Schienen

25.6.02025 4.9 (9)

Beitragsfoto: Schienen und Menschen | © Mohamed Nuzrath from Pixabay

Zerstreuung

Angeregt von einem Filmvorschlag Gerd M. Hofmanns mache ich mir nun Gedanken über die Zerstreuung und weitere Drogen, die nicht nur von uns Menschen so gerne konsumiert werden.

Mein Verständnis dafür ist bei jenen vorhanden, die sich in ausweglosen wie äußerst trostlosen Situationen befinden und sich einfach ab und zu nur einmal „wegbeamen“ müssen, um das aktuelle Leben überhaupt noch halbwegs bewältigen zu können.

Und so war ich auch immer ein Aktivist für den Alkohol bei Einsatzsoldaten, nicht aber bei jenen zu Hause in ihren Kasernen — manche mögen sich noch erinnern. Man kommt zum Schluss besser davon wieder weg als z. B. von der Nadel, vor allem weil Soldaten grundsätzlich resistenter und willensstärker sind als ihre ungedienten Zeitgenossen. Zudem zeigte meine entsprechende Erfahrung, dass Soldaten ein paar Flaschen Bier besser vertrugen als die dargebotenen Psychologen oder gar Psychiater. Besser kamen sicherlich noch die Pfarrer oder Priester weg, vor allem jene, die sich in die Niederungen ihrer anvertrauten Schäfchen trauten — und sie tranken dabei meist auch immer mit.

Ein Problem mit der Zerstreuung und den Drogen habe ich dann, wenn sich Menschen im ganz normalen Alltag befinden, der anders als noch zu Senecas Zeiten sicherlich kaum Anlässe weder zum „Wegbeamen“ noch einer schnöden Zerstreuung vom eigenen Leben bietet — der Fortschritt hat Vorteile!

Unser eigenes Leben, dieser kleine Augenblick der Zeit, den wir erleben dürfen, sollten wir doch alle möglichst bei vollem Bewusstsein durchleben! Schon alleine durch den notwendigen Schlaf und vielleicht auch noch durch ein paar tatsächlich sehr unliebsame Situationen müssen wir von vorne weg auf gut ein Drittel dieser knappen Zeit verzichten.

So sollten wir uns beständig überlegen, was wir mit unserer Zeit anfangen — Carpe diem! Und so sollte man sich jedes Mal fragen, sobald man nach Zerstreuung oder gar Vergessen sucht, was für einen Nutzen man daraus ziehen möchte und kann?

Sind es z. B. die Soap-Operas, die man fortwährend „binged“ oder die Social Media, denen man unentwegt folgt, überhaupt wert, dass man sein kurzes Leben damit „vergeudet“?

Daraus dürfte sich dann sehr schnell die weitere Frage stellen, was man überhaupt mit seinem eigenen Leben anfangen möchte? Vielleicht auch die Frage, mit wem man den Rest seines Lebens gemeinsam verbringen möchte?

Letztendlich fängt man an, sich die wichtigen Fragen des Lebens zu stellen und findet dann vielleicht auch die entsprechenden Antworten.

Einfach nur beständig dem eigenen Leben entfliehen zu wollen, dürfte keine gute Idee sein. So wie es auch keine gute Idee ist, durch bloße Ortswechsel (Urlaube oder Reisen) oder in den unterschiedlichsten Kneipen das eigene Leben besser in Griff bekommen zu wollen, fährt man selbst dabei doch immer mit. Egal von wo man dann auch immer in den Abgrund blickt, blickt der Abgrund stets wieder zurück (frei nach Friedrich Nietzsche).

Völlig irre dürfte man aber sein, wenn man beständig dem eigenen Leben entfliehen möchte, dabei aber genau dieses Leben möglichst lange ertragen will.

Jene von uns, die im letzten Lebenszyklus angelangen, sollten dann sogar Opern, Theateraufführungen, wirklich existenzielle Romane oder Filme auf ihren Nutzen hinterfragen, da man nun selbst nicht mehr wirklich viel davon lernen kann. Spätestens dann ist es an der Zeit, mit der Abrechnung des eigenen Lebens zu beginnen, bevor es einen schlussendlich von ganz alleine abrechnet.

Vermischtes

Wie man es gerade immer öfters lesen kann, war die bombende Intervention des Donald Trumps zumindest ein militärischer Fehlschlag — eine politische Ejaculatio praecox sozusagen. Dem Militär darf man dafür keine Schuld geben, denn man gibt Kindern, Deppen und Irren auch kein Feuerzeug zum Spielen, dies gilt aktuell nicht nur für die US-Amerikaner, sondern für alle Demokratien, die das Primat der Politik doch so hochhalten.

Nicht nur weil ich beständig Lucius Annaeus Seneca lese, kommt mir Donald Trump immer mehr wie ein neuzeitlicher Nero vor — nur ohne Bildung und jegliche Intelligenz. Die alten Römer hatten zumindest noch Mindestvoraussetzungen selbst für ihre Diktatoren!

Kaum habe ich nach ein paar Jahren darauf verzichtet, mein Blog in den unterschiedlichsten Sprachen anzubieten, darf ich erfahren, dass dies nun immer populärer wird — wohl mein Schicksal, meist zu früh mit meinen Ideen um die Ecke zu kommen!

Inzwischen dürfte es aber den tatsächlich Interessierten möglich sein, wenn sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sich mit den unterschiedlichsten Helferlein das Blog selbst zu übersetzen. Zugegeben, ich habe mit meiner Entscheidung gegen ein Übersetzungsangebot Leser verloren.

Und so verstehe ich es, wenn Profi-Seiten oder Blogger mit Erfolgsfantasien nun durch Übersetzungen ganz neue Leserkreise erreichen möchten. Da ich aber mein Blog vor allem für mich selbst schreibe und bereits vor Jahren meine Idee der „Weltbürgerschaft“ — so eine Website wollte kaum jemand — aufgegeben habe, war es nur folgerichtig, dass ich nun auch den ökologischen Fußabdruck meines Weblogs verkleinerte.

Inzwischen träume ich eher davon, dass Interessierte oder Suchende mein Blog rein zufällig entdecken oder gar über die alte Mundpropaganda von diesem erfahren. Damit folge ich in etwa einer Idee Senecas aus seinem 108. Brief, wobei dieser sicherlich keine Ahnung von Weblogs gehabt haben dürfte. Aber mehr über Lehren und Lernen, als ich es jemals werde. Ein kleiner Trost bei Nero hat er es völlig verpatzt!

Übrigens, wer sich, was mein Blog angeht, als Lucilius fühlt, der kann sehr gerne einen entsprechenden Kommentar in mein Gästebuch schreiben. Selbstverständlich gerne auch jene, die damit (vorerst) nichts anzufangen wissen.

Suche

Anlässlich des heutigen Tages bin ich auf der inzwischen fast verzweifelten Suche nach guten Nachrichten; möchte ich doch gerne auch einmal meine Leser überraschen. Bei den 9. Hertensteiner Gesprächen zeichnet es sich ab, dass sich nun auch die Landeszentrale für politischen Bildung mit engagieren wird. Dies wäre ein tatsächlich gutes Zeichen und ein weiterer Gewinn für diese Gesprächsreihe. Was nun auch hoffen lässt, wenn wir das Programm letztendlich in trockenen Tüchern haben, dass weitere Interessierte mit hinzukommen.

Der große Charme dieser Gespräche ist es, dass diese ganz bewusst nicht professionalisiert sind und die Improvisation einfach mit dazugehört. Und so kann sich dort jeder und dies ganz ungezwungen selbst mit einbringen, denn außer einer Neugierde auf oder gar eine Begeisterung für Demokratie wird nichts vorausgesetzt. Und so gibt es auch keine Vortragenden, sondern Moderatoren, Zuhörer und Diskutanten sowie Protokollanten, die dafür sorgen sollen, dass die Eindrücke und Ergebnisse festgehalten werden.

Hierbei folge ich eigentlich schon immer Sokrates: „Οἶδα οὐκ εἰδώς“.

„Nicht so großzügig und verschwenderisch hat uns die Natur die Zeit gegeben, dass es freistünde, etwas von ihr zu verlieren.“

Seneca, 19. Buch, 117. BRief (2023: 1217)

Pinkelnder Hund

13.6.02025 4.9 (7)

Beitragsfoto: Pinkelnder Hund

Hertenstein

Kaum habe ich mich halbwegs von der Abrechnung des Europa-Balls — alleine die Kosten für die Harmonie kann sich kein Verein mehr erlauben — erholt, schon stehe ich im Endspurt für die 9. Hertensteiner Gespräche.

Wie man dem Hyperlink folgend sehen kann, treffen wir aktuell die letzten Entscheidungen darüber, wer noch mit einem Gesprächskreis an den Start gehen kann. Und auch hierbei sind nun die vielen freiwilligen Helfer gefragt, ohne die solch eine Veranstaltung nicht mehr gestemmt werden kann. Wir suchen aktuell noch den einen oder anderen Protokollanten, um dieses Jahr wieder eine schriftliche Zusammenfassung der Gespräche anbieten zu können.

Wer sich nun mit dem Gedanken trägt, zu den Hertensteiner Gesprächen zu kommen, wobei man dies eigentlich bereits wissen könnte, finden diese doch regelmäßig um den 21. September herum statt, der kann sich gleich noch einen kleinen Schups geben und sich als Protokollant ins Spiel bringen. Der Dank aller Beteiligten wäre gewiss!

Wer die Hertensteiner Gespräche noch nicht kennt, der darf sich nun gerne etwas darüber selbst kundig machen. Ich freue mich natürlich riesig darüber, wenn ich ganz neue Teilnehmer begrüßen darf. Wir sind so immer um die 80 Teilnehmer — meist dabei die üblichen Verdächtigen.

Aber so richtig würde ich mich darüber freuen, wenn es ein paar Studenten an den Heilbronner Hochschulen gelänge, zu den Gesprächen zu kommen. Und ich darf meinen Lesern versichern, am fehlenden Platz wird das Ganze nicht scheitern.

Entspannung

Da man nicht alles häckseln kann, zumindest meine bessere Hälfte und ich nicht, gab es heute zwei Fuhren zum Recyclingcenter. Was leider nach meiner Rückkehr kaum zu bemerken war.

Schnipseln und Häckseln haben für mich etwas Meditatives, so wie einen Besen schwingen auch. Zum Leidwesen meiner besseren Hälfte gehört das Abstauben nicht mit dazu.

Und beim Entspannen kreisen meine Gedanken ganz ohne Ziel durch die Gegend. So musste ich mich wieder einmal als Ehrenamtlicher etwas über manche nette Menschen wundern. Auch das Ehrenamt kennt Routinen und Verpflichtungen, selbst die Freiwilligendienste leben von der Verlässlichkeit der Mitmacher. Deshalb ist es befremdlich, wenn sich nette Menschen bei mir melden und mir mitteilen, dass sie nun doch gerne mitmachen wollen, weil eine andere Sache sich ganz überraschend nicht realisierte.

Dass der Freiwilligendienst und das Ehrenamt genau so nicht funktionieren können, kommt diesen netten Menschen dabei nicht in den Sinn. Beide Dienste an der Gemeinschaft leben einzig und alleine von ihren Routinen und der Verlässlichkeit ihrer Dienstleister. Nur mit Menschen, die sich diesem freiwilligen Zwang unterwerfen, kann man auch etwas anfangen. Der Rest sind einfach nur nette Zaungäste, die als solche auch immer wieder gerne gesehen und willkommen geheißen werden, aber ansonsten nicht gut zu gebrauchen sind.

Und schon bin ich bei den weniger netten Menschen angelangt, jene, die nur deshalb in ein Ehrenamt streben, weil sie gerne ein Amt hätten — dabei ist es ihnen völlig egal, was für eines! Und sobald sie ein solches ergattern, lassen sie alle wissen, dass sie dafür keine Zeit aufwenden können, weil sie viel zu wichtig und zudem mit weiteren Ehrenämtern beschäftigt sind. Viel zu spät erkannte ich, dass diese Mitmenschen in keinem ihrer Ämter etwas tun und machen, geschweige denn davon etwas zum Wohle des Amtes zu leisten. Einzig und alleine sorgen sie dann dafür, dass sie, wenn nur irgend möglich, für ihr Nichtstun auch noch entlohnt werden.

Viel zu viele dieser Nichtsnutze haben daraus sogar einen Beruf gemacht. Und wir wundern uns nun allesamt darüber, dass es nicht nur ein Parteisiechen, sondern auch noch ein Vereinssterben gibt!

Deshalb sollten alle verantwortlichen Ehrenämtler dafür Sorge tragen, dass die Nichtsnutze so schnell wie möglich wieder aus den Ämtern entfernt und wenn vorab schon als solche erkannt, erst gar nicht gewählt werden. Dass man sich damit nicht nur Freunde macht, dürfte jedem klar sein!

Umfragen beschäftigen mich schon etwas länger, weil immer wieder Thema an der Hochschule. Inzwischen auch ein Blog-Beitrag von Detlef Stern. Umfragen wie auch Besprechungen gehören schon etwas länger zu den Arbeitsvermeidungsstrategien, was, falls diese professionell durchgeführt werden, auch so richtig wäre! Leider aber leben wir in Zeiten, wo „das so tun als ob“ State of the Art ist.

Und dies hat zur Folge, dass wir allesamt nichts mehr so richtig auf die Reihe bringen — auch die KI wird daran nichts zum Positiven ändern.

Neben dem Kehren, Schnipseln und Häckseln gehört auch das Schreiben für mich zu den Entspannungstechniken mit dazu. Manchmal geht es sogar so weit, dass ich erst weiß, was ich denke, wenn ich lese, was ich geschrieben habe.

Und so ganz nebenbei konnte ich mithilfe eines Administrators von IONOS (großer DANK!) ein paar Zehntausend Zugriffe je Sekunde auf mein Weblog zumindest vorerst abwehren. Böse, wer Schlechtes dabei denkt. Auf alle Fälle dürften meine Leser nun wieder fast ungestört mein Blog lesen können.

Nach jeder Entspannung kommt bekanntlich wieder eine Anspannung! Wer mein Blog nicht mag, muss doch nicht darauf zugreifen. Mein Blog durch bloße Zugriffe einfach so für alle anderen stillzulegen, hilft wirklich keinem weiter.

Ich könnte jetzt einfach auf Israel machen und mich mit ein paar digitalen Bomben revanchieren. So gerne ich das selbst einmal ausprobieren würde, so blöd käme ich mir dabei aber selbst vor. Im Gegensatz zu Israel kämpfe ich auch nicht um meine eigene Existenz — es geht hier doch nur um ein kleines bisschen Meinungsfreiheit.

Was ist aber ein Mensch noch wert, wenn er nichts mehr sagen oder gar schreiben darf?

Neue Musik

Bevor ich nun auf den aktuellen Zug aufsteige und ebenfalls ein Lied nach dem anderen von den Beach Boys hier aufführe, mache ich lieber wieder etwas anderes und werbe für das jüngste Produkt von Sebastian Schaffer.

Man könnte nun im hier Blog nach weiteren seiner Werke suchen, besser ist es aber, man geht sogleich auf seine Website. Noch besser, man lädt sich das eine oder andere Lied von Sebastian Schaffer einfach auf das eigene Smartphone.


Frühstück

Lokalpatriotismus 5 (10)

Beitragsfoto: Frühstück | erstellt mit ChatGPT, Prompt: „Ich hätte gerne ein Bild von einem Frühstück mit Fisch und das in Comicform“

Kaum vom monatlichen Europäischen Frühstück zurück, mache ich meine „Drohung“ wahr und erwähne Katharina Kengyel im Blog.

Als wir zum heutigen Frühstück kamen, saß bereits ein Europäischer Föderalist aus Stuttgart mit am Tisch. Er hatte von unserem monatlichen Frühstück im Rundschreiben gelesen und nun die Gelegenheit ergriffen, sich das Ganze selbst einmal anzuschauen. Er ist bereits alt genug, um uns nicht um einen Frühstücks-Stream ins Internet zu bitten oder gar darum, dass wir unser Frühstück auch via Video-Chat anbieten.

Wir haben uns auf alle Fälle darüber gefreut, dass unser gemeinsames Europäisches Frühstück nun auch über die Region hinaus für Interesse sorgt. Und ich konnte dabei lernen, dass man zu unserem Frühstücksort auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt. Bisher dachte ich, dass das erst mit der künftigen Seilbahn geregelt sein wird.

Unseren Gast brachten wird dann aber mit dem Auto zurück zum Hauptbahnhof, wobei wir die Gelegenheit nutzten, um einem Stuttgarter einmal einen richtigen Hafen zu zeigen.

Wir Heilbronner Europäische Föderalisten sind auch dann, wenn wir weiterhin nicht unsere gewünschte und statistisch gesehen mögliche Mitgliederzahl erreichen, ein aktiver Verein und bewegen dabei doch so Einiges.

Nicht nur, dass wir manche unserer Ideen bis nach Straßburg und Brüssel transportieren können, sondern wir werden auch regelmäßig von Föderalisten aus ganz Europa aufgesucht, die nur deswegen nach Heilbronn kommen, um sich mit uns auszutauschen und zu diskutieren — aktuell sind es die Hertensteiner Gespräche, die die meisten Interessenten nach Heilbronn locken.

Wenn sie dann einmal in Heilbronn waren, bedauern es doch so manche, dass sie bisher nur winkend an Heilbronn vorbeigefahren sind. Besen und Billig-Döner sind eben nicht für alle Menschen eine Reise wert.

Wie wir von Katharina (!) erfahren durften, sind aber auch die Curry-Würste in Berlin nicht mehr das, was sie einmal waren; wobei der Zug nach Heilbronn zurück bereits in Berlin mit Verspätung loskam. Dass der Anschluss in Mannheim nicht erreicht wurde, ist bereits seit weit über 40 Jahren Standard der Deutschen Bahn.

Mein Frühstück war wie die letzten Male auch eines mit Fisch, eine kleine Reminiszenz aus meiner Hamburger Zeit; und so gönne ich mir einmal im Monat ein solches Frühstück. Das jüngste Gespräch mit Detlef Stern [manche meiner Gedankensprünge kann man nachvollziehen] darüber, wie man KI-Bilder richtig zitiert, führten nun dazu, dass auch ich einmal ein solches Bild mit ins Blog einfüge — steht doch auch bald neben dem Frühstücksort ein ganzer KI-Park.

Neben den etwas größeren Städten kamen wir auch auf Sarajewo zu sprechen, wohl weil Semin Bristina mit am Frühstückstisch saß. Was u. a. dazu führte, dass er nun für uns eine entsprechende Reise vorbereiten darf.

Seit ein paar Jahren sitze ich immer wieder mit Detlef Stern bei einem Käffchen Kaffee [jeder eins] zu einem geistigen Frühstück zusammen, was im letzten Wahlkampf Herbert Burkhardt fragen ließ, warum ich mich nicht auch mit ihm zum Frühstück treffe. Das führte wiederum dazu, dass wir uns in Neckargartach zum Frühstück trafen, ein Stadtteil, der sonst nicht gerade auf meiner Hitliste steht.

Und dies wiederum führte dazu, dass ich auf die Idee kam, unser Europäisches Frühstück, welches wir bisher zum Höhepunkt unserer Fahrten gemacht hatten oder als Ausklang größerer Veranstaltungen in Heilbronn nutzten, nun auch regelmäßig für unsere Mitglieder anzubieten. Deswegen findet das Frühstück nun in Neckargartach statt und dies an einem dafür geradezu prädestinierten Ort.

Wer weiß, vielleicht werden wir dereinst im KI-Park frühstücken und danach mit der Seilbahn zurück nach Heilbronn pendeln.

„Die Entfernung des Gewissens gehört zu den kleineren Operationen.“

Robert Lembke (JA, 8.6.2025)