Mädchen mit Europaflagge

Vorgeflüster 3.4 (48)

Beitragsfoto: Mädchen mit Europaflagge | © Shutterstock

In unserem Verband läuft es schon etwas länger unrund. Die Jugendorganisation ist nun völlig abgedriftet und wurde inzwischen von so ahnungs- wie auch hoffnungslosen Menschen übernommen, die damit nur versuchen, sich in ihren jeweiligen Parteien einen Namen zu machen. Das einzige, was die JEF inzwischen nur noch kann, ist, eine inhaltslose Genderdiskussion zu führen, Layout- und Logo-Diskussionen vom Zaun zu brechen und halb gare Initiativen in den Sand zu setzen.

Die Ursache für dieses jugendliche Fehlverhalten liegt nicht nur an COVID-19, das sicherlich ziemlich gestörte Gestalten hervorgebracht hat, sondern schwerpunktmäßig in der Unart drittklassiger Parteibonzen, sich einen überparteilichen Verband als Werbeplattform für ihr inhaltsloses Geblubber zunutze zu machen. Und da diese Berufspolitiker selten mit Inhalten überzeugen können, drohen sie jedes Mal mit dem Wegfall staatlicher Förderung, über die sie inzwischen voll und ganz entscheiden können.

Die JEF hingegen droht jüngst vehement mit einer Loslösung vom Mutterverband — seit ein paar Jahren kennen deren Vertreter nicht einmal mehr ihre eigene Vereinsgeschichte. Als ehemaliger JEF begrüße ich inzwischen die Trennung beider Verbände, deren Doppelmitgliedschaftabkommen auch nur ein weiteres Hirngespinst von Parteipolitikern war. Zuvor konnte man über Jahre hinweg auch so getrennt marschieren und dann gemeinsam das eine oder andere Vorhaben umsetzen. Bei halbwegs ansprechenden Veranstaltungen bekam die JEF zusätzlich eine finanzielle Unterstützung seitens des eigenen EU-Kreisverbandes. Wobei die übergeordneten Ebenen der JEF schon immer nur weitere Positionen für Parteipolitiker bieten sollten, übrigens wohl der eigentliche Grund, warum Parteien Jugendverbände bis zum Alter von 35 Jahren (!) haben.

Da ich schon immer davon überzeugt bin, dass man Reisende ziehen lassen soll und ebenfalls schon immer eine Trennung alleine anhand von Altersgrenzen für Blödsinn fand, wäre es vielleicht gar nicht schlecht, wenn diese COVID-19 und Partei-Geschädigten von dannen ziehen. Ich behaupte sogar, dass unsere Kreisverbände selber mehr und vielversprechendere Jugendliche gewinnen werden, die bisher von diesen „Alphatierchen“ nur abgeschreckt wurden.

Allerdings befürchte ich dabei, dass dies das Ende der JEF bedeutet — was aber kaum einer der Ehemaligen noch wirklich bedauern wird. Alternativ können die Kreisverbände bei Bedarf Jugendgruppen aufstellen, in denen die Mitglieder zwischen 14 bis 21 Jahren ganz frei experimentieren können; wer von diesen Spaß daran findet und auch etwas kann, der rückt sicherlich noch vor dem 21. Lebensjahr in den jeweiligen Kreisvorstand auf.

Schon etwas länger haben unsere Berufspolitiker den Europaverband zerstört, einzig und alleine, weil dieser für sie selber keinen Mehrwert mehr hatte! Politik war wohl schon immer ein dreckiges Geschäft.

Nichtsdestotrotz müssen wir Bürger uns darauf einlassen, wenn wir unsere Demokratie erhalten wollen und dürfen dabei die Hoffnung nicht aufgeben, dass es in der Politik auch anders geht.

Demokratien leben und müssen sich deshalb auch beständig ändern. In einer Demokratie kann es weder einen Status quo noch Rückschritte geben! Und so müssen wir Bürger alles daran setzen, dass wir die bestmöglichen Volksvertreter bekommen. Die besten, nicht die bequemsten oder willfährigsten, denn diese machen letztendlich nur alles kaputt.

Und so gilt es auch dieses Mal beim Bundeskongress in diesem Jahr Entscheidungen zu treffen! Für viele von uns Kreisvorsitzenden, die eigentliche Basis unseres Verbandes, kommt es sicherlich überraschend, dass der Präsident nicht mehr antritt.

Noch überraschender, dass nicht einmal das gesamte Präsidium in der Lage ist, den Delegierten des Bundeskongresses eine gangbare Lösung anzubieten, was bei dessen Dichte an Berufspolitikern aber auch zu erwarten war.

Vonseiten der Basis einen Verband ganz neu aufzustellen, ist dabei weder wünschenswert noch machbar — wir müssen die notwendigen Änderungen in Kompromissen langsam aber sicher durchsetzen, was hoffentlich schneller gehen wird als unsere Bemühungen um einen europäischen Bundesstaat. Wobei ich schon immer behaupte, dass wir längst die Vereinigten Staaten von Europa hätten, wenn wir in der Lage gewesen wären, kompetente Politiker zu wählen — wir alle aber haben uns viel zu oft für die Bequemlichkeit und das „Wasch mir das Fell aber mach mich nicht naß“ entschieden! Viel zu viele von uns auch für die Show und das Klimbim darum herum!

Beim Bundeskongress gibt es nun aktuell zwei Kandidaten, welche aber nicht nur einzeln betrachtet werden können, da sich die gesamte Konstellation im Präsidium und in der Bundesgeschäftsstelle ändern wird. Und da ich genügend Irrlichter im Verband kennengelernt habe, könnte es durchaus noch geschehen, dass weitere und dann völlig Verwirrte meinen, aus der Lamäng heraus einen bereits angeschlagenen Verband retten zu können.

Der erste Kandidat ist Anton Hofreiter, der bei mir die vergebliche Kandidatur von Franz-Josef Strauß als Präsident der EUROPA-UNION in Erinnerung ruft, welcher allerdings im Gegensatz zu Anton Hofreiter ein ausgewiesener Europäischer Föderalist war.

Auch wenn ich Anton Hofreiter im Bundestag im Gegensatz zu seiner eigenen Partei als gut und authentisch empfunden habe, lernte ich ihn bei der EUROPA-UNION als Menschen mit Starallüren kennen, der weder den Verband noch dessen Mitglieder wirklich schätzt. Als abgehalfterter Berufspolitiker sucht er nun eine neue Beschäftigung.

Als Kreisvorsitzender habe ich Herrn Anton Hofreiter mehrfach zu den Hertensteiner Gesprächen eingeladen und erhielt nicht einmal eine Antwort. Dieses Mal, als ich bei ihm gleich über mehrere grüne Kanäle nachhakte, bloß um sicherzustellen, dass sich Bündnis 90/Die Grünen nicht gänzlich aus der Europapolitik verabschieden, viel zu spät eine lapidare Absage über einen Mitarbeiter.

Inzwischen heuchelt Anton Hofreiter in seinem Bewerbungsschreiben: „Zusammenhalt und ein gutes Miteinander sind mir dabei sehr wichtig. Ich bin bereit, mir Zeit zu nehmen für eine respektvolle Zusammenarbeit des Bundesverbands mit den Landes- und Kreisverbänden und setze mich ein für eine gute Kommunikation mit den Mitgliedern.“

Aber nicht nur, dass Anton Hofreiter die völlig falsche Entscheidung wäre, auch fehlt ihm ein erfahrener Generalsekretär, was dazu führen würde, dass der gesamte Bundesverband noch weiter an den Abgrund heranrückt.

Und zum Schluss noch ein weiterer Ausschlussgrund, für den Anton Hofreiter allerdings nichts kann. Er kommt aus Bayern. Vor Jahren habe ich mich als Kreisvorsitzender gegen den damaligen Präsidenten für die Rückkehr des bayerischen Landesverbandes in die EUROPA-UNION starkgemacht, die Rückkehr später begrüßt und die Zusammenarbeit mit den Bayern immer gesucht und dabei auch Allianzen geschmiedet.

Und dies, bis ich erfahren musste, dass der bayerische Landesverband entgegen den Absprachen und Beschlüssen falsch spielt! Bis heute führen sie u. a. ihre eigenen Mitgliederzahlen nicht transparent und schon gar nicht nachprüfbar auf. Bis heute zahlen sie weniger als der Rest der Republik. Und bis heute verstoßen sie gegen Verbandsbeschlüsse, wie, dass sie die Zusammenarbeit mit der Paneuropa-Union forcieren und für diese werben — was schon für sich alleine verbandsschädigend ist.

Die zweite Kandidatin ist Andrea Wechsler, welche viele von uns baden-württembergischen Kreisvorsitzenden eigentlich als künftige Landesvorsitzende haben wollten, jüngst erst zu einer der stellvertretenden Landesvorsitzenden wählten und nur schweren Herzens nach Berlin weiterziehen lassen. Dies, weil wir um die Bedeutung eines funktionierenden Präsidiums wissen und uns Baden-Württembergern der Gesamtverband tatsächlich am Herzen liegt — wir haben schon mit dem Verlust der Europaebene zu kämpfen!

Andrea Wechsler ist zudem eine Politikerin mit Zukunft und was mir als Mitglied wie auch als Kreisvorsitzender wichtig ist, sie hört tatsächlich zu, beantwortet nicht nur die E-Mail von Kreisvorsitzenden, sondern unterstützt diese auch, wo und wann immer sie dies kann. Und selbstverständlich war sie wieder bei den Hertensteiner Gesprächen — ganz offiziell einem der diesjährigen beiden Schwerpunkte unseres Bundesverbandes — mit dabei!

Zudem kann Andrea Wechsler auf die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Generalsekretär Christian Moos bauen, in diesen für den Verband schwierigen Zeiten ein nicht zu vernachlässigendes Pfund, mit dem man durchaus wuchern kann. Nicht nur wir Baden-Württemberger arbeiten bereits seit Jahren ganz gut mit Christian Moos zusammen, sondern auch die allermeisten weiteren Landesverbände.

Die Wahl des künftigen Präsidenten, wobei ich sehr hoffe, dass es erstmals eine Präsidentin werden wird, sicherlich aber nicht, weil sie eine Frau ist (!), ist eine Richtungswahl in sehr schwierigen Zeiten.

Andrea Wechsler wird als Präsidentin vor sehr vielen und schwierigen Herausforderungen stehen, hoffentlich dann in den kommenden Jahren ein dazu passendes Präsidium finden und die EUROPA-UNION insgesamt wieder in bessere Fahrwasser manövrieren.

Ich glaube, sie hat das notwendige Zeug dazu und vor allem auch die ehrliche Absicht für unseren Verband und die Europäische Idee zu arbeiten.

Wenn es ihr dazu noch gelingt, unseren Verband wieder etwas unabhängiger von der Berufspolitik zu machen, dann stehen uns allen — vielleicht auch der JEF — wunderbare Zeiten bevor.

„You almost have to feel sorry for him [Donald Trump]. He tried, did his best to cancel me. Instead, he forced millions of people to watch the show. That backfired bigly. He might have to release the Epstein files to distract us from this now.“ 

Jimmy Kimmel, 23.9.2025

Münzen und Euro

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Beitragsfoto: Münzen und Euro | © Pixabay

Vermischtes

Aktuell lese ich „American Kleptocracy“ von Casey Michel, was schon alleine dadurch beeindruckt, dass er erst vor der eigenen Haustüre zu kehren beginnt. Unglaublich, was bei uns so alles möglich ist.

Die Pride-Parade in Budapest war anscheinend so erfolgreich wie noch nie, was eher aber deshalb so war, weil man wirklich jede Gelegenheit nutzen muss, um gegen Diktatoren und andere Kriminelle in öffentlichen Ämtern zu protestieren. Wer jetzt aber glaubt, man verscheucht Diktatoren durch ein oder zwei Paraden, der versteht die Welt überhaupt nicht.

Diktatoren kommen meist zwar ganz friedlich an die Macht, um sie aber wieder los zu werden, hilft nur blanke Gewalt. Wenn sie tatsächlich halbwegs freiwillig gehen, dann nur wie in der DDR, weil sie vollkommen pleite sind, es überhaupt nichts mehr zu holen gibt und sie sich und ihr Geld ungestraft in Sicherheit bringen oder gar in der folgenden Demokratie weiterhin ungestraft bereichern dürfen.

Anscheinend ist es nicht nur in den USA ein ganz gutes Geschäftsmodell solchen kriminellen Clans Unterschlupf zu gewähren. Und so wäre es vielleicht keine schlechte Idee, die noch fehlenden SED-Milliarden dort zu suchen.

Gem. Casey Michel (2021: 11) wurden so fast 10 % des Weltvermögens klammheimlich verschoben. Ich befürchte hingegen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Wir könnten unsere eigenen neuen Schuldengebirge betrachtend, einmal damit anfangen und wenigstens unsere CumEx-Milliarden zurückholen. Wir sind aber politisch völlig korrekt und so dürfen wieder andere ganz ungestraft ihre Masken-Milliarden behalten.

Erstaunlich, dass man bei uns erst dann ein Krimineller ist, wenn man überhaupt kein Geld mehr hat. Bis dahin gilt man als Ehrenmann, egal was man auch getan hat. Geld, nicht das Gesetz regiert die Welt — was aber jeder bereits wissen dürfte.

Rauchverbote

Was unseren französischen Nachbarn nun gelingt, sollte doch auch bei uns möglich sein. Es geht dabei nicht nur um die Gesundheit Einzelner, sondern um die der Mehrheit, welche nicht nur durch die Rauchschwaden als erzwungene Passivraucher zu leiden haben, sondern noch mehr durch die unzähligen Zigarettenkippen. Ob nun am Strand, auf dem Spielplatz oder sonst wo im öffentlichen Raum.

Was ich dabei einfach nicht verstehen kann, dass viel zu viele Raucher auch noch Dreckschweine sind. Erst gestern blieb mir nichts anderes übrig als zwei Schächte in der Innenstadt von Zigarettenkippen und anderem Müll zu befreien. Auch viele Mieter, angeblich alles Nichtraucher, scheuen sich nicht, ihren Müll einfach in den Treppenhäusern oder auf der Straße zu entsorgen. Bei uns auch ganz normal, dass man seine Kippe aus dem fahrenden Auto wirft, egal wen es treffen mag.

Wann sind wir nur in Richtung Dreckschweingesellschaft abgebogen? Was hülfe: 100 Euro je Kippe und bei jeder Wiederholung eine Verdopplung der Strafe. Dazu noch die Bearbeitungs- und Entsorgungsgebühren. Und als kleiner Anreiz jeweils 10 Prozent für den meldenden Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Zu bürokratisch? Ganz einfach: 100 Euro, wenn man vor Ort gleich zahlt, aber 1 000 Euro sobald man sich streitig stellt.

Zu viel Geld für Raucher? Weit gefehlt, die haben so viel Geld, die schmeißen es täglich auf die Straße oder in Häuserschächte sowie Blumenkübel.

Rundschreiben

Die gestrige Musik nutzte und ich konnte nicht nur das anstehende Rundschreiben verfassen, sondern es wurde auch etwas deutlicher als sonst. Bei den Rundschreiben muss ich stets auf eine Art von Ausgeglichenheit achten, manche möchten gerne eindeutige Stellungnahmen von mir als Kreisvorsitzender und begrüßen es dabei sogar, wenn ich ein wenig zu deutlich werde, andere sehen das Rundschreiben lieber als eine Zusammenfassung der anstehenden Termine. Wiederum andere werden gerne über vergangene Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten.

Alle Wünsche in einem Rundschreiben zu erfüllen, läuft immer Gefahr, dass das Rundschrieben viel zu umfangreich wird und damit von keinem mehr gelesen wird. Und so habe ich es mir angewöhnt, jedes Mal aufs Neue zu schauen, was ich den Lesern dieses Mal zumuten kann.

Unsere Jugendorganisation war dieses Mal ein Thema des Rundschreibens, gerne gebe ich hier einen Auszug davon wieder.

„Unsere Vereinsjugend erlebt dabei von Anbeginn an Höhen und Tiefen jugendlichen Engagements — zumindest ich kenne es nicht anders. 

Aktuell kann man den Trend zu einem entsprechenden Schwächeln beobachten, dies zumindest bundesweit. Vermeintliche Höhepunkte der JEF Aktivitäten, als wir es landesweit sogar schafften wieder die 1 000 Mitgliedermarke zu übertreffen, was bei uns Altgedienten schon die Hoffnung an eine Renaissance der 1950er- und 1960er-Jahre aufkommen ließ, lassen uns immer wieder in tiefe Täler stürzen. Und so ist eine gewisse Kontinuität wichtig, damit zumindest bei uns auf lokaler Ebene die Jugend als Verband weiter erhalten werden kann. 

Alternativ wäre aber dennoch einmal zu überlegen, ob man nicht doch meine Gedanken aus „Europa ist für alle da!“ diskutieren könnte und davon absieht, einen eigenen Jugendverband zu unterhalten. Ich hatte dies selbst als Jugendlicher nie für zeitgemäß erachtet und meine Erfahrungen zeigen mir heute, dass die alleine nur noch organisatorischen Reibereien zweier Verbände selten noch zielführend sind, denn dazu findet inzwischen in beiden Verbänden zu wenig inhaltliche Arbeit statt. 

Sämtliche Reibereien sind damit nur noch Hahnen- oder gar Hühnerkämpfe, die der Profilsucht einzelner Möchtegernpolitiker dienen. Und so bin ich froh darüber, dass uns dies im Kreisverband erspart bleibt, hier arbeiten beide Verbände seit 1990 harmonisch zusammen und die aktiven Jüngeren sind voll und ganz in der EUROPA-UNION integriert. 

Und so sehen wir Heilbronner den zunehmenden Reibereien auf Landes- und Bundesebene gelassen entgegen. Egal wie es auch ausgehen mag, unsere Mitglieder sind in erster Linie Europäische Föderalisten und dies völlig unabhängig von Religion, Partei, Landsmannschaft, Geschlecht oder Alter! 

Bei uns in Heilbronn versuchen wir weiterhin das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen, was aber nicht bedeutet, dass wir uns inhaltlich und in der jeweiligen Sache nicht so richtig und heftig streiten können — das nennt man landläufig gelebte Demokratie! 

Und so freuen wir älteren Mitglieder uns darüber, wenn „unsere Jugend“ weiterhin eigene Veranstaltungen bestreitet und diese ganz offensichtlich auch genießt, aber selbstverständlich auch, wenn die etwas jüngeren Mitglieder zu den Veranstaltungen der etwas älteren mit hinzustoßen.“

Wer nun etwas mehr über die Jungen Europäischen Föderalisten erfahren möchte, der kann gleich hier einen entsprechenden Blog-Beitrag lesen.


Postkarte

23.4.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Postkarte

Feierabend

Kaum habe ich meinen Beitrag veröffentlicht und schon kommt Angelo Bengui um die Ecke.

Wer etwas im Blog stöbert, der findet hier weitere Musik von Angelo, manche gar zum Download für die eigene Musikablage.

Vermischtes

Erfreulich heute die Fahrt mit dem meseno-Bus, denn nun stehend für die kommenden Tage ausreichend Lebensmittel im Sozialladen zur Verfügung.

Erfreulich auch, dass die TUM in Heilbronn ihre zweite Europaveranstaltung organisiert. Gut dabei, dass die Verantwortlichen die bewährten und erfolgreichen Konzepte der EUROPA-UNION Heilbronn abkupfern, denn das zeigt uns erneut, dass wir mit unseren Bemühungen und Aktionen nicht so ganz falschliegen. Besser wäre es natürlich gewesen, wenn die TUM uns auch dieses Jahr wenigstens mit zu ihrer Veranstaltung eingeladen hätte. Hauptsache aber, dass es in Heilbronn neben jenen der Europäischen Föderalisten auch weitere regelmäßige Veranstaltungen zu Europa gibt!

Und da die TUM jetzt auch noch das Parkhotel für sich entdeckt hat, findet vielleicht der eine oder andere tatsächlich an Europa Interessierte den Weg zu den 9. Hertensteiner Gesprächen am 20. September 2025 — hinreichend Intelligenz vorausgesetzt.

Und da man inzwischen in Heilbronn Europa auch tanzen kann, wäre dies gleich am Samstag, 10. Mai 2025 für den einen oder anderen Studenten eine gute Gelegenheit, um den Europa-Ball zu besuchen. Mein Angebot steht, wir werden Heilbronner Studenten den Weg dorthin etwas ebnen, einfach mit mir hierzu Verbindung aufnehmen — am besten noch vor dem Ball.

Und wer weiß, vielleicht gucken sich die TUM-Verantwortlichen auch einmal unseren Ball etwas näher an; der Kultur in Heilbronn würde es sicherlich nicht schaden — und ich träume schon wieder ein wenig von entsprechenden Kooperationen zwischen Universität, Hochschule und der EUROPA-UNION Heilbronn.

Meine regelmäßigen Leser wissen es bereits, Blog-Beiträge, die ich unter „Rückblick“ schreibe, sind nicht unbedingt aus einem Guss. Deshalb sind die ersten Teile eines Beitrags bereits online und werden später am Tag entsprechend ergänzt, während weitere Teile — im Falle, dass ich entsprechend „getriggert“ werde — noch hinzukommen können.

Und sobald die ersten Reaktionen der Leser eintreffen, kommt es ab und zu noch innerhalb der Beiträge zu „Nachträgen“, welche aber entsprechend gekennzeichnet sind. Später dann, dies kann man im Header („aktualisiert am: “) der Beiträge erkennen, kann es noch zu Layout-Änderungen oder gar Korrekturen von viel zu spät entdeckten Rechtschreibfehlern kommen.

Und das ist der schöne Unterschied zwischen einem Blog und einer Zeitung — ein Blog lebt.

Nachtrag

Wie ich es gerade von Leonhard Reinwald, dem JEF-Kreisvorsitzenden, erfahren durfte, wurde wenigstens unsere Jugend zum obigen Event eingeladen. Das ist doch schon einmal ein Anfang.

Leser

Heute erreichte mich eine Postkarte von den Seychellen, die Karin und Andreas am 23. März 2025 verschickten. Noch mehr als über die Postkarte habe ich mich darüber gefreut, dass beide mein Blog auch in solch einer wunderbaren Gegend lesen.

Und das „Bitte weiter so!“ ist mir ein Ansporn.

Ich freue mich immer von „meinen“ Lesern zu hören oder gar zu lesen. Man muss nicht unbedingt die Blog-Beiträge kommentieren, denn ich freue mich auch über eine einfache Sternebewertung.

Manche Leser machen sich zudem die Mühe und bewerten das Blog auf Trustpilot; dort konnte ich inzwischen 16 Bewertungen sammeln.

Und seit Kurzem steht auch wieder ein Gästebuch zur Verfügung, was allerdings nicht mehr so richtig in die heutige Welt passen dürfte, ganze zwei Leser haben sich dort seither „verewigt“.

Was auch nicht verwunderlich ist, denn mein Blog ist einfach ein Nischenprodukt für Genießer — es mag auch nicht jeder einen Single Malt! Da auch ich zumindest etwas lernfähig bin, biete ich aktuell meinen Gästen eher einen Cognac an.

Dennoch hat mein Blog im Jahr konservativ berechnet gut 100 000 Zugriffe, was sich erst einmal gut anhört, aber manch andere Websites locker innerhalb einer Stunde schaffen.

Ob diese dann aber auch solch schöne Postkarten bekommen?