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10.7.02021 5 (2)

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Landesausschuss

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Landesausschusses der EUROPA-UNION Baden-Württemberg. Dieser wird zwar rein virtuell durchgeführt, aber man bekommt dennoch die anderen Mitstreiter wieder einmal zu Gesicht. Auch wird dort u. a. der inzwischen XXVII. UEF Kongress nachbereitet, welcher vom 3. bis 4. Juli 2021 in Valencia als Hybridveranstaltung stattfand. Inzwischen sind die Superstaateuropäer so siegessicher, dass sie nicht nur alle Föderalisten im Verband, einen nach dem anderen, weg mobben, sondern auch damit beginnen, die Namensgebungen im Verband entsprechend zu ändern.

Selbstverlag

Anfangs wollte ich noch, wegen des Renommees, mein erstes Buch bei einem Verlag — am besten den meiner ersten Wahl — herausbringen. Auch versprach ich mir davon, dass das Buch rechtschreibmäßig und vielleicht auch an der einen oder anderen Ecke verbessert, auf den Markt kommt.

Heute weiß ich, dass selbst Verlage keine gute Rechtschreibung mehr sicherstellen können und eine etwaige Korrektur an den Ecken und Enden meines Buches, diesem die Authentizität genommen hätte.

Hinzu kommt, dass es echt spannend und vor allem lehrreich ist, die sonst von einem Verlag durchgeführten Schritte selbst zu gehen. Und dank Firmen wie Amazon — man darf erfolgreiche Firmen auch mal loben — kann man seine Bücher auch in ganz akzeptabler Qualität selbst auf den Markt bringen.

So bin ich heute froh darüber, dass ich meine Bücher im Eigenverlag herausbringe. Und ganz besonders deshalb, weil es auch immer weniger ein Renommee ist, in einem Verlag „verlegt“ zu werden, denn diese können immer weniger selbst den Mindestansprüchen von Autoren gerecht werden.

Nehmen wir als Beispiel den Ullstein Verlag, der vor der Bundestagswahl billigste Parteipropaganda in Buchbuchform herausbringt, welche sonst als Werbe-Flyer automatisch im Müll gelandet wäre. Und als die ersten Bedenken über die Qualität des Buches und zusätzlich rechtliche Bedenken aufkommen, diesem Buch erst das gesamte Renommee des Verlages zuspricht (eine Wahlkampfunterstützung in Bestform), dann im zweiten Schritt offensichtliche Mängel, die kein Mensch mehr leugnen kann, zugesteht, aber dies dann dazu nutzt, um noch mehr solcher Bücher vor der Bundestagswahl auf den Markt zu werfen, anstatt die bereits verkauften zurückzunehmen.

Selbstverleger haben da weit höhere Ansprüche. Ich zum Beispiel, machte bei meinem ersten Buch den Riesenfehler, einen Buchentwurf in den Druck zu geben. Diese gedruckten Exemplare habe ich inzwischen fast alle zurückerworben und kostenfrei durch das richtige Buch ersetzt. Aber ich bin auch kein „professioneller“ Verleger!

Website des Tages

EUROPA-UNION Baden-Württemberg

Die EUROPA-UNION Baden-Württemberg ist die landesweite Vertretung der Europäischen Föderalisten und der Dachverband der EUROPA-UNION Heilbronn.


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4.7.02021 5 (1)

Regen

Was mich vor Jahren wunderte war, wie südafrikanische Söldner in der Lage waren, mit begrenzten Materialen und Mitteln Hallen und Gebäude zu erstellen, die nicht nur in der Lage sind, dem Wetter zu trotzen, sondern auch noch selbst die größten Regengüsse aus den Hallen und Gebäuden fernzuhalten.

Jetzt, da ich gerade heute auf stimme.de lesen durfte, dass öffentliche Gebäude auch nach einer sehr kostenintensiven Renovierung, nicht einmal mehr etwas Starkregen standhalten können müssen, bin ich von der militärischen Aufbauleistung in Afrika noch mehr beeindruckt als zuvor und verstehe auch immer mehr, dass bei uns Stadtverwaltungen nach dem Militär rufen, wenn es etwas mehr an Arbeit zu bewältigen gibt.

Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn zukünftig die Bundeswehr bei uns Hallendächer abdichtet, Wald, Flur, Straßen und Plätze entmüllt und ihren Teil dazu beiträgt, dass Heilbronn auch für den ganz normalen Bürger wieder lebenswerter wird — vielleicht bekämen dann unsere Soldaten das Ansehen in unserer Gesellschaft, welches sie schon sehr lange verdienen. Auch müssten sie dann vielleicht nicht mehr, völlig sinnlos, ihr Leben in irgendwelchen Winkeln der Welt opfern.

Buchprojekt

Vor mehr als zehn Jahren wollten wir von der EUROPA-UNION Heilbronn, anlässlich ihres sechzigjährigen Jubiläums, die Geschichte des Heilbronner Kreisverbandes herausbringen. Hoch motiviert starteten wir mit einem kleinen Kreis an Aktiven, um nach den ersten beiden Jahren der Recherche festzustellen, dass einzig Hans Müller die Verve hatte, um solch ein Projekt auch abzuschließen.

Mangels Beteiligung unserer Mitglieder gaben wir dann 2013 nur eine entsprechend dickere Jahresbroschüre der EUROPA-UNION Heilbronn heraus, die sich inzwischen mit den anderen Broschüren in den Archiven der Europäischen Union in Florenz befindet.

Im Zuge meiner Arbeit am „Buch Europa ist für alle da!“ dachte ich immer wieder an unser altes Projekt zurück und habe mich nunmehr dazu entschlossen, die Geschichte der EUROPA-UNION Heilbronn in Gänze als Buch zu veröffentlichen. Jetzt bin ich gespannt darauf, wie lange ich dazu benötigen werde.

Independence Day

Gerne blicke ich auf jene Tage zurück, wo ich mit Freunden in den USA den Independence Day feiern konnte. Dabei waren es besonders die von den Bürgern selbst organisierten Parties, die alles übertrafen, was an diesem Tag sonst noch so angeboten wurde. Und wenn dann noch Bürger darunter waren, die gerade erst wieder wohlbehalten aus Einsätzen zurückgekommen waren, gab es bei allen Beteiligten kein Halten mehr.

Bei uns müssen sich Bürger, die noch dazu bereit sind, unser Land zu schützen — egal warum und wo — inzwischen klammheimlich aus den Einsätzen heimschleichen, sowie sich damit zufrieden geben, wenn sie nicht von Hasstiraden drittklassiger Volksvertreter oder von Steinwürfen selbsternannter Friedensaktivisten empfangen werden.

Website des Tages

Augsburger Allgemeine

Zum US-amerikanischen Unabhängigkeitstag (Independence Day) hat die Augsburger Allgemeine diesen Artikel „Was wird am Independence Day in den USA gefeiert?“ herausgebracht.


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29.6.02021 5 (2)

Bücherschränke

Seit ein paar Jahren gibt es auch in Heilbronn öffentliche Bücherschränke, z. B. jener am Bollwerksturm. Ich gucke immer wieder gerne danach, welche Bücher gerade zum Lesen angeboten werden. Ein oder zwei Bücher habe ich dabei selbst entliehen, dafür aber auch gleich wieder mehrere eigene eingestellt.

Wohl pandemiebedingt kam ich auf die Idee, die Bücher, welche ich selbst einstelle, zu markieren. Die Hoffnung war dabei, diese einmal in einem anderen oder auch wieder im gleichen öffentlichen Bücherschrank zu finden. Ich ging dabei davon aus, dass diese, von Bürgern eingestellten, Bücher in der örtlichen Leserschaft zirkulieren und deshalb auch immer wieder auftauchen müssen.

Deshalb bin ich doch etwas überrascht, dass ich heute ein solches Buch von einem Online-Händler zugestellt bekommen habe; eine entsprechende Beschreibung auf der Website des Händlers ließ es bereits vermuten, jetzt habe ich die Gewissheit.

Eine Initiative, wie die der öffentlichen Bücherschränke, kann noch so gut gemeint sein, es finden sich immer wieder Mitmenschen, die aber auch jedes bürgerschaftliche Engagement ausnutzen und daraus für sich persönlich ein gutes Geschäft machen.

Ich werde das von mir bereits zum zweiten Mal gekaufte Buch demnächst erneut in den Bücherschrank einstellen und bin schon jetzt gespannt darauf, bei welchem Antiquariat, Buchladen oder Online-Händler ich es wiederfinde.

Wilder Müll

Dass Heilbronn seit langem auch ein Müllproblem mit sich herumschleppt, kann man nun auch in der Heilbronner Stimme als neue, von einem Bezirksbeirat festgestellte, Erkenntnis lesen. Leider wird seitens der Stadt nur die folgende Lösung und nur für eine einzige Müllkippe vorgeschlagen:

„Um die missliche Müllsituation kurzfristig zu verbessern, beauftragt die Stadtverwaltung nun einen Dienstleister, der zwei Mal pro Woche wilde Ablagerungen beseitigt. Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) soll im Rahmen seiner Möglichkeiten Kontrollen vornehmen, wobei der Erfolg eher auf Zufall aufgebaut ist.“

Heilbronner Stimme (29.06.2021: 26)

Da sich offensichtlich immer mehr Heilbronner daran gewöhnen, ihren Dreck und Müll einschließlich ihrer Notdurft öffentlich zu entsorgen, sollte die Stadtverwaltung reagieren und dies, bevor es zu spät dazu geworden ist! Notfalls könnte man z. B. wieder Kindergartengebühren verlangen oder andere unnötigere städtische Dienstleistungen oder Verwaltungspositionen reduzieren und dafür, mit mehr Personal und wirksamen Kontrollen, sorgen, dass unsere Stadt wieder zu einer sauberen und ordentlichen wird — auch dies ist ein Werbekriterium und kein schlechtes noch dazu.

Landrat

Bereits im ersten Wahlgang war gestern die Wahl des Landrats entschieden, ein Bewerber hatte kurzfristig zurückgezogen und der Pfedelbacher Bürgermeister Torsten Kunkel erhielt keine Stimme. So entschieden die beiden Kandidaten aus dem Landkreis das Rennen unter sich; der Sieger aus Neuenstadt, Bürgermeister Norbert Heuser, erhielt mit 40 Stimmen eine mehr als nötig und wird neuer Heilbronner Landrat. Immerhin konnte der Leingartener Bürgermeister Ralf Steinbrenner 33 Stimmen auf sich vereinigen.

Es bleiben dabei weiterhin zwei Fragen offen, nämlich erstens, warum wir nur Männer als Kandidaten hatten und zweitens warum so viele Bürgermeister im Kreistag sitzen?

Website des Tages

Landkreis Heilbronn

Unser Landkreis besteht aus 46 Gemeinden und hat ca. 350 000 Einwohner. Die kreisfreie Stadt Heilbronn mit ca. 120 000 Einwohnern wird von ihm umschlossen. Der Kreis als auch die Stadt Heilbronn bilden mit drei weiteren Landkreisen (Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber) die Region Heilbronn-Franken mit gut 900 000 Einwohnern. Sie wäre damit ein idealer Wahlkreis für einen schlanken und funktionstüchtigen Bundestag.