5. Hertensteiner Gespräche

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Beitragsfoto: 5. Hertensteiner Gespräche

Auch diese Hertensteiner Gespräche werden wieder sehr interessant. Leider finden sie auch dieses Mal nur virtuell statt. Dennoch ist es uns gelungen, erneut mit guten Themen und fachkundigen Moderatoren aufzuwarten.

Am Samstag, 18. September 2021, von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr werden insgesamt vier Themen ausdiskutiert.

Thema 1: Die Europäische Bürgerinitiative – Was wir nach knapp 10 Jahren wissen

Thema 2: Was hat die Coronakrise mit dem europäischen Selbstbewusstsein der Europäer gemacht?

Thema 3: Die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen für Europa

Thema 4: Warum benötigen wir die Vereinigten Staaten von Europa so schnell wie möglich?

Als Moderatoren konnten dieses Jahr Bettina Kümmerle, Prof. Dr. Walther Heipertz, Michael Georg Link MdB, Christian Moos, Javier Giner, Leonhard Reinwald und Konstantin Kümmerle gewonnen werden.

Ich freue mich jetzt schon auf die interessanten und bestimmt auch sehr spannenden Gespräche!

Wer mehr darüber wissen möchte, der kann hier die Einladung und das Programm einsehen, oder auch die Website der Hertensteiner Gespräche besuchen.

„Good communication is stimulating as black coffee, and just as hard to sleep after.“

Anne Morrow Lindbergh, Gift from the Sea (2015 [1955]: 61)

Leser

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Leser | © Pixabay

E-Book

Seit gestern gibt es mein Buch „EUROPA-UNION“ auch als E-Book. Man kann es somit auf sein Telefon, ein Tablett, einen E-Book-Reader oder den Heimrechner herunterladen und dort dann lesen.

Dies ist zwar nicht ganz nach meinem Geschmack, aber ich möchte auch diesen Weg nutzen, um vielleicht damit auch etwas jüngere Leser ansprechen zu können.

Und sollte jemand digitaler Power-Leser sein, dann steht ihm dieses E-Book sogar kostenfrei zur Verfügung.

Müllkippe

Es ist schon erstaunlich, dass jetzt auch die Heilbronner Stimme über unseren Stadtwald berichtet: „Wald verkommt zur Müllkippe“. Bereits vor Jahren, als ich noch mit meinem Hund unterwegs war, konnte ich den Müllspuren der Kinder- und Wandergruppen folgen. Und wilde Müllablagerungen, ob gebündelte Zeitungen, Hausmüll oder Bauschutt sind auch nichts Neues.

Kaum wächst ein Baum mal gerade, wird er auch schon wieder dem Wald entnommen, Farne und andere nett anzusehende Pflanzen werden gerne von Waldbesuchern nach Hause getragen. Was sonst noch an Verwertbaren herumliegt, wandert in die Anhänger oder Kofferräume im Wald stehender Autos, mit oder ohne Berechtigung.

Und wähnt man sich einmal in einem „Schutzgebiet“ ungestört, brechen auch schon ein, zwei Radfahrer durchs Gebüsch.

Dem Wald ergeht es so wie auch unseren Fußgängerzonen, man lässt den Dreck, Zigarettenkippen, Verpackungen oder anderen Müll genau dort liegen, wo er anfällt. Entsorgungsbehälter aller Art dienen dabei meist nur als Anhalt, nämlich als Hinweis, wo man den Müll am besten loswerden kann. Dazu schleppt man ihn sogar gerne noch von Zuhause heran.

So würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn bereits größere Mengen im Neckar versenkt werden.

Im Wald habe ich es bereits aufgegeben, den Müll einzusammeln, und seit mein Hund tot ist, zieht es mich auch nicht mehr dorthin — denn der Wald sollte ja der Erholung dienen.

Läden

Wer sich, vielleicht einmal abgesehen von Handelsketten, für einen Ladengeschäft in Fußgängerzonen entscheidet, möchte auch ein angenehmes Umfeld und auch möglichst viele potentielle Kunden um das eigene Geschäft herum vorfinden. Wenn es sich dann noch um kaufkräftige Kundschaft handelt, umso besser.

Dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen, welche in beengten Räumlichkeiten oder gar auf der Straße leben, gerne in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder auf Plätzen tummeln, ist ebenfalls nachvollziehbar. Dazu kommen noch die Ländler, für die der Aufenthalt und der Einkauf in einer Stadt noch etwas Besonderes ist.

All das sind eigentlich für jeden Händler und Dienstleister Potentiale, die man für sich gewinnbringend nutzen kann. Damit das auch funktioniert, ist die Stadtverwaltung gefordert, dafür die optimalen Bedingungen zu schaffen.

Und dazu gehören eindeutig saubere und gefühlt sichere Straßen und Plätze. Dies zu gewährleisten ist die Aufgabe eines Ordnungsamtes und der Straßenreinigung.

Nur durch permanente Kontrollen und auch sofortigem Durchgreifen — mit entsprechenden wirksamen Folgen für die „Sünder“ aller Art — sowie einem pingeligen Sauberhalten des öffentlichen Raums, darunter fallen auch Kippen, Kaugummi und Exkremente, wird die Stadtverwaltung ihrer Aufgabe gerecht.

Und wenn Heilbronn noch Einkaufs- und Erlebnisstadt sein möchte, dann müssen die Schwerpunkte der Stadt anders gesetzt und auch diesbezüglich finanziell und personell untermauert werden!

Ich bin fest davon überzeugt, dass Bildung und Erziehung sowie entsprechenden Kontrollen und Sanktionen die bessere Art von Sozialhilfe und sich Kümmern für alle sind.

Website des Tages

Sauberes Hamburg [Weblog auf Stadtseite umgezogen]

Du bist der Meinung, Sauberkeit und Abfallvermeidung sind schon längst Teil unserer hanseatischen Kultur? Dann zeig es! Mach mit bei unserem Sauberkeitsabkommen und werde Teil der Bewegung.“

Geburtstag des Tages

Mata Hari


Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

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Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Waldsterben

Unser Wald — ein schöner Euphemismus für die wirklich letzten Baumplantagen Deutschlands. Erstaunlicher Weise geht es diesen immer schlechter und ganz besonders bei uns, wo seit gut 10 Jahren eine grüne Partei das Sagen hat; selbstverständlich sind dafür wieder alle anderen Schuld.

Dabei gäbe es ganz vernünftige Rezepte, wie z. B. den Plantagen eine Chance zu geben, sich langsam aber sicher wieder zum Wald zu entwicklen. Diese Wälder auch zu schützen — vor allem vor uns Menschen und nicht vor kleinen Käfern — und letztendlich dann auch dafür zu sorgen, dass die ersten halbwegs großen Bäume nicht wieder für den Export gefällt oder für die vielen heimischen Kamine im wahrsten Sinne des Wortes verheizt werden.

Mit den städtischen Wäldern könnte man anfangen und diese ganz einfach für die kommenden 500 Jahre einmal in Ruhe lassen. Unsere Nachfolger würden es uns sicherlich danken.

Klassengesellschaft

Nachdem in der EU jetzt auch noch Künstler Sonderrechte erhalten, muss man uns wohl so langsam aber sich als „Klassengesellschaft“ bezeichnen, da es immer deutlicher zutage tritt, dass ganz bestimmte Gruppen bei uns gleicher sind als die anderen und zudem von sämtlichen Schikanen, wie Visa-Pflicht, Reiseverbote oder Zwangstests verschont werden und nicht einmal notwendigen Quarantänebestimmungen unterliegen. Und dabei spreche ich schon gar nicht von deren inzwischen ganz üblichen „Incentives“, wie vergünstigten Bankkrediten oder sonstigen Zuwendungen aller Art.

Wir Normalbürger müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass es in unserer Demokratie zwei Arten von Menschen gibt, jene, die sich an Recht, Gesetz und Ordnung halten müssen, und die anderen, die über allem schweben und angeblich „nur“ von unserer Bewunderung leben oder sich, ganz altruistisch, völlig für uns Bürger aufopfern. Es wäre wirklich an der Zeit, dass das Buch „Farm der Tiere“ wieder gelesen wird.

Herold

Wir können zwar froh sein, dass wir in Heilbronn noch eine Tageszeitung haben, allerdings sollte deren Chefredakteur nicht die Funktion eines Herolds übernehmen. Auch müssten sich Zeitungsartikel sehr schnell und einfach von schlichten Werbebeiträgen unterscheiden lassen können. Zumindest ich bekomme hierbei immer größere Schwierigkeiten.

Ohne Frage wäre es darüber hinaus sinnvoll, wenn zumindest berechtigte Kritik an Personen des öffentlichen Lebens oder unserer Institutionen nicht nur in homöopathischer Form zu lesen wäre, denn man kann den Lesern durchaus noch ein wenig mehr an Kritik- und Rezeptionsfähigkeit zutrauen.

Und eine Zeitung sollte ab und zu schon noch für echte Schlagzeilen sorgen dürfen. Diese sollten dann aber nicht „Wir sind alle schön!“, „Alles wird gut!“ oder „Wir machen uns einen Schlitz ins Kleid!“ lauten. Denn inzwischen dürften auch wirklich alle wissen, wer der Schönste im ganzen Land ist.

Zudem sollte man als Redakteur oder gar Verleger darauf achten, dass man mit seiner Zeitung nicht die Grenze zum bezahlten Werbe- oder einfachen Hofberichterstatterblatt überschreitet. Denn die Leser erwarten heutzutage, dass solche Blätter für sie kostenfrei verteilt werden.

Website des Tages

Stiftung Unternehmen Wald

Die Stiftung Unternehmen Wald ist eine gemeinnützige Stiftung aus Hamburg, die sich für die Förderung des Naturschutzes, der Umweltbildung und der Waldforschung einsetzt. Sie wurde im Jahr 2006 gegründet und ist vor allem operativ tätig. Mit Partnern aus den Bereichen Forstwirtschaft, Waldpädagogik und Naturschutz, realisiert die Stiftung regionale Projekte gemäß den aufgeführten Stiftungszielen.

Geburtstag des Tages

Andy Warhol