehr zur aktuellen — hier sind wir wieder alle, nicht nur die Union, hinter der Zeit zurück — Weltlage passt, denn die US-Internetgrößen passen sich bereits den neuen Gegebenheiten an und haben sämtliche Google- oder Apple-Kalender gelöscht, welche nur im Ansatz etwas mit Diversität zu tun hatten. Auch sollen sie bereits damit begonnen haben, ganze Weltteile neu zu benennen, wie z. B. den Golf von Mexiko oder Grönland. Letzteres soll nun wohl Rot, Weiß und Blauland heißen.

Dabei ist es völlig egal, von welcher politischen oder gesellschaftlichen Richtung die Sprache manipuliert und verändert wird, denn jede nicht ganz von alleine stattfindende Sprachänderung ist ein Eingriff in die Freiheit von allen Menschen.

Und wer es jetzt noch nicht versteht, was die Stunde schlägt, dem hilft es auch nicht mehr, mit dem Buch 1984 zu beginnen! Wir haben es allesamt völlig versaut! wieder einmal.


Blitz

Freitod 4.3 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

In Entmündigungsgesellschaften wird dafür der Begriff Selbstmord verwandt und damit jeder Mensch, der sich auch nur mit einem solchen Gedanken beschäftigt, ganz automatisch kriminalisiert.

Ich kann zwar selbst nach Jahren des Überlegens mit dem Freudschen Todestrieb, gerne auch Thanatos genannt, nichts anfangen, so wie ich auch heute noch meine Zweifel an der Psychoanalyse habe — und wie ich glaube, voll und ganz zurecht.

Dennoch und hierbei stimme ich mit Seneca überein, ist der Freitod durchaus ein gangbarer Ausweg aus einer völlig menschenunwürdigen Situation. Was allerdings nur jeder Mensch für sich selbst entscheiden kann und auch (können) muss.

Bei uns wird hier von Anfang an und inzwischen bereits sprachlich manifestiert jedem diesbezüglichen freien Gedankengang ein Riegel vorgeschoben!

Und so sollten wir auch hierbei schleunigst wieder etwas entspannen und zumindest, im Falle, dass man den Begriff „Freitod“ als zu antiquiert empfindet, alleine auf die Begriffe Selbsttötung oder Suizid zurückgreifen.

Als nächster Schritt wäre es angebracht, dass man neben der Telefonseelsorge und anderen Suizidpräventionsstellen, auch Angebote zur Information über möglichst humane Freitode anbietet. Am besten sogar durch dieselben Stellen.