Sportplatz der Wilhelm-Hauff-Schule 2023

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Beitragsfoto: Sportplatz der Wilhelm-Hauff-Schule

Putins Bären

Damit meine ich nicht die, die bei uns schon zum Teil seit Jahrzehnten Zuflucht gefunden haben und immer noch von einer russischen Weltherrschaft träumen, selbst wenn diese für unser Land eine sehr große Gefahr darstellen, sondern ich beziehe mich damit auf eine Koproduktion des Funk-Kanals „Simplicissimus“ mit dem SWR, der aktuell noch in der ARD Mediathek zu sehen ist.

Auf diese Dokumentation über Hacker in Diensten des russischen Geheimdienstes hat mich Peter Schulze aufmerksam gemacht. Putins Bären nennen sich „Fancy Bear“, „Cozy Bear“ oder „Voodoo Bear“. Hinter diesen Codenamen verbergen sich Eliteeinheiten der russischen Geheimdienste. Sie gehören zu den gefährlichsten Hackern der Welt. Ihre Ziele: u. a. der Bundestag, die US-Wahlen und aktuell die Ukraine.

In der Dokumentation wird erklärt wie „Putins Bären“ operieren, wer hinter den Code-Namen steht und warum ihre Angriffe und Pläne für uns alle so gefährlich sind.

Um aber wieder zum Anfang dieses Beitrags zu gelangen, ich halte jene unserer russischstämmigen Mitbürger, die inzwischen ganz offiziell u. a. in der AfD gegen unser Land vorgehen, noch für viel gefährlicher! Als aktuelles Beispiel kann Transnistrien dienen, wo gestern russischstämmige Moldauer die Russische Föderation ganz offiziell um einen Einmarsch in die Republik Moldau gebeten haben. Und auch die Baltischen Staaten gehen davon aus, dass dies bald der Anlass für eine erneute russische Besetzung werden wird.

Und so müssen wir uns ebenfalls so langsam fragen, auf welcher Seite die Russlanddeutschen stehen. Bei jenen, die als AfD-Mitglieder unterwegs sind, wissen wir es bereits.

Sportstätten

Dem Wahlkampf ist es auch geschuldet, dass sich nun ein paar Gemeinderäte für die Belange der SVH-Sportanlagen interessieren. Für Lars Epple, den Vereinsvorsitzenden, und Gemeinderat Herbert Burkhardt ist es schon länger ein Anliegen, dass die Sportanlagen in Frankenbach endlich fertiggestellt werden können, inklusive eines Anbaus an der Römerhalle.

Vielleicht führt der Wahlkampf dazu, dass die Gemeinderäte die Stadtverwaltung nun einmal an deren Verantwortung für unsere Stadt erinnern und zudem zwingen, diese Sportanlagen endlich fertig zu stellen. Der aktuelle Streit geht um 1,7 Millionen Euro, eine Summe die die Verwaltung sonst ganz locker und üblicher Weise auch mehr als leichtfertig z. B. für eigene Duschen und weitere Annehmlichkeiten ausgibt.

Und schon wieder werde ich etwas nostalgisch, nämlich wenn ich an das Fußball- und Basketballfeld der Dammschulen denke. Denn das musste bereits vor Jahren einem Parkplatz weichen. Jüngst hat man sogar die Laufstrecken, die Weitsprung- und die Weitwurfanlage der Dammschulen ersatzlos für die BUGA geopfert. Was übrigens keinen Gemeinderat stört, da dies die Kernstadt betrifft und wir ganz offensichtlich nur Bürger zweiter Klasse sind.

Demnächst wird man wohl noch ein weiteres Sportfeld in der Innenstadt überbauen, was dazu führen wird, dass die Heilbronner Kinder und Jugendlichen keine einzige Sportmöglichkeit mehr haben werden, es sei denn, sie wandern nach Biberach, Frankenbach oder in die anderen Stadtteile.

Aber gerade in der Kernstadt, wo im Gegensatz zu den Stadtteilen besonders viele Kinder und Jugendliche mit Zuzugsgeschichte wohnen, wäre es mehr als angebracht, wenn diesen dort auch Sportstätten oder gar Bolzplätze zur Verfügung stünden — in meiner Jugend gab es das noch.

Und wenn sich unsere Stadtspitze und -verwaltung schon so innovativ und großstädtisch geben, dann könnte man doch auch einmal an jene Bürger denken, die nicht nur in Kneipen sitzen möchten, und sich Gedanken darüber machen, wie man wieder Sportstätten in die Innenstadt bekommt.

Wahlkampf

Jetzt hat der Wahlkampf tatsächlich begonnen! Eine Heilbronner CDU-Gemeinderätin lässt sich den Darm spülen und berichtet darüber sehr ausführlich in den Social Media.

Und da passt es auch ganz gut, dass unsere Gemeinderäte nun nach der ersten Schätzung über 7 Millionen Euro für die Umgestaltung des Areal am Götzenturm haben. Nichts gegen eine Verschönerung der Stadt, aber wir haben wahrlich in Heilbronn andere Probleme, z. B. an unseren Schulen, die diese 7 Millionen Euro mehr als gut und dringend gebrauchen. Was mich nun wieder fragen lässt, ob schon die geplanten Luxusduschen im Rathaus installiert wurden, die man anstatt einer dringenden Fenstersanierung an einer Heilbronner Schule für nötiger befunden hat?

Und wenn ich schon am Fragen bin, wäre es einmal ganz nett zu wissen, wer für die Solaranlagen auf den Dächern des städtischen Betriebshofs das Geld einstreicht? Unsere Stadtverwaltung ist es auf alle Fälle nicht.


Heißluftballon

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Beitragsfoto:  Heißluftballon | © Nicolae Baltatescu auf Pixabay

Wahlkampf

Abends ging es bereits ein wenig in die Vollen. Zum einen wurden die Ansprechpartner für die Stadtteile festgelegt und zum anderen die weiteren Einzelheiten abgesprochen. Das Ganze wird von mir noch in den kommenden Tagen verschriftlicht und dann allen Kandidaten und den Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Die Stadtteilverantwortlichen sind schon jetzt so hoch motiviert, dass man sie noch ein wenig einbremsen muss. Auf alle Fälle freue auch ich mich auf den kommenden Wahlkampf und auf die Gespräche, die ich in den nächsten Wochen mit interessierten Bürgern führen darf.

Luftfahrt

Heute fuhr ich mit dem meseno-Bus sehr viel Luft durch die Gegend. Zum einen ist es erfreulich, weil es durchaus ein Anzeichen für eine verbesserte Logistik sein kann, zum anderen aber rentiert sich eine solche Fahrt kaum und füllt zudem die Regale im meseno-Laden nicht mehr auf, welche sich übrigens erstaunlich schnell leeren.

So war der heutige Blick in die Regale mehr als ernüchternd und man könnte das Ganze als nicht Betroffener sogar mit Humor nehmen und frei nach Marie Antoinette verlauten, dass die Menschen im Viertel doch Schokolade essen mögen, wenn es keine Kartoffeln mehr gibt. Denn das Regal mit den Schokoladenbeständen von Weihnachten ist das einzige, das noch halbwegs gut gefüllt ist.

Aber die heutige Fahrt hat somit auch eine gute Seite, denn das folgende Zitat: „Ils n’ont pas de pain ? Qu’ils mangent de la brioche !“ soll nach Martin Mutschlechner Marie Antoinette so niemals gesagt haben. Wenn man nun etwas genauer nachguckt, findet man das nette Wort „Wanderanekdoten“ für Geschichten, sie so schön sind, dass sie frei durch die Jahrhunderte geistern. Offenbar war Marie Antoinette gar nicht so böse wie man es ihr bereits zu Lebzeiten andichtete — was den meseno-Kunden jetzt aber auch nicht viel weiterhilft.

Gewalt

Wenn ein Mensch seinen Partner schlägt, dann hört Gewalt nicht damit auf, dass dieser sagt, es täte ihm leid. Nein, die Gewalt bleibt weiterhin erhalten, selbst dann, wenn es zu keinen weiteren Übergriffen mehr käme. Schlimmer noch, diese Gewalt überträgt sich zudem auf die jeweiligen Kinder.

Gewalt von Gruppen potenziert das Ganze bis ins Unermessliche und hört auch hierbei nicht auf, wenn die jeweilige Gruppe nunmehr etwas friedlicher werden sollte — sie bleibt weiterhin bestehen.

Institutionalisierte Gewalt schwingt dabei sogar über Generationen hinweg nach, sie prägt damit ganze Gesellschaften. Und so sind selbst die Nachfahren von Gewalttätern, auch wenn diese selbst nie gewalttätig wurden, mit belastet — Gewalt kennt eigentlich nur Opfer (die Täter einmal ausgenommen; wobei es auch hier Theorien gibt, die diese ebenfalls als Opfer betrachten — Strafverteidiger nutzen diesen Sachverhalt sehr gerne).

Und so ist Gewalt oder gar Terror nicht einfach nur damit erledigt, dass ein Terrorist meint, er müsse sich nun in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Deshalb bleibt es auch weiterhin Staatspflicht, solche Gewalttäter so lange zu verfolgen bis sie es einfach nicht mehr geben kann: das gilt sowohl für NS-Verbrecher als auch für RAF-Terroristen und SED-Verbrecher.


Hölle

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Beitragsfoto: Hölle | © Amy auf Pixabay

Heute wieder eimal einen Ausflug in die Niederungen der Social Media unternommen — ich weiß wirklich nicht, was mich dabei geritten hat. Wahrscheinlich wollte ich mich nur vor ein paar unschönen Aufgaben drücken, die ich heute noch unbedingt erledigen müsste.

Angefangen hat es damit, dass ein Mensch sich in meiner Social Media-Timeline darüber beklagte, dass man weiterhin nach RAF-Terroristen fandet, nicht aber die dafür aufgewendeten Ressourcen darauf richtet, um den zunehmenden Attacken der Rechtsextremisten zu begegnen. Faktum dabei ist, dass weiterhin — nach über vierzig Jahren (!) — RAF-Terroristen bei uns frei herumlaufen dürfen, ergo sich der besagte Fahndungsaufwand in Grenzen hält; was erneut bei den NSU-Morden offensichtlich wurde, die eher durch Kommissar Zufall bekannt wurden.

Erwartungsgemäß trat ich damit einen kleinen Tsunami los, der zwar keine Twitter-Welle auslöste, aber erneut bestätigte, dass das mit den Social Media nicht wirklich das Gelbe vom Ei ist. Offensichtlich warten manche Menschen einzig und alleine nur darauf, um „getriggert“ zu werden und dann belehrend und beleidigend einen nach dem anderen Post abzufeuern.

Offensichtlich gibt es bei uns weiterhin, wie damals im alten Rom auch, Menschen, die ein Kolosseum benötigen, um ihre eigene traurige Existenz wenigsten für ein paar Augenblicke vergessen zu können.

Das ist das wirklich Unschöne an den Social Media. Aber irgendwann müssen auch diese Menschen wieder das Kolosseum verlassen und sich dem ganz normalen Leben stellen. Die Frage, die sich mir dabei stellt ist, was sie damit dann anfangen? Ich werde es wohl nie erfahren.

Nachtrag

Während ich den Abend ganz gemütlich beim Tanzen verbrachte, hat sich das SM-Gesindel noch etwas weiter ausgetobt, was man wohl halt so macht, wenn man vermeintlich anonym im Internet unterwegs ist. Neben sehr einfallslosen Beleidigungen und ein paar Drohungen, kam dann ein solcher Zeitgenosse zum Schluss, dass ich als Freier Wähler ein Rechtspopulist sei. Zumindest hat er sich die Mühe gemacht und ein wenig gegoogelt. Schön wäre es gewesen, wenn er sich ein wenig besser informiert hätte — da heute ganz aktuell die Partei der Freien Wähler (andere Baustelle) sehr unschöne Schlagzeilen gemacht hat.

Und so ziehe ich für heute das Fazit, dass man kein Anhänger der Hufeisentheorie sein muss, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass egal ob rechts- oder linksextrem, diese Mitbürger einfach nur das Allerletzte sind.